Mein Tagebuch: 1. und 2. April 2020

1. April: In Tschechien stellen sie sog. „Maskomaten“ auf. Das sind öffentlich zugängliche Automaten, wo sich jede*r zu einem niedrigen Preis eine Maske ziehen kann. Dies ist kein Aprilscherz!
Heute erscheint Georgs Leserbrief im Bund:

„Zur Immunstärkung
Die Bezeichnung «Risikogruppe» ist irreführend, wenn die «Alten» immer wieder so betont bezeichnet werden. Wie sich herausgestellt hat, können auch «die Jungen» an Covid-19 erkranken. Es ist ein Irrtum, wenn manche Jungen meinen, sie seien stark, gut trainiert und hätten deswegen ein genügendes Immunsystem. Etliche Top- Sportler sind infiziert, ein US – Flugzeugträger in Quarantäne, und hier im Land 130 Rekruten.

Auch Betagte können eine starke Abwehr haben. Gerade ist ein 101-jähriger Italiener davon genesen! Die Alten sind für die Jungen nicht unbedingt ein Risiko. Es können auch resistente Jugendliche durch ihre Einkaufshilfen das Virus, welches auf Plastik und weiteren Oberflächen überlebt, verbreiten und ins Haus tragen.
Eine Studie an verstorbenen Corona-Patient*innen hat bei allen einen Mangel an Vitamin D festgestellt. Wenn die Alten zuhause bleiben, werden sie noch anfälliger, ihr Immunsystem wird geschwächt. Die Ausgangssperre in Italien hat bisher noch keine Wirkung auf das Risiko einer Infektion gezeigt.  
Empfehlungen von Behörden und Fachleuten zur Immunstärkung sind zumindest unserer Wahrnehmung nach ausgeblieben.

Warum sollen wir uns nur die Hände waschen? Die Nase und die Augen wären doch auch nötig. Auch die Zunge mit dem Schaber zu reinigen. Nicht zu vergessen: Kleider an die Sonne hängen!»

2. April: Ein Berner Arzt wehrt sich in einem Leserbrief dagegen, dass über 65-Jährige pauschal als Risikogruppe bezeichnet werden. Somit würden absurde und diskriminierende Entscheide zum Nachteil von tausenden gesunden, fitten und körperlich aktiven Menschen über 65 gefällt. Das biologische Alter stimme nicht mit dem Geburtsdatum überein. Dieser Meinung sind wir schon lange, jetzt sagt es endlich mal jemand!
Wir finden, dass wir zu einer ganz besonderen Risikogruppe gehören: ohne Auto, um die Hamsterkäufe zu verstauen und zum Drive-In Test zu fahren, und ohne Smartphone, um die neusten Apps zu Corona herunterzuladen. Nachträglich haben sich die Hamsterkäufe vieler Leute Anfang März als sinnvoll erwiesen: Inzwischen ist der Ablauf des Einkaufens sehr kompliziert geworden, es gibt teilweise lange Warteschlangen, und verschiedene Produkte fehlen. Neidisch machen uns die Bilder aus Deutschland: Dort sind Wochenmärkte erlaubt, alle halten den vorgeschriebenen Abstand ein.
Wir staunen über die unterschiedliche Handhabung der verschiedenen Länder während dieser Krise: Schweden setzt auf Herdenimmunität und Selbstverantwortung, die Schulen sind geöffnet. Der Kreml verordnet dem Land eine „Ferienwoche“, Infizierte und Tote gibt es nur wenige. Ein Journalist fragt sich: „Zählen die die überhaupt?“ Die Kranken mit Lungenentzündungen werden dort nicht gezählt. In Frankreich darf man das Haus nur mit einem Formular verlassen.
Der UNO-Generalsekretär Guterres appelliert dringend an die nötige weltweite Kooperation und Hilfe für die armen und ärmsten Länder. Geschähe dort nichts, käme das Virus wieder zurück.
Eine Nachbarin legt uns einen Zettel in den Briefkasten: Heute bietet ein Gemüsebauer aus der Umgebung an einem Stand in der Nähe der Schule frische Ware an. Georg kauft Frühlingszwiebeln, Petersilie, Lauch, Blumenkohl und neue Kartoffeln. Alles hat eine bessere Energie als das Gemüse aus dem Supermarkt. Unverständlicherweise musste der Bio-Garten schliessen. Dieser wurde mit den anderen „gewöhnlichen“ Blumengeschäften in einen Topf geworfen. Dabei verkaufen die zwei tüchtigen Inhaberinnen Setzlinge und Heilkräuter. Per Internet darf man zwar bestellen, doch das Geschäft läuft fast nicht. Georg hat zum Glück Zugang, denn er ist dort der „Kompostmeister“. Er möchte dank seiner Beziehungen den zwei Gärtnerinnen helfen, bei der Regierung, also „beim Bund“ anzufragen, ob sie nicht doch öffnen können. Der Supermarkt im Dorf darf nämlich Kräuter und Setzlinge verkaufen.   
Heute erscheint mein weiterer Leserbrief in der Tageszeitung „Der Bund“:
„Zahlen, die Mut machen, fehlen!
Jeden Tag werden wir mit «schlimmen Zahlen» aus der ganzen Welt und der Schweiz überschüttet. Aber: Wo bleiben die Angaben über Genesene? Wie schlüsseln sich die Zahlen der Verstorbenen auf? Wie viele Menschen sterben ausschliesslich an Covid-19, welche haben noch andere Erkrankungen?
Ausserdem: In Deutschland bleiben die Wochenmärkte geöffnet, die Abstandsregeln werden dort eingehalten.»

