Mein Tagebuch: 26.02.2021

26. Februar, Freitag: «Medizinischer Kram»

Auch heute ist wieder Frühlingswetter. Ich stelle die Geranien vom Treppenhaus auf die Dachterrasse. Ob ihre neuen hellgrünen Blätter die Sonne vertragen?

Ich entdecke den amerikanischen Youtube-Kanal «medCram», der für Fachleute und Laien «medizinischen Kram» klassisch wissenschaftlich erklärt. Da gibt es einen Videobeitrag, der die 3 bei uns derzeit zugelassenen Corona-Impfstoffe und die Unterschiede zwischen ihnen erklärt. Der Impfstoff von AstraZeneka unterscheidet sich wesentlich von denjenigen von Moderna und BioNtech, die sich sehr ähnlich sind. Er stammt vom Erbgut – von der DNA – von Schimpansen, wurde genmanipuliert und dringt nach dem Impfen in unsere Zellkerne ein. Unsere Zellen antworten mit einer Immunreaktion. Die anderen 2 Impfstoffe bestehen aus genmanipulierten Teilchen, genannt mRNA, des Corona-Virus. Diese dringen nicht in den Zellkern, sondern in das den Kern umgebende Zellplasma ein. Als Abwehr produziert die Zelle Antikörper. Mein Kommentar: «Dies würde sie im Falle einer Ansteckung auch ohne Impfung tun, wenn der betroffene Mensch über ein normal starkes Immunsystem verfügt. Eigentlich würde es genügen, Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen zu impfen, falls diese dies wollen.» Weiter berichtet «medCram» : Ausschlaggebend für die vorläufige Zulassung war das gute Ergebnis von Studien, die AstraZeneka in GB und Brasilien durchgeführt hat. 9000 brasilianische Probanden erhielten in einem ersten Schritt eine halbe Portion, in einem 2. Schritt eine ganze Portion. Man weiss nicht, ob dies aus Versehen geschah, oder ob dies so geplant war. Das Resultat: Sie waren zu 90% immun gegen Covid-19. Die 3000 britischen Probanden erhielten beide Male die ganze Portion des Impfstoffs, waren in der Folge aber nur zu 62% immun. «This is a headscratching result.» Darüber könnten die Forscher nur rätseln und sich ratlos am Kopf kratzen. Das sagt dieser offizielle und klassisch medizinische Kanal selbst. Mein Kommentar: «Die Sache funktioniert also nicht nach dem Motto «je mehr, desto besser», sondern «je weniger desto besser». Warum werden hier keine Fachleute der Homöopathie beigezogen? Bundesrat Ueli Maurer hat nach der ersten Impfung abgewunken. Er brauche keine Zweite, denn er sei robust genug. Dafür wurde er sehr getadelt, vor allem von den Medien, die fanden, dass er ein schlechtes Beispiel gäbe. Er blieb jedoch bei seiner Meinung.»

Wenn ich gefragt werde, ob ich mich impfen lasse, sage ich nein. Natürlich lautet die nächste Frage: «Warum?» Meine Antwort: »Der Impfstoff wurde nicht lange genug erforscht. Ausserdem ist er genmanipuliert. Die Folgen für die Betroffenen und die nächsten Generationen können noch gar nicht abgeschätzt werden. Sehr wahrscheinlich können Geimpfte andere anstecken. Man weiss also noch nicht, ob sie über eine sterile Immunität verfügen. Ausserdem habe ich ein starkes Immunsystem. Als im Februar Georg 3 Wochen lang wahrscheinlich an Covid-19 erkrankt war, hatte ich davon nichts abbekommen. Wenn sich jemand impfen lassen möchte, kann er dies gerne tun und dafür selbst die Verantwortung übernehmen.» In GB bekommen die Geimpften den «Freedom Pass», den Pass zur Freiheit. In Israel denkt man darüber nach, welche Freiheiten Geimpfte bekommen könnten. Man will jedoch auch Ungeimpfte mit Antikörpern berücksichtigen.  

