Mein Tagebuch: 19.05.2021

19. Mai, Mittwoch:  Neue Projekte

Ab in die Therme, solange Sonnenschein den Dauerregen unterbricht. Doch auch bei Dauerregen ist die Therme gut besucht. Viele mögen das Nass vom Himmel beim Baden. Das ist nichts für mich. Kaum bin ich wieder zuhause, schneit es. So wie vorgestern. Die Bergdohlen müssen vorher das gespürt haben, denn sie kamen nach längerer Zeit gestern wieder zu uns auf die Dachterrasse geflogen, um sich bei der Kälte eine Extraportion zu erbetteln und fragten: «Wo ist Georg?» Sie wissen genau, dass er ihnen immer etwas Leckeres hinwirft. Ich gab ihnen ein paar Küchenreste und sagte, dass Georg im Juli wiederkommen wird. Sie pickten im Nu alles auf und flogen davon.

Einige spirituelle Lehrerinnen mit einem besonderen Draht zur geistigen Welt verkündeten auf Youtube, dass es vom 9. bis 18. Mai eine sogenannte Zehnerreihe von Portaltagen gab. In dieser Zeit strömen besonders hohe Energien auf die Erde ein. Dieses Mal unterstützen sie uns beim Thema Loslassen, Abschied, neue Projekte und Durchbruch. Häufig wird über ein neues Schulsystem gesprochen: Das Home-Schooling in der Corona-Zeit hat viel zu dieser Entwicklung beigetragen. Die Prophezeiung lautet: Es wird keine Gebäude mehr geben, in denen Kinder lernen müssen. Kinder und Jugendlich können selbst auswählen, was sie lernen wollen. Es wird keinen Lehrplan, keine Noten und keine Zeugnisse und Prüfungen mehr geben. Besonders orientiert man sich an Arno Stern, der nach dem 2. Weltkrieg in Paris ein Malatelier aufbaute, wo er Kinder und Erwachsene gleichzeitig empfang. Er stellte ihnen Farben, Pinsel, grosse Papierblätter zur Verfügung. Seine Aufgabe sah er darin, ein Diener zu sein. Er heftete die Blätter an Pavatex-Wände, war behilflich beim Farbenmischen und versorgte die lange Palette in der Mitte des Raumes mit wasserlöslichen Farben. Er wollte den Kindern nichts beibringen, sie weder korrigieren noch die Werke interpretieren. In dem geschlossenen Raum, dem «Closlieu», entstanden die wunderbarsten Bilder, die kein fremder Besucher beim Entstehen betrachten durfte, und die nie ausgestellt oder in sozialen Medien gezeigt und bewertet wurden. In der Stille und Geborgenheit des Malateliers wachsen Kinder heran – Arno Stern bezeichnet auch Erwachsene als Kinder -, die selbstbewusst ihrer eigenen Kreativität vertrauen. Lange wurde seine Methode belächelt. Doch viele zukünftige Malatelier-Leiterinnen aus verschiedenen Ländern gingen zu ihm in die Lehre. Seit 2 oder 3 Jahren wird er sogar von der Sorbonne zu Vorträgen eingeladen, welche er – inzwischen über 90-jährig – in geistiger Frische und dem ihm eigenen Humor hält und sein Publikum fasziniert. Sein Sohn André setzt die Arbeit des Vaters fort und entwickelt sie für Schulen weiter: Immer geht es um die Begeisterung, den Enthusiasmus, beim Lernen. Lehrpersonen sind Dienende, nicht Verhindernde. Er hat ein Buch geschrieben mit dem Titel «Ich ging niemals in die Schule». Es gibt von Vater und Sohn viele Bücher in verschiedenen Sprachen.

Soviel ich weiss, hat die Caritas im Donbass, im Osten der Ukraine, ein Malatelier für kriegstraumatisierte Kinder aufgebaut. Im Pfarrhaus von Bremgarten bei Bern soll nun ein Begegnungsort, ebenfalls mit einem Malatelier neu entstehen. Georg hat die Idee für ein internationales Projekt «Kids painting for Peace». Wie malen Kinder aus verschiedenen Ländern die zukünftige friedliche Welt?

Die nächsten Portaltage sind für Anfang August angekündigt. Mögen noch viele spannende Projekte entstehen und sich entwickeln. Das Wassermannzeitalter hat gerade erst begonnen. Diese Zeitqualität fördert das friedliche Zusammenarbeiten verschiedener Menschen unterschiedlicher Herkunft. Wie sagte es Präsident Obama? «Yes, we can!» … mit Begeisterung!

Mich begeistert jetzt meine neue Traumharfe. Sie ist pentatonisch gestimmt und hat 22 Saiten. Bald werde ich ein neues – mein 50. – Album damit herausgeben: „Waves of Love“, mein 50. Auch dies ist ein neues Projekt.

Foto mit meiner neuen Traumharfe
und Text: Petra Dobrovolny

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