Mein Tagebuch: 22.03.2021

22. März, Montag: Weltwassertag

Der Wind, der auch in der Nacht sehr stark über die Berge hinwegfegte, legt sich für heute Vormittag für ein paar Stunden. Die Bergdohlen sammeln weggeworfene Pommes frites und drehen mit ihrer Beute spiralige Kreise über Leukerbad.

Heute ist der Weltwassertag. In der Schweiz gibt es immer mehr Probleme mit dem Trinkwasser. Öfters wird festgestellt, dass Quellen von Pestiziden verseucht sind und sogar geschlossen werden müssen. Ein Gesetz, dass eine biologische Landwirtschaft fordert, wurde vor einer Woche vom Parlament aufgeschoben. In Bremgarten kauft Georg schon seit einiger Zeit Wasser für unsere Teeküche ein. Hier in Leukerbad hingegen geniesse ich das Hahnenwasser. Der Tee damit schmeckt wunderbar. Und ich spüre, wie sehr das hiesige Wasser meiner Gesundheit dient.

Am letzten Samstag gab es eine Grossdemo in Kassel, Deutschland. Boris Reitschuster berichtete wieder im Lifestream darüber. Unter anderem demonstrierten ÄrztInnen mit einem grossen weissen Transparent. Darauf stand in schwarzer Schrift: «Wir sind keine Verschwörungstheoretiker. Wir sind Ärzte.» In einem Interview sagte eine Ärztin, sie sei hier, um ein Zeichen zu setzen. Die Zahlen, die wir vorgesetzt bekämen seien manipulativ und hätten mit Medizin nichts zu tun. Sie habe sich der Vereinigung «Ärzte für Aufklärung» angeschlossen. Deswegen habe sie bereits von der deutschen Ärztekammer ein Mahnschreiben erhalten: Wenn sie noch einmal zum Thema Corona auffiele, müsste sie mit berufsrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Es ist kaum zu glauben, mit welchen Mitteln gegen Menschen vorgegangen wird, die anderer Meinung sind. Warum? Georg meint, es handle sich um ein systembedingtes Lügen. In Anlehnung an «too big to fail» bei Banken oder anderen grossen Unternehmen. Wenn sich jetzt jemand von einer Regierung hinstellen und sagen würde: «Tut mir leid! Dieses und jenes war ein Irrtum, wir haben Fehler gemacht!» Dann wäre diese Person ihres Lebens nicht mehr sicher. Es bleibt nichts anderes mehr übrig, als die Bevölkerung als unmündig zu erklären und Angst und Panik zu schüren. Mit der Zeit – jetzt dauert dies schon ein Jahr so! – nützt sich diese Strategie jedoch ab. Dauerhafte Reize, vor allem wenn sie Angst hervorrufen und ständig den Überlebensinstinkt triggern, werden aus Selbstschutz mit der Zeit ausgeblendet. Dies ist ein neuropsychologisches Naturgesetz. Jemand erfand mal das Motto: «Stell’ dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.» Viele schauen oder hören sich die Nachrichten in den offiziellen Medien nicht mehr an.

Foto: Sternenhimmel über Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

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