Wer sich weiter über Corona-Impfstoffe und zur Wirtschaftslage informieren möchte:

Demnächst wird ein 2. Buch von Sucharit Bhakdi und seiner Frau Katharina Reiss im Goldegg-Verlag erscheinen. Zwei Kapitel davon kann man jetzt schon gratis von der Webseite des Verlags herunterladen.
Das Buch «Corona-Impfstoffe: Rettung oder Risiko?» von dem österreichischen Biologen Clemens Arvay ist vor kurzem erschienen und bereits die Nr. 1 auf der Spiegel -Bestsellerliste für Fachbücher im Taschenbuchformat.
Ausserdem erscheint demnächst ein Buch über die gegenwärtige und zukünftige wirtschaftliche Entwicklung im Finanzbuch-Verlag mit dem Titel: «Die Krise hält sich nicht an Regeln“. Verfasst hat es der deutsche Wirtschaftsprofessor Max Otte.  

Foto: Bärlauch und
Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 25.02.2021

25. Februar, Donnerstag: Bärlauch und ein besonderer Klang

Wunderbares Wetter, der Frühling macht sich bemerkbar. Auf unserer Dachterrasse werden es heute bis zu 21°C im Schatten. Georg hat mir per Post ein paar Blätter Bärlauch geschickt. Bärlauch reinigt das Blut und stärkt das Immunsystem. Nach ihrem Winterschlaf stärken sich die Bären damit.

Finanzexperten raten, jetzt in Sachwerte zu investieren. Seit 2 Wochen bin ich stolze Besitzerin einer Kristallklangschale aus Bergkristall und Rubin. Sie klingt in H moll bei einem Kammerton von 433 HZ. Diese Frequenz nennt sich «Sarosperiode» und löst Angstzustände und Schocks. Genau das brauchen wir jetzt: Tiefenentspannung und Beruhigung. So wird der Weg frei für Wandlung, Neu-Strukturierung und Neu-Orientierung. Also sitze ich auf der Dachterrasse und sende die heilenden Klänge hinaus in die Welt.

Foto mit Klangschale und
Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 21.02.2021

21. Februar, Sonntag

Gestern, Samstag, hat in Berlin ein Schweigemarsch als Protest gegen die fortdauernden Corona-Massnahmen und die erodierende Demokratie stattgefunden. Eine Bürgerin aus Mecklenburg-Vorpommern hatte die Idee dazu. Sie meint, es sei schon genug geredet worden, Schweigen als Protest sei jetzt sinnvoller. Der freischaffende Journalist Boris Reitschuster berichtet davon in einem Lifestream auf Youtube über 2 Stunden lang. Er findet es bedauerlich, dass bei diesem guten Wetter nur ein paar Tausend Demonstrierende mitmachen, Kinder und Jugendliche sind fast keine dabei. Alle halten Abstand und tragen eine Maske. Trotzdem gibt es am Strassenrand immer wieder Gegendemonstrant*innen, die die am Schweigemarsch Teilnehmenden, übel beschimpfen und als «Nazi» bezeichnen. Herr Reitschuster, der auch regelmässig Fragen an der Bundespressekonferenz stellt und davon berichtet, erhält öfters einen spontanen persönlichen Dank für seine Arbeit, einmal ruft ihm aber ein Mann voller Hass entgegen: «Reitschuster, verpiss dich!» Es ist eindrucksvoll zu sehen, wie gespalten die Gesellschaft ist. Die Polizei verhält sich sehr höflich und zurückhaltend. Sie achtet darauf, dass sich die beiden Lager nicht in die Haare geraten.

In der Schweiz wird kaum öffentlich gegen die Massnahmen demonstriert. Die Empörung der Gewerbeverbände und bürgerlichen Parteien richtet sich zurzeit vor allem gegen Gesundheitsminister Berset, der ab 1. März zwar die Geschäfte wieder öffnen will, jedoch frühestens am 1. April die Restaurants und deren Terrassen. Der ehemalige Bundesrat und jahrzehntelange Chef der SVP (Schweiz. Volkspartei), Herr Blocher, bezeichnet Bundesrat Berset als Diktator. Damit erntet er aber keinerlei Beifall, denn solche Beschimpfungen oder Bezeichnungen sind in der Schweiz egal in welcher Partei verpönt.

