Mein Tagebuch: 21.4. mit Gedicht

Harry, der Corona-Antikörper                     

Hallo! Ich bin Harry,  der Antikörper,
ich mach‘ nicht viele Wörter:
Bei Viren stech‘ ich kurz entschlossen zu,
dann hat die Menschheit wieder Ruh‘.

Zur Abwehr hab‘ ich die richtigen Stacheln.
Mit mir ist nicht lange fackeln!
Hinter mir steht eine ganze Armee.
Für das Corona-Virus heisst das: O weh!

Wegen der Menschen grosse Not
hat mir ein Engel über Nacht
den passenden Schlüsselcode beigebracht.
Jetzt wird mit der Plage kurzer Prozess gemacht.

Wir sind auch weiterhin auf der Hut,
denn trainiert sind wir bereits sehr gut.

Als Dank
sag‘ zu so einem Kerl wie mich
in allen Sprachen: „Ich liebe dich!“
Und wisse:
Aus der Liebe Kraft
der Mensch eine neue Welt erschafft.

Die alte Welt ist am Vergeh’n,
denn durch Hass, Gier und Krieg
hat sie kein Besteh’n.
Es wird die Menschheit aufersteh’n
an einem neuen Morgen.

Mach‘ dir keine Sorgen
um Immunität und die richtige Abwehr!
Zerbrich‘ dir nicht den Kopf
über Zahlen und Statistiken!
das machen schon die richtigen
Experten in Bern und in Berlin.
Du kannst auch jetzt nirgendwohin.
Bleib‘ am Ort
und scheine dein Licht
in die Welt immer fort!

Text und Foto: Petra Dobrovolny-M.
Kunstobjekt: unbekannter Künstler

Mein Tagebuch: 19.4. mit Gedicht

  1.  April, Sonntag:
    In den Wochenendbeilagen der Zeitungen wird jetzt viel über die Stärkung des Immunsystems geschrieben. Das inspiriert mich zu einem weiteren Gedicht:

Zur Stärkung

Die Stärkung des Immunsystems
ist in aller Munde.
Und es macht
die wissenschaftliche Erkenntnis
die Runde:

Am stärksten wirken Kuscheln und Kuss.
So bleiben alle gesund mit Genuss!
Paar- oder familienweise
vertreiben wir so das Virus!

Denk‘ auch an Zink und Vitamin C.
Statt Vitamin D
ist besser Sonnenschein,
denn dieser schadet dem Virus sehr,
auch wenn du jetzt nicht kannst ans Meer.

Mein kurzgefasster Rat:
Ruh‘ dich aus von zu viel Tat,
nimm Knoblauch mit Zitrone
und geniesse die Sonne!

Hier könnte das Gedicht fertig sein,
doch es gibt noch einen Zusatzreim:

Vor dem Kuss
nimm Knoblauch mit Zitrone,
denn dann geht’s ohne
den lästigen Geruch.
Fügst du noch ein wenig Honig hinzu,
schmilzt der oder die Geküsste im Nu!

Schwäne in der Aare

Text und Fotos: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 18.4. mit Gedicht

18. April, Samstag:
Heute schreibe ich …
    
Mein Corona-Gedicht

Das Corona-Virus ist zwar überall,
doch weder fass- noch sichtbar.
Du lernst einen neuen Abstand zur Welt.
Ob das Virus sich auch daran hält?

Die Autobahnen werden leiser,
die Menschen bald ein wenig weiser.
Der Frühling zieht ein in voller Pracht.
Was hat sich nicht alles verändert über Nacht?

Du hörst abends die Nachtigall,
tagsüber den Kuckuck überall.
Aus bleibt der Regen,
doch nie verlässt uns Gottes Segen.

Viele Felder liegen brach,
da kein Helfer vom Ausland kommen mag.
Jetzt wär‘ fällig der Einsatz der Armee
für Salat und Gemüse, o yeah!

Die Schwäne paaren sich im Schilf.
Viele beten: „Santa Maria, hilf!“
„Mutter Erde, vergib‘ uns unsre Sünden!
Wir wollen wieder zu dir finden
und leben in Eintracht und Frieden.

Im Moment tut uns noch vieles betrüben.
Doch bald werden wir erwachen aus dem Schock,
die Wahrheit zeigt sich an jedem Ort.
Es werden die richtigen Regierungen gewählt,
die die Finger lassen von Lüge und Korruption.
Die Menschheit umarmt sich in digitaler Union.

 

Georg verbrennt den Adventskranz als Zeichen dafür, dass jetzt ein neuer Zeitabschnitt beginnt.