Mein Tagebuch: 2. Hälfte März 2020

Ab dem 16. März gelten folgende Massnahmen: Ausser Apotheken, Lebensmittelläden und Postämter werden alle Geschäfte, auch die Märkte, und Schulen geschlossen, Grosseltern dürfen ihre Enkel nicht mehr betreuen. In Krankenhäusern und Altersheimen sind Besuche verboten. Über 65-Jährige sollten zwingend zuhause bleiben und sich von den Jungen mit Einkäufen helfen lassen. Immer wieder wird betont, dass die Jungen resistent seien. Wer bis jetzt noch nicht gut Englisch konnte, lernt nun wichtige Wörter wie etwa „social distancing“, damit ist eine physische Distanz zum anderen von in der Schweiz 2 m, in Deutschland 1 ½ und in Tschechien 3 gemeint. Wahrscheinlich benimmt sich das Virus je nach Land anders. Man solle sich öfters die Hände waschen. Auch Desinfektionsmittel gibt es kaum mehr zu kaufen! Nur mit triftigem Grund darf man das Haus verlassen und, wenn möglich, auf Homeoffice umsteigen. Wer Symptome verspüre, solle sich für 14 in Selbstquarantäne begeben, auf keinen Fall einfach eine Arztpraxis oder Krankenhaus betreten, sondern sich im Zimmer einschliessen und das eigene Badezimmer benützen.
Deutschland schliesst seine Grenzen zur Schweiz. Bayern hat den ersten Todesfall. Das Seminar wird abgesagt, die Stornierungsgebühren muss ich nicht bezahlen.
Georg ist seit Anfang März wieder gesund und tätigt unsere nötigsten Einkäufe. Zum Glück ist unser Weinkeller gut bestückt. Doch hier im Einkaufszentrum des Dorfes fehlen bald Toilettenpapier, Prosecco und unsere Lieblingsschokolade. Deshalb fährt er ab und zu in die Stadt, wo das Einkaufen viel einfacher und angenehmer ist. Auch schaut er nach, ob in meiner Praxis alles in Ordnung ist. Diese habe ich am 1. März geschlossen.
Unsere Nachbarn teilen uns aus Neuseeland mit, dass sie wohl frühestens Ende April wiederkämen. Obwohl dort erst 500 Personen infiziert seien und niemand verstorben sein, gelte für über 65-Jährige bereits die Ausgangssperre. Zum Glück ist kein weiterer Fisch gestorben.
Die Autobahn wird leiser, die Luft sauberer. Das Vogelgezwitscher und Brunnengeplätscher lauter. Die Forsizien strahlen ihr Gelb in die Welt hinaus. Parks werden geschlossen, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Spazierengehen und einkaufen darf man noch, wenn man unter 65 ist. Die Jungen sind sauer auf die Alten, weil die schliesslich an den rigorosen Massnahmen schuld sind, da der Staat die Pflicht habe, diese Altersgruppe zu schützen. Die Schweiz rückt an die 3. Stelle – nach China und Italien – der weltweit pro Kopf Infizierten.
Als erste Berufsgruppe beschweren sich die Prostituierten wegen massiver finanzieller Verluste durch das Gebot des Social Distancing beim Bundesrat. Besonders betroffen sind auch die Coiffeur-Geschäfte. Bäckereien dürfen noch geöffnet sein. Ein Bäcker hilft sich auf kreative Weise: Um den Umsatz anzukurbeln stellt er Biscuit-Torten mit weissem Zuckerguss her, die aussehen wie eine Rolle Toilettenpapier.
Die besten Informationen über das Virus und die von ihm verursachte Krankheit finde ich auf dem Kanal des amerikanischen Wissenschaftlers Gregg Braden  https://www.youtube.com/watch?v=2eiw2CRdQ98
auf Youtube und schicke meinem Bekanntenkreis folgendes Rund-Mail:

