Mein Tagebuch: 26. Juli 2020

26. Juli, Sonntag:

Herrliches Sommerwetter, in den letzten Tagen gab es ab und zu ein kurzes Gewitter, vorgestern sah ich zum ersten Mal einen vierfachen Regenbogen: Der untere war ungewöhnlich breit. Es zeigte sich dreimal die ganze Farbpalette dicht nebeneinander, oben drüber war ein einzelner zu sehen.
Die ersten Klaräpfel in der Bio-Gärtnerei sind bereits reif und schmecken dieses Jahr süsser als sonst.

Unsere Nachbarn haben uns kurz besucht und Geschenke aus Neuseeland überbracht, darunter 2 Büchlein mit eindrucksvollen Fotos der dortigen Landschaften. Ich bin erleichtert, dass ich mich nicht mehr um ihr Aquarium kümmern muss, auch wenn mir die Fische, besonders Edwin, inzwischen ans Herz gewachsen sind.
Im linken Nachbarhaus herrschen Leere und Stille. Wir vermuten, dass die „Neuen“ erst Ende August einziehen werden.     

Am 22. Juli erschien im „Bund“ ein ganzseitiger Artikel mit dem Titel: „Sieben unbequeme Fragen zu Corona“: „Wie hoch ist die Sterberate bei Covid-19? Wie lange hält der Immunschutz nach einer Infektion? Was hat der Lockdown gekostet? Und so weiter. Wir hätten da noch mehr Fragen: Warum hat man die Zeit des Lockdowns nicht genutzt, um die Bevölkerung über das Immunsystem aufzuklären? Warum ist bei uns nicht bekannt, was Taiwan genau gemacht hat, um die Pandemie so schnell und erfolgreich bei 25 Mio Einwohnern in den Griff zu bekommen? Zur Erinnerung: Taiwan hatte nur 450 Falle, 7 davon sind u.a. an Covid-19 gestorben. Ein Lockdown wurde nicht verordnet, es gab überall Gratismasken und die Grenzen vor allem für Festlandchinesen wurden sofort geschlossen. Taiwan hatte die WHO sofort informiert. Diese hatte jedoch nicht weiter reagiert, da Taiwan kein Mitglied der WHO sein darf, China war dagegen.
Inzwischen habe ich das Buch „Corona Fehlalarm?“ von Prof. rer. nat. Dr. Karina Reiss, Fachfrau für Biochemie, Infektionen, Zellbiologie und Medizin, und Univ.-Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, bestellt. Es ist „Spiegel“- Bestseller und dieses Jahr bereits in der 4. Auflage erschienen. Besonders wichtig finde ich drei Aussagen.
1. Die Infektion mit Covid-19 ist je nach Land und Region mit einer saisonalen Grippe vergleichbar. Die Sterblichkeitsrate beträgt 0.02 bis 0.4 %. Obwohl Mitte April 2020 offenbar wurde, dass sich die Epidemie ihrem Ende zuneigte, hielt die Bundesregierung an ihrem „Kurs der Unverhältnismässigkeit und Ignoranz“ fest.
2. Unter dem Kapitel „Pandemie oder keine Pandemie – die Rolle der WHO“ auf Seite 120 erfahre ich zum ersten Mal, dass just vor dem Ausbruch der Schweinegrippe-Pandemie im Mai 2009 die Definition einer Pandemie geändert wurde. Die ersten zwei Kriterien gelten auch heute noch: Es muss sich um einen neuen Erreger handeln, auf den unser Körper noch nicht vorbereitet ist. Dann muss sich dieser schnell von Land zu Land ausbreiten, so dass die ganze Welt betroffen werden könnte. Das 3. Kriterium wurde 2009 gestrichen: Der Erreger müsse wirklich gefährlich sein, sodass weltweit mit einer grossen Anzahl von Todesfällen gerechnet werden könne.
Meine Meinung dazu: Diese Streichung hat zur Folge, dass in Zukunft häufiger Pandemien ausgerufen werden können, und es den Anschein hat, dass wir diesem Phänomen zunehmend häufiger ausgeliefert sein werden. Umso leichter werden sich Spendengelder für die Erforschung „lebensrettender“ Impfstoffe generieren lassen.
3. Das Kapitel „Worauf beruht Immunität gegen Corona-Viren?“ ab der Seite 114 ist ebenfalls sehr aufschlussreich: Es gibt also 2 Phasen: Zunächst wehren sich die Antikörper unseres Immunsystems gegen die Stacheln der Viren, wenn diese versuchen an eine Körperzelle anzudocken. Dieses Andocken wird durch die „Stacheln“ oder „Händchen“ der Antikörper verhindert, jedoch nicht immer. Es kann den Viren gelingen, in die Körperzelle einzudringen. Doch sie werden hier erkannt und durch Helfer- und Killer-Lymphozyten, der 2. Säule unseres Immunsystems, abgetötet. Eine Virusvermehrung kann nicht mehr stattfinden. Alle Impfungen gegen Viren regen lediglich die Bildung von Antikörpern an, unterstützen bestenfalls nur die 1. Säule unserer Abwehr. Die zweite Säule der Immunität gegen Corona-Viren ist fast nicht bekannt. Sie kann weder durch Antikörper-Tests erfasst werden, noch kann eine Impfung zu deren Unterstützung entwickelt werden.
Auf der Rückseite des Buches steht: „Dieses Buch klärt sachlich auf. Es bietet wissenschaftlich fundierte Information und untermauert Fakten. Bilden Sie sich Ihrer Meinung – und begründen Sie sie anhand von belegtem Hintergrundwissen.“

