Mein Tagebuch: 19.10.2021

19. Oktober, Dienstag: «Datenmüll» und Gemeinschaft

Während Ungeimpfte als «gefährliche Sozialschädlinge» beschimpft werden, wird aufgedeckt, dass in Deutschland seit mindestens zwei Monaten die offiziellen Zahlen der Impfquote, Impfdurchbrüche und der hospitalisierten geimpften Krankenhauspatienten nicht stimmen. Auf der Grundlage dieses «Datenmülls», wie der unabhängige deutsche Journalist Boris Reitschuster es nennt, wird das politische Handeln nach wie vor bestimmt. Von offizieller Seite heisst es: »Wir sind noch längst nicht so weit wie Dänemark. An einen Freedom-Day ist nicht zu denken.» Dänemark hat Anfang Oktober die Pandemie für beendet erklärt: Es seien genügend Menschen geimpft, etwa 80%. So wie in Deutschland. Niemand muss mehr eine Maske tragen oder die 3G-Regel einhalten. Seitdem wird ausgelassen gefeiert.

In Singapur, wo 82 % der Bevölkerung geimpft sind, gibt es jetzt so viele Infizierte wie bisher nie. In Israel scheint die Situation ähnlich zu sein. Die offiziellen Medien berichten nicht davon. Im Kanton Zürich nähert sich in den Spitälern der Anteil der doppelt Geimpften in besorgniserregender Weise dem der Ungeimpften an. Trotzdem wird der Bundesrat ab dem 8. November seine Impfoffensive starten.
 
Sogar die WHO hat Covid-19 vor ein paar Wochen als weniger schädlich eingestuft und mit einer mittelschweren Grippe verglichen. Dies hatten namhafte Virologen wie Sonja Pekova oder Infektiologen wie Sucharit Bhakdi bereits vor einem Jahr festgestellt. Sie wurden aber nicht angehört und sogar diffamiert. – Die durchschnittliche Infektionssterblichkeit wurde seit den Studienergebnissen von Prof. Ioannidis der Stanford University, dem sog. «Meistzitierten», herunterkorrigiert auf 0.23% pro 100’000 Einwohner.

Gunnar Kaiser empfiehlt den Blog einer wichtigen Stimme Italiens: Giorgio Agamben. Hier der Link zu dessen Blog:

https://www.quodlibet.it/giorgio-agamben-una-comunit-14-ella-societa

Auf Deutsch übersetzt zu finden auf dem Blog von www.kaisertv.de

und kommentiert auf Youtube:



Der Philosoph Giorgio Agamben kritisiert die Biopolitik, die mit lebensfeindlichen Ideologien eine bewusste Zerstörung des gesellschaftlichen Zusammenlebens betreibt. Italien sei schon lange zu einem «Labor des Westens» geworden. Jetzt sei es wichtig, eine Gemeinschaft innerhalb der Gesellschaft weit ab von jeglicher Bürokratie zu erschaffen.

Foto vom Panoramaweg Rinderhüte bis Mittelstation Flaschen
und Text: Petra Dobrovolny

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