  
Diese Information finde ich bis jetzt die beste und hilfreichste. Gregg Braden, was ein Virus ist, den Unterschied zu einer gewöhnlichen Grippe, und wie sich daraus die empfohlenen Massnahmen ableiten. Meiner Meinung nach ist dies eine demokratische Art so zu informieren, sodass jeder Laie es verstehen und nachvollziehen kann ohne sich auch noch eine Moralpredigt anhören zu müssen.
Die wichtigsten Punkte hier auf Deutsch:
Das Virus ist keine Zelle, besitzt weder Zellatmung noch Stoffwechsel, es jagt uns nicht hinterher, es «wartet ab», bis die Gelegenheit in der Umgebung, dem Milieu, sich ergibt. Es braucht einen Wirt, eben eine menschliche Zelle. Mit den «Stacheln» oder «Spikes» ist es gut ausgerüstet zum Andocken an eine menschliche Zelle. Dann schlüpft es hinein und vermehrt sich in rasanter Geschwindigkeit. Aber: Unsere Leukozyten – die weissen Blutkörperchen – sind ebenfalls mit Stacheln ausgerüstet und können das Virus früher oder später töten. Bei 80% Infizierten verläuft die Infektion mit mehr oder weniger starken Symptomen wie: Zu Beginn extremes Kratzen im Hals, kein Schnupfen, kein Niesen, dann Fieberschübe – ein gutes Zeichen dafür, dass unser Immunsystem arbeitet -, dann starker Husten mit zeitweiser Atemnot. In 2 bis 3 Wochen ist alles vorbei, und solche Betroffenen sind dann immun auf das SARS-CoVi-19, wie der offizielle Name heisst. Dieses Virus bewirkt die CoViD 19, Corona Virus Disease = Krankheit aus dem Jahr 2019. Das Virus ist nicht lebendig, sondern nur ein DNA-Code, es ist also ein Informationsträger.
Die Mortalität beträgt 3.4 % im Unterschied zur Grippe mit 0,1 %, über 60-Jährige sind besonders anfällig, wenn sie ein geschwächtes Immunsystem haben. Dieses Virus reagiert nicht auf Antibiotika und ist kein saisonales Grippevirus! Die übliche Grippeimpfung nützt nichts.

