Mein Tagebuch: 07.02.2021

7. Februar, Sonntag: Eine Karikatur, ein neues Buch und Statistiken

Eine Karikatur:
Eine Labormaus fragt die andere: «Lässt du dich gegen Corona impfen?» Antwort: «Bist du verrückt? Die Versuche an den Menschen laufen doch noch!»

Die Universität Oxford misst mit einem sog. Stringenz-Index die Strenge der Massnahmen der einzelnen Länder. Italien steht an erster Stelle, gefolgt von Grossbritannien, Portugal, Spanien, … Deutschland befindet sich auf dem 7. Platz, die Schweiz auf dem 12.

Prof. Bhakdi will mit seiner Familie Deutschland, ein Land, welches er einmal wegen seiner Demokratie bewundert hatte, verlassen.  Er hat genug von den Diffamierungen besonders wegen seines Buches «Corona Fehlalarm?», welches er gemeinsam mit seiner Frau Dr. Karina Reiss geschrieben hat. Er möchte, dass sein kleiner Sohn in einem freien Land aufwächst. Eine Frage in Klammern: Welches Land wird das wohl sein?

Angst nimmt gefangen. Letzten Oktober wollten sich in der Schweiz nur etwa 20% impfen lassen, jetzt sind es schon fast 45%. Dänemark will Geimpften bald gewisse Privilegien zugestehen. Sympathie findet, man höre und staune, der russische Impfstoff Sputnik V. Damals überholten die Russen die USA mit dem Flug der ersten Rakete in den Weltraum, jetzt ebenfalls mit der Zulassung der Corona-Impfung. Bayerns Ministerpräsident findet das unbedenklich und ist offen für einen Import. Andere fragen sich: Wohin wird uns Sputnik V katapultieren?
Unser Freund in Köln, der kein Freund der deutschen Corona-Politik ist, will sich nun doch impfen lassen. Das Argument, dass die Impfung Covid zwar nicht verhindern, doch zumindest abschwächen kann, habe ihn überzeugt. An sein eigenes Immunsystem scheint er nicht mehr zu glauben.

Ein Bestatter berichtet: Im letzten Frühjahr hätte er Kurzarbeit anmelden müssen, seit November 2020 sei er völlig überlastet. Besonders vor Weihnachten seien viele alte Menschen gestorben. Ich denke, dass viele Menschen eine solche Weihnacht ohne ihre Liebsten gar nicht mehr erleben wollten. Die zermürbenden monatelangen Massnahmen schwächten zusätzlich den Lebenswillen und das Immunsystem. Viele Menschen sind erschöpft und haben genug. Suizide nehmen zu, psychiatrische Einrichtungen sind überfüllt, vor allem mit Jugendlichen ab 13 Jahren.

In diesen Tagen erscheint das von dem österreichischen Biologen Clemens G. Arvay für Laien verständlich geschriebene Buch «Corona-Impfstoffe: Rettung oder Risiko? – Wirkungsweisen, Schutz und Nebenwirkungen der Hoffnungsträger» ,  Bastei Lübbe Verlag.

Ich erhalte eine Abrechnung über den Online-Verkauf meiner Klänge. Beim Streaming-Dienst Spotify habe ich in den letzten 30 Tagen 21 Rappen verdient. Deutschland steht an erster Stelle, dort wurde das Stück «Sacred Union – Heilige Hochzeit» meines 48. Albums 57mal verkauft. Es folgen Belgien und Brasilien. Auch das Stück «Free yourself from pain» meines 41. Albums findet Abnehmende. Ich freue mich darüber, dass meine Klänge den Weg in die Welt finden und ihr Licht verbreiten. Die Verkaufsstatistiken faszinieren mich. Sie sagen etwas über die Sehnsucht und Wünsche der Menschen aus, ob in Deutschland oder Brasilien: In dieser Zeit der Trennung sehnen wir uns wieder danach wieder vereint zu sein. Meine Klänge vermitteln auf legale Weise jenseits aller Verbote, wie sich dies anfühlt.  
   Wie sagt es die junge amerikanische Dichterin Amanda Gorman?

«Denn es gibt immer Licht,
wenn wir nur mutig genug sind, es zu sehen,
wenn wir nur mutig genug sind, es zu sein.»

Foto: Sonnenaufgang über den Walliser Bergen
und Text: Petra Dobrovolny

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