Mein Tagebuch: 29.07.2021

29. Juli, Donnerstag: Eine Verschwörungstheorie löst sich auf

Es bewegt sich doch etwas: Nach etwa 17 Monaten löst sich eine Verschwörungstheorie auf. Genauer gesagt: Sie wandelt sich und wird salonfähig. Seitdem der amerikanische Präsident Joe Biden die US-Geheimdienste damit beauftragt hat, der Frage nach dem Ursprung des Virus nachzugehen, ist eine neue Debatte über die Entstehung des Virus möglich geworden. Sogar Tedros, der Generaldirektor der WHO, hat vor kurzem gesagt, das Virus könnte einem Labor entwichen sein. Er sei selbst einmal Laborant gewesen und wüsste, dass Unfälle passieren.
Letztes Jahr wurden Wissenschaftlerinnen wie die Tschechin Sonia Pekova und die Italienerin Rossana Segreto diffamiert und schikaniert, weil sie anhand ihrer Studien herausgefunden hatten, dass das Virus in einem Labor entstanden ist. Ein sonst üblicher wissenschaftlicher Diskurs war gar nicht möglich. Personen, die die These der Laborentstehung vertraten und verbreiteten wurden beschimpft und zensiert. Heute sagt sogar der deutsche Virologe Herr Drosten, der dieser These damals vehement widersprach, dass dies möglich sei. Für Rossana Segreto spielt es keine Rolle, wer Recht hat. Sie meint: «Wir sollten nur klug genug sein, allen Möglichkeiten nachzugehen. So steigern wir die Chance, dass wir so etwas wie die aktuelle Pandemie in Zukunft besser verstehen und vielleicht ein weiteres Mal verhindern können. Das sind wir unseren Kindern schuldig.» (Quelle: Die österreichische Wochenzeitung «News» vom 09.07.2021)

Unterdessen verstärkt sich der gesellschaftliche Druck auf die sogenannten Impfskeptiker noch mehr. Eine Leserbriefschreiberin meint im heutigen «Bund», dass das Urteil «verantwortungslos» nicht für solche, die mit dem Impfen noch abwarten, zutreffe. Es gäbe genug Gründe zur Skepsis. Und sie selbst sei sehr wohl um die Volksgesundheit besorgt und nähme ihre Verantwortung wahr, indem sie sich vorläufig nicht impfen liesse.
 
Am 27. Juli schreibt das Schweizer Gratisblatt 20minuten: «18 tote Geimpfte – Weniger als erwartet». Ich finde das sehr makaber. Passierte dies während eines klinischen Versuchs, würde man weitere Versuche mit dem Impfstoff sofort stoppen und ihn erst gar nicht zulassen. «Der Bund» von heute bringt die neusten Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit: 379 Personen mit vollständiger Impfung haben sich trotzdem angesteckt. Diese Zahlen bewegten sich «im Rahmen» und seien erwartet worden. Aktuell seien 47,4 Prozent oder über 4 Millionen der Bevölkerung geimpft. – Besonders in Israel gibt es viele «Impfdurchbrüche» vor allem bei älteren Menschen. Deshalb sollen über 60-Jährige ein drittes Impfangebot erhalten.

Ich wundere mich, was alles als «erwartet» bezeichnet wird. Und «erwartet» bedeutet in dem Zusammenhang «normal» und kein Grund zur Besorgnis. Doch wer ist „man“, der da etwas erwartet? Warum wurden wir von „man“ nicht im Voraus über diese Erwartung informiert?  

In dieser Zeit werden immer wieder Begriffe umdefiniert. Zum Beispiel
1. «Solidarität»: Ich bin solidarisch, wenn ich mich impfen lasse.
2. «Freiheit»: Mit dem neuen grünen Pass sind wir frei. Jene, die keinen haben, sind es nicht.
3. «Der Tag der Freiheit» wird gefeiert, wenn wir alle geimpft sind, sodass alle bisherigen Massnahmen aufgehoben werden können.
4. «Immunität»: Immun ist, wer zweimal geimpft ist. Womöglich mit zwei verschiedenen Impfstoffen. Von natürlicher Immunität spricht offiziell niemand. «Von-selbst-Genesene», die sich zuhause selbst kurierten – wie zum Beispiel Georg mit Meersalz-Inhalationen – und wegen Covid-19 weder in einer Arztpraxis noch in einem Spital waren, gibt es nicht. Sie wurden statistisch gar nicht erfasst.
5. «Impfstoff»: Die Herstellerfirmen, wie zum Beispiel BioNtech/Pfizer, beschreiben ihn als eine Injektion, die keine sterile Immunität verursacht: „It may not prevent you from getting …“. Somit lassen sie sich eine Hintertüre offen. Andere Experten sagen, es handle sich gar nicht um einen Impfstoff, sondern um ein Gen-Therapeutikum. Ursprünglich wurde die Technik, mit welcher jetzt mRNA-Impfstoffe hergestellt werden, zur Behandlung von Krebserkrankungen entwickelt.