Der Naturheilmedizin ist bekannt, dass Impfungen das Immunsystem belasten, da dieses ständig auf Vorrat trainiert wird, auch wenn keine akute Gefahr besteht. Dadurch wird wertvolle Lebensenergie verbraucht, die das Immunsystem schlussendlich wieder schwächt. Die Folge davon können u.a. allergische Reaktionen auf alle möglichen Stoffe sein.
Jetzt will man Impfstoffe schneller bewilligen. Die bisher als nötig befundene Zeit für ausgedehnte Studien zur Erforschung der Nebenwirkungen soll massiv gekürzt werden. In Südafrika melden sich besonders viele freiwillige Testpersonen. Die Regierung meint, dass sich dadurch das Land genügend Impfstoff sichern kann, sobald dieser offiziell genehmigt wird. Es gibt also einen Wettlauf der Länder, wer wie schnell genügend Dosen Impfstoff ergattern kann.

Wie wird das alles weitergehen? Während meiner Klangmeditationen frage ich nach einer Botschaft aus der geistigen Welt. Die Engel sagen: „Habt Vertrauen! Die Sehnsucht eures Herzens wird gestillt werden.“

Foto: Georg Dobrovolny
Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 17. Juli 2020

17. Juli, Freitag:

Die Leserbriefe vom «Bund» sind meistens sehr interessant. Heute schreibt ein gewisser Heinz Fahrer, der in unserer Nähe wohnt: «Unsinnige Fallzahlen. Es bleibt mir nach wie vor ein Rätsel, weshalb uns das Bundesamt für Gesundheit BAG täglich mit seinen kumulierten Fallzahlen von Covid-19 verwirren muss. Ein «Fall» bedeutet ja keinen Toten, keinen Hospitalisierten, sehr oft nicht einmal einen Kranken, sondern vorerst einmal einen das Virus nachweisenden Abstrich. Damit haben wir es in der Schweiz bis heute auf 33’000 «Fälle» gebracht. 1688 Personen verstarben. Im Jahr 2017 zum Beispiel gab es bei uns noch ganz andere «Fälle»: 57’000 Personen wurden wegen Herz-Kreislauf-Krankheiten hospitalisiert, 10’500 verstarben daran. Weltweit starben in der gleichen Zeit 1.5 Millionen Kinder unter 5 Jahren an Unterernährung. Das könnte man auch täglich publizieren.»

Inzwischen habe ich von der SUISA, die die Urheberrechte von Musikschaffenden in der Schweiz verwaltet – in Deutschland tut dies die GEWA – eine Abrechnung für Online-Lizenzentschädigungen erhalten und 5.30 CHF bekommen für meine Musikstücke bei Apple, Facebook, iTunes, Spotify und weiteren aus den Ländern Österreich, Deutschland, GB, Norwegen, Irland, Finnland und der Schweiz.. Ich freue mich darüber wie ein kleines Kind am Nikolaustag. Die beliebtesten Stücke befinden sich auf meinen Alben 40 bis 44. Auf Platz 1 steht «Invitation», auf Platz 2 «Wake up», Platz 3 «Relax and Rest», Platz 4 «Diving», Platz 5 «Pearls of Silence» und zu meinem Erstaunen auf Platz 6 «Words of the Revelation», Worte der Offenbarung des Johannes, von denen ich die Verse 21 und 22 in meinem 43. Album « Earth Grid Healing and DNA Upgrade» auf Deutsch, Englisch und Altgriechisch vorlese. Ich hatte nicht gedacht, dass diese Worte heute noch jemanden interessieren. Doch das war im Jahre 2017. Nach den Erfahrungen der letzten Monate hören sich diese Worte nochmal anders an, deswegen zitiere ich sie hier – abgekürzt – noch einmal:
«Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr… Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen… Und der auf dem Thron sass, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Schreibe; denn diese Worte sind getreu und wahrhaftig!“