Die offenen Terrassen der Bergrestaurants sollten gemäss Empfehlung des Bundesamtes für Gesundheit (!) geschlossen sein. Der Bundesrat schliesst sich an und gibt diese Empfehlung als Weisung, die befolgt werden sollte, heraus. Die Kundschaft darf offiziell nur ein Take away mitnehmen, aber weder Tische noch Stühle der Terrasse benützen. Die Restaurants finden aber, dass sich gerade dank der Tische grössere Menschenansammlungen vermeiden liessen. Sie hoffen, dass sich diese Diskussion sowieso bald erübrigt. Ein Restaurantbesitzer meint: «Dann soll der Bundesrat eben die Armee schicken.» Ich bin einfach schon mal dankbar, dass Restaurants, die Take away anbieten, die Toiletten öffnen dürfen.

Unsere Bekannten und Familienmitglieder in Deutschland und Tschechien staunen über die Schweiz, wo Hotels und Skigebiete geöffnet haben.

Foto: Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 15.02.2021

15. Februar, Montag

Seit 1962 befanden sich nie mehr so viele Planeten im Sternzeichen Wassermann wie zurzeit. Damals begann die Hippiezeit. Erinnert Ihr Euch an das Musical «Hair»? «This is the dawning of the age of Aquarius!» Und jetzt sind wir mittendrin. Freiheit im Denken und Zusammenarbeit ist angesagt, neue Erfindungen und Erkenntnisse ebenfalls.

Ein Immunbiologe der Universität Zürich hat nachgewiesen, dass der Impfstoff von AstraZeneca in den Zellkern eindringen kann. Dies ist für einen Impfstoff ungewöhnlich und dürfte nicht vorkommen. Die Folgen davon: Genveränderungen, Krebserkrankungen und andere Langzeitfolgen bzw. -schäden. Und? Was passiert jetzt? Wird darüber die wissenschaftliche Diskussion aufgenommen, oder wird man diesem Immunbiologen unterstellen, dass er vor 5 Jahren seine Steuererklärung nicht richtig ausgefüllt hat?

Mein lieber Georg meint, ich solle aufhören in dieser Form Tagebuch zu schreiben. Er schickt mir 2 Seiten Kopie meiner Dissertation, die ich vor 40 Jahren verfasst habe mit dem Titel: «Zur Psychologie der veränderten Situation. Eine Untersuchung am Beispiel hirngeschädigter Patienten». Hier geht es um Erwachsene, die plötzlich einen schweren Unfall oder einen Schlaganfall erlitten hatten oder sich einer Hirntumoroperation unterziehen mussten. Bei diesen Betroffenen wurde auf dramatische Weise der Lebensweg unterbrochen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts durfte ich sie 1 bis 2 Jahre lang mit therapeutischen Gesprächen begleiten. Die Analyse dieser Gespräche ergab gesetzmässige Entwicklungsschritte, die ich in meiner Dissertation beschreibe.

Georg meint, wir lebten jetzt auch in einer dramatisch veränderten Situation. Die alte Welt käme nicht mehr zurück, und da sei ich als Fachfrau dazu prädestiniert, etwas dazu zu sagen. Zufälligerweise finde ich in einer Bananenschachtel vom Umzug hierher nach Leukerbad ein Exemplar meiner Doktorarbeit. Ich schlage sie auf und staune über das Motto – auf Seite 4 -von einem ungarischen Schriftsteller, dessen Namen ich nicht kenne: «Wo immer man Abschied nimmt, eröffnet sich eine neue Zukunft.»

Da sind wir wieder bei Hermann Hesses Stufen-Gedicht. Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten. Mir geben seine Zeilen über den «Weltgeist» Mut. Dieser will uns nicht «fesseln» und «engen», sondern «heben» und «weiten». Und «der Ruf des Lebens» an uns wird niemals enden. Das ist doch wunderbar! Wir wurden ein Jahr lang gefesselt und eingeengt. Das kann es nicht sein! Es gibt soviel Angst und Enge, viele Menschen glauben gar nicht mehr, dass sich das überhaupt noch ändern wird. Ich bin gut darin trainiert, dieser Stimmung etwas entgegenzuhalten. Meine Mutter glaubte immer, dass morgen die Welt untergeht, ich sagte ihr schon als Kind, dass das nicht stimmt.