Wer in Bezug auf diese neuen Definitionen anderer Meinung ist, wird von den Medien als Verschwörungstheoretiker oder Verschwörungsmystiker bezeichnet. Welche weiteren Theorien werden sich in den nächsten Monaten auflösen? Oder enthüllt werden? Das aus dem Griechisch stammende Wort „Apokalypse“ bedeutet „Enthüllung“.

These times may not prevent you from … what?

Foto und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 27.07.2021

27. Juli, Dienstag: Unwetter und Hochwasser

Am letzten Freitag hat ein lieber Freund nach meinem Wohnwagen auf einem vom Hochwasser betroffenen Campingplatz am Neuenburgersee geschaut und auf meinen Wunsch hin daraus meine Traumharfe samt durchnässter Tasche befreit. Er musste durch kniehohes Wasser waten. Der Wasserpegel war inzwischen zum Glück wieder leicht unter die Türschwelle meines Wohnwagens gesunken, so dass sich die Türe öffnen liess. Ich bin sehr erleichtert und dankbar, dass mein Freund dieses wunderbare Instrument retten und zu uns nach Bremgarten bringen konnte. Georg hat ihn mit heissem Tee und Datteln bewirtet. Per Telefon bekam ich die Rettungsaktion erzählt.

Am Sonntag machte sich Georg auf den Weg nach Leukerbad und wollte ein paar Tage mit mir gemeinsam die Walliser Berge geniessen. Am Montag erhielten wir die Nachricht unseres Nachbarn, dass um 2 Uhr in der Nacht ein heftiges Gewitter mit Hagel über Bremgarten hinweggezogen sei. Deswegen fährt Georg heute so schnell wie möglich nach Hause, um nachzuschauen, wie die Lage aussieht. Wir sind noch glimpflich davongekommen: Unsere Tomaten und ein paar Geranien sind zwar nicht mehr zu retten, doch die Blumentöpfe und -kästen auf der Fensterbank vor unserem Esszimmer stehen noch auf ihrem Platz. Der Wind hatte die Schnur des Sonnenstoren gelöst, so dass dieser sich schützend über der Fensterbank und die Geranien ausbreiten konnte. Bei einigen Nachbarn ist Wasser unter der Haustüre in den Gang geflossen. Alle sagen: «So etwas haben wir noch nie erlebt.»

Mindestens bis Mitte August ist in unseren Breitengraden kein Hochsommerwetter in Sicht. Es werden weitere Stürme erwartet, der Sommer findet in Südosteuropa statt. Griechenland leidet unter einer Hitzewelle bis zu 46 Grad.

Das amerikanische Gesundheitsministerium will wegen der Delta-Virusvariante die Maskenpflicht für Geimpfte beibehalten. Ausserdem soll die Bewilligung des PCR-Tests, der in den USA am 2. Juli 2020 notfallmässig zugelassen wurde, per 31.12.2021 auslaufen. Bis dann hätten die Labors Zeit, um einen neuen Test zu entwickeln. Der bisherige kann nicht zwischen SARS-CoV2 und Influenza-Viren A und B unterscheiden! Welche Regierung der Welt ist denn darüber informiert? Ich bin zwar keine Regierung, wusste diesen wichtigen Tatbestand jedoch bis jetzt auch nicht. Quelle: Youtube-Kanal von RT DE am 27.07.2021. Von Grippe-Erkrankungen war schon lange Zeit nicht mehr die Rede, sodass man meinen könnte, die Grippeviren seien ausgestorben. 

Foto und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 23.07.2021

23. Juli, Freitag: Zwei Vollmonde im Wassermann

Heute ist Vollmond im Sternzeichen Wassermann. An sich ist dies nichts Aussergewöhnliches, wenn nicht der nächste Vollmond am 22. August ebenfalls im Wassermann stattfände. Was bedeutet dies?  Vollmond steht für ein Ende und einen neuen Anfang. Der Wassermann ist ein sog. Luftzeichen. Das Element Luft steht für klares und innovatives Denken. In der Zeit zwischen den beiden Vollmonden gehen wir durch ein energetisches Portal in ein neues Bewusstsein. Wir glauben nicht mehr, was uns jemand weismachen will. Unsere Angst schwindet, denn wir sehen klarer, was nicht stimmt. Bisherigen Autoritäten glauben wir nicht mehr bedingungslos. Gemeinschaft und eine gemeinsame Suche nach neuen Lösungen für das Gemeinwohl werden immer wichtiger.

In zahlreichen Ländern kommt es zu massiven Überschwemmungen. Das Ausmass wird als «biblisch» bezeichnet. So etwas gab es zu unserer Zeit noch nie. Eine Hiobsbotschaft nach der anderen erreicht uns: Zu den Beneluxländern und Deutschland kommen auch die Ukraine, China, Südpolen, …  Ein deutscher Politiker meint, jetzt müssten die Betroffenen schnell finanzielle Hilfe erhalten. Die entsprechenden Antragsformulare müssten so einfach wie möglich gehalten werden. Er sagt dies zu einer Zeit, zu der noch Menschen auf den Dächern der Häuser auf eine lebensrettende Hilfe warten. Wer von ihnen denkt jetzt an das Ausfüllen eines Formulars?

