Mein Tagebuch: 25.01 2021

25. Januar, Montag: Heiter durch die Räume …

Erinnert ihr euch an das «Stufen-Gedicht» von Hermann Hesse?

«Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.»

Heute gebe ich dem Verwalter die Schlüssel zu meinem Praxisraum ab. Nach 12 ½ Jahren unter einem Dach in der Mitte der Berner Marktgasse. Ein langer Zyklus geht zu Ende: 40 Jahre lang habe ich Raum um Raum durchschritten, während meiner Tätigkeit als selbständige Psychotherapeutin und Erwachsenenbildnerin: Davon 33 Jahre in der Stadt Bern, 19 Jahre lang in der Altstadt. Etwa 25 Jahre davon war ich auch beteiligt an Georgs Projekten, die er im Rahmen des Forums Ost-West durchführte. Diese Organisation hatte er 1994 in Bern gegründet, um nach der Wende und dem Fall der Berliner Mauer eine neue partnerschaftliche Zusammenarbeit von Ost und West zu bewirken. Mit Georg zusammen habe ich interkulturelle Trainings entwickelt und durchgeführt, zahlreiche Veranstaltungen organisiert und den Youtube-Kanal mit Interviews von Zeitzeugen ins Leben gerufen. Es war eine wunderbare und sehr erfüllte Zeit, manchmal durchschritten wir Räume gemeinsam, manchmal allein.

Meine Arbeit verlangte viel Verantwortung und Kraft von mir, sodass meine Heiterkeit in manchen Zeiten der Erschöpfung wich. Ich sehnte mich nach langen Ferien, auch nach einem Sabbatjahr, welches bis jetzt nie stattfinden konnte. Am meisten Energie brauchte ich für Menschen, die ein Trauma oder mehrere Traumata erlitten hatten. Ein schweres Erlebnis in einem Krieg, unter einer Diktatur, durch einen Verkehrsunfall, durch sexuellen Missbrauch oder noch schlimmer durch jahrelangen Inzest, durch Misshandlungen im Kinder- oder Jugendalter …  Grosse Freude brachte jeweils eine gelungene Wandlung von einer Lebenskrise zu einem neuen Lebenssinn, wenn endlich der richtige Partner geheiratet wurde, wenn endlich ein Kind geboren werden konnte, wenn sich endlich der berufliche Erfolg einstellte. Oder wenn nach vielen Rekursen endlich die rechtmässige Rente ausbezahlt wurde. Ich ermunterte immer zum Weitermachen, Weiterkämpfen. Oft sagte ich: «Wenn wir jetzt – im Kampf für das eigene Recht oder mitten in einem seelischen Heilungsprozess – schon so weit gekommen sind, dann geben wir erst recht nicht auf.»

Mit einem Ritual habe ich gestern Abend Abschied genommen. Zum letzten Mal habe ich in dem nun leeren Raum eine Kerze und ein Räucherstäbchen angezündet. Ich danke für alles, was ich in den vergangenen 40 Jahren erleben und bewirken durfte, weil die Ratsuchenden mir ihr Vertrauen schenkten. Ich danke vor allem dafür, dass ich Zeugin sein durfte für das heilende Wirken der Träume, des bewusst wahrgenommenen Atems und meiner harmonisierenden Naturtonklänge.  
Die geistige Welt antwortet auf meinen Dank mit einem Bild: Georg und ich stehen nebeneinander mit je einer brennenden Fackel in der rechten Hand. Eine Schlange von Menschen geht an uns vorbei, jeder und jede entzündet an unserem Feuer die eigene Fackel und trägt das Licht weiter in die Welt. Dieses Bild berührt mich sehr.

Neue Räume erwarten uns. Auch diese möchten wir heiter durchschreiten und freuen uns auf die nächste Stufe. Denn, so Hermann Hesse, der Weltgeist will uns «nicht fesseln und engen», sondern «heben und weiten».

Und noch einmal zum Stufen-Gedicht:

«Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben …»  

Foto: Die leere Marktgasse in der Berner Altstadt zu Corona-Zeiten
und Text: Petra Dobrovolny          

Mein Tagebuch: 24.01.2021

24. Januar, Sonntag: Ein Gedicht und «höchst wahrscheinlich»

Die Amtseinsetzung von Joe Biden, dem 46. Präsidenten der USA und Kamala Harris, der ersten Vizepräsidentin, dazu noch von indischer und jamaikanischer Abstammung, hat inzwischen stattgefunden. Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen gegen die gefürchteten Anhänger von Donald Trump, die vor ein paar Tagen das Capitol erstürmt hatten, und gegen das Virus. Die Korrespondenten fanden dieses Ritual sogar feierlicher als sonst, ernsthafter, weniger als Show. Mich beeindruckt hat vor allem die 22-jährige Dichterin Amanda Gorman, die ihr Gedicht «The Hill we climb» vorlas. Hier ein paar Zeilen daraus:

«Der Hügel, den wir erklimmen»

«Wenn es Tag wird, fragen wir uns, wo wir Licht zu finden vermögen,
in diesem niemals endenden Schatten? …
Und wir haben gelernt, dass die Normen und Vorstellungen von dem was gerecht ist, nicht immer Gerechtigkeit ist …  
Und doch gehört die Morgendämmerung uns,
noch ehe wir es wussten.
Irgendwie schaffen wir es.

