Mein Tagebuch: 10. Oktober 2020

10. Oktober, Samstag:

Es ist nicht so, dass ich ein persönliches Kartenlegen bei Estelle bestellt habe, aber was ihre Karten sagen, trifft für mich ganz und gar zu: Veränderung ist angesagt! Ich verlege meine Praxis nach Leukerbad in den Kanton Wallis. Nach 33 Jahren in der Stadt Bern, wo ich 6mal umgezogen bin, und vorher 7 Jahre St. Gallen, packe ich nun wieder mal, die Bananenschachteln stapeln sich. Viele Dinge nehme ich in die Hand, um sie zu verschenken oder zu entsorgen. Viele Dinge nehme ich in die Hand, um sie liebevoll einzupacken und mitzunehmen, besonders meine zahlreichen Naturtoninstrumente wie Klangschalen, Gongs, Monochords, Trommeln, Rasseln und natürlich meine Kristall-Lyra. Klangtherapie ist eine wirksame Methode bei chronischen Schmerzen, erlebten Schocks und Traumen, sowie zur Stärkung des Immunsystems. Ich wende sie seit 15 Jahren an und habe bis heute 49 Alben komponiert, denn meine Kundschaft sagte mir: „Ich möchte Ihre Klänge bei mir zuhause hören, besonders vor dem Einschlafen und auch sonst zum Entspannen.“ Die 40jährige Erfahrung in meiner Privatpraxis und 4 Jahre in der Zürcher Hirnforschung als Neuropsychologin benötigt keine Bananenschachtel.

Die Neurowissenschaftler*innen hätten zu „Corona“ viel zu sagen, besonders auf dem Gebiet der Psychoneuro-immunologie, also zum Immunsystem und unseren natürlichen Abwehrkräften. Doch vor allem in den offiziellen Medien werden ihre Aussagen lächerlich gemacht und ihr Ruf geschädigt. Vom Immunsystem und davon, wie wir es stärken können, wird gar nicht mehr gesprochen. Der Mensch steht nicht mehr im Zentrum, sondern nur das Virus und der Profit. Der Chefarzt des St. Galler Kantonsspitals ist dagegen, dass eine einzige Zahl, nämlich die Anzahl der täglich neu positiv Getesteten, zu solchen lebenseinschränkenden behördlichen Massnahmen führt.

Für mich heisst es jetzt: „Auf zu neuen Ufern!“ Ich liebe das berühmte „Stufen-Gedicht“ von Hermann Hesse:

„Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen.
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.“

Mich inspirieren auch folgende Zeilen:

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.“

Foto und Text: Petra Dobrovolny

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