Am 15. Juli hat Dr. John Campbell, ein Arzt mit mindestens 40 Jahren Berufserfahrung, der die Statistiken und medizinischen Studien verfolgt und mit englischem Humor sachlich «cool» kommentiert, einen sehr bemerkenswerten Beitrag auf seinem Youtube-Kanal veröffentlicht. In GB wird statistisch festgehalten, ob Geimpfte oder Ungeimpfte positiv auf die Delta-Variante getestet wurden. Innerhalb der ersten Juli-Woche hatte die Anzahl der positiven Ergebnisse nach einem PCR-Test bei geimpften Personen um 40% zugenommen, bei ungeimpften dagegen war sie um 22% gesunken. Dies sei erstaunlich, meint Dr. Campbell und gäbe Anlass zur Hoffnung. Niemand könnte sagen, warum dies so sei. Nobody knows, nobody can tell! Doch: Prof. Sucharit Bhakdi hatte davor gewarnt, dass Geimpfte anfälliger auf neue Virus-Varianten sein werden.

Nun bin ich gespannt, was bis zum nächsten Vollmond noch alles passieren wird. Vor allem frage ich mich, wann die Ergebnisse solcher Statistiken von den regierenden Entscheidungstragenden «wahr»- genommen werden.
Der deutsche Philosoph, Schriftsteller und freie Journalist Gunnar Kaiser interviewte am 25. April 2021 auf seinem Youtube-Kanal Martin Esfeld, einen deutschen Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Uni Lausanne. Dieser sagt vor allem: Der Missbrauch der Wissenschaft während der Corona-Pandemie liegt in der Annahme, die Wissenschaft würde bestimmte politische Anweisungen legitimieren. Das kann Wissenschaft nicht. Sie soll objektiv Fakten beschreiben. Aus Fakten folgen keine Handlungsanweisungen. Dazu wären normative Prämissen nötig. Nicht von Fakten, sondern von Normen können Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Eine Norm wäre der Gesundheitsschutz. Jetzt besteht das Problem, dass diese jedoch nicht die einzige ist. Sie wird stillschweigend aber zur Einzigen erklärt und als absolut gesetzt. Soweit die philosophische Kritik. Wenn man sich dazu noch die Handlungsempfehlungen anschaut, so kommt man zu dem Schluss, dass diese vollkommen unsinnig sind und gerade eben nicht dem Gesundheitsschutz dienen, sondern kontraproduktiv sind. So weit Prof. Martin Esfeld.

Hier der Link zum über einstündigen Interview:
https://www.youtube.com/watch?v=eDWhGMnIca4

Foto und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 22. 07.2021

22. Juli, Donnerstag: Gesperrte Wege und der Ausweg durch die Luft

Vorgestern habe ich bei klarem Wetter mit meiner Freundin einen Ausflug in die Berge gemacht. Wir fuhren mit der Torrentbahn von Leukerbad zur Rinderhütte und wanderten auf dem Panoramaweg zur Torrentalp. Nach eine «Rüeblisuppe» auf einer wunderschönen Restaurantterrasse ging es weiter nach Flaschen. Dort war das Restaurant wegen Ruhetag geschlossen. Der Bus fuhr wegen einer Baustelle nicht nach Leukerbad. Schon auf dem Abstieg nach Flaschen war der Wanderweg nach Leukerbad wegen einer Baustelle – neue Lawinenverbauungen – gesperrt. Unterwegs trafen wir ein nettes Ehepaar aus Belgien, das schon seit 17 Jahren auf einem Campingplatz in der Nähe Sommerferien machen.
Es blieb uns nichts anderes übrig, als in Flaschen die Gondelbahn hinauf und zurück zur Rinderhütte zu nehmen und von dort aus die Seilbahn nach Leukerbad. Vor deren Abfahrt hatten wir noch Zeit, um die wunderbare Aussicht auf den Talkessel von Leukerbad mit seinen steilen Felswänden zu geniessen.
Während unserer Wanderung spürte ich hinter mir die Anwesenheit eines Lichtwesens in heller blaugrüner, fast türkiser Farbe. Zunächst dachte ich, es sei Erzengel Michael, den ich manchmal um Schutz bitte. Doch hat erscheint dieser ein kräftig blaues Licht. So fragte ich, wer er sei. Er antwortete, er sei Josef, der irdische Vater von Jesus. Er würde Menschen auf ihrer Wanderschaft beschützen. Ich danke ihm, dass wir trotz Hindernissen nicht nur wieder gut nach Hause kamen, sondern uns an unserem Ausflug freuen konnten über die gute Sicht auf die Alpenkette im Süden und das Rhonetal.