… der Sieg wird nicht in der Klinge liegen,
sondern in all den Brücken,
die wir gebaut haben.

Denn es gibt immer Licht,
wenn wir nur mutig genug sind, es zu sehen,
wenn wir nur mutig genug sind, es zu sein.»

Ein Basler Kantonsarzt findet die Angst vor den Mutationen «überzogen». Statt Angst zu schüren wünscht er sich mehr Aufklärungsarbeit. Boris Johnson hat das Gerücht in die Welt gesetzt, dass die neue Mutation tödlicher sei. Eine britische Virologin pfeift ihn zurück und sagt: Das sei noch überhaupt nicht bewiesen. Deutschland und die Schweiz tun schon aber so, als sei dies eine Tatsache. In unserem Dorf sind 2 Schulkinder aus dem betroffenen Skiort Wengen im Berner Oberland zurückgekehrt und haben anscheinend das neue Virus mitgebracht. Die Folge: Mindestens 300 Personen mussten in Quarantäne, also auch die Kontaktpersonen der Kontaktpersonen. Nach gut einer Woche wird der Alarm abgeblasen: Die Tests seien negativ. Es sei auch gar nicht bewiesen, dass die 2 Schulkinder tatsächlich angesteckt worden waren. Es sei nur höchst wahrscheinlich.

Wie lange müssen wir noch in einem höchst wahrscheinlichen Szenario leben?

Ab Montag gilt eine neue Regelung für die Quarantäne: Sie soll nur 7 statt 10 Tage dauern, wenn der PCR-Test am 7. Tag negativ ist. Das ist schon mal ein kleiner Lichtblick.

Foto: Blick auf das Berner Oberland
und Text: Petra Dobrovolny






Mein Tagebuch: 18.01.2021

18. Januar, Montag:

Inzwischen werden neue Videokanäle eröffnet, die nicht zensuriert sind. Auf brandnewtube zum Beispiel finde ich folgenden Beitrag von den amerikanischen frontline doctors, die die Wahrheit sagen. Die Sprecherin zitiert J.F. Kennedy: Der grösste Feind der Wahrheit sei nicht die Lüge, sondern der Mythos. So gäbe es jetzt Mythen zur Maske u.a. Hier der Link:
https://brandnewtube.com/watch/america-039-s-frontline-doctors-speak-out-scotus-press-conference-part-2_qsBH6fF3kZGKeiS.html

Unsere Nachbarin, die vor einem Jahr mit ihrem Ehepartner nach Neuseeland geflogen war und wegen der Corona-Massnahmen erst im Juli zurückkommen konnte, erzählt mir, dass ihr Ehepartner sich habe impfen lassen. Sie selbst zögere noch, doch falls sie wieder nach Neuseeland fliegen wollten, müsse sie sich impfen lassen. Allerdings würde die Airline Emirates jetzt gar nicht dorthin fliegen.

Ab heute gilt bis Ende Februar zum 2. Mal ein schweizweiter Lockdown, ein etwas lockerer als im letzten März: Es gibt keine Ausgehbeschränkungen, mehr Geschäfte sind geöffnet, die Skigebiete bleiben unter strengen Auflagen geöffnet, die Schulen auch. Restaurants dürfen Take-aways anbieten. Marronibuden auch. Aber Homeoffice wird zur Pflicht, die Polizei kontrolliert dies sogar. Rückkehrende aus Grossbritannien müssen in eine «rückwirkende Quarantäne». Der «Bund» fragt sich, wie dies ohne Zeitmaschine möglich sei.

In der Stadt sind deutlich weniger Leute unterwegs. Am letzten Samstag gab es einen Ansturm in den Läden. Niemand versteht die bürokratische Definition, was zum kurzfristigen alltäglichen Bedarf gehört – Glühbirnen und Kleider zum Beispiel nicht – und besorgte sich noch schnell das Nötigste.

Foto: Marroni in der Berner Altstadt: Georg Dobrovolny
Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 17.01.2021

17. Januar, Sonntag: Wie lange noch?

Gestern stand im «Bund»: «Laut Kantonsärztin zirkulieren in Bern 76 Virusvarianten, wovon 58 der britischen Variante zugerechnet werden – 28 davon wurden in Wengen gefunden.» Das berühmte Lauberhorn-Skirennen wurde dort in letzter Minute abgesagt. Weiter im Text: «Ein Prozent aller Ansteckungen seien auf das mutierte Virus zurückzuführen. Der Anteil liege vermutlich höher. In Bern gab es am Freitag 304 Neuansteckungen. Trotz rückläufiger Fallzahlen dürfe man nicht nachlässiger werden, warnt Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg. Mit der neuen Virusvariante sei das Risiko einer erneuten Explosion der Fallzahlen sehr gross.» Wie können diese Mutationen festgestellt werden, wenn das Corona-Virus bis heute mikrobiologisch noch gar nie isoliert dargestellt werden konnte? Die britischen Varianten scheinen gar nicht so schlimme Symptome zu bewirken. Die Spitäler sind nicht überlastet.