Mein Tagebuch: Wie das Corona-Virus die Welt verändert, Februar bis Anfang März 2020

Anfang Februar wird mein Partner Georg für 3 Wochen krank. Wir denken zuerst, er hätte die übliche Grippe. Doch er hat extreme Halsschmerzen und Fieberschübe, die für ihn sehr ungewöhnlich sind. Wir versorgen uns beide mit Spagyrik, um unser Immunsystem zu stärken. Ich möchte jetzt auf keinen Fall krank werden, denn am 11. Februar habe ich einen Termin beim Kieferchirurgen. Für die Zeit nach dieser OP möchte ich mir vorsichtshalber ein paar Schutzmasken kaufen. Am 7. Februar frage ich in einer Apotheke nach. Die Pharma-Assistentin bedauert: Es seien keine mehr auf Lager, sie würde jedoch meine Bestellung aufnehmen, allerdings könne sie mir keinen Liefertermin nennen. Ein Päckli hätte 50 Masken und koste 8.50 CHF. Ich bestelle eins.
Der Pilgerort von Mekka geschlossen, die Umgebung der berühmten Kaaba wird abgeriegelt. Wir staunen: „Sollte Allah etwa die Gebete nicht erhören?“ Doch bald werden auch die Kirchen in Italien und der Petersplatz geschlossen. Buddhistische Gelassenheit ist angesagt.
Am 19. Februar erblickt ein neues Familienmitglied die Welt: zum ersten Mal werden Georgs Neffe und seine Frau Eltern. Die Freude über die kleine Elena ist gross! Es muss eine besondere Seele sein, die sich genau diesen Zeitpunkt ausgesucht hat.
Das Virus hat es durch Gotthard-Tunnel auf die andere Seite der Alpen geschafft, allmählich beginnen die Tests. Mir wird klar: Ich kann nicht nach Bayern an das Seminar reisen: Ich wäre ein Risikofaktor für die übrigen Teilnehmenden, ausserdem … käme ich vielleicht nicht mehr zurück nach Hause, falls Deutschland die Grenze in die Schweiz schliessen sollte. Meine Absage teile ich dem Ausbildungszentrum mit, welches erstaunt reagiert: Falls ich kein amtlich bestätigtes Reiseverbot hätte, müsste ich 70 € Stornierungsgebühren bezahlen.
Am 10. Februar gibt mir die Apotheke Bescheid, dass die Schutzmasken inzwischen 24.- CHF kosten würden, der Liefertermin sei ungewiss. Doch ich lasse meine Bestellung stornieren. Es macht für mich keinen Sinn mehr, denn am 11. Februar findet bereits meine Kiefer-OP statt. Zum Glück bin ich topfit und habe mich nicht bei Georg angesteckt. Im Internet kursieren Anleitungen, wie man sich Schutzmasken selbst basteln kann.

Am 7. März hört die Schweiz auf, Leute zu testen, die keine oder nur leichte Symptome haben. Es gibt nicht genügend Teströhrchen. Auch diese werden wie die Schutzmasken nicht im Land hergestellt. Die Kontaktkette der Infizierten werde nicht mehr nachverfolgt. Risikogruppen werden definiert: Es sind die über 65-Jährigen und Leute mit Vorerkrankungen. Diese sollten zuhause bleiben.
Die Fasnachtsveranstaltungen werden abgesagt. Basel führt sie trotzdem durch, nur ohne Publikum. Am 8. März führen die Frauen auch noch ihre geplanten Demonstrationen durch. Die Polizei schaut zu.
In Italien explodiert die Lage: Am 16. Februar fand noch ein wichtiges Fussballspiel in Bergamo statt. Es wird bekannt, dass in Norditalien 600‘000 Chinesen leben. Etwa 100‘000 davon arbeiten teilweise illegal und „unter chinesischen Bedingungen“ in der Textilindustrie, die Kleider herstellen mit dem Label „Made in Italy“ herstellt. Ich denke: Es kommt jetzt alles ans Licht der Wahrheit.
Wieviel wird noch unter den Teppich gekehrt? Unser Bundesamt für Gesundheit betont sehr fürsorglich, dass die Schutzmasken eine falsche Sicherheit gäben. Es betont jedoch, falls sie einmal zur Verfügung stehen würden, zöge das Amt in Erwägung, ob eine solche Massnahme sinnvoll sei. Der Bedarf in der Schweiz beträgt pro Tag 3 Mio Masken! Es wurde versäumt, den seit 23 Jahren bestehenden Pandemie-Plan umzusetzen und die Pflichtlager aufzufüllen! Im Gesundheitswesen werden Masken, Brillen und Schutzanzüge knapp. Selbständige Hebammen erhalten keine. Doch jetzt sei nicht der richtige Zeitpunkt, um die Versäumnisse zu kritisieren.
Die Frühjahrssession des Parlaments wird vorzeitig aufgelöst. Der Bundesrat darf jetzt allein regieren, doch seine Beschlüsse gelten höchstens 6 Monate und müssen spätestens dann vor das Parlament.
In Grossbritannien werden keine Massnahmen ergriffen. Boris Johnson betrachtet das Volk als Schafe und setzt auf Herdenimmunität. Ende März ändert er jedoch seine Strategie und erkrankt selbst.
Gerüchte erhalten Auftrieb, dass das Virus mutiert sei oder absichtlich genetisch manipuliert wurde. Es sei eben dieses falsche Programm, welches den Menschen in der ganzen Welt zu schaffen gibt.  