Gestern habe ich das Leukerbader Thermalbad wieder genossen. Im Innenbereich wurde die Maskenpflicht auf dem Weg von der Garderobe bis zum Schwimmbecken aufgehoben. Eine Dame sagt mir, dass sie dies nicht verstehen könnte, doch es stimme vieles nicht mit den sich ständig ändernden Regeln. Jetzt seien vor allem die Jüngeren betroffen. Sie kenne einige, die an «Long-Covid», also an schweren Folgen der Krankheit litten.
Das Bad ist gut besucht, die Ferien machen sich bemerkbar. Die meisten Gäste scheinen in der Schweiz zu wohnen. Es gibt auch einige aus Deutschland und Italien, ab und zu hört man Russisch. Familien aus der Romandie mit drei bis vier Kindern sind häufig. Lebensfreude pur! Obwohl laut Medien die Zahlen der mit der Delta-Variante Infizierten steigen.  Der Bundesrat hat Ferien bis Anfang August und wird erst danach über das weitere Vorgehen entscheiden. Die Spitäler haben freie Kapazitäten. Die Medien warnen vor einem schlimmen Herbst, weil noch zu wenig Menschen geimpft seien und sich auch nicht impfen lassen wollten. Grossveranstaltungen und Restaurants sollten nur noch für Geimpfte zugänglich sein. Der Gebrauch des Covid-Zertifikats sollte dringend erweitert werden.
Der in Grossbritannien verkündete «Day of Freedom», an dem alle Corona-Massnahmen aufgehoben wurden, wurde dort am 19. Juli mit gemischten Gefühlen begangen. Boris Johnson verbringt auf seinem Landgut eine Quarantäne und lässt sich nicht blicken. Die Menschen in GB sind sich unsicher, ob sie nun auf die Maske verzichten können oder nicht. Auch sind sie desillusioniert in Bezug auf die zuvor so gepriesene Wirkung der Impfung.

Eine Schlagzeile im heutigen «Bund» auf Seite 7 lautet: «Das Gesundheitssystem könnte wieder an seine Grenze stossen. Vierte Welle: Die Mehrheit der Erwachsenen ist geimpft, doch noch immer sind 3,38 Millionen Menschen in der Schweiz nicht immun.» In derselben Ausgabe steht auf Seite 3 über Grossbritannien: «Nun droht ein Chaos-Sommer». Obwohl bekannt ist, dass trotz sehr hoher Impfquote in GB und Israel die Zahlen der Infizierten dort massiv steigen, werden nur Geimpfte als immun bezeichnet. Niemand spricht von den nach einer Covid-Erkrankung von selbst Genesenen. Woher wissen die Medien, wer jetzt immun und wer nicht? Der Wissenschaftler Dr. Robert Moltane stellt in einer Studie fest, dass Länder mit sehr hohen Impfquoten die höchsten Zahlen von Infizierten mit der neuen Virus-Variante aufweisen.  
Es stimmt auch nicht, dass das Gesundheitssystem «wieder» an seine Grenzen stossen wird. Die Spitäler in der Schweiz waren auch im Jahr 2020 nie überlastet gewesen, standen monatelang fast leer und mussten sogar Kurzarbeit einführen. Die Intensivstationen waren nur teilweise ausgelastet. Das Gesundheitssystem konnte wegen der Anordnung des Bundesrats, alle Kapazitäten für eventuelle Covid-Kranke freizuhalten, die sonst übliche medizinische Versorgung nicht mehr gewährleisten.
Georg meint: «Warum wollen die Medien uns ständig belehren? Damit lenken sie nur von ihrem eigenen Unwissen ab. Kompetente Kritiker und Kritikerinnen kommen immer noch nicht zum Wort.»

Foto: Die Torrentalp mit Blick in den Süden auf Alpenkette und Rhonetal
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 17.07.2021

17. Juli, Samstag:

Nach einer Woche im «Flachland» geht es für mich heute wieder zurück in die Walliser Berge. An diesem Wochenende beginnen in vielen Kantonen und Nachbarländern die Sommerferien. Der Autoverkehr staut sich vor dem Gotthardtunnel auf 15 km. Das bedeutet zweieinhalb Stunden Wartezeit. Dankbar lasse ich mich mit Zug und Bus nach Leukerbad bringen. Ohne Zwischenfälle und Verspätung. Der lokale «Ringjet-Bus» fährt mich mitsamt Gepäck fast bis vor die Haustür.
Unterwegs erfahre ich vom Bildschirm im Bus, der kurze Textnachrichten einblendet, eine Neuigkeit: Der britische Gesundheitsminister ist an Covid erkrankt, obwohl er bereits zweimal geimpft ist. Die Regierung plant ab September 35 Millionen Menschen in UK gratis impfen zu lassen.
Viele haben jetzt andere Sorgen: Weitere Unwetter treffen in der kommenden Nacht Ostbayern und die Gegend von Salzburg. In den Gebieten von Rhein und Mosel wird immer noch nach Überlebenden gesucht. Über 150 Todesopfer und 200 Vermisste sind zu beklagen.
Der Pegel des Neuenburgersees steigt immer noch. Gefahrenstufe 5. Mein Wohnwagen ist wahrscheinlich davon betroffen. Doch was ist das schon verglichen mit den Bildern, die ich in der deutschen Tagesschau sehe.

Foto: See bei Schwarenbach auf dem Gemmipass
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 16.07.2021

16. Juli, Freitag: Hochwasser und Ungerechtigkeiten

https://www.youtube.com/watch?v=Rc38leY5UZI

«Die Krone der Schöpfung» von Udo Jürgens an seinem letzten Konzert in Zürich im Jahre 2014 – zu finden auf Youtube – ist nach meiner Meinung der beste Kommentar zu der unglaublichen Naturkatastrophe, die in diesen Tagen in den Gebieten von der Mosel, der Ahr und dem Rhein passiert. Das Land meiner Kindheit versinkt. Ich bin fassungslos!