In der Januar-Februar-Ausgabe der Zeitschrift raum&zeit kommt der Mikrobiologe Dr. Stefan Lanka in seinem Artikel «Corona, der PCR-Test und Dr. Drosten» zu einem entlarvenden Ergebnis. Drostens Testverfahren weist nur Teilbereiche von nur 2 Genen aus dem Genom von insgesamt 10 Genen des Corona-Virus nach. Herr Drosten behauptet jedoch, dass er ein ganzes, aktives und krankheiterzeugendes Virus nachweist. Der Nachweis von kurzen Gensequenzen beweist aber nicht «automatisch», dass ein intaktes und vermehrungsfähiges Virus vorhanden ist. «Infiziert» bedeutet nicht «krank». Ein infizierter «Fall» ist nicht ein kranker Patient. Bedenklich ist vor allem, dass bis heute Kontrollversuche zum PCR-Test fehlen. Deswegen ruft Dr. Lanka Biochemiker, Bioinformatiker, Virologen und Zellkulturspezialisten dazu auf, Kontrollexperimente durchzuführen und zu veröffentlichen. Damit könnte nicht nur die Corona-Krise, sondern die Angst und Fehlbehandlung durch die gesamte Virologie der angeblichen Krankheitsviren sofort beendet werden.

Die offiziellen Medien belämmern uns Tag für Tag mit Worten wie Fallzahlen, Neuansteckungen, Zahlen der «im Zusammenhang mit» Verstorbenen, Mutationen, Explosion, Impfstoff … und neuerdings wird wiederholt versichert, dass der bisherige Impfstoff auch gegen alle mutierten Viren wirke. Die Videobeiträge von anders denkenden Wissenschaftler*innen und Medienschaffenden werden immer schneller gelöscht, manchmal wird der ganze Videokanal gesperrt. Begründung: «Dieser Beitrag widerspricht den Richtlinien von Youtube.»

Meine 82-jährige Nachbarin fragt mich: «Hast du dich schon impfen lassen?» Ich frage zurück: «Wieso das denn?» «Ja, hast du Angst davor?» Ich: «Das hat doch nichts mit Angst zu tun! Für mich stimmt das Impfen mit dem Stoff nicht.» Sie: «Ja weisst du, ich bin schon 82, da muss ich aufpassen. Ich habe mich schon angemeldet.» Ich: «Das musst du selbst wissen, was für dich stimmt.» Weiter will sie gar nicht mit mir reden und verabschiedet sich schnell von mir.

Wenn die Wahrheit nicht bald ans Licht kommt, könnte man mit uns noch jahrelang so weitermachen. Schon jetzt im Januar wurde von offizieller Stelle gesagt, die R-Zahl müsste eher weit unter 1 liegen, etwa bei 0.8. Immer gibt es eine Ausrede, ein Suggerieren einer nächsten Welle, die bestimmt käme, wenn wir nicht brav sind, möglichst niemanden mehr treffen und zuhause auf dem Sofa bleiben. Solange wir nicht geimpft sind.

Astrolog*innen und medial Begabte machen uns Mut: Für den 21. März stehen grundlegende Änderungen an.

Foto: Walliser Berggeist
und Text: Petra Dobrovolny     




Mein Tagebuch: 15.01.2021

15. Januar, Freitag: Lockdown nach Schweizer Art

Es schneit und schneit. In den Bergen haben Lawinen einige Strassen versperrt.

Ab nächstem Montag hat der Bundesrat wieder einen strengeren Lockdown verordnet. Die Begründung: Die Zahlen seien nicht tief genug gesunken, wegen der Feiertage sei viel zu wenig getestet worden. Vor allem sei das Virus mutiert und um 70% ansteckender. Wir fragen uns: «Woher weiss man das? Wer hat das wie festgestellt?» Grossbritannien sei ein abschreckendes Beispiel, das dortige Gesundheitswesen ist anscheinend wegen des mutierten Virus zusammengebrochen. Die Queen (94) und ihr Ehemann (99) haben sich vorbildlich impfen lassen. Deutschland ist ein positives Vorbild für die Schweiz. Die dortigen Massnahmen sind wieder sehr streng, sogar Bewegungseinschränkungen für einen Radius von mehr als 15 km sind an der Tagesordnung. Wurde dem mutierten Virus ein Kilometerzähler eingebaut?

Der Lockdown der neusten Ausgabe zeichnet sich durch die üblichen schweizerischen Kompromisse aus, denn der Gewerbeverband durfte im Unterschied zu letztem Frühjahr mitreden. Dinge für den kurzfristigen täglichen Bedarf – wer definiert das? – dürfen verkauft werden: «Blumen ja, Kleider nein» heisst die heutige Schlagzeile im «Bund»: «Ab nächstem Montag dürfen wir in der Schweiz keine Schuhe mehr kaufen, Blumensträusse aber sehr wohl. Wir dürfen in den Baumarkt, nicht aber ins Möbelgeschäft. Wir können im Handel Briefpapier und Stifte erstehen, aber keine Sportbekleidung.» Mein Zusatz: Zum Coiffeur darf man, operiert werden darf man nicht, Geschirr und Kochtöpfe, auch Unterwäsche kann man kaufen, T-Shirts nicht. Druckertoner muss ich heute noch dringend besorgen. Auch dieser gehört nicht zum täglichen kurzfristigen Bedarf, obwohl er alles andere als langfristig hält.