Meine Dissertation habe ich damals mit einem Zitat von Karl Jaspers beendet: «Das Gemeinsame aller Grenzsituationen ist, dass sie Leiden bedingen; das Gemeinsame ist aber auch, dass sie die Kräfte zur Entfaltung bringen, die mit der Lust des Daseins, des Sinns, des Wachsens einhergehen.» (Psychologie der Weltanschauungen. Berlin, 1919)

In den letzten Monaten haben wir gesehen, welch wunderbare starken Kräfte unsere Grenzsituation zur Entfaltung brachte. Viele von uns haben begonnen, sich sozial zu engagieren oder künstlerisch tätig zu werden. Viele haben das Kochen entdeckt. Kochbücher befinden sich auf den Bestsellerlisten! Andere wiederum beginnen zu gärtnern und zeigen es ihren Kindern.

Foto: Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 14.02.2021

14. Februar, Sonntag und Valentinstag

Prost zum Valentinstag! Besonders in dieser Zeit ist es wichtig, liebevoll oder zumindest nett zueinander zu sein.
Bisher war der «Johannisberger» mein Walliser Lieblingswein, bis meine Freundin «aus dem Tal» mir «Petite Arvine» in die Berge mitbrachte. Eine mir bisher unbekannte Weinsorte, die es kaum in Restaurants gibt und auch nicht in die EU exportiert wird, da sie dem Brüsseler Geschmack wohl nicht passt und auch wegen des Preises keine Chance auf dem EU-Markt hätte. Jedenfalls schmeckt dieser Wein wunderbar und einzigartig! Oenologisch wird er folgendermassen beschrieben: «D’une grande typicité, vigoureuse au palais, elle émerveille par sa délicatesse et sa complexité, concluant sur une touche saline.»  Wenn es die französische Sprache nicht bereits gäbe, müsste man sie unbedingt erfinden, um den Geschmack der Weine zu beschreiben.

Foto mit einer Flasche „Petite Arvine“
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 12.02.2021

12. Januar, Freitag: Inzidenzzahlen, Visionssuche und «Warum?»

Jetzt in Deutschland zu leben, ist eine besondere Herausforderung. Bei der letzten Pressekonferenz der Regierung in Berlin, in der eine Verlängerung des Lockdowns bis Anfang März mitgeteilt wurde, verschlägt es mir die Sprache über diese unterschwelligen menschenverachtenden Aussagen, wenn man denn genau hinhört …  Ich möchte davon hier gar nichts wiedergeben. Wer Ohren hat, der oder die höre selbst.

Weisser Adler, ein spiritueller Lehrer, sagt: Diese Zeit ist eine Herausforderung oder Aufforderung dafür, die eigene Lebensvision zu finden oder neu zu überdenken. In der Tradition der sog. Indianer war die Aufgabe der Visionssuchenden ein paar Tage lang in der Einsamkeit der Natur ohne Essen und Trinken auszuharren. Dadurch entstand die geistige Klarheit über den eigenen Lebenssinn. Die jetzigen Lebensumstände bringen uns in eine ähnliche Situation: In der Isolation, fern von den meisten sozialen Kontakten, nur mit dem Nötigsten zum täglichen Gebrauch haben wir die Chance ohne Ablenkung für sich selbst zum Wesentlichen zu kommen und sich zu fragen: Was will ich in meinem Leben noch erreichen? Wofür will ich kämpfen? Was ist mir wichtig? Wer ist mir wichtig?

Visionssuche ist angesagt. Nutzen wir diese wertvolle Zeit! Lauschen wir nach innen!