Im Berner Matte-Quartier halten alle den Atem an. Hier habe ich im Jahre 2005 das letzte Hochwasser erlebt: 20m vor meiner Praxis «Atelier d’Inspiration» stapelten sich die Sandsäcke. Es ging nochmal gut, doch es war unheimlich. Jetzt ist das Trinkwasser im Emmental nicht mehr brauchbar. Ich sehe die Bilder aus Belgien, Luxemburg, der Eifel, Ahrweiler und Bonn. Ein stark betroffener Ort in der Eifel heisst «Schuld». Ich telefoniere mit meiner Patentante in Mehlem bei Bonn. Ihre Wohnung im ersten Stock eines Hauses mit nicht sehr guter Bausubstanz befindet sich etwa 100m vom Rhein entfernt. Dreimal wird die Telefonleitung während unseres Gesprächs unterbrochen. Es ginge ihnen so weit gut, berichtet meine Patentante. Nur der Regen tropfe jetzt vom Dach in die Wohnung.  

Im Berner Seeland stehen die Gemüsefelder unter Wasser, die Kirschen nach dem Hagel nicht mehr essbar. Gerade noch rechtzeitig haben wir dank der Hilfe unseres Besuchs aus Mähren die schwarzen Johannisbeeren unserer vier Sträucher geerntet. Ich koche daraus Kompott mit viel Zimt, etwas Muskat, Nelken, grünem Anis, Kardamom, Ingwer und Rohrzucker. Es schmeckt gut zu Vanillecrème oder zu Wildgerichten. Letztere essen wir zwar nicht, doch dies ist nur als Tipp gemeint. Dieses Jahr war die Ernte reichlich und ergab 21 Gläser!

Georg hat Ueli aus der Nachbarschaft getroffen. Ueli spielt gemeinsam mit seinem Sohn in einer Band böhmische und mährische Blasmusik. Wie Georg in seiner Jugend. Nach einem Jahr Pause wegen «Corona» durften sie vor kurzem endlich wieder ein Konzert vor 150 Leuten in einem Altersheim geben. Ueli findet das ungerecht, wenn er sieht, wie die Fussball-EM mit über 60’000 in den Stadien abgelaufen ist. Das ginge doch nicht mit rechten Dingen zu. Die Politiker*innen seien bestimmt von der UEFA korrumpiert worden. Auch sei es ungerecht, dass bestimmte Mannschaften wie die englische überhaupt nicht und andere sehr viel und weit zu den Austragungsorten reisen mussten. So mussten zum Beispiel die Schweizer nach St. Petersburg und Baku reisen. Zum Glück hätten im Finale die Italiener über die Engländer, die während der EM nirgendwohin reisen mussten, gewonnen.

Bereits mehrmals wurde von den Schweizer Tageszeitungen beklagt, dass die Impfkampagne ins Stocken geraten sei. Darauf antwortet ein Ehepaar aus Steffisburg mit einem Leserbrief: «Üblich sind diese vier Fragen zur Impfung: Nötig? Wirksamkeit? Sicherheit? Und die vielleicht wichtigste Frage: Habe ich seriöse Informationen, um diese Fragen zu beantworten? Wer die Impfung als sicher betrachtet, obwohl keine Spätfolgenstudien vorliegen, den betrachten wir nicht als seriöse Quelle. Auf welche Antwort kommen wir, wenn wir uns die vier Fragen bezüglich der Impfung von Kindern stellen?»

Foto: Dala in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny    

Mein Tagebuch: 13.07.2021

13. Juli, Dienstag:

Es regnet fast nur noch. Unser Besuch aus Mähren hatte letzte Woche noch Glück gehabt mit dem Wetter. Jetzt gibt es an vielen Orten Hochwasser-Alarm, Erdrutsche versperren Strassen und Bahngleise.

Ich habe gerade eine «Udo-Lindenberg-Phase». Seine Texte sind so treffend für die jetzige Zeit. «Hinter all’ den schwarzen Wolken wieder gute Zeiten warten. Es ist nie zu spät, um wieder durchzustarten.» Wunderbar! Das Lied stammt aus dem Jahre 2016!

Am letzten Samstag war ich in Leukerbad im Zirkus! Das war am 10. Juli, Neumond im Krebs. Das bedeutet: Für sich selbst zu sorgen, sich zuhause zu fühlen, Geborgenheit. Auch für die Familie und die Nächsten sorgen. Das Motto der Vorstellung des Zirkus Harlekin: «Wir sind alle eine Familie!» Ich war begeistert! Für etwa anderthalb Stunden habe ich «die Welt» vergessen, Kamele und Pferde bewundert, mit welcher Würde und Freude sie sich präsentieren, die Clowns, die äthiopischen Akrobaten, die Seilakrobatin aus Weissrussland, das Ehepaar aus Portugal mit ihren gewagten Künsten auf Rollschuhen … Vielleicht habe ich mal in einem früheren Leben als Künstlerin in einem Zirkus gearbeitet, denn ich fühle mich in dieser Welt sehr zuhause. In der Nacht träume ich, dass mir mein ehemaliger Jungscher Psychoanalytiker ein Buch zeigt mit vielen Kapiteln und geheimnisvollen Zeichen. Ich frage ihn, ob ich es kaufen könne. Er sagt: «Das Buch des Lebens kann man nicht kaufen.» Ich weiss: Man muss es leben. Und es ist für jeden Menschen einzigartig. Die Zahl der Auflage beträgt eins. Es gibt nur ein einziges Exemplar.