Zusatz von mir: Das Immunsystem wird geschwächt durch Angst und Panik, zu wenig frische Luft, zu viele Impfungen, ungünstige Ernährung – Übersäuerung der Zellen! -, Belastung mit Schwermetallen und Pestiziden, durch die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten, Drogen, Rauchen, durch Elektrosmog, durch Antibiotika. Und natürlich auch durch die sogenannten und heute oft zitierten Vorerkrankungen wie Allergien, Diabetes und Bluthochdruck. Mehr als das Alter spielt die Stärke des Immunsystems für die Infektion eine Rolle. Es gibt auch junge Leute mit einem schwachen Immunsystem, aber auch viele Betagte mit einem sehr starken.
Verbreitung: Bis zu 3 Stunden kann es in der Luft schweben, bevor es auf den Boden fällt. Besonders lang hält es sich in ungelüfteten Räumen, Zügen und Autobussen, unter Lauben – Die Berner Lauben lassen grüssen! – Es hält sich 2 bis 3 Tage auf glatten Oberflächen aus Metall, Glas, Papier, Kleiderstoff und Kunststoff – Plastik! –  wie etwa auf Haltestangen und Knöpfen im ÖV, Tastaturen usw. Es verbreitet sich über den Kontakt zu Fäkalien. Besonders durch physischen Kontakt unter den Menschen.
Vorsichtsmassnahmen: Durch diese Info werden die angeordneten Massnahmen klarer. Händegeben vermeiden, auf Distanz gehen. Noch besser kann man sich und andere durch eine Gesichtsmaske und Schutzbrille schützen. In die Ellenbeuge niesen oder husten. Hände waschen oder auch desinfizieren, vor allem vor dem Essen und nach Kontakt mit Oberflächen.
Bemerkung von mir: Leider tragen immer noch zu viele Leute keine Schutzmasken. Dies müsste nicht nur das medizinische Personal, sondern auch Wachposten tun. Das Virus hält sich nicht an die in der Schweiz geforderten 2 m Distanz. In Deutschland werden 1.5m gefordert, in Tschechien 3m! Problematisch sind die Orte für die Tests, zu denen viele Menschen gehen. Werden diese Abstriche in kleinen Räumen oder Kabinen oder nicht gelüfteten Räumen vorgenommen, besteht eine hohe Gefahr der Infektion von bis jetzt Gesunden, dazu noch ohne deren Wissen, denn der Test fällt eventuell negativ aus. Am besten sind die Drive-in-Tests, bei denen man im Auto sitzen bleiben kann.
Empfehlungen von Gregg Braden:
Gesunde Ernährung, Yoga, Vitamin C und Zink, Spaziergänge in der Natur.
Empfehlungen von mir: Heisse Inhalationen mit Meersalz, heilende Klänge, besonders Musik in 432 HZ, Sonnenschein geniessen, Meditieren, Echinacea, Bärlauch, Löwenzahn, Sternanis, Ingwer, Löffelkraut, besonders Knoblauch mit Zitronensaft, ab und zu ein Glas Wein oder Traubensaft!
Das Robert Koch Institut in Berlin gibt jeden Tag auf Youtube ein Up-date zur aktuellen Lage und den neusten Erkenntnissen.

Viele sind mir dankbar für diese Informationen, denn von den offiziellen Stellen kommen sie sehr bruchstückhaft und werden teilweise als übertrieben empfunden. Vor allem ist noch nicht bekannt, dass und wie lange sich das Virus auf Oberflächen und auch in der Luft hält.
Ich bringe wieder ein Video auf meinen Youtube-Kanal: Eine dreiminütige Selbstheilungsmeditation zum besseren Atmen: Bilder aus der Natur, ein weiter Himmel über der Alpenkette, ein Oktaeder, das Symbol für das Element Luft und ein Heilgesang aus Atlantis kommen darin vor, im Hintergrund spiele ich meine Lyra aus Bergkristall. Hier der Link:  https://www.youtube.com/watch?v=UWwNFEFneCc&t=71s

Mein Tagebuch: Wie das Corona-Virus die Welt verändert, Februar bis Anfang März 2020