Restaurants, Bars und Freizeitbetriebe können nicht wie ursprünglich vorgesehen ab dem 22. Januar wieder öffnen, sondern müssen noch 5 weitere Wochen geschlossen bleiben. Die SVP – die Schweizer Volkspartei, deren Freunde wir nicht gerade sind, die uns jedoch im Verlaufe des letzten Jahres sympathischer geworden ist, schreit auf: «Heimbewohner*innen haben sich sicher nicht im Fussballstadium und in Restaurants angesteckt!» Das ganze Szenario wird immer absurder. Georg meint: «Wenn man alles den Bürokrat*innen überlässt, kommt nichts Gescheites dabei heraus ausser neue Formulare.» Eine Wirtin erzählt im Radio, dass sie 2 Restaurants in 2 verschiedenen Kantonen führe und 2 verschiedene Formulare ausfüllen müsse, um eine Entschädigung zu beantragen.

Bundesrat Berset hat die Psycholog*innen vertröstet: Seine Sachbearbeitenden seien wegen Corona völlig überlastet. Der über 20 Jahre pendente Antrag der Psychologieverbände, die Dienstleistung der psychologischen Psychotherapeut*innen von den Krankenkassen vergüten zu lassen, wird wieder einmal aufgeschoben. Dabei ist die Versorgung von Menschen mit psychischen Problemen in der Schweiz jetzt erst recht durch Corona sehr mangelhaft. Der Berufsverband reagiert mit grossem Verständnis, wie es Psycholog*innen eben tun.

Ob die Skigebiete schliessen, bleibt den Kantonen überlassen. Ein paar Kantone wehren sich vehement gegen die Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns. Die Zahlen sind gesunken, die Spitäler haben genügend Kapazitäten, es sterben weniger Menschen als sonst. Von Grippe spricht niemand mehr. Wurde diese dank Impfungen ausgerottet? Mir kommt es vor, als würden wir alle in ein steriles Versuchslabor gesteckt, auf eine fürsorgliche Art und Weise durchgetestet und durchgeimpft, dann weiterhin noch für eine lange Zeit beobachtet … Doch so etwas darf ich weder denken noch äussern, denn dann wäre ich eine Verschwörungstheoretikerin. Man darf auch das Wort Plandemie statt Pandemie nicht in den Mund nehmen.

Ein Beispiel dafür, wie wir auf dies alles positiv reagieren können, gibt die britische spirituelle Lehrerin Diana Cooper. Gerade jetzt ist die Zeit günstig, um unsere Schwingungen zu erhöhen und spirituell zu wachsen: «Lets collectively raise our frequency during this new wave of change and use lockdown positively to grow spiritually and spread the light.»

Become a star! Doch bitte bleibe mit beiden Füssen auf der Erde, auch wenn du wie ein Stern leuchtest! 

Foto und Text: Petra Dobrovolny   

Mein Tagebuch: 07.01.2021

7. Januar, Donnerstag:

Heute morgen sind es -7 Grad, klarer Himmel, es wird seit längerem wieder ein sonniger Tag. Pünktlich zum Mittagessen messe ich bei wunderbarem Sonnenschein +18 Grad auf meinem Terrassenrestaurant. Es gibt Buchweizen mit Lauch, Kürbis, Karotten, Linsen und Knoblauch, gewürzt mit Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel, Muskat, Algen und Garam Masala, einer indischen Gewürzmischung. Und dazu Walliser Fendant.

Der brasilianische Präsident Bolsonaro sagt, er habe Antikörper und müsse sich nicht impfen lassen. Da fällt mir die Frage ein: Werden jetzt einfach alle Impfwilligen geimpft, ohne dass sie vorher auf die Möglichkeit eines Tests auf Antikörper aufmerksam gemacht werden?

In Österreich hat die Bundesbehörde für Gesundheit ein Formular für Impfwillige an Impfzentren und Arztpraxen verschickt. Dieses müssen die Patient*innen vor der Impfung ausfüllen und unterschreiben. Es enthält einen Fragenkatalog zur Auskunft über Vorerkrankungen und derzeitige Medikamenteneinnahmen sowie folgende Erklärung: «Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Informationen zur Impfung gelesen und verstanden habe. Ich konnte mich über die Neben- und Langzeitwirkungen informieren.» Durch diese Unterschrift haftet dann weder der Staat noch der Impfstoffhersteller für mögliche Schäden. In dem Formular wird indirekt zugegeben, dass es Neben- und Langzeitwirkungen geben kann. Vor allem letztere sind noch gar nicht bekannt. Worüber soll dann die impfende Fachperson aufklären? Und: Ein solches Formular hat man bis jetzt noch nie vor einer Impfung ausfüllen müssen. Warum jetzt?