Foto: Zirkus Harlekin in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny  


Mein Tagebuch: 09.07.2021

9. Juli, Freitag:

Seit gestern Mittag regnet es ununterbrochen, ab und zu gibt es ein Gewitter. Hier in den Bergen hat es sich auf 11°C abgekühlt.

Themen der Nachrichten ist die Delta-Variante, die besonders in UK, Portugal und Japan zunimmt. In Tokio werden zum ersten Mal in der Geschichte ohne Publikum stattfinden. – Boris Johnson ruft für den 19. Juli den «Day of Freedom», den Tag der Freiheit aus. Alle Corona-Massnahmen sollen zu diesem Zeitpunkt aufgehoben werden.

* Sind innerhalb von 100 Tagen seit Publikation des Erlasses im Bundesblatt 50 000 gültige Unterschriften zusammengekommen, so erklärt die Bundeskanzlei, dass das fakultative Referendum zustande gekommen ist.

Hier ein Zusatz von Georg, der sich im Thema «Produktehaftung» auskennt:

Die Schweizer «Weltwoche» bringt eine brisante Nachricht: «Die Heilmittelbehörde Swissmedic publiziert regelmässig die Anzahl Fälle mit Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung. Bisher meldeten sich 3’500 Personen. Bei 116 schwerwiegenden Fällen seien Personen in unterschiedlichen zeitlichen Abständen zur Impfung gestorben. Trotz einer zeitlichen Assoziation gebe es in keinem Fall konkrete Hinweise, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall war.» Es bleibt bei Vermutungen, weitere medizinische Abklärungen werden nicht vorgenommen.

Gemäss den Zahlen des deutschen Gesundheitsministeriums sind in Deutschland 2707 Menschen nach einer Impfung gestorben, 6’221 Geimpfte mussten mit Covid19-Symptomen hospitalisiert werden. Darüber berichtete vor etwa 3 Wochen Boris Reitschuster. 

Ein wichtiges Thema ist, dass die Impfstoff-Hersteller die Haftung für ihre Produkte abgelehnt haben. Im Falle eines Impfschadens haftet laut dem schweizerischen Epidemie-Gesetz die Regierung – sprich wir, die Steuerzahlenden. Von «Nebenwirkungen» Betroffene können bis zu 70’000 CHF einfordern. – Quelle: Gratisblatt 20minuten vom 28.Juni 2021

Eine erfreuliche Nachricht: Die «Freunde der Verfassung» haben genügend Unterschriften für ein Referendum* gegen das im Juni vom Stimmvolk angenommene Covid-Gesetz sammeln können. Das Gesetz sei verfassungswidrig. Voraussichtlich können wir noch diesen Herbst darüber abstimmen.

Gerade jetzt müssen wir in der Schweiz für unsere Freiheit kämpfen. Der Druck auf die Nichtgeimpften wächst. Falls es im Herbst zu einer 4. Welle käme, seien sie nicht nur gefährdeter als die Geimpften, sondern auch schuld an der Verbreitung der Virus-Varianten. Obwohl diese Aussagen jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren, wird von Politiker*innen und Medien laut darüber nachgedacht, wie man Nichtgeimpfte «zum Piks» motivieren könnte. Die Forderungen gehen vom Verbot von Restaurantbesuchen und Veranstaltungen bis zu einer Ausgangssperre für Nichtgeimpfte.

Immer noch wird von offizieller Seite nichts zur Stärkung des Immunsystems empfohlen, geschweige denn darüber aufgeklärt, dass es so etwas gibt und wie es funktioniert. Geimpfte seien immun, basta!, über eine andere Möglichkeit hören wir nichts. Den Raum aller Nachrichten füllen Diskussionen über Zertifikate, fälschungssichere Impfpässe, Impfraten, Privilegien für Geimpfte, Kosten für Tests. Jetzt zu Beginn der Sommerferien sind die Apotheken wegen der hohen Nachfrage nach Antigen-Schnelltests völlig überfordert. Zahlreiche Apotheken wollen diese Dienstleistung gar nicht mehr anbieten, da der normale Betrieb massiv darunter leidet.

Auch bei der Covid-19-Impfung kommen die üblichen Haftungsregeln wie bei anderen Arzneimitteln bzw. Impfstoffen zur Anwendung. Bei Impfschäden in Frage kommt eine Haftung des Impfstoffherstellers (Produktehaftpflicht), der impfenden Stelle (Auftragshaftung oder Staatshaftung) sowie subsidiär des Bundes.