Text: Petra Dobrovolny
Foto: Georg Dobrovolny

Mein Tagebuch: 11. bis 16. Juli 2020

11. Juli, Samstag:

Ein grosser weisser LKW ohne Firmenaufschrift steht am Morgen vor dem Haus unserer Nachbarn: Sie ziehen aus, sang- und klanglos, ohne Abschied. Niemanden von den 10 nachbarlichen Parteien unserer Sackgasse haben sie informiert. Letztes Jahr hatten wir im August alle zusammen noch gefeiert… Wir wollten sie nicht ausfragen, wenn sie von sich aus nichts sagen wollten. Zum Schluss wird das weisse Kinderbett mit den hohen Stangengitter eingeladen. Wir werden sie vermissen, die kleine Lena. Immer wieder schaute sie durch den Zaun zu uns herüber. Nach zwei Jahren wird ihr Lebensweg an einem anderen Ort weitergehen. In Gedanken wünschen wir ihr und ihren Eltern alles Gute.

Da haben wir es schon per Post:  Die erste Steuererhöhung! Im Kanton Bern werden die amtlichen Werte für sämtliche nichtlandwirtschaftliche Grundstücke angepasst, d.h. ab dem Steuerjahr 2020 erhöht.

Soooo viel wurde bereits über das Corona-Virus und die Pandemie geschrieben! Aber viele Fragen wurden immer noch nicht beantwortet:
– Wieviele Menschen sind bis heute ausschliesslich an Covid-19 gestorben?
– Wie sieht der Vergleich zur normalen Sterblichkeit aus?
– Wie kann die Immunität gestärkt werden? Allgemein verständliche Anweisungen für den «Normalverbraucher» gibt es von offizieller Seite nach wie vor nicht.
– Wann wird die bisher ungenügende und irreführende Definition der Risikogruppe revidiert?

In den Kantonen Zürich und St. Gallen gibt es neue Infektionsherde. Meistens sind Clubs und Bars die Ursache. Von Anfang an wurden ständig die über 65-Jährigen als gefährdete Gruppe bezeichnet, die Jüngeren seien nicht betroffen. Und jetzt fällt es diesen schwer zur Kenntnis zu nehmen, dass sie auch erkranken können. So wie etwa 50 Rekruten, die zur Sommer-Rekrutenschule aufgeboten wurden.

Der brasilianische Präsident Bolsonaro, der sich für unbesiegbar hielt, ist nun an Covid-19 erkrankt. Er wird angeklagt, weil er die Gesundheit des Volkes nachlässig auf’s Spiel gesetzt hat. Er werde diese «leichte Grippe» wie ein Mann durchstehen. Oh, Mann!

Der «Bund» von heute bringt einen Artikel mit dem Titel: «Wieso wir zuversichtlich sein können». «Es gibt keinen Grund, in panisches Schwarzmalen zu verfallen. Noch weniger angebracht ist allerdings riskante Sorglosigkeit.» Die Ansteckungszahlen seien weniger stark angestiegen als nach den Grenzöffnungen und Lockerungen der Massnahmen befürchtet. Die Zahlen der Spitaleinweisungen und der Todesfälle durch Covid-19 hätten bis jetzt nicht zugenommen. Weite Teile der Schweiz seien nur wenig betroffen, vor allem gäbe es lokal begrenzte Ausbrüche. Gesunde Zuversicht, dass wir die Pandemie meistern werden, sei richtig. Ich staune über diesen positiven Artikel, der keine Panik verbreitet.


13. Juli, Montag:

Am Abend lese sich meine Gedichte vor, 20 Leute hören mir andächtig zu. Eine Stunde lang lese ich aus den Sammelbänden «In der Blütenwelt flanieren», «Eine Tasse Tee geniessen» und «Den Wellen gegenüber», welche vom Literaturpodium in Deutschland herausgegeben wurden. Zwischendurch spiele ich Klänge auf meiner neun-saitigen Navatar-Tambura. Es wird ein besinnlicher Abend. Die Zuhörenden wünschen sich zum Schluss, dass ich die Gedichte «Dein Vermächtnis», «Zur Feier des Lebens» und «Deine Bestellung» noch einmal vorlese. Einige vom Publikum sagen, dass sie tief berührt seien, dieser Abend sei ein kostbares Geschenk gewesen.

Die Engelkarten von Estelle sagen uns für diese Woche:
Die Engel helfen euch, neue Türen werden sich öffnen. Eure Wünsche manifestieren sich. Es gibt unglaubliche Gelegenheiten! Es kommt alles gut, ihr kommt in ruhigere Gewässer und seid auf dem richtigen Weg. Es gibt keinen Grund zur Sorge! No need to worry!   