Der Bevölkerung in Deutschland wird eine «Bewegungsfreiheit» von 15 km Umkreis verordnet. Es ist Frau Merkel anzusehen, dass sie keine Weihnachtsferien in der Schweiz verbringen konnte. Sie sieht ziemlich mitgenommen aus.

Im Internet sehe ich ein Video, ich weiss nicht mehr aus welchem Land: Eine hübsche junge Pflegefachfrau ist gerade geimpft worden und gibt ihre Freude darüber zum Ausdruck. Es hätte gar nicht wehgetan. Nach etwa einer Minute hält sie sich an der Stirn, steht wackelig vom Stuhl auf und fällt in Ohnmacht zu Boden. Dies sollte ursprünglich ein Werbespot für das Pflegepersonal sein …

Unfassbare Nachrichten erreichen uns aus den USA. Trump will sich mit allen Mitteln vor den ihm drohenden Strafverfahren retten und Präsident bleiben. Er bezeichnet die Wahl von Biden als Betrug und hetzt seine Anhänger gegen dessen Amtseinsetzung auf. Er verspricht ihnen, die meist zu denen gehören, die wirtschaftlich und sozial benachteiligt sind oder viel verloren haben, alles, wenn nur seine Präsidentschaft auch weiterhin bestehen bleibt. Und seine Anhänger glauben ihm! Sie stürmen in Washington sogar das Capitol, die Mitglieder des Parlaments müssen im Keller Schutz suchen. Wo war die Polizei? Spätestens jetzt hat Amerika als Vorbild und Hort der Demokratie ausgedient. Die Herren im Kreml und in Peking können darüber nur lachen. Ihnen kann der «Westen» nichts mehr sagen.

Ich schicke eine Meditation für den Frieden in die USA. Die Bilder meiner Vision sind sehr eindrucksvoll: Ich sehe, wie Donald Trump auf dem Rednerpodest zu seinen Anhängern spricht. Seinem Mund entfährt eine rote Wolke, die die Zuhörerschaft von oben her benebelt und einhüllt. Ich schicke rosa und goldenes Licht für den Frieden. Die rote Wolke löst sich auf, die Menschen im Publikum lassen ihre Arme und Köpfe sinken und schweigen. Trump schaut verdutzt in die Runde. Ihm fehlen die Worte. Er tritt ab. – Ein gerader breiter Weg verbindet den bekannten Obelisken mit dem Weissen Haus. Ich sehe vom Obelisken her kommend eine lange Kolonne geschmückter weisser Elefanten, der Anführer ist Ganesha, der Elefantengott der Hindus. Auf ihm sitzt in einem orangen Sahri gekleidet Kamala Harris, die zukünftige Vizepräsidentin der USA. Es gibt noch unermüdliche aggressive Anhänger von Trump, die den Weg versperren. Ganesha packt sie gelassen und kraftvoll mit seinem Rüssel und schiebt sie zur Seite, sie fallen in Ohnmacht. Die Elefanten bleiben einen Moment vor den Mauern – dem Denkmal – mit den Namen der im Vietnamkrieg Gefallenen stehen und verneigen sich. Dann gehen sie weiter zum Weissen Haus. Ihnen folgt «White Eagle», Weisser Adler, der höchste Meister der nordamerikanischen Eingeborenen, nach ihm Joe Biden, anschliessend zahlreiche Schamanen und Schamaninnen Nordamerikas. Sie tragen Räuchergefässe mit rauchendem weissem Salbei, um die Umgebung zu reinigen. Sie trommeln und singen: «Unser Land wird versöhnt und geheilt. Wir unterstützen Joe Biden und Kamala Harris in dieser Aufgabe. Alle gemeinsam machen Amerika würdig, von Grund auf.»

Foto: Leukerbad, Blick nach Süden
und Text: Petra Dobrovolny  

Mein Tagebuch: 06.01.2021

6. Januar, Mittwoch: Die drei heiligen Könige …
… kamen damals dem Stern folgend in Bethlehem an. Sie brachten Gold, Weihrauch und Myrrhe mit. Gold erinnert uns an unsere göttliche Herkunft und Schöpferkraft, Weihrauch reinigt und Myrrhe stärkt unser Immunsystem. Da wäre eigentlich keine Impfung nötig. Astronomisch gesehen leuchtet uns dieses Jahr tatsächlich so wie damals der Stern von Bethlehem: Jupiter und Saturn haben sich miteinander verbunden und leuchten von uns aus gesehen abends im Südwesten im Sternbild des Wassermanns. Zur Zeit von Christi Geburt war dies im Sternbild der Fische. Das Zeitalter des Wassermanns steht für Wahrheit, plötzliche Eingebungen und Erfindungen, Freiheitsliebe und für die Erkenntnis, dass wir alle zwar unterschiedlich, aber doch eins sind.