Eine Entschädigung für Impfschäden durch den Bund kann nur bei Impfungen erfolgen, wenn diese behördlich empfohlen oder angeordnet waren. Aber eine Entschädigung wird durch den Bund nur gewährt, wenn der Schaden nicht anderweitig gedeckt wird («subsidiäre Haftung»). Das heisst: Eine geschädigte Person hat nur dann Anspruch auf eine Entschädigung, wenn der Schaden nicht bereits zum Beispiel durch den Impfstoffhersteller (Produktehaftung), die impfende Person (Arzthaftung) oder eine Versicherung (Sozial- oder Privatversicherung) gedeckt wurde.

Die Entschädigung durch den Bund will damit die Folgen für Betroffene mildern, wenn Dritte (bspw. impfende Person, Hersteller) nicht haften. Dieser Anspruch auf Entschädigung durch den Bund wird grundsätzlich in jedem Einzelfall geprüft.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite Entschädigung und Genugtuung bei Impfschäden.

Foto: Weg zum Hotel Schwarenbach, Gemmi
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 08.07.2021

8. Juli, Donnerstag: Berge und Berufung

Vorgestern, Dienstag, war das Wetter passend für einen Ausflug mit der Gemmi-Seilbahn auf 2350 m. Die Sicht auf die Alpenkette Richtung Süden war atemberaubend. Unsere Gäste aus Mähren, CZ, Georgs Nichte und ihre zwei erwachsenen Kinder, waren begeistert und jauchzten vor Freude. Berge haben es in sich: Sie heben die Menschen in eine höhere Dimension. Die alltäglichen Sorgen werden unwichtig oder sogar vergessen.
Nach einer gut einstündigen Wanderung konnten wir auf der Terrasse des Berghotels Schwarenbach Hobelkäse, Weisswein und Apfelschorle geniessen. Danach liess ich unseren Besuch weiter nach Sunnbüel wandern, wo sie die nächste Seilbahn nach Kandersteg und dort den Zug durch den Lötschbergtunnel ins Wallis und zurück nach Leukerbad nahmen. Rechtzeitig vor dem sich ankündigen Gewitter. Ich hingegen kehrte zurück zur Bergstation der Gemmi-Seilbahn. Kaum war ich angelangt, fing es an zu regnen. Unten in Leukerbad schien noch für ein paar Stunden die Sonne.
Am nächsten Tag stand eine Schifffahrt auf dem Genfersee auf dem Programm. Das Wetter war besser als vorhergesagt. Ein stabiles Hoch sei aber vorläufig nicht in Sicht, sagt meteo.ch. Besonders im Tessin gibt es Erdrutsche und gesperrte Strassen.

Der Bericht im «Walliser Boten» vom 5. Juli über einen maronitisch-katholischen Priester, der aus dem Libanon stammt und viele Jahre in Zermatt tätig war, beeindruckt mich. Er sollte diesen Sommer die Pfarrstelle für die Region Leukerbad übernehmen, hat dem Bischof von Sitten jedoch kurzfristig abgesagt. Er spüre eine andere Berufung: Er möchte sich in Zukunft für die Menschen in seinem Heimatland einsetzen und deren Not mit Hilfe direkt vor Ort lindern. Dieser innere Ruf mache es ihm unmöglich das Amt in Leukerbad anzunehmen. Seit seiner Entscheidung fühle er «eine tiefe innere Freiheit und christliche Freude». Ich freue mich immer, wenn ein Mensch seine Berufung spürt und ihr folgt. Sich dazu durchzuringen ist eine grosse Herausforderung. Ich weiss selbst, was das bedeutet und habe viele Menschen in diesem Prozess begleitet bis zum «Hier stehe ich und kann nicht anders».

Foto: Blick auf den Daubensee von der Gemmi
und Text: Petra Dobrovolny

Blick auf den Daubensee beim Gemmi-Pass

Mein Tagebuch: 03.07.2021

03. Juli, Samstag: Reisegepäck, Szenarien und Aufwachen! Rassel!
Die Schweizer Mannschaft kommt in der EM doch nicht weiter. Sie hat gestern Abend 3:1 gegen die Spanier verloren. Nach 120 Minuten war der Stand 1:1, obwohl die Schweizer eine Zeit lang mit nur 10 Mann spielen mussten. Dann verloren sie das Penalty-Schiessen. Etwa 10’000 Fans waren von Zürich nach St. Petersburg gereist, auch Frau Bundesrätin und Sportministerin Viola Amherd, die sonst immer strenge Corona-Massnahmen vertritt. Nun sind wir gespannt, wie viele Virusvarianten von den Zurückkehrenden mitgebracht werden.

