Mein Tagebuch: 17. Juli 2020

17. Juli, Freitag:

Die Leserbriefe vom «Bund» sind meistens sehr interessant. Heute schreibt ein gewisser Heinz Fahrer, der in unserer Nähe wohnt: «Unsinnige Fallzahlen. Es bleibt mir nach wie vor ein Rätsel, weshalb uns das Bundesamt für Gesundheit BAG täglich mit seinen kumulierten Fallzahlen von Covid-19 verwirren muss. Ein «Fall» bedeutet ja keinen Toten, keinen Hospitalisierten, sehr oft nicht einmal einen Kranken, sondern vorerst einmal einen das Virus nachweisenden Abstrich. Damit haben wir es in der Schweiz bis heute auf 33’000 «Fälle» gebracht. 1688 Personen verstarben. Im Jahr 2017 zum Beispiel gab es bei uns noch ganz andere «Fälle»: 57’000 Personen wurden wegen Herz-Kreislauf-Krankheiten hospitalisiert, 10’500 verstarben daran. Weltweit starben in der gleichen Zeit 1.5 Millionen Kinder unter 5 Jahren an Unterernährung. Das könnte man auch täglich publizieren.»

Inzwischen habe ich von der SUISA, die die Urheberrechte von Musikschaffenden in der Schweiz verwaltet – in Deutschland tut dies die GEWA – eine Abrechnung für Online-Lizenzentschädigungen erhalten und 5.30 CHF bekommen für meine Musikstücke bei Apple, Facebook, iTunes, Spotify und weiteren aus den Ländern Österreich, Deutschland, GB, Norwegen, Irland, Finnland und der Schweiz.. Ich freue mich darüber wie ein kleines Kind am Nikolaustag. Die beliebtesten Stücke befinden sich auf meinen Alben 40 bis 44. Auf Platz 1 steht «Invitation», auf Platz 2 «Wake up», Platz 3 «Relax and Rest», Platz 4 «Diving», Platz 5 «Pearls of Silence» und zu meinem Erstaunen auf Platz 6 «Words of the Revelation», Worte der Offenbarung des Johannes, von denen ich die Verse 21 und 22 in meinem 43. Album « Earth Grid Healing and DNA Upgrade» auf Deutsch, Englisch und Altgriechisch vorlese. Ich hatte nicht gedacht, dass diese Worte heute noch jemanden interessieren. Doch das war im Jahre 2017. Nach den Erfahrungen der letzten Monate hören sich diese Worte nochmal anders an, deswegen zitiere ich sie hier – abgekürzt – noch einmal:
«Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr… Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen… Und der auf dem Thron sass, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Schreibe; denn diese Worte sind getreu und wahrhaftig!“

Text: Petra Dobrovolny
Foto: Georg Dobrovolny

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