Mein Tagebuch: Wie das Corona-Virus die Welt verändert, Januar 2020


Wie das Corona-Virus die Welt verändert
Ein Tagebuch von Januar bis …

von Petra Dobrovolny-Mühlenbach

Plötzlich ist es da – Grenzen werden geschlossen – Ende der Fasnacht – Ende der Welt oder Anfang einer neuen Welt? – Toilettenpapier und Homeoffice – Pavarotti weint – beruhigende Klänge – besondere Schutzmasken – Social Distancing – Diktatur oder Demokratie? – Das Löschen falscher Programme – Ein Feuer für den Frieden – Videos zur Stärkung des Immunsystems

„Vor einem Jahr hast du gesagt, dass weltweit etwas geschehen wird, was unser Leben völlig verändern wird. Ist das jetzt das?“
Dies fragt mich jetzt, im März 2020 eine Freundin. Und mir kommen wieder die Worte der Offenbarung des Johannes in den Sinn:
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr… Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen… Und der auf dem Thron sass, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Schreibe; denn diese Worte sind getreu und wahrhaftig!“
Sind wir jetzt in der Zeit, da die erste Erde vergeht? Werden wir noch viele Tränen vergiessen, bis Gott sie uns abwischen wird?

Anfang Januar melde ich mich zu einem Seminar in einem Ausbildungszentrum in der Nähe von München an. Es soll eine Woche nach Ostern stattfinden. Ich freue mich auf den Ausflug und darauf, neue Leute kennenzulernen, die sich so wie ich mit der energetischen Heilung von Orten befassen.
Seit Dezember kommen die Nachrichten aus China: Ein neues Virus hätte sich dort von einem Markt in der Stadt Wuhan, auf dem auch Tiere und Wildtiere geschlachtet würden, verbreitet. „Das kann in der Schweiz nicht passieren!“ ist hier die allgemeine Meinung. Wir in Europa fühlen uns erhaben: Schliesslich essen wir weder Fledermäuse noch Schuppentiere.

Ende Januar schliesst Italien von einem Tag auf den anderen die Flughäfen für Flüge von und nach China. Die steckengebliebenen chinesischen Touristen fahren mit dem Zug zu den nächsten Flughäfen nach Zürich, Frankfurt und Paris. Norditalien ist vom Virus betroffen und kündigt das Schliessen der Schulen, Fabriken und der meisten Geschäfte sowie ein Ausgehverbot an. Bevor dies in Kraft ist, fliehen die meisten Süditaliener, die im Norden arbeiten, in ihre Heimat. Österreich schliesst die Grenze zu Italien. Der Zugverkehr wird unterbrochen.
Das Virus hat das Tessin erreicht. Dort arbeiten 60‘000 Grenzgänger von der Lombardei in der Gastronomie und im Gesundheitswesen. Ohne sie würde das Tessin nicht mehr funktionieren. Die dortigen Arbeitgeber versuchen ihre Angestellten in Hotels unterzubringen.
Unsere Nachbarn verreisen nach Neuseeland. Ihr Haus liegt 50 m von unserem entfernt. Sie planen ihren Rückflug auf Ende März, wir bieten uns an, ihr Heim mitsamt Aquarium zu hüten. Einen Tag nach ihrem Abflug entdecke ich einen toten Fisch, der sich irgendwie verfangen hatte. Er atmet nicht mehr. Ich erschrecke: Ist dies auch ein symbolisches Zeichen? Etwa für das Ende des Fische-Zeitalters? Am 21. März soll Saturn das Sternbild des Wassermanns erreichen. Ab dann sollte das Leben leichter werden. Wir werden sehen!

Fortsetzung folgt.