Mein Tagebuch: 12.02.2021

12. Januar, Freitag: Inzidenzzahlen, Visionssuche und «Warum?»

Jetzt in Deutschland zu leben, ist eine besondere Herausforderung. Bei der letzten Pressekonferenz der Regierung in Berlin, in der eine Verlängerung des Lockdowns bis Anfang März mitgeteilt wurde, verschlägt es mir die Sprache über diese unterschwelligen menschenverachtenden Aussagen, wenn man denn genau hinhört …  Ich möchte davon hier gar nichts wiedergeben. Wer Ohren hat, der oder die höre selbst.

Weisser Adler, ein spiritueller Lehrer, sagt: Diese Zeit ist eine Herausforderung oder Aufforderung dafür, die eigene Lebensvision zu finden oder neu zu überdenken. In der Tradition der sog. Indianer war die Aufgabe der Visionssuchenden ein paar Tage lang in der Einsamkeit der Natur ohne Essen und Trinken auszuharren. Dadurch entstand die geistige Klarheit über den eigenen Lebenssinn. Die jetzigen Lebensumstände bringen uns in eine ähnliche Situation: In der Isolation, fern von den meisten sozialen Kontakten, nur mit dem Nötigsten zum täglichen Gebrauch haben wir die Chance ohne Ablenkung für sich selbst zum Wesentlichen zu kommen und sich zu fragen: Was will ich in meinem Leben noch erreichen? Wofür will ich kämpfen? Was ist mir wichtig? Wer ist mir wichtig?

Visionssuche ist angesagt. Nutzen wir diese wertvolle Zeit! Lauschen wir nach innen!

Wollen wir ein Leben wie in einem sterilen Labor? Der Präsident des RKI, Herr Prof. Wieler, findet es gut, dass dank der Massnahmen auch andere Infektionskrankheiten kaum mehr aktiv sind. Am besten sei eine Inzidenz 0 oder höchstens 10, das bedeutet, dass am besten gar keiner von 100’000 Menschen sich innerhalb von 7 Tagen ansteckt. Deutschland hat zurzeit eine Inzidenz von 63. Bis 0 wäre noch ein langer Weg.  Die WHO empfiehlt Lockerungen ab 50. Nun hat die deutsche Bundesregierung eigenmächtig eine Inzidenzzahl von 35 (!!!) als Ziel festgelegt. Also werden die strengen Massnahmen um noch mindestens einen Monat verlängert und die Grenzen zu Nachbarländern, vor allem zu Tirol und Tschechien fast geschlossen.

In der Schweiz sorgen der Gewerbeverband, verschiedene Berufsverbände, die Gewerkschaften und vor allem die SVP (Schweiz. Volkspartei) dafür, dass der Bundesrat, vor allem Herr Berset sich weder zu sehr in seine Macht als Gesundheitsminister verliebt noch zu sehr nach Deutschland schielt. Auch seine eigene Partei, die SP, kritisiert ihn. Die SVP lanciert eine Petition, die die sofortige Öffnung der Geschäfte und weitere weitgehende Lockerungen fordert. Jede Stunde Lockdown koste die Schweiz 6 Millionen Franken. Die Schweizer*innen erreicht man am besten über das Portemonnaie. Da