Heute ist der höchste Feiertag für die orthodoxe Kirche. Die Erscheinung Christi wird wahrgenommen! Dies ist ein Grund zum Feiern und um sich zu beschenken. Hier geht es um zwei verschiedene Tatbestände: 1. Um die Geburt des Christuslichts und 2. um dessen Wahrnehmung. Wieder einmal geht es um unser Bewusstsein: So gibt es viele Menschen, die die Wahrheit sprechen, aber bis diese wahrgenommen wird, dauert es noch einige Zeit. Mein Wunsch für dieses Jahr: Mögen wir den Stern wahrnehmen, der uns in der Dunkelheit den Weg zur Wahrheit und zur Liebe beleuchtet.
In vielen Gegenden, auch hier in Leukerbad, gibt es noch die Tradition der Sternsänger und -sängerinnen. In der Ukraine, zum Beispiel in Kiew gehen sie in kleinen Gruppen durch die Strassen der Innenstadt, tragen einen grossen bunten Stern an einer langen Holzstange und singen vom Stern von Bethlehem, den drei heiligen Königen und der Erscheinung des Lichts.

In China wurde während der SARS-Epidemie vor ein paar Jahren ein Mittel aus verschiedenen Heilkräutern entwickelt. Dieses wird jetzt erfolgreich bei Covid19 eingesetzt. Es lindert die Symptome. In der Schweiz ist es in der Zürcher Bellevue Apotheke erhältlich. Von einem Medikament gegen Covid19 ist in den Medien keine Rede. Alle Zeitungen schreiben jetzt jeden Tag nur über Impfungen. Auch die WHO spricht nur noch von Impfungen und nicht mehr von Durchseuchung oder Herdenimmunität der Weltbevölkerung.

Eine Entspannung gäbe es nicht, die Massnahmen, die bis zum 22. Januar gelten sollten, werden wahrscheinlich bis Ende Februar verlängert. Der Bundesrat will sich noch mit den Kantonen absprechen und nächste Woche entscheiden. Der Gesundheitsminister gibt zu, dass er die Lage zurzeit nicht einschätzen könnte, die Zahlen seien aber immer noch zu hoch. Restaurants, öffentliche Bäder, Kulturbetriebe usw. werden geschlossen bleiben. Im Wallis müssen jetzt schon die Geschäfte nach 19 h und sonntags wieder schliessen. Insgesamt 19 Länder stehen auf der Risikoliste, darunter jetzt auch Tschechien. Besuche unserer Familie sind also nicht möglich. Geduld und Gelassenheit sind angesagt.

Im hiesigen Buchantiquariat habe ich ein Buch mit Oberwalliser Sagen gefunden. Es enthält eine stattliche Sammlung von 379 Sagen. Auch die damalige Pest hat darin ihre Spuren hinterlassen. Die Sage vom weisen Stier möchte ich euch hier weitergeben:

«In Binn gab es durch die Pest so viele Tote, dass zu wenig Leute da waren, um sie zur Kirche zu tragen und zu beerdigen. Darum holten die Leute den Gemeindestier der Alpe Schapel, und der musste die Toten zur Kirche ziehen. Jedes Mal, wenn er eine Fuhr herbeigeschleppt hatte, trieb man ihn auf eine Weide neben der Kirche, wo er graste, bis die Leute ihn wieder brauchten. Er lief da niemals weg. Schliesslich, als er die letzte Fuhre wieder herbeigeführt hatte, trieben sie ihn wieder auf die Wiese. Aber ohne fremdes Zutun lief er auf und davon bis in die Alpe, woher er gekommen war. Die Pest war jetzt zu Ende.» Josef Guntern: Walliser Sagen. Walter-Verlag Olten und Freiburg im Breisgau, 1963

Mein Neffe ruft mich aus Barcelona an. Dort lebt er seit einigen Jahren mit seiner Familie. In Spanien gab es immer viel strengere Massnahmen als hier bei uns in der Schweiz. Er meint, dass die Impfungen zum Glück bald Erleichterungen brächten und dass es gut sei, wenn alle Massnahmen eingehalten würden. Über ein Jahr lang ist er weder geschäftlich noch privat in ein Flugzeug gestiegen, so viel wie möglich arbeitet er im Homeoffice. Er findet das gut, und der Familie geht es auch sehr gut. Ich teile ihm meine Bedenken zu den wissenschaftlichen und rechtlichen Grundlagen der Regierungsentscheidungen zu all den Massnahmen mit, vor allem in Bezug auf die Impfungen, die viel zu schnell zugelassen wurden. Nach dem mehr als einstündigen Gespräch wird er nachdenklich.

