Mein Tagebuch: 22.01.2022

22. Januar, Samstag: Gute Nachrichten

Das prächtige Wetter hält an, die Nächte sind sternenklar und kalt, bis -7°C.

Es gibt gute Nachrichten: Das BAG verliert ein Verfahren und muss die Kaufverträge für die Impfstoffe öffentlich machen. Endlich! Bundesrat Berset verkündet, dass die Covid-Zertifikate bald abgeschafft werden könnten und die Homeoffice-Pflicht in eine Empfehlung umgewandelt werde. Als erstes Bundesland schafft Bayern die 2G-Regel für den Handel ab. Das oberste Gericht hat befunden, dass es verfassungswidrig sei, wenn Ungeimpften der Zutritt zu bestimmten Geschäften verwehrt bleibt. Weitere Bundesländer werden nachziehen. Endlich! Fachleute und Parlamentsmitglieder in UK und USA warnen offiziell vor Impfungen von 12- bis 15-jährigen gesunden Kindern. Hoffentlich nicht zu spät!

Heute demonstrieren Menschen weltweit gegen die Corona-Massnahmen und für Freiheit und Menschenrechte: Helsinki, Düsseldorf, Melbourne, Montreal, Paris, …

In jeder Hinsicht ist es ein besonderer Tag: Mein Bruder hat Geburtstag. Ich bin ihm sehr dankbar, denn als 5-Jähriger hatte er sich eine Schwester gewünscht. Genauer gesagt: Er hatte sich entweder einen Papagei, einen Schäferhund oder ein Schwesterchen gewünscht. Seine Eltern fanden wohl, dass der letzte Wunsch der nachhaltigste sei. Wenn er sich später über mich ärgerte, sagte er: «Hätte ich doch nur einen Schäferhund bekommen!» Doch das habe ich ihm weder übelgenommen, noch habe ich mich in einen Schäferhund verwandelt.

Das Literaturpodium bei Berlin wartet auf meinen Beitrag für den nächsten Erzählband: Mein Tagebuch 2021 soll darin erscheinen. Nun muss ich mich beeilen und die fast 100 Seiten redigieren. Bitte habt Verständnis, wenn ich deswegen in den nächsten drei Wochen das aktuelle Tagebuch nicht so oft bedienen kann! 

Foto: Leeshörner

und Text: Petra Dobrovolny 

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