Mein Tagebuch: 12.03.2022

12. März, Samstag: Gebete werden erhört

Weltweit wird für Frieden gebetet, meditiert und demonstriert. Auch quer durch die Schweiz von St. Gallen, Zürich, Bern bis nach Genf gehen die Menschen zu zehntausenden für den Frieden in der Ukraine auf die Strasse. Die Glückskette hat inzwischen über 50 Mill. Franken an Spenden gesammelt, 10’000 Haushalte haben sich gemeldet und möchten Flüchtlinge aufnehmen.
Unterdessen nimmt die russische Invasion an Brutalität gegen die Zivilbevölkerung zu. Zusagen für humanitäre Korridore werden kurzfristig wieder zurückgenommen. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig, die Feuerpausen immer wieder zu unterbrechen. Doch wir geben die Hoffnung nicht auf und wissen, dass jedes Gebet erhört wird. Jedes Gebet, jeder gute Gedanke kann den Unterschied machen. Manchmal im letzten Moment. Beeinflusst wird das gesamte morphogenetische Feld, ein Energiefeld, in welchem Möglichkeiten zur Wirklichkeit werden können. Wird die «Kritische Masse» erreicht, so kippt der Zustand des ganzen Feldes. Zum Beispiel benötigt es nur noch eine winzige Temperaturerhöhung, bis Wasser zu kochen beginnt. Wann genau eine Situation in ihr Gegenteil kippt, ist schwierig vorauszusagen. Manchmal passiert es eine Minute vor zwölf.
Dies zeigt das Beispiel Österreich: Am 9. März wurde das Gesetz zur Impfpflicht, welches am 15. März in Kraft treten sollte, ausgesetzt. Die Begründung: Es sei unverhältnismässig! Und per 9. April werden in Kanada alle Corona-Massnahmen inklusiv Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen – Trucker! – aufgehoben.

Gestern erhielten wir endlich wieder eine Nachricht von unserem Kiewer Freund. Wir sind erleichtert: Er konnte mit seiner Frau nach Polen fliehen, es geht ihnen den Umständen entsprechend gut. Er schreibt Georg:

“After a week of living under fire and endless sirens, we decided to leave Ukraine. We were received by a Polish family, our daughter’s friends. We got more than two days, but now on the spot. We are treated very well, but it can last so long, if the war drags on for months. I never imagined in my nightmares that we could become refugees. You paint the rest in your imagination. That is, it is not known what happened to our apartment in Kyiv. That’s all, because what else to say?»

Wir danken ihm für seine Nachricht und antworten, dass wir froh sind, dass er und seine Frau noch leben: « We have been worrying what might happen to you. Now we are glad that you and your wife are still alive. Take your time to recover and, please, do write as much as you can. Also write down your dreams, if you can remember them. Your writing is very precious and important. »

Foto: Gebetsfeder eines Kondors
und Text: Petra Dobrovolny und NN

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