Wollen wir ein Leben wie in einem sterilen Labor? Der Präsident des RKI, Herr Prof. Wieler, findet es gut, dass dank der Massnahmen auch andere Infektionskrankheiten kaum mehr aktiv sind. Am besten sei eine Inzidenz 0 oder höchstens 10, das bedeutet, dass am besten gar keiner von 100’000 Menschen sich innerhalb von 7 Tagen ansteckt. Deutschland hat zurzeit eine Inzidenz von 63. Bis 0 wäre noch ein langer Weg.  Die WHO empfiehlt Lockerungen ab 50. Nun hat die deutsche Bundesregierung eigenmächtig eine Inzidenzzahl von 35 (!!!) als Ziel festgelegt. Also werden die strengen Massnahmen um noch mindestens einen Monat verlängert und die Grenzen zu Nachbarländern, vor allem zu Tirol und Tschechien fast geschlossen.

In der Schweiz sorgen der Gewerbeverband, verschiedene Berufsverbände, die Gewerkschaften und vor allem die SVP (Schweiz. Volkspartei) dafür, dass der Bundesrat, vor allem Herr Berset sich weder zu sehr in seine Macht als Gesundheitsminister verliebt noch zu sehr nach Deutschland schielt. Auch seine eigene Partei, die SP, kritisiert ihn. Die SVP lanciert eine Petition, die die sofortige Öffnung der Geschäfte und weitere weitgehende Lockerungen fordert. Jede Stunde Lockdown koste die Schweiz 6 Millionen Franken. Die Schweizer*innen erreicht man am besten über das Portemonnaie. Da ist es gut herauszufinden, wieviel eine Stunde Freiheit kostet.

Die tschechische Virologin Sonja Pekova wird diffamiert, anstatt dass man sich mal anhört, was ihre Forschung ergeben hat. Sie hat herausgefunden, dass die neuen Mutanten des Virus keine neuen Varianten sind, sondern neue Stämme. Das Verhalten dieser Stämme sei so ungewöhnlich, dass sie vermutet, es gäbe ein geheimes Labor, das mit Absicht neue Virenstämme züchtet und auf die Welt loslässt. Die neu vorkommenden Viren seien nicht Mutanten von SARS-Cov-2, ähneln diesem auch nicht, sondern weisen eigene Stämme auf. Eigentlich müssten sie SARS-Cov-3, SARS-Cov-4 und SARS-Cov-5 benannt werden. Als Vergleich dazu, zieht sie das Beispiel verschiedener Hunderassen heran: Der heutige Hund ist keine mutierte Wolfsvariante, sondern hat auch eigenständige Gene, die mit der Zeit durch Züchtung entstanden sind. So gibt es heute Pinscher, Doggen und Pudel. Ihre Forschungsergebnisse könnten sich andere Virolog*innen doch mal konkret anschauen. Warum passiert das nicht? Stattdessen wird ihr vorgeworfen, vor 5 Jahren nicht richtig mit Forschungsgeldern umgegangen zu sein.

Falls Frau Pekova recht hat, hätte dies Folgen für den Impfstoff: Der bisherige Impfstoff würde nämlich überhaupt nicht bei den neuen Viren nützen. Eine Impfstoffhersteller-Firma sagt, dass der bisherige Impfstoff auch bei Mutanten nützt, dass es jedoch einfach sei, den Impfstoff anzupassen. Die Antwort der Swissmedic, der schweizerischen Zulassungsbehörde, lautet: Wenn nur geringe Veränderungen am Impfstoff nötig wären, würde sich ein kompliziertes und langwieriges Zulassungsverfahren erübrigen. Wir können also wieder mal beruhigt sein. Besonders, wenn wir nicht die Frage stellen, wer das bezahlt.

Die 10-köpfige Delegation der WHO, die vor kurzem Wuhan besuchte, um die Herkunft des Virus zu erkunden, hat nichts herausgefunden. Ihr Fazit: Es bleibe bei der Vermutung, dass es von Fledermäusen übertragen worden sei. Und wenn das Labor absichtlich Fledermäuse infiziert hat? Doch danach fragt niemand.