16. Juli, Donnerstag:

Unglaublich, was heute alles passiert:
Unsere Nachbarn, die junge Familie, ist nach ein paar Tagen Putzerei endgültig ausgezogen. Jetzt kann ich wieder unbesorgt die Fenster öffnen, ohne dass Zigarettenrauch in unser Haus dringt. Wann die nächsten Mieter einziehen werden, wissen wir nicht.
Als ich am Nachmittag bei den Nachbarn den Briefkasten leere, treffe ich den Schwiegersohn Philip und den kleinen Enkel an: Die Grosseltern sollen jeden Moment aus Neuseeland zurückkommen! Ich übergebe Philip die Schlüssel und verabschiede mich. Ich bin sehr erleichtert, diese Verantwortung abgeben zu können. Zum Glück geht es den Fischen im Aquarium gut. Georg hatte vor ein paar Tagen eine kleine Hortensie in den Topf vor der Haustüre eingesetzt. Ich hatte noch die verblühten Geranien in den Kästen beim Eingang abgeschnitten.
Um 20.15 h wird in Tschechien Georgs Grossneffe geboren. Mutter und Kind sind wohlauf, der Kleine heisst Georg und ist das 2. Kind von Georgs jüngstem Neffen und dessen Frau. Wir freuen uns, dass die Geburt ohne Komplikationen verlaufen ist. Eine weitere Seele bringt neues Licht in diese Welt! Ein Grund zum Feiern.

Text und Fotos: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 10. Juli 2020

10. Juli, Freitag:

Georg hat vor ein paar Tagen hier im Büro der Gemeinde nachgefragt, wie viele registrierte es denn hier gäbe. Die Dame am Schalter sagte: «Das dürfen wir nicht sagen.» Georg liess nicht locker, sodass die Dame ihre Chefin fragte. Diese sagte: «Das dürfen wir nicht sagen!» Georg fragte zurück: «Dürfen Sie es nicht sagen, oder wissen Sie es nicht?» Darauf erhielt er keine Antwort mehr. An demselben Tag erfuhren wir, dass Bern jetzt als erster Kanton die Anzahl der neuen Infizierten von allen – vor allem grösseren- Gemeinden im Internet veröffentlicht. Die Damen in unserem Gemeindebüro waren wohl nicht auf dem neusten Stand der Dinge.

Heute hätten unsere Nachbarn aus Neuseeland zurückkommen sollen. Aber ihr Flug mit «Emirates» wurde gestrichen und für den 15. Juli angesetzt. Zu allem kommt noch dazu, dass Neuseeland die Anzahl Flüge aus dem Ausland einschränkt und für Ankommende eine Quarantäne vorschreibt. Damit unsere Nachbarn zurückreisen können, muss also erstmal ein Flugzeug vom Ausland landen können. Nun, wir drücken weiter unsere Daumen! Alle Fische sind noch da und wedeln mit den Flossen. Edwin meint, er habe einen Leckerbissen verdient. Im Futter Sortiment gibt es wohl etwas, was extra für am Boden lebende Fische bestimmt ist.

Zu 98% der Fahrgäste tragen jetzt, wie vom Bund seit Montag vorgeschrieben, Hygienemasken. Ein Hausarzt berichtet, dass er diese Woche zahlreiche Anfragen nach einem Attest, welches die Betreffenden von dieser Pflicht ausnimmt, erhalten habe. Er rät seinen Kolleg*innen, solche Atteste nur in besonderen Fällen wie bei Atembeschwerden und körperlicher Behinderung auszustellen.

Jetzt beginnt es zu regnen! Nach den heissen Tagen mit etwa 30° C Hitze eine Wohltat! Es regnet fast die ganze Nacht, im Glarnerland und in Uri entladen sich schwere Gewitter.

Text und Foto: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 4. Juli 2020

4. Juli, Samstag:

Wunderschönes Sommerwetter! Heute werden es 26°C. Georg meint, ich könnte die drei Salatsetzlinge, die er aus der Biogärtnerei gebracht hat, in einen Blumentopf einsetzen. Gesagt, getan. Die erste Tomate ist bereits rot.

Gestern war ich wieder im Glasatelier. Ich übe jetzt, Herzchen zu formen. Das ist nicht einfach. Das heisse Glas rutscht mir fast von der kleinen Metallstange, dem sogenannten „Dorn“, der für das Loch in der Perle sorgt, herunter. Am einfachsten ist es, eine runde Perle zu drehen, denn das flüssige Glas formt sich nach einem Naturgesetz fast von selbst zu einer Kugel. Aber bei einem Herzchen muss ich erst eine Walze herstellen, dann oben weiteres Glas in der Form zweier Hügel ansetzen. Daraus entstehen dann die Backen des Herzchens, wenn alles gut geht. Übung macht die Meisterin!

