Mein Tagebuch: 18.01.2021

18. Januar, Montag:

Inzwischen werden neue Videokanäle eröffnet, die nicht zensuriert sind. Auf brandnewtube zum Beispiel finde ich folgenden Beitrag von den amerikanischen frontline doctors, die die Wahrheit sagen. Die Sprecherin zitiert J.F. Kennedy: Der grösste Feind der Wahrheit sei nicht die Lüge, sondern der Mythos. So gäbe es jetzt Mythen zur Maske u.a. Hier der Link:
https://brandnewtube.com/watch/america-039-s-frontline-doctors-speak-out-scotus-press-conference-part-2_qsBH6fF3kZGKeiS.html

Unsere Nachbarin, die vor einem Jahr mit ihrem Ehepartner nach Neuseeland geflogen war und wegen der Corona-Massnahmen erst im Juli zurückkommen konnte, erzählt mir, dass ihr Ehepartner sich habe impfen lassen. Sie selbst zögere noch, doch falls sie wieder nach Neuseeland fliegen wollten, müsse sie sich impfen lassen. Allerdings würde die Airline Emirates jetzt gar nicht dorthin fliegen.

Ab heute gilt bis Ende Februar zum 2. Mal ein schweizweiter Lockdown, ein etwas lockerer als im letzten März: Es gibt keine Ausgehbeschränkungen, mehr Geschäfte sind geöffnet, die Skigebiete bleiben unter strengen Auflagen geöffnet, die Schulen auch. Restaurants dürfen Take-aways anbieten. Marronibuden auch. Aber Homeoffice wird zur Pflicht, die Polizei kontrolliert dies sogar. Rückkehrende aus Grossbritannien müssen in eine «rückwirkende Quarantäne». Der «Bund» fragt sich, wie dies ohne Zeitmaschine möglich sei.

In der Stadt sind deutlich weniger Leute unterwegs. Am letzten Samstag gab es einen Ansturm in den Läden. Niemand versteht die bürokratische Definition, was zum kurzfristigen alltäglichen Bedarf gehört – Glühbirnen und Kleider zum Beispiel nicht – und besorgte sich noch schnell das Nötigste.

Foto: Marroni in der Berner Altstadt: Georg Dobrovolny
Text: Petra Dobrovolny

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