Klar, ich nehme das Virus ernst und bin vorsichtig. Ich trage meine kleine Stoffmaske mit den bunten Schmetterlingen im öffentlichen Verkehr und beim Einkaufen. Ich halte Abstand und bin froh, wenn dies andere auch tun. Doch das war für mich schon vor Corona so. Auf die in Bern üblichen 3 Küsschen auf die Wange kann ich ohne weiteres verzichten, auf das Handgeben sowieso. Ich halte es lieber mit dem asiatischen «Namaste!» oder dem hawaianischen «Aloha!», beides bedeutet: «Ich grüsse das Göttliche in dir!» und halte meine Hände vor meinem Herzchakra aneinander. Dies löst bei meinem in der Regel nicht-asiatischen Gegenüber immer noch ein ziemliches Befremden aus, ein chinesisches Gegenüber reagierte mit einem verlegenen Lächeln, doch ich finde die Berührungen mit dem Ellenbogen oder, noch schlimmer, mit dem Fussknöchel unmöglich. Meine sozialen Kontakte beschränke ich auf Mails und Telefongespräche. Impfen lassen werde ich mich sicher nicht. Ich werde auch allen, die mich mal besuchen möchten, sagen, dass sie dies auf eigene Gefahr tun, denn ich bin ein Risikofaktor in jeder Hinsicht. Und wenn jemand meiner Bekannten sagt. «Da kann man doch nichts anderes machen als abwarten, bis alles vorbei ist!», dann entgegne ich: «Oh, doch! Du kannst zumindest wie ein kleines Kind fragen «Warum?» oder weiter nach der Wahrheit fragen und sowieso dein inneres Licht in die Welt leuchten lassen!» Eigentlich müssen wir gar nicht erst auf den Stern von Bethlehem warten, sondern wir können selbst ein Stern werden. «Become a star!»

Foto: Krippe in Leukerbad, leider fehlen hier Ochs‘ und Esel, auch Schafe und Hirten … Georg gefällt der Melchior, denn der hätte noch eine Persönlichkeit!
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 05.01.2021

5. Januar, Dienstag: «Ist es auch Wahnsinn, hat es doch Methode!» Goethe

Mein Neujahrskonzert im kleinen Saal des Hotels Beau Séjour am vergangenen Freitag, den 1. Januar, war aus meiner Sicht wunderbar! Wir waren die erlaubten 10 Personen, die Chefin des Hotels spendierte einen Apéritif mit Walliser Weisswein, ich bekam einen schönen Blumenstrauss geschenkt. Das Publikum war sehr dankbar, ein Gast aus der Romandie meinte: «C’était très reposant!» Meine Klänge sind nun also auch in Leukerbad angekommen. Ich freue mich, dass ich mit meinem Monochord und meiner Bergkristall-Lyra den Menschen eine kurze Auszeit schenken durfte.

Horrornachrichten aus Grossbritannien erreichen uns: Anscheinend hat das mutierte Virus bewirkt, dass das Gesundheitswesen vor dem Kollaps steht. Alles sei ausser Kontrolle. Auch in der Schweiz wird fieberhaft nach dem neuen britischen und südafrikanischen Virus gesucht, am Mittwoch wird der Bundesrat wohl wieder strengere Massnahmen verkünden. Bereits heute steht im «Bund»: Zumindest würden die «Beizen» auch über den 22. Januar hinaus noch einen weiteren Monat schliessen müssen. Wieviel Menschen sterben an oder mit Covid19 oder ist das jetzt Covid20 oder 21? Im Schweizer Radio heisst die Formulierung neuerdings diplomatisch neutral: «In Zusammenhang mit … gestorben.» Dass Viren mutieren, ist bekannt. Die neue Variante ist angeblich noch ansteckender, doch bewiesen ist dies nicht. Bisher gibt es keine steigende Zahl schlimmer Fälle. Die Medien machen uns wieder Angst.

Es gibt auch zu Beginn von 2021 einen langen Fragenkatalog:
Wie viele Menschen sterben an oder mit Covid19 oder ist das jetzt Covid20 oder 21? Im Schweizer Radio heisst die Formulierung neuerdings diplomatisch neutral: «In Zusammenhang mit … gestorben.»
Was misst der PCR-Test genau? Warum wurde er bisher nicht standardisiert? Warum wurde er früher nur zu Forschungszwecken verwendet? Warum wird er trotzdem für diagnostischen Zwecken zugelassen? Trotz der grossen Fehlerquote? Warum basiert die R-Zahl darauf, die aussagen soll, wie viele Menschen eine infizierte Person anstecken kann? Warum werden auf einer so unsicheren Grundlage weitgehende Einschränkungen unserer Bürgerrechte erlassen? Warum werden in Australien, Kanada und den USA Sammelklagen gegen Herrn Drosten, der den PCR-Test entwickelt hat, vorbereitet?
Warum wurde ein Impfstoff nach nur wenigen Monaten zugelassen? Warum will sich der Chef-Impfstoffentwickler von Biontech nicht selbst impfen lassen? Er wolle auch seine Mitarbeitenden nicht impfen lassen, denn niemand dürfe jetzt wegen Impffolgen ausfallen, wo es gelte, Milliarden von Impfdosen herzustellen. Es scheint rührend zu sein, wie der Chef und seine Belegschaft sich im Dienste der Menschheit aufopfern. Dieser Chef beruhigt uns auch noch damit, dass innerhalb von 4 Wochen ein weiterer Impfstoff gegen das neuerdings mutierte Virus entwickelt werden könnte. Wunderbar!

Ich glaube, das Zitat stammt aus Goethes Faust: «Ist es auch Wahnsinn, hat es doch Methode!»