Die spirituelle Lehrerin Diana Cooper meint: „This is a time to relax and reassess your life. Treat challenges as opportunities. New doors are waiting to open. » Das klingt wunderbar! Vor allem auf Englisch. Entspanne dich, Herausforderungen sind Gelegenheiten, neue Türen warten darauf geöffnet zu werden.
In der Nacht habe ich geträumt, dass ich zum letzten Mal eine Therapiesitzung und danach auch zum letzten Mal eine Kursstunde in «Atem und Bewegung» gebe. Dann gehe ich in ein Sekretariat und gebe den Schlüssel ab. Der Traum bestätigt meinen Plan, am Jahresende meine Praxis zu schliessen. Ich bin gespannt, welche neue Türe sich öffnen wird!

Die russische Heilerin Natascha schickt auf Youtube wieder Energie durch ihre Hände in die Kamera zu den Bildschirmen der Zuschauenden. Der Titel ihrer Meditation: «Du bist ein Mensch von Liebe und Glück!»

Mein Tagebuch: 3. Juli 2020

3. Juli 2020, Freitag:

Maskenpflicht im ÖV – Von 2G zu Telepathie – 3 Mediziner zeigen Zivilcourage

Inzwischen steigen die Zahlen der registrierten Infizierten in der Schweiz auf über 100 täglich. In einem Zürcher Club hat ein Partygänger mindestens 300 weitere angesteckt. Auch dies ist erstaunlich: Die Neu-Infizierten sind zwischen 20 und 50 Jahre alt! Im März wurde immer wieder von offizieller Seite betont, nur die über 65-Jährigen seien gefährdet. Der Club Flamingo musste schliessen, auch weil er bei der Angabe der Anzahl Besucher geschummelt hatte.
Der Bundesrat überlässt jetzt den Kantonen die Kompetenz zu Schliessungen und Bestimmungen im ÖV. So hat der Kanton Genf bereits diese Woche über eine Maskenpflicht in Zug und Bus verfügt. Bei Intercity-Zügen, die mehrere Kantonsgrenzen überqueren, macht diese Lösung aber nicht viel Sinn. Ab Montag gilt deswegen schweizweit im ÖV Maskenpflicht!  

Einreisende aus 29 Ländern müssen sich für 10 Tage in Quarantäne begeben und dürfen ihre Wohnung nicht verlassen. Auf der Liste sind die USA, Brasilien, Russland, Kosovo, Serbien, Kap Verde, Südafrika, Schweden, Bolivien, … Wer die strenge Quarantäne nicht einhält, kann mit 10‘000 CHF gebüsst werden.

Ist dies nun die zweite Welle? Oder die verlängerte erste? Den Spitälern in der Schweiz geht bald ein anscheinend nützendes Medikament, das gegen Ebola entwickelt wurde, aus. Die USA haben die ganze nächste Produktion für sich reserviert. Noch immer werden Naturheilmittel offiziell ignoriert. Die neuste Ausgabe der Zeitschrift „raum&zeit“ berichtet über ein pflanzliches Mittel der Traditionellen Chinesischen Medizin, welches seit 2005 in China zugelassen und nach europäischem Standard auch bei uns hergestellt wird. Es besteht aus 8 Heilpflanzen und heisst Shufeng Jiedu. Auch mit Natriumchlorit bzw. Chlordioxid – NaCl2 – hat man in Ecuador gute Erfahrungen bei der Behandlung von Covid-19 gemacht. Im Februar hatte Georg mit Meersalz inhaliert, nach einer Woche hatten seine starken Hustenanfälle aufgehört. Ich habe ihm gesagt, dass man doch solche Inhalationen in den Spitälern anbieten könne. Als geschulter Ökonom gab er mir zur Antwort: „Daran verdient die Pharma aber zu wenig!“

Immer wieder stellt sich mir die Frage: Warum wird uns so viel Angst gemacht? Wer hat daran Interesse? Die Zahl der Todesfälle, die ausschliesslich an Covid-19 gestorben sind, wird noch immer nicht bekannt gegeben.