Anfang Februar wird mein Partner Georg für 3 Wochen krank. Wir denken zuerst, er hätte die übliche Grippe. Doch er hat extreme Halsschmerzen und Fieberschübe, die für ihn sehr ungewöhnlich sind. Wir versorgen uns beide mit Spagyrik, um unser Immunsystem zu stärken. Ich möchte jetzt auf keinen Fall krank werden, denn am 11. Februar habe ich einen Termin beim Kieferchirurgen. Für die Zeit nach dieser OP möchte ich mir vorsichtshalber ein paar Schutzmasken kaufen. Am 7. Februar frage ich in einer Apotheke nach. Die Pharma-Assistentin bedauert: Es seien keine mehr auf Lager, sie würde jedoch meine Bestellung aufnehmen, allerdings könne sie mir keinen Liefertermin nennen. Ein Päckli hätte 50 Masken und koste 8.50 CHF. Ich bestelle eins.
Der Pilgerort von Mekka geschlossen, die Umgebung der berühmten Kaaba wird abgeriegelt. Wir staunen: „Sollte Allah etwa die Gebete nicht erhören?“ Doch bald werden auch die Kirchen in Italien und der Petersplatz geschlossen. Buddhistische Gelassenheit ist angesagt.
Am 19. Februar erblickt ein neues Familienmitglied die Welt: zum ersten Mal werden Georgs Neffe und seine Frau Eltern. Die Freude über die kleine Elena ist gross! Es muss eine besondere Seele sein, die sich genau diesen Zeitpunkt ausgesucht hat.
Das Virus hat es durch Gotthard-Tunnel auf die andere Seite der Alpen geschafft, allmählich beginnen die Tests. Mir wird klar: Ich kann nicht nach Bayern an das Seminar reisen: Ich wäre ein Risikofaktor für die übrigen Teilnehmenden, ausserdem … käme ich vielleicht nicht mehr zurück nach Hause, falls Deutschland die Grenze in die Schweiz schliessen sollte. Meine Absage teile ich dem Ausbildungszentrum mit, welches erstaunt reagiert: Falls ich kein amtlich bestätigtes Reiseverbot hätte, müsste ich 70 € Stornierungsgebühren bezahlen.
Am 10. Februar gibt mir die Apotheke Bescheid, dass die Schutzmasken inzwischen 24.- CHF kosten würden, der Liefertermin sei ungewiss. Doch ich lasse meine Bestellung stornieren. Es macht für mich keinen Sinn mehr, denn am 11. Februar findet bereits meine Kiefer-OP statt. Zum Glück bin ich topfit und habe mich nicht bei Georg angesteckt. Im Internet kursieren Anleitungen, wie man sich Schutzmasken selbst basteln kann.

Am 7. März hört die Schweiz auf, Leute zu testen, die keine oder nur leichte Symptome haben. Es gibt nicht genügend Teströhrchen. Auch diese werden wie die Schutzmasken nicht im Land hergestellt. Die Kontaktkette der Infizierten werde nicht mehr nachverfolgt. Risikogruppen werden definiert: Es sind die über 65-Jährigen und Leute mit Vorerkrankungen. Diese sollten zuhause bleiben.
Die Fasnachtsveranstaltungen werden abgesagt. Basel führt sie trotzdem durch, nur ohne Publikum. Am 8. März führen die Frauen auch noch ihre geplanten Demonstrationen durch. Die Polizei schaut zu.
In Italien explodiert die Lage: Am 16. Februar fand noch ein wichtiges Fussballspiel in Bergamo statt. Es wird bekannt, dass in Norditalien 600‘000 Chinesen leben. Etwa 100‘000 davon arbeiten teilweise illegal und „unter chinesischen Bedingungen“ in der Textilindustrie, die Kleider herstellen mit dem Label „Made in Italy“ herstellt. Ich denke: Es kommt jetzt alles ans Licht der Wahrheit.
Wieviel wird noch unter den Teppich gekehrt? Unser Bundesamt für Gesundheit betont sehr fürsorglich, dass die Schutzmasken eine falsche Sicherheit gäben. Es betont jedoch, falls sie einmal zur Verfügung stehen würden, zöge das Amt in Erwägung, ob eine solche Massnahme sinnvoll sei. Der Bedarf in der Schweiz beträgt pro Tag 3 Mio Masken! Es wurde versäumt, den seit 23 Jahren bestehenden Pandemie-Plan umzusetzen und die Pflichtlager aufzufüllen! Im Gesundheitswesen werden Masken, Brillen und Schutzanzüge knapp. Selbständige Hebammen erhalten keine. Doch jetzt sei nicht der richtige Zeitpunkt, um die Versäumnisse zu kritisieren.
Die Frühjahrssession des Parlaments wird vorzeitig aufgelöst. Der Bundesrat darf jetzt allein regieren, doch seine Beschlüsse gelten höchstens 6 Monate und müssen spätestens dann vor das Parlament.
In Grossbritannien werden keine Massnahmen ergriffen. Boris Johnson betrachtet das Volk als Schafe und setzt auf Herdenimmunität. Ende März ändert er jedoch seine Strategie und erkrankt selbst.
Gerüchte erhalten Auftrieb, dass das Virus mutiert sei oder absichtlich genetisch manipuliert wurde. Es sei eben dieses falsche Programm, welches den Menschen in der ganzen Welt zu schaffen gibt.  