Es gibt tatsächlich Mitmenschen, die glauben, wenn sich alle an die Massnahmen und Bestimmungen der Regierungen hielten und sich obendrein noch impfen liessen, wir wieder zu einem normalen Alltag zurückkehren könnten. Zum Glück gibt es auch Menschen, die nicht daran glauben und nicht aufhören nach der Wahrheit zu fragen.

Der britische Astrologe Steve Judd interpretiert die Sternenkonstellation für Anfang Oktober so, dass dann Geheimnisse und Lügen aufgedeckt werden. Nach dem 21. März würde sich die Situation entspannen, im April und Mai stünden wirtschaftliche Themen im Vordergrund. Nun, wir werden sehen … 

Foto: Alte Türen in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 31.12.2020

31. Dezember, Donnerstag:

Ein Kreis schliesst sich

Es hat viel geschneit. Georg dreht eine Runde auf unserer verschneiten Dachterrasse, barfuss.

Im Kanton Luzern ist ein 91-Jähriger an Demenz erkrankter Mann 5 Tage nach der Impfung gegen Covid19 gestorben. Die Zeitschrift Zeitpunkt bringt als erste die Meldung: «Erster Todesfall in Folge der Covid-19-Impfung in der Schweiz!» Die Zulassungsbehörde Swissmedic beeilt sich zu entwarnen: Es sei kein Zusammenhang mit der Impfung ersichtlich. Auch eine andere Tageszeitung beschwichtigt: Pro Monat sterben in der Schweiz sowieso 1400 Menschen, davon seien 600 über 85-jährig.

Zahlreiche Astrolog*innen sagen uns ein lichtvolles und glückliches neues Jahr voraus. Zusammenarbeit werde ein wichtiges Thema, um die beste Lösung für alle zu finden.

Wir wünschen allen ein Jahr voller Freude. 2021 hat die Quersumme 5: Diese Zahl spricht für einen Willen zur Freiheit und den Mut zu Abenteuern. Treffen wir dieses Jahr Entscheidungen aus dem Herzen, werden wir ein Magnet für Fülle und Erfolg.

Morgen werde ich hier in Leukerbad im Hotel Beau Séjour eine Klangmeditation geben. Ich werde die Gäste dazu auffordern, sich ihre Wünsche für das neue Jahr so vorzustellen, als wären sie bereits Wirklichkeit geworden. Die Klänge meiner Kristall-Lyra werden sie darin unterstützen. An Weihnachten 2019 durfte ich die Christnachtfeier in der Kirche Meikirch bei Bern mit meinen Klängen begleiten, nun schliesst sich für mich ein Kreis, und es öffnet sich ein neuer hier in Leukerbad. 

Im vergangenen Frühjahr waren unsere Nachbarn in Neuseeland wegen Corona gestrandet und konnten erst im Juli wieder in die Schweiz zurückkehren. Heute meldet das Schweizer Radio: Neuseeland begrüsst das neue Jahr mit Feuerwerken und ohne Corona-Massnahmen. Seit einem Monat sei das Virus nicht mehr nachgewiesen worden. So etwas ist also tatsächlich möglich!

Zum Schluss meines Tagebuchs möchte ich die Engel zu Wort kommen lassen.
  
In Deutschland spielen bei den Demonstrationen gegen die Corona-Massnahmen der Regierung Fahnen eine wichtige Rolle. Es ist ein grosses Thema, wer sich was auf die Fahne schreibt. Ich frage die Engel um ihre Meinung, und sie sagen:

«Schreibt die Demut
auf eure Fahne
und alles wird heil.

Schreibt die Dankbarkeit
auf eure Fahne
und ihr werdet alles bekommen.

Schreibt die Liebe
auf eure Fahne
und ihr kommt in Frieden.

Erinnert euch:
Ihr seid göttlich
in Demut, Dankbarkeit und Liebe.
Und ihr werdet unendlich geliebt.

Eure Engel»

Foto: Fenster in Leukerbad mit Sinnspruch zur Poesie der Winterreise
und Text: Petra Dobrovolny

P.S.: Allen Blog-Lesenden wünsche ich ein glückliches neues Jahr! Vielen Dank, dass ihr mir bis hierher gefolgt seid. Diesen Text werde ich in den nächsten Wochen redigieren und an das www.literaturpodium.de schicken. Im Frühjahr 2021 wird mein Tagebuch gemeinsam mit den Erzählungen anderer Autor*innen in einem ca. 400-seitigen Sammelband erscheinen und auch in der Schweiz im Buchhandel erhältlich sein. Vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass so viele Seiten zusammenkommen werden.

Welche Erzähl- und Gedichtbände mit meinen Beiträgen bis jetzt in der Dorante Edition Berlin erschienen sind, könnt ihr bei www.petrasmaerchen.ch unter „Angebot“ oder bei www.literaturpodium.de nachschauen.

Ich werde auch weiterhin Tagebuch-Beiträge auf diesem Blog posten. Lassen wir uns überraschen, was das neue Jahr bringt! Ich freue mich, meine Gedanken mit euch zu teilen.