Heute steht es im „Bund“: Die Swisscom stellt per Januar 2021 die 2. Generation der Mobilfunksignale ein. Die freiwerdende Kapazität wird dringend für 5G benötigt, so lautet die Begründung. Mehr als eine halbe Million Senioren bringt dies in Bedrängnis: Sie müssen sich ein neues Handy anschaffen, von welchem sie viele Funktionen nie benützen möchten. Mir geht es auch so. Mein Mobilfunkanbieter „Salt“ hat mir ein neues verkauft. Mit 2 SIM-Karten, da ich 2 Nummern habe. Nur: Die 2. SIM-Karte kann lediglich 2G empfangen. Dies wurde mir jedoch nicht mitgeteilt. Die Kundenbetreuerin gestand mir, dass sie dies selbst nicht gewusst habe. Wer sollte es denn wissen? Und nein, mein Guthaben, welches sich noch auf dieser SIM-Karte befindet, könne ich nicht auf die andere übertragen lassen. Sorry! Die Lösung wäre, dass ich ein zweites Handy kaufe.
Fazit: Meine 2. Nummer, die ich früher bevorzugt benutzte, kann ich also vergessen. Ich frage bei der „Engel-Numerologie“ nach. Die Botschaft zu meiner neuen 1. Nummer, die mit 215 beginnt, lautet: „Vertraue auf diese Zeit der Veränderung! Sie ist segensreich für die Erfüllung deiner Träume und deiner Lebensaufgabe.“ 

Was hatten die Engelkarten von Estelle für diese Woche prophezeit?
„Hold your dream loose, so the angels can surprise you!“
Das heisst wohl, ich solle mich nicht an dem alten Handy festhalten. Eine neue Art der Kommunikation wird mir beschwert. Ich versuche es in letzter Zeit mehr mit Telepathie.

Auf dem Youtube-Kanal von Martin Haditsch, Professor für Mikrobiologie und Mediziner, entdecke ich einen Beitrag vom neu gegründeten ausserparlamentarischen Untersuchungsausschuss ACU. Heiko Schöning, ein Hamburger Arzt, hat diesen Ausschuss zusammen mit Kollegen initiiert, da es an der Zeit sei die unverhältnismässigen Massnahmen der Regierung zu hinterfragen. Unter dem Deckmantel des Epidemienotgesetzes würden die bürgerlichen Grundrechte ausgehebelt. Die Interpretation und Darstellung der Zahlen schürten unnötige Angst, der geplante Impfstoff könne erhebliche Schäden anrichten. Aus persönlicher Betroffenheit heraus haben sich nun drei Mediziner zusammengetan und werden, solange es Youtube erlaubt, fachlich kompetent informieren. Die Kommentare sind positiv bis dankend und lobend. Jemand fordert, dass die Regierungsverantwortlichen dann auch zur Verantwortung gezogen werden müssten. Wenn sich herausstellt, dass die Massnahmen mehr schaden als nützen. Diese drei Mediziner gehören nicht zur alternativen Szene. Ihnen reicht es, dass offizielle internationale Forschungsergebnisse in Bezug auf das Corona-Virus, die die bisherigen Massnahmen als fragwürdig bis sinnlos erscheinen lassen, ignoriert werden. Zum Glück gibt es noch Menschen mit Zivilcourage!  

Die Massnahmen nehmen manchmal groteske Formen an. Ein TUI-Charterflug von Frankfurt über Zürich nach Mallorca durfte dort erst gar nicht landen, weil er von Zürich kam. In Zürich war das Flugzeug nur gelandet, aber niemand war weder zu- noch ausgestiegen. Schliesslich landete es wieder in Zürich, die Reisenden aus Deutschland mussten per Zug oder Mietwagen wieder nach Hause zurückkehren. Ob und wann ihnen von wem etwas zurückerstattet wird, steht in den Sternen.

„Schon wieder Freitag!“ meint Georg. „Die Zeit vergeht wie im Flug. Nur die Zeit bis zur Rückkehr unserer Nachbarn aus Neuseeland scheint ewig zu dauern. Vielleicht weil wir schon seit Anfang April auf sie warten.“

Let’s create heaven on earth!  

Text und Foto: Petra Dobrovolny 

Mein Tagebuch: 29. Juni 2020

29. Juni, Montag:

Gestern Abend gab es ein kräftiges Gewitter mit kurzem Hagel. Der Wind hat unsere Tomatentöpfe umgeworfen.