Der Rechtsanwalt Rainer Füllmich interviewt auf seinem Youtube-Kanal Menthur den Politikwissenschaftler und Buchautor Gerhard Wisnewski. Letzterer stellt den grossen Bogen der anscheinend von einer bestimmten Gruppe beabsichtigte Entwicklung dar. Es gäbe verschiedene aufeinanderfolgende Phasen. Phase 1: Ein starker Schock, der bei den meisten Menschen Todesangst auslöst. Angst macht Menschen steuerbar. Phase 2: Ein Ausnahmezustand wird ausgerufen. Phase 3: Der Ausnahmezustand wird zum Dauerzustand. Phase 4: Die Massnahmen werden zu einer Tyrannei. Eine neue Normalität etabliert sich. Bevor die Menschen die Angst wieder verlieren, wird ein neuer Schock inszeniert.
Rainer Füllmich ruft dazu auf, dass jede und jeder diese Entwicklung durchschauen möge und sich nach seinen Möglichkeiten vernetzt, um sich dagegen zu wehren. Er selbst hat gemeinsam mit juristischen Fachpersonen in verschiedenen Ländern wie Kanada, Australien und Deutschland Anklage zum Beispiel gegen Herrn Drosten und seinen PCR-Test erhoben.
Gibt es noch mehr Möglichkeiten? Viele unserer Bekannten lesen schon lange keine Zeitungen mehr und schalten die offiziellen Nachrichten in Radio und Fernsehen ab, um sich vor der ständigen Angstmacherei zu schützen. Viele beschäftigen sich mit einem neuen Hobby, haben einen Camper oder ein Wohnmobil gekauft, suchen Freude und Entspannung in der Natur. Viele sind jetzt besonders nett und liebevoll zu ihren Mitmenschen und strahlen ihr inneres Licht mit lächelnden Augen in die Welt der Masken. So banal dies scheinen mag, ist es doch von grosser Wirkung! Man denke nur an die Feldtheorie von Rupert Sheldrake:  Der Flügelschlag eines Schmetterlings in Australien kann in New York einen Sturm auslösen. Wir sind viel mächtiger als wir meinen. – Viele unserer Bekannten informieren sich darüber, wie das Immunsystem arbeitet und wie man es stärken kann. Viele lassen sich impfen, um ihre Ruhe zu haben und reisen zu können. Andere wollen sich darüber informieren, was offiziell nicht angehörte Fachleute sagen und bitten mich um meine persönliche sowie fachliche Meinung und um Tipps für entsprechende Quellen.
Spirituell Lehrende und Wissenschaftler*innen wie zum Beispiel Gregg Braden, Bruce Lipton, Joe Dispenza, der selbständige britische Journalist David Icke, auch medial begabte Menschen wie Lee Carroll, Magenta Pixie, Heike Michaelsen, Christina von Dreien, die Botschaften aus der geistigen Welt channeln, sagen zusammengefasst folgendes: Wir leben in einer Zeit der Wandlung. Die Ahnen der Maya, der Hopi und anderer Völker haben vorausgesagt, dass ein alter Zyklus endet und ein neuer beginnt. Wir Menschen sind mehr als wir meinen, vor allem mehr als man uns in der Schule beigebracht hat, dass wir sind. Wir tragen ein göttliches Erbe, sind Kinder des Universums und alle durch ein lebendiges Feld grenzenlosen Potenzials miteinander verbunden. Transformation beginnt mit der Verbindung zu unserer Seele und unserer Macht, die Wirklichkeit mit Hilfe unserer Intuition zu erschaffen. Uns wird bewusst, wer wir sind und wozu wir fähig sind. Auch im negativen Sinn. Wir haben einen freien Willen und können uns bewusst für den nächsten Schritt entscheiden. Vor der Inkarnation auf dieser Erde haben wir uns diese schwierige Zeit der Trennung, der Dualität, ausgewählt, um unser wirkliches Potenzial, unsere göttliche Schöperkraft zu erfahren und an dieser Erfahrung zu wachsen. Wir sind hier, um zu lernen, dass Dualität die Kehrseite der Medaille der Einheit ist. Das Corona-Virus zeigt uns, dass wir alle zusammengehören. Es gibt keine Grenzen.
Symbolisch zeigt meine alte Hopi-Rassel, die aus einem runden Kürbis besteht, die erwähnte Medaille: Auf der Vorderseite ist auf türkisem Grund ein sonnenartiger Kopf mit acht Strahlen oder dreieckigen Zacken umgeben dargestellt. Auch die beiden Gehirnhälften sind zu sehen. Auf der anderen Seite befinden sich getrennt zwei Geisterköpfe auf dunkelbraunem Grund, welche grimmig dreinblicken. Sie sind schwarz, weiss und ockergelb. Fünf schwarze Linien stellen die Haare wie eine Art von Stacheln (!) dar. Ein schmales braunes Lederband verbindet den Holzgriff unten mit Flaumfedern eines jungen Adlers oben auf der Rassel. Das Band verläuft zwischen den zwei Geisterköpfen. Dieses Kunstwerk zeigt Trennung und Verbindung in einem. Wenn ich es rhythmisch bewege, bringen die Samen im Innenraum ein tiefes und lautes Gerassel hervor, das die Sinne weckt.
Aufwachen ist angesagt! Was wird mit uns gemacht? Was lassen wir zu? Sind wir nur Opfer? Warum stellen wir keine Fragen? Wo ist unsere Lebensfreude geblieben? Wollen wir nur noch Angst haben? Wie wollen wir leben?

«This virus is a wake-up call!» «Disvover your own potential!» So höre ich es immer wieder im Internet. Das Virus weckt uns, so dass wir unsere Schöpferkraft entdecken! 

Foto der Rückseite meiner Hopi-Rassel, welche die Dualität darstellt
und Text: Petra Dobrovolny
Das Foto der Vorderseite der Rassel ziert das Cover meiner CD 37: New Cycle. Mehr dazu bei www.dolphinkissis.ch