Der Oberarzt eines mährischen Krankenhauses in Hranice schildert die dortigen Verhältnisse: Tagtäglich kämen Menschen mit harmlosen Erkältungssymptomen, die sich leicht mit Tee, Vitamin C und ein paar Tagen Bettruhe kurieren liessen. Sie sind überzeugt, sie hätten CoViD-19 und bestehen auf einem Spitalbett. Kaum hat dieser Arzt auch noch Statistiken ins Netz gestellt, die zeigen, dass die Situation anders ist als von offiziellen Stellen beschrieben wird, gehen die Medien auf ihn los. Er würde seine Patienten nicht ernst nehmen und sich über sie lustig machen. Ein paar Tage später wird er degradiert und fristlos entlassen. Massgebend wurde dies durch die Medien verursacht. Warum?

Foto: Holzschnitzerei vor einem geschlossenen Restaurant in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 09.02.2021

9. Februar, Dienstag: Fragen über Fragen

Strahlendblauer Himmel! Um 13 h klettert das Thermometer in der sonnigen Ecke meiner Dachterrasse auf 21°C. Ich öffne mein Restaurant, bin Gast, Köchin, Chefin, Service-Personal in einer Person. Der Vorteil: Ich brauche keine Maske und muss keinen Sicherheitsabstand einhalten. Das heutige Menu: Walliser Pellkartoffeln, bei uns heissen sie «Gschwellti», Chicorée-Salat in Gelb und Rot, 3 Sardellenfilets mit einigen Kapern und griechischen Oliven, dazu 2 dl Johannisberg, also Walliser Weisswein. «En Guete!» Vor meinem kleinen Tisch liegt ein grosser Haufen Schnee. Es gibt zu wenig Personal, das ihn wegräumen könnte.

Das BAG – Bundesamt für Gesundheit – hatte im letzten Jahr Millionen von Hygienemasken von schlechter Qualität beschafft. Diese verrotten im Lager der eidgenössischen Militär-Apotheke langsam vor sich hin und müssen bald entsorgt werden. Bis jetzt wusste ich nicht, dass auch Hygienemasken ein Verfalldatum haben.

Etwa 17 Millionen Impfportionen hat das BAG bestellt. Jetzt spricht aber niemand mehr vom «neuen SARS-Corona-Virus», sondern nur noch von dessen Mutanten. Die Impfstoff-Herstellerfirma Astra-Seneca sagt jedoch, dass der jetzige Impfstoff nicht gegen diese wirke, es stehe jedoch bald ein neuer Impfstoff zur Verfügung. Also sind hier eine Entsorgung und eine neue Bestellung nötig. Das alles erinnert uns an das Medikament Tamiflu, das gegen die sog. Schweinegrippe helfen sollte. Grosse Portionen davon wurden vom BAG bestellt und gelagert … und dann doch nicht gebraucht. Kurz vor dem Ablauf des Gebrauchsdatums wurde ein Teil davon schnell in sog. Entwicklungsländer exportiert. In einem Radio-Interview, welches ich zufälligerweise hörte, plauderte ein Angestellter dieser Basler Herstellerfirma aus, dass der Wirkstoff von Tamiflu Sternanis sei. Dies ist der Samen einer Heilpflanze, die wahrscheinlich aus einem sog. Entwicklungsland in die Schweiz importiert wird.

Als Bürger und Bürgerin, besonders als Steuernzahler*in dieses Landes fragt man sich: Wer bezahlt das ganze medizinische Material, das anscheinend zum Wohle der Bevölkerung angeschafft wird, jedoch nie gebraucht wird? Wer bezahlt die Entsorgung von Impfstoff? Wer weiss, wie dieser fachgerecht entsorgt wird? Diejenigen, die über die Bestellungen entscheiden, werden nie dafür zur Rechenschaft gezogen.

Eine tschechische Virologin hat die Ergebnisse ihrer Forschung gutwillig ausgeplaudert: Das Virus besteht aus künstlich manipuliertem Erbgut. Die neuen Mutanten würden wohl von einem geheimen Labor aus in die Welt gesetzt. Dieses Labor müsste man so schnell wie möglich ausfindig machen und dessen Tätigkeit stoppen. Die Vermutung liegt also nahe, dass es sich hier um eine Biowaffe handelt. Jetzt hat eine Hexenjagd auf diese Virologin begonnen. – Mit diesem Forschungsergebnis steht sie nicht allein da: Vor mehreren Monaten plauderte ein Mitarbeiter eines schweizerischen Sicherheitslabor aus, dass er künstlich hergestellte Teile, sog. Genome, bei dem Corona-Virus gefunden habe. Für weitere Nachfragen war dieser Virologe nicht mehr erreichbar, die Telefonleitung des Labors war ständig besetzt.