Letzte Woche musste ich mir ein neues Handy besorgen. Mein Mobilfunkanbieter hat die 2G-Antennen abgestellt, sang- und klanglos. Ohne mich zu benachrichtigen. Das ist eben genau das, wovor die 5G-Gegner warnen: Mit der Zeit werden die schwächeren Antennen einschliesslich 4G einfach abgestellt, und wir werden so indirekt gezwungen 5G zu benutzen. Die von diesen Antennen ausgehende starke Strahlenbelastung schwächt das Immunsystem und öffnet die Blut-Hirn-Schranke, sodass sich Gifte wie Schwermetalle noch besser im Gehirn ablagern. Dafür können wir unterwegs Filme anschauen und die Fensterstoren unserer Wohnung aus der Ferne bedienen.
Nun habe ich ein Handy, kein Smartphone, das 4G empfangen kann, aber meine private Nummer funktioniert nicht mehr, nur die geschäftliche. So muss ich heute wohl zum 3. Mal zum „help desk“ gehen, denn ausserdem gibt es noch eine „Misconfiguration“.

Die Zahlen der registrierten Infizierten steigen weltweit, besonders in den USA und in Brasilien. Die WHO schlägt Alarm. Präsident Trump sagt, das sei eben toll, wie fleissig in den USA getestet werde, „America first!“. Einige US-Staaten machen Lockerungen wieder rückgängig. Die Befugnis dazu hat Trump vor kurzem den Gouverneuren überlassen.
Auch in der Schweiz steigen die Zahlen. Seitdem die Klubs wieder öffnen dürfen, werden Partys nachgeholt. Am Wochenende hat in Zürich eine einzige Person 300 Mitfeiernde angesteckt. Viele davon haben fiktive Handynummern oder E-Mail-Adressen angegeben. Das „Tracing“ ist also nur begrenzt möglich.
Aus dem Ausland – Serbien! – Zurückkehrende sorgen für vermehrte Ansteckungen. Der Ruf nach Grenzkontrollen und Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln wird laut. Der Bundesrat tut sich noch immer schwer damit: Von Mitte März bis Anfang Juni hatte er die Bevölkerung bevormundet, das Maskentragen nur Erkrankten mit Symptomen empfohlen, besser liesse man es aber sein, denn Masken vermittelten eine falsche Sicherheit. Dies war eine konträre Aussage zur Empfehlung der WHO und der Virologen auch hier im Land. Ab Anfang Juni, als es endlich Masken gab, setzte der Bundesrat auf Eigenverantwortung der Bevölkerung. Das Resultat: Es trägt fast niemand eine Maske, auch nicht beim Einkaufen in Deutschland, wo in Geschäften immer noch eine Maskenpflicht gilt. Noch vor ein paar Tagen meine Bundesrat Berset, die Virologen hätten ihre Meinung, der Bundesrat die seinige. Vorgestern sagte mir eine Freundin, wie wunderbar der Bundesrat alles gemacht hätte. Sie hätte sich sehr beschützt gefühlt.

Der Schritt von der Eigenverantwortung nach einer längeren Zeit der Bevormundung ist sehr gross. Eigenverantwortung bedingt eine klare und sachlich richtige Information, aufgrund welcher jeder und jede für sich entscheiden kann. Als Georg im April im Bus eine Maske trug, wurde er manchmal angepöbelt oder Mitfahrende mieden ihn wie die Pest. Dabei trägt die Maske auch zur Sicherheit der anderen bei. Dies wurde vom Bundesrat nie kommuniziert. Ein Leserbriefschreiber meint, das Wort „Mitverantwortung“ sei besser als „Eigenverantwortung“, welches nach Egoismus töne.

Mein Tagebuch: 28. und 29. Juni 2020

28. Juni 2020, Sonntag:

Für die kommende Woche sagen gemäss Estelle die Karten das Ende eines Zyklus voraus. Wir werden etwas Neues beginnen, vielleicht ein Geschenk oder eine Gelegenheit erhalten, eine andere Richtung im Leben einschlagen. Wir erreichen etwas, sehen die Frucht unserer Arbeit und können stolz auf uns sein. Es ist Zeit zum Feiern. Wir haben einen Wunsch oder uns ein Ziel gesetzt. Wie und was sich genau erfüllen wird, sollten wir mit unseren Vorstellungen nicht einengen, sondern das konkrete Ergebnis den Engeln überlassen. „Hold your dream loosely, so the angels can surprise you!“

