Mein Tagebuch: 01. August 2022

  • 1. August, Montag: Schweizer Nationalfeiertag

Es ist tatsächlich ruhiger: Wegen der grossen Waldbrandgefahr und des Wassermangels wurde dazu aufgerufen, besonders das private Knallen zu unterlassen. Der Juli war sehr heiss, oft kletterte das Thermometer über 30°C.

Unsere ukrainischen Nachbarinnen möchten so bald wie möglich in ihre Heimat zurückkehren. Am liebsten noch vor dem Winter. Der kleine Platon ist schon fast 5 Wochen alt und schaut mit grossen blauen Augen in die Welt. Was nimmt er wohl wahr? Er scheint die Zeit und den Ort seiner Inkarnation bewusst ausgewählt zu haben. Georg sagt zu seiner Mutter: «Er wird der zukünftige Präsident der Ukraine sein!» Sie meint: «Das ist aber eine sehr schwierige Aufgabe.» Wohin jetzt erst mal mit nun 5 Kindern? In ihre zerstörte Heimatstadt Mariupol können sie nicht zurück. Und in der Westukraine gibt es keine freien Wohnungen, denn die Binnenflüchtlinge sind bereits dort und jene vom Ausland kehren dorthin zurück. Georg meint, dass die helfenden Länder besser dort Containerdörfer finanzieren sollten, anstatt im eigenen Land zu hohe Kapazität zu schaffen. Das Containerdorf im Berner Viererfeld wurde für 1000 Flüchtlinge konzipiert. Jetzt wurde erst mal eine Infrastruktur für 400 Personen bereitgestellt, aber seit zwei Wochen wohnt dort nur eine neunköpfige ukrainische Familie. Diese war vorher getrennt bei zwei Gastfamilien untergebracht und wollte lieber zusammen sein. Ich frage mich, wie die Menschen die hohen Sommertemperaturen im Container aushalten. Weit und breit gibt es keinen Baum.

Die Erntehelfer:innen aus Polen bleiben auch dieses Jahr wieder weg. Nicht wegen Corona, sondern wegen des inzwischen bereits 5 Monate andauernden russischen Angriffskriegs auf ihr Nachbarland. Sie wollen ihre Familien nicht allein lassen, falls … Eine Landwirtin aus dem Berner Seeland beklagt, dass das Gemüse auf den Feldern verrottet. Dabei spricht man von einer kommenden Hungersnot.

Astrolog:innen sprechen von einer aussergewöhnlichen Sternenkonstellation, die bis zum 11. August dauern soll. Auch die Sonne sende besondere und anscheinend hilfreiche Informationen zur Erde. Wer mehr dazu wissen möchte, wird auf Youtube fündig bei Heike Michaelsen, Sonja von Staden, Silke Schäfer, Bracha Goldsmith, Steve Judd oder Pam Gregory und Amanda Ellis.

In den sozialen Medien sind Morddrohungen sehr verbreitet. Es gibt keine Tabus, zum Beispiel einem jungen deutschen Journalisten zu schreiben, er solle am besten gleich selbst den Strick nehmen. In Österreich hat sich eine Ärztin das Leben genommen. Anscheinend hätte sie die Bedrohungen von Massnahmen- und Impfgegner:innen nicht mehr ertragen können. So etwas macht mich sehr betroffen. Sind wir schon so weit gekommen?
Vor drei Tagen hatten wir Besuch von unserem 46-jährigen Lausanner Freund. Er ist Geschichtslehrer an einem Gymnasium und liess sich dreimal impfen. Nach dem Booster hatte er massive Beschwerden, seine Haut juckte am ganzen Körper wie verrückt. Er hätte sich in seinem ganzen Leben noch nie so krank gefühlt. Sein Hausarzt meinte, er habe Leukämie. Auf meine Empfehlung hin nahm unser Freund die Tinktur Nummer 9 der «Solunate» für das Lymphsystem. Nach zwei Wochen war er wieder voll arbeitsfähig. Weitere vier Wochen später erkrankte er mit schweren Symptomen an Covid – trotz Impfungen. Er will sich auf keinen Fall mehr … –  Das aktuelle Heft der Zeitschrift «raum&zeit» ist sehr empfehlenswert. Es berichtet u.a. über die Hilfe der Homöopathie und Anthroposophie bei Impfschäden.

Foto: Stadt Bern mit Bundeshaus und Bärenplatz

und Text: Petra Dobrovolny        

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