Mein Tagebuch: 26. Juli 2020

26. Juli, Sonntag:

Herrliches Sommerwetter, in den letzten Tagen gab es ab und zu ein kurzes Gewitter, vorgestern sah ich zum ersten Mal einen vierfachen Regenbogen: Der untere war ungewöhnlich breit. Es zeigte sich dreimal die ganze Farbpalette dicht nebeneinander, oben drüber war ein einzelner zu sehen.
Die ersten Klaräpfel in der Bio-Gärtnerei sind bereits reif und schmecken dieses Jahr süsser als sonst.

Unsere Nachbarn haben uns kurz besucht und Geschenke aus Neuseeland überbracht, darunter 2 Büchlein mit eindrucksvollen Fotos der dortigen Landschaften. Ich bin erleichtert, dass ich mich nicht mehr um ihr Aquarium kümmern muss, auch wenn mir die Fische, besonders Edwin, inzwischen ans Herz gewachsen sind.
Im linken Nachbarhaus herrschen Leere und Stille. Wir vermuten, dass die „Neuen“ erst Ende August einziehen werden.     

Am 22. Juli erschien im „Bund“ ein ganzseitiger Artikel mit dem Titel: „Sieben unbequeme Fragen zu Corona“: „Wie hoch ist die Sterberate bei Covid-19? Wie lange hält der Immunschutz nach einer Infektion? Was hat der Lockdown gekostet? Und so weiter. Wir hätten da noch mehr Fragen: Warum hat man die Zeit des Lockdowns nicht genutzt, um die Bevölkerung über das Immunsystem aufzuklären? Warum ist bei uns nicht bekannt, was Taiwan genau gemacht hat, um die Pandemie so schnell und erfolgreich bei 25 Mio Einwohnern in den Griff zu bekommen? Zur Erinnerung: Taiwan hatte nur 450 Falle, 7 davon sind u.a. an Covid-19 gestorben. Ein Lockdown wurde nicht verordnet, es gab überall Gratismasken und die Grenzen vor allem für Festlandchinesen wurden sofort geschlossen. Taiwan hatte die WHO sofort informiert. Diese hatte jedoch nicht weiter reagiert, da Taiwan kein Mitglied der WHO sein darf, China war dagegen.
Inzwischen habe ich das Buch „Corona Fehlalarm?“ von Prof. rer. nat. Dr. Karina Reiss, Fachfrau für Biochemie, Infektionen, Zellbiologie und Medizin, und Univ.-Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, bestellt. Es ist „Spiegel“- Bestseller und dieses Jahr bereits in der 4. Auflage erschienen. Besonders wichtig finde ich drei Aussagen.
1. Die Infektion mit Covid-19 ist je nach Land und Region mit einer saisonalen Grippe vergleichbar. Die Sterblichkeitsrate beträgt 0.02 bis 0.4 %. Obwohl Mitte April 2020 offenbar wurde, dass sich die Epidemie ihrem Ende zuneigte, hielt die Bundesregierung an ihrem „Kurs der Unverhältnismässigkeit und Ignoranz“ fest.
2. Unter dem Kapitel „Pandemie oder keine Pandemie – die Rolle der WHO“ auf Seite 120 erfahre ich zum ersten Mal, dass just vor dem Ausbruch der Schweinegrippe-Pandemie im Mai 2009 die Definition einer Pandemie geändert wurde. Die ersten zwei Kriterien gelten auch heute noch: Es muss sich um einen neuen Erreger handeln, auf den unser Körper noch nicht vorbereitet ist. Dann muss sich dieser schnell von Land zu Land ausbreiten, so dass die ganze Welt betroffen werden könnte. Das 3. Kriterium wurde 2009 gestrichen: Der Erreger müsse wirklich gefährlich sein, sodass weltweit mit einer grossen Anzahl von Todesfällen gerechnet werden könne.
Meine Meinung dazu: Diese Streichung hat zur Folge, dass in Zukunft häufiger Pandemien ausgerufen werden können, und es den Anschein hat, dass wir diesem Phänomen zunehmend häufiger ausgeliefert sein werden. Umso leichter werden sich Spendengelder für die Erforschung „lebensrettender“ Impfstoffe generieren lassen.
3. Das Kapitel „Worauf beruht Immunität gegen Corona-Viren?“ ab der Seite 114 ist ebenfalls sehr aufschlussreich: Es gibt also 2 Phasen: Zunächst wehren sich die Antikörper unseres Immunsystems gegen die Stacheln der Viren, wenn diese versuchen an eine Körperzelle anzudocken. Dieses Andocken wird durch die „Stacheln“ oder „Händchen“ der Antikörper verhindert, jedoch nicht immer. Es kann den Viren gelingen, in die Körperzelle einzudringen. Doch sie werden hier erkannt und durch Helfer- und Killer-Lymphozyten, der 2. Säule unseres Immunsystems, abgetötet. Eine Virusvermehrung kann nicht mehr stattfinden. Alle Impfungen gegen Viren regen lediglich die Bildung von Antikörpern an, unterstützen bestenfalls nur die 1. Säule unserer Abwehr. Die zweite Säule der Immunität gegen Corona-Viren ist fast nicht bekannt. Sie kann weder durch Antikörper-Tests erfasst werden, noch kann eine Impfung zu deren Unterstützung entwickelt werden.
Auf der Rückseite des Buches steht: „Dieses Buch klärt sachlich auf. Es bietet wissenschaftlich fundierte Information und untermauert Fakten. Bilden Sie sich Ihrer Meinung – und begründen Sie sie anhand von belegtem Hintergrundwissen.“

Der Naturheilmedizin ist bekannt, dass Impfungen das Immunsystem belasten, da dieses ständig auf Vorrat trainiert wird, auch wenn keine akute Gefahr besteht. Dadurch wird wertvolle Lebensenergie verbraucht, die das Immunsystem schlussendlich wieder schwächt. Die Folge davon können u.a. allergische Reaktionen auf alle möglichen Stoffe sein.
Jetzt will man Impfstoffe schneller bewilligen. Die bisher als nötig befundene Zeit für ausgedehnte Studien zur Erforschung der Nebenwirkungen soll massiv gekürzt werden. In Südafrika melden sich besonders viele freiwillige Testpersonen. Die Regierung meint, dass sich dadurch das Land genügend Impfstoff sichern kann, sobald dieser offiziell genehmigt wird. Es gibt also einen Wettlauf der Länder, wer wie schnell genügend Dosen Impfstoff ergattern kann.

Wie wird das alles weitergehen? Während meiner Klangmeditationen frage ich nach einer Botschaft aus der geistigen Welt. Die Engel sagen: „Habt Vertrauen! Die Sehnsucht eures Herzens wird gestillt werden.“

Foto: Georg Dobrovolny
Text: Petra Dobrovolny

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