Mein Tagebuch: 18.4. mit Gedicht

18. April, Samstag:
Heute schreibe ich …
    
Mein Corona-Gedicht

Das Corona-Virus ist zwar überall,
doch weder fass- noch sichtbar.
Du lernst einen neuen Abstand zur Welt.
Ob das Virus sich auch daran hält?

Die Autobahnen werden leiser,
die Menschen bald ein wenig weiser.
Der Frühling zieht ein in voller Pracht.
Was hat sich nicht alles verändert über Nacht?

Du hörst abends die Nachtigall,
tagsüber den Kuckuck überall.
Aus bleibt der Regen,
doch nie verlässt uns Gottes Segen.

Viele Felder liegen brach,
da kein Helfer vom Ausland kommen mag.
Jetzt wär‘ fällig der Einsatz der Armee
für Salat und Gemüse, o yeah!

Die Schwäne paaren sich im Schilf.
Viele beten: „Santa Maria, hilf!“
„Mutter Erde, vergib‘ uns unsre Sünden!
Wir wollen wieder zu dir finden
und leben in Eintracht und Frieden.

Im Moment tut uns noch vieles betrüben.
Doch bald werden wir erwachen aus dem Schock,
die Wahrheit zeigt sich an jedem Ort.
Es werden die richtigen Regierungen gewählt,
die die Finger lassen von Lüge und Korruption.
Die Menschheit umarmt sich in digitaler Union.

 

Georg verbrennt den Adventskranz als Zeichen dafür, dass jetzt ein neuer Zeitabschnitt beginnt.

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