Mein Tagebuch: 15.05.2021

15. Mai, Samstag: Kräuter aus dem Wald und Aluminium aus der Luft

Es regnet wieder, der Nebel hüllt die Berge ein. Ich gehe in den nahen Wald und sammle Löwenzahn, Brennesseln, Taubnesseln, Kuhschellen, Frauenmänteli und Schlüsselblumen. Das gibt zusammen mit ein paar Blättern Feldsalat und frischen Sprossen ein prima Mittagessen. Walliser Kartoffeln vom Bauernhof kommen noch dazu. Die Wurzeln des Löwenzahns lege ich in Grappa ein und gebe Sternanis, Muskat und Koriander dazu. Mein Immunsystem freut sich.

Von unseren Bekannten hören wir jetzt häufig, dass sie jetzt zum Glück geimpft seien und nichts Schlimmes gespürt hätten. Doch insgesamt hören wir öfters über Beschwerden nach der Impfung als über eine erlittene Covid-Erkrankung. Georg bekommt Besuch von einem älteren Freund, der es bereut, dass er sich hat impfen lassen. Er sieht sehr schlecht aus, hinkt und klagt über Ischias, Gürtelrose und grosse Erschöpfung. Aber was soll er machen? Seine Tochter und die Enkelkinder leben in Israel, und er will sie so bald wie möglich wiedersehen. Auch Jorgos, der griechische Marktfahrer, klagt über Beschwerden nach der Impfung. Doch er brauche die Bestätigung, denn sonst könne er seine Eltern in Griechenland nicht besuchen. Ein anderer Freund, ein Gymnasiumlehrer, der sich impfen lassen musste, konnte nach der ersten Dosis seinen Arm kaum bewegen. Jetzt hat er grosse Angst vor der zweiten Impfung.
Auf Youtube erzählt ein Neurochirurg, dass er mehr Angst vor der Impfung als vor einer Covid-Erkrankung hat. Die deutsche Ärztekammer verlangt, dass kritische Ärzt*innen gemeldet werden.
In der Schweiz ist der Impfstoff jetzt auch für 15- bis 17-Jährige zugelassen. Diese wollen so bald wie möglich an Festivals, die ab Juli wieder erlaubt sein werden. Also reissen sie sich um einen Termin, so dass das Internetportal für die Anmeldungen nach wenigen Stunden zusammenbricht. Das Gratisblatt 20minuten berichtet, dass viele Jugendliche nach der Impfung ohnmächtig werden. Die ärztliche Betreuung vor Ort hat alle Hände voll zu tun. Ein Experte versichert, dass dies nichts mit dem Impfstoff, sondern mit der Angst der Betroffenen vor dem «Piks» zu tun hätte.

Vor lauter «Corona» bleiben andere Themen unbeachtet und ausgeblendet. Zum Beispiel das Thema «Chemtrails». Dies ist ein Chemie-Cocktail bestehend aus Aluminium, Arsen und Barium, den Flugzeuge in grossen Teilen der Welt über den Himmel verteilen. Warum, sagt niemand. Es darf nicht darüber gesprochen werden. Offiziell wird gesagt, dass die weissen sich oft überkreuzenden Linien am Himmel normale Kondensstreifen seien. Alles andere sei Verschwörungstheorie. Ein wissenschaftlich tätiger Arzt berichtet, dass sich unsere Atemluft verglichen mit den letzten Jahren mit 40% mehr Aluminium angereichert habe. Gemischt mit den von der Landwirtschaft versprühten Pestiziden, besonders dem Glyphosat, ergäbe dies einen unheilvollen Cocktail vor allem für unser Zentrales Nervensystem. Neurologische Krankheiten wie Demenz, Multiple Sklerose und Parkinson nehmen zu. Wie sehr unser Körper mit Schwermetallen belastet ist, kann man in der Schweiz in dafür spezialisierten Apotheken einfach und schmerzfrei testen und messen lassen. Mit geeigneten und von Fachpersonen empfohlenen Nahrungsergänzungsmitteln kann man Schwermetalle wie Quecksilber, Nickel, Arsen und Aluminium ausleiten.
Aus meiner Zeit als Assistentin der Neuropsychologie kann ich mich noch gut erinnern, wie selten die soeben genannten Krankheiten waren. Der Professor der Neurologie freute sich, wenn er einen solch seltenen Patienten – diese waren damals meistens männlich – in einem Fallseminar vorstellen konnte, damit die Studierenden eine solche Krankheit mal in der Praxis sehen konnten. Er sagte auch, dass diese Krankheitsbilder in Zukunft zunehmen werden. Die Betroffenen waren meistens über 80 Jahre alt. Auch mit Chorea Huntington oder der Jakob-Creutzfeldt-Krankheit Betroffene waren damals selten. Das war damals. Heute sind die Betroffenen jünger, und es gibt sie häufiger. Von meiner Ausbildung in Kranio-Sakral-Therapie weiss ich, dass Schwermetalle die Hirnhäute angreifen und durchlöchern können.
Vor zwei Wochen sah ich, wie eine hochbetagte Nachbarin vor ihrem Briefkasten stand und ratlos mit ihrem Schlüsselbund hantierte. Ich fragte, ob ich ihr helfen könne. Sie antwortete: «Manchmal habe ich Löcher im Gedächtnis, aber zwischendurch geht es dann wieder.» Mir lief es bei ihrer Aussage kalt den Rücken hinunter. Einen Moment später hatte sie sich daran erinnern können, welches der Briefkastenschlüssel war.
Eine Apothekerin sagte mir, Aluminium werde heute überall gebraucht: Im Haushalt und der Verpackungsindustrie, im Kochsalz als Rieselhilfe, in Impfstoffen, um diese haltbar zu machen, in der Kosmetik in Farben und Deodorants usw. Und jetzt weiss ich, dass wir es auch einatmen.
Mitte Juni können wir in der Schweiz über ein Verbot von Pestiziden abstimmen. Ausgerechnet die Biobauern und -bäuerinnen sind dagegen. Sie haben Angst, weniger zu verdienen.
Welche Welt hinterlassen wir unseren Kindern?
Unter diesen Umständen ist es notwendig, dass uns eine göttliche Macht beisteht. Christus sagte: «Ich bin bei euch bis aller Tage Ende.» Was hat er damit gemeint? Vielleicht: «Ich beschütze euch, solange ihr euch selbst durch eure eigenen Dummheiten schadet. Diese Tage werden einmal ein Ende haben.» Ich hoffe es sehr.

Foto und Text: Petra Dobrovolny                           

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