Mein Tagebuch: Wie das Corona-Virus die Welt verändert, Januar 2020


Wie das Corona-Virus die Welt verändert
Ein Tagebuch von Januar bis …

von Petra Dobrovolny-Mühlenbach

Plötzlich ist es da – Grenzen werden geschlossen – Ende der Fasnacht – Ende der Welt oder Anfang einer neuen Welt? – Toilettenpapier und Homeoffice – Pavarotti weint – beruhigende Klänge – besondere Schutzmasken – Social Distancing – Diktatur oder Demokratie? – Das Löschen falscher Programme – Ein Feuer für den Frieden – Videos zur Stärkung des Immunsystems

„Vor einem Jahr hast du gesagt, dass weltweit etwas geschehen wird, was unser Leben völlig verändern wird. Ist das jetzt das?“
Dies fragt mich jetzt, im März 2020 eine Freundin. Und mir kommen wieder die Worte der Offenbarung des Johannes in den Sinn:
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr… Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen… Und der auf dem Thron sass, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Schreibe; denn diese Worte sind getreu und wahrhaftig!“
Sind wir jetzt in der Zeit, da die erste Erde vergeht? Werden wir noch viele Tränen vergiessen, bis Gott sie uns abwischen wird?

Anfang Januar melde ich mich zu einem Seminar in einem Ausbildungszentrum in der Nähe von München an. Es soll eine Woche nach Ostern stattfinden. Ich freue mich auf den Ausflug und darauf, neue Leute kennenzulernen, die sich so wie ich mit der energetischen Heilung von Orten befassen.
Seit Dezember kommen die Nachrichten aus China: Ein neues Virus hätte sich dort von einem Markt in der Stadt Wuhan, auf dem auch Tiere und Wildtiere geschlachtet würden, verbreitet. „Das kann in der Schweiz nicht passieren!“ ist hier die allgemeine Meinung. Wir in Europa fühlen uns erhaben: Schliesslich essen wir weder Fledermäuse noch Schuppentiere.

Ende Januar schliesst Italien von einem Tag auf den anderen die Flughäfen für Flüge von und nach China. Die steckengebliebenen chinesischen Touristen fahren mit dem Zug zu den nächsten Flughäfen nach Zürich, Frankfurt und Paris. Norditalien ist vom Virus betroffen und kündigt das Schliessen der Schulen, Fabriken und der meisten Geschäfte sowie ein Ausgehverbot an. Bevor dies in Kraft ist, fliehen die meisten Süditaliener, die im Norden arbeiten, in ihre Heimat. Österreich schliesst die Grenze zu Italien. Der Zugverkehr wird unterbrochen.
Das Virus hat das Tessin erreicht. Dort arbeiten 60‘000 Grenzgänger von der Lombardei in der Gastronomie und im Gesundheitswesen. Ohne sie würde das Tessin nicht mehr funktionieren. Die dortigen Arbeitgeber versuchen ihre Angestellten in Hotels unterzubringen.
Unsere Nachbarn verreisen nach Neuseeland. Ihr Haus liegt 50 m von unserem entfernt. Sie planen ihren Rückflug auf Ende März, wir bieten uns an, ihr Heim mitsamt Aquarium zu hüten. Einen Tag nach ihrem Abflug entdecke ich einen toten Fisch, der sich irgendwie verfangen hatte. Er atmet nicht mehr. Ich erschrecke: Ist dies auch ein symbolisches Zeichen? Etwa für das Ende des Fische-Zeitalters? Am 21. März soll Saturn das Sternbild des Wassermanns erreichen. Ab dann sollte das Leben leichter werden. Wir werden sehen!

Fortsetzung folgt.