Die Art der Hexenjagd erfolgt immer nach demselben Muster: Die Medien oder wer auch immer argumentiert überhaupt nicht fachlich und zur Sache, sondern die betroffenen Fachleute werden diffamiert, indem ihnen vorgeworfen wird Forschungsgelder veruntreut zu haben oder irgendeiner extremistischen Partei anzugehören. Dies passierte auch dem österreichischen Biologen Clemens G. Arvay sowie Prof. Bhakdi. Letzterer möchte mit seiner Familie sogar Deutschland verlassen, weil er die Diffamierungen nicht mehr ertragen kann. «Rufmord» ist ein passendes Wort.

Der freie Journalist Boris Reitschuster kann den SPD-Bundestagsabgeordneten Markus Held interviewen. Dieser hat die Bundesregierung schriftlich angefragt, auf welchen wissenschaftlichen Grundlagen die getroffenen Massnahmen beruhen. Er bekam eine kurze Antwort: Die Massnahmen erfolgten aufgrund der Angaben und Empfehlungen des RKI und der bundeseigenen wissenschaftlichen Institute.
Alles klar!

Foto: Menu meines Dachrestaurants in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny   

Mein Tagebuch: 07.02.2021

7. Februar, Sonntag: Eine Karikatur, ein neues Buch und Statistiken

Eine Karikatur:
Eine Labormaus fragt die andere: «Lässt du dich gegen Corona impfen?» Antwort: «Bist du verrückt? Die Versuche an den Menschen laufen doch noch!»

Die Universität Oxford misst mit einem sog. Stringenz-Index die Strenge der Massnahmen der einzelnen Länder. Italien steht an erster Stelle, gefolgt von Grossbritannien, Portugal, Spanien, … Deutschland befindet sich auf dem 7. Platz, die Schweiz auf dem 12.

Prof. Bhakdi will mit seiner Familie Deutschland, ein Land, welches er einmal wegen seiner Demokratie bewundert hatte, verlassen.  Er hat genug von den Diffamierungen besonders wegen seines Buches «Corona Fehlalarm?», welches er gemeinsam mit seiner Frau Dr. Karina Reiss geschrieben hat. Er möchte, dass sein kleiner Sohn in einem freien Land aufwächst. Eine Frage in Klammern: Welches Land wird das wohl sein?

Angst nimmt gefangen. Letzten Oktober wollten sich in der Schweiz nur etwa 20% impfen lassen, jetzt sind es schon fast 45%. Dänemark will Geimpften bald gewisse Privilegien zugestehen. Sympathie findet, man höre und staune, der russische Impfstoff Sputnik V. Damals überholten die Russen die USA mit dem Flug der ersten Rakete in den Weltraum, jetzt ebenfalls mit der Zulassung der Corona-Impfung. Bayerns Ministerpräsident findet das unbedenklich und ist offen für einen Import. Andere fragen sich: Wohin wird uns Sputnik V katapultieren?
Unser Freund in Köln, der kein Freund der deutschen Corona-Politik ist, will sich nun doch impfen lassen. Das Argument, dass die Impfung Covid zwar nicht verhindern, doch zumindest abschwächen kann, habe ihn überzeugt. An sein eigenes Immunsystem scheint er nicht mehr zu glauben.

Ein Bestatter berichtet: Im letzten Frühjahr hätte er Kurzarbeit anmelden müssen, seit November 2020 sei er völlig überlastet. Besonders vor Weihnachten seien viele alte Menschen gestorben. Ich denke, dass viele Menschen eine solche Weihnacht ohne ihre Liebsten gar nicht mehr erleben wollten. Die zermürbenden monatelangen Massnahmen schwächten zusätzlich den Lebenswillen und das Immunsystem. Viele Menschen sind erschöpft und haben genug. Suizide nehmen zu, psychiatrische Einrichtungen sind überfüllt, vor allem mit Jugendlichen ab 13 Jahren.

