Mein Tagebuch: 6. Mai mit Gedicht

Wunderbar!              

Ein Professor in Amerika
befindet: Das Virus ist zu harmlos,
um einen Impfstoff dagegen zu entwickeln.
Wunderbar!
Doch viele gehen auf ihn los
und wollen sein impf-pflichtig.
And’re wieder finden, das ist nicht richtig!
Noch schweigt die Pharma-Industrie.
„Mich kriegt ihr nie!“
Lacht sich das Virus ins Fäustchen,
Professor hin oder her
von der University,
denn ich bin ein Künstler in Diversity!“
Und fliegt davon auf einem Fledermäuschen.

Seine Stacheln wirft es ab
und bringt niemanden mehr ins Grab.
Ihr dürft wieder mit anderen zusammen sein
und euch erzählen, wie das Virus war gemein,
heimtückisch und doch weise,
und dass jedes Land es bekämpfte auf eigene Weise.

Der Präsident von Amerika
schlug vor,
statt in der Krankheit zu versinken,
lieber Desinfektionsmittel zu trinken.
Experten raten dringend davon ab,
denn dieser Mann sei nicht vom Fach.

Hebt lieber ein Glas Wein in der Runde
prostet euch zu und trinkt auf die frohe Kunde
über Frieden in der ganzen Welt,
und darauf, dass die Menschheit zusammenhält.

Text und Foto: Petra Dobrovolny

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