Die Zeitungen bringen Fotos von überfüllten Stränden in Bournemouth, Südengland, und Scharbeutz an der Ostsee. Abstandhalten unmöglich.
Seit letztem Donnerstag steht die „Swiss-Covid-App“ für das „Tracing“ offiziell zur Verfügung. Personen, die positiv auf das Virus getestet wurden, erhalten einen Code. Diesen müssen sie in der App erfassen. Das Programm benachrichtigt danach sog. Kontaktpersonen, welche der infizierten Person mehr als 15 Minuten näher als 1.5 Meter waren. Diese Kontaktpersonen sollten sich beim Kantonsarzt oder beim BAG melden. Die Behörden entscheiden dann, ob ein Test oder eine bis zu 14-tägige Quarantäne nötig ist. Für die betroffenen Kontaktpersonen bedeutet dies eventuell auch eine Isolation von den eigenen Familienmitgliedern, der Ausfall des Erwerbs werde vom Bund gedeckt. Zwei Prozent der Bevölkerung hat sich die App auf ihr Handy geladen. Die Kantonsärzt*innen möchten die erfassten Daten auch zur Forschung verwenden. Das BAG bestätigt, dass dies nur in einem beschränkten Rahmen möglich sei. Die gesetzliche Grundlage fehlt dazu. Sicherheitsexperten empfehlen, die App nicht immer eingeschaltet zu lassen.
Georg und ich haben Handys, die „app-untauglich“ sind. Und damit sind wir nicht die Einzigen.

29. Juni, Montag:

Gestern Abend gab es ein kräftiges Gewitter mit kurzem Hagel. Der Wind hat unsere Tomatentöpfe umgeworfen.

Letzte Woche musste ich mir ein neues Handy besorgen. Mein Mobilfunkanbieter hat die 2G-Antennen abgestellt, sang- und klanglos. Ohne mich zu benachrichtigen. Das ist eben genau das, wovor die 5G-Gegner warnen: Mit der Zeit werden die schwächeren Antennen einschliesslich 4G einfach abgestellt, und wir werden so indirekt gezwungen 5G zu benutzen. Die von diesen Antennen ausgehende starke Strahlenbelastung schwächt das Immunsystem und öffnet die Blut-Hirn-Schranke, sodass sich Gifte wie Schwermetalle noch besser im Gehirn ablagern. Dafür können wir unterwegs Filme anschauen und die Fensterstoren unserer Wohnung aus der Ferne bedienen.
Nun habe ich ein Handy, kein Smartphone, das 4G empfangen kann, aber meine private Nummer funktioniert nicht mehr, nur die geschäftliche. So muss ich heute wohl zum 3. Mal zum „help desk“ gehen, denn ausserdem gibt es noch eine „Misconfiguration“.

Die Zahlen der Infizierten steigen weltweit, besonders in den USA und in Brasilien. Die WHO schlägt Alarm. Präsident Trump sagt, das sei eben toll, wie fleissig in den USA getestet werde, „America first!“. Einige Staaten machen Lockerungen wieder rückgängig. Die Befugnis dazu hat Trump vor kurzem den Gouverneuren überlassen.
Auch in der Schweiz steigen die Zahlen. Seitdem die Klubs wieder öffnen dürfen, werden Partys nachgeholt. Am Wochenende hat in Zürich eine einzige Person 300 Mitfeiernde angesteckt. Viele davon haben fiktive Handynummern oder E-Mail-Adressen angegeben. Das „Tracing“ ist also nur begrenzt möglich.
Auch aus dem Ausland – Serbien! – Zurückkehrende sorgen für steigende Zahlen. Der Ruf nach Grenzkontrollen und Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln wird laut. Der Bundesrat tut sich schwer damit: Von Mitte März bis Anfang Juni hatte er die Bevölkerung bevormundet, das Maskentragen nur Erkrankten mit Symptomen empfohlen, besser liesse man es aber sein, denn Masken vermittelten eine falsche Sicherheit. Dies war eine konträre Aussage zur Empfehlung der WHO und der Virologen auch hier im Land. Ab Anfang Juni, als es endlich Masken gab, setzte der Bundesrat auf Eigenverantwortung der Bevölkerung. Das Resultat: Es trägt fast niemand eine Maske, auch nicht beim Einkaufen in Deutschland, wo in Geschäften immer noch eine Maskenpflicht gilt. Noch vor ein paar Tagen meine Bundesrat Berset, die Virologen hätten ihre Meinung, der Bundesrat die seinige. Vorgestern sagte mir eine Freundin, wie wunderbar der Bundesrat alles gemacht hätte. Sie hätte sich sehr beschützt gefühlt.

Der Schritt von der Eigenverantwortung nach einer längeren Zeit der Bevormundung ist sehr gross. Eigenverantwortung bedingt eine klare und sachlich richtige Information, aufgrund welcher jeder und jede für sich entscheiden kann. Als Georg im April im Bus eine Maske trug, wurde er manchmal angepöbelt oder Mitfahrende mieden ihn wie die Pest. Dabei trägt die Maske auch zur Sicherheit der anderen bei. Dies wurde vom Bundesrat nie kommuniziert. Ein Leserbriefschreiber meint, das Wort „Mitverantwortung“ sei besser als „Eigenverantwortung“, welches nach Egoismus töne.

Text: Petra Dobrovolny

Foto: Georg Dobrovolny