In diesen Tagen erscheint das von dem österreichischen Biologen Clemens G. Arvay für Laien verständlich geschriebene Buch «Corona-Impfstoffe: Rettung oder Risiko? – Wirkungsweisen, Schutz und Nebenwirkungen der Hoffnungsträger» ,  Bastei Lübbe Verlag.

Ich erhalte eine Abrechnung über den Online-Verkauf meiner Klänge. Beim Streaming-Dienst Spotify habe ich in den letzten 30 Tagen 21 Rappen verdient. Deutschland steht an erster Stelle, dort wurde das Stück «Sacred Union – Heilige Hochzeit» meines 48. Albums 57mal verkauft. Es folgen Belgien und Brasilien. Auch das Stück «Free yourself from pain» meines 41. Albums findet Abnehmende. Ich freue mich darüber, dass meine Klänge den Weg in die Welt finden und ihr Licht verbreiten. Die Verkaufsstatistiken faszinieren mich. Sie sagen etwas über die Sehnsucht und Wünsche der Menschen aus, ob in Deutschland oder Brasilien: In dieser Zeit der Trennung sehnen wir uns wieder danach wieder vereint zu sein. Meine Klänge vermitteln auf legale Weise jenseits aller Verbote, wie sich dies anfühlt.  
   Wie sagt es die junge amerikanische Dichterin Amanda Gorman?

«Denn es gibt immer Licht,
wenn wir nur mutig genug sind, es zu sehen,
wenn wir nur mutig genug sind, es zu sein.»

Foto: Sonnenaufgang über den Walliser Bergen
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 06.02.2021

6. Februar, Samstag:  Erdbeben

In Leukerbad liegt 1 m Schnee, ich wollte am letzten Freitag dorthin in unsere neue Wohnung fahren, doch wegen Lawinengefahr war die Strasse ab Leuk gesperrt. Am Samstag fuhr der Bus wieder. So konnte ich hierherkommen, rechtzeitig, um am Sonntag den letzten kleinen Transport mit den letzten Sachen von meiner Praxis in Empfang zu nehmen. Unser kosovarischer Nachbar hat alles in sein Auto geladen und kam zusammen mit Georg gut in den Walliser Bergen und Leukerbad an. Rechtzeitig vor drei weiteren Tagen mit ausgiebigen Schneefällen.

Nach 4 Monaten Räumen, Umzug und neuem Einrichten bin ich reif für einen Winterschlaf.

In der Nacht auf den vergangenen Donnerstag hat es in der Region Bern mit einer Magnitude von 2.8 gebebt. Das Epizentrum war unser Dorf! Das sei sehr selten, schreibt «der Bund».  Es seien keine Schäden gemeldet worden. Am meisten bebt es in der Schweiz im Wallis und in Graubünden. Dies hängt mit der Entstehung der Alpen zusammen. Die europäische und die afrikanische Platte stossen hier zusammen. Der Schweizerische Erdbebendienst registriert mit seinen 200 Messstationen pro Jahr durchschnittlich 1000 bis 1500 Beben in der Schweiz und im nahen Ausland. Etwa 20 Erdbeben werden von der Bevölkerung wahrgenommen.

Georg macht sich wieder auf den Weg nach Bern und berichtet mir nach seiner Ankunft, dass alles in Ordnung sei.

Die Corona-Massnahmen könnten eigentlich schon längst gelockert werden. Die Fallzahlen sind gesunken. Aber die neuen Mutationen aus Grossbritannien, Südafrika und Brasilien sind anscheinend so ansteckend, dass die Verantwortlichen keinerlei Risiko wagen. Nur Österreich lockert. Deutschland verschärft die Grenzkontrollen mit Tests.

Unsere kosovarischen Nachbarn, eine 4-köpfige Familie, planen 10 Tage Ferien in ihrer Heimat. Vor dem Abflug müssen sie sich testen lassen, auch vor dem Rückflug. Sonst dürften sie erst gar nicht in das Flugzeug steigen.

Gestern hat die Erde sogar in Schaffhausen gebebt. Am Rhein bei Bonn gibt es Hochwasser.

Foto: Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny