Mein Tagebuch: 19. August 2020

19. August, Mittwoch:

Frau Merkel hat eventuelle Lockerungen auf den „Sankt-Nimmerleinstag“ verschoben. Karneval 2021 wird in Deutschland abgesagt. Hier in Bern wurde der beliebte „Zibelemärit“ Ende November wegen der Gefahr von zu grossen Menschenansammlungen gestrichen. Nun weiss man nicht wohin mit der grossen Zwiebelernte. Der Bundesrat hat sich am Montag mit den Vertreter*innen der Kantone zu weiteren Absprachen getroffen. Die kantonalen Gesundheitsdirektionen sollen die Entscheidungskompetenz über die Massnahmen erhalten. Das BAG verspricht zum x-ten Mal eine Verbesserung der Digitalisierung und der Formulare. Seit Januar ist in dieser Hinsicht nichts passiert.

Auf dem Youtube-Kanal „sandblech“ kommentiert Michael Mross die Lage in Deutschland und kritisiert, dass die Bürger*innen ihre Rechte noch lange nicht zurückerhalten werden. Die Zensur auf Youtube nimmt zu: Ein Interview mit Prof. Bhakdi wurde gelöscht.

Die Bewegung „Querdenken“, die die Demo in Berlin am 1. August organisiert hatte, wertet die Folgen davon anhand der neusten Statistiken des RKI aus. Fazit: In ganz Deutschland ist nach dem 1. August die Belegung der Intensivbetten zurückgegangen, eine Übersterblichkeit hat es nicht gegeben. Die Veranstalter orten sogar einen positiven Effekt der Demo auf die Gesundheitslage im Land und sehen der nächsten Demo am 29. August zuversichtlich entgegen. Statistisch gesehen ist ihrer Meinung nach die Pandemie seit dem 1. August beendet. Es bestehe kein Grund mehr für irgendwelche Massnahmen.  

Inzwischen werden in Deutschland pro Tag ca. 800‘000 Personen mit einem PCR-Test getestet! Gesundheitsminister Spahn hatte vor kurzem noch gewarnt: Es könnte sein, dass je mehr man teste, umso mehr hätte man falsch-positive Ergebnisse. Es werden etwa 200 verschiedene PCR-Tests mit unterschiedlicher Zuverlässigkeit verwendet. Über die Fehlerquote sagt das RKI nichts. Es gibt auch keine Meldepflicht darüber, wer wo welchen Test benutzt. Wird die Pandemie-Gefahr überschätzt? Auch in der Schweiz befinden sich kaum noch Patienten mit Covid-19 auf Intensivstationen. Dafür steigt die Anzahl der Schüler und Schülerinnen, die positiv getestet werden, jedoch keine Symptome haben.

Folgende Informationen entnehme ich der in der Schweiz herausgegebenen „ExpressZeitung“, Ausgaben Mai und August: Der PCR-Test hat weder ein amtliches Verfahren durchlaufen, noch wurde er wissenschaftlich validiert. Er kann also etwas anderes messen als er vorgibt. Dies erklärt die vielen falsch-positiven und falsch-negativen Testergebnisse gerade auch bei gesunden Personen ohne Symptome. Unser Apotheker hat uns davon abgeraten, sich „einfach so“ testen zu lassen. Die Aussagekraft des Ergebnisses sei gleich null bzw. zufällig. Das hängt damit zusammen, dass das angeblich neuartige Virus SARS-CoV-2 bisher im Labor gar nicht isoliert werden konnte. Seine mikrobiologischen Eigenschaften sind unbekannt. Optisch scheint es sich nicht von den bisher bekannten Corona-Viren zu unterscheiden. Was soll ein PCR-Test dann messen? Forscher sagen, dass dieser sich nur für die Forschung, jedoch nicht für die Diagnostik eigne. Eine chinesische Studie, die dies bim März bestätigte, wurde ohne Begründung bereits wieder zurückgezogen.
86% der Patienten, die im künstlichen Koma an Beatmungsgeräte angeschlossen wurden, sind verstorben. Eine nicht-invasive Beatmung mit Masken und bei Bewusstsein wurde lange nicht empfohlen. Erst Mitte April begannen die New Yorker Ärzte damit. Sanfte Medizin ist auch bei der medikamentösen Behandlung nicht gefragt: Starke Antibiotika und Immunsuppressiva werden verabreicht.

Professor S. Bhakdi meint: „Drakonische Massnahmen, die die Grundrechte der Menschen auf so umfassende Weise einschränken, dürfen doch nur dann verhängt werden, wenn es gesicherte Hinweise dafür gibt, dass ein neues Virus überaus gefährlich ist. Gab es einen solchen Hinweis für Covid-19? Aus meiner Sicht lautet die einfache Antwort: Nein.“

Text und Foto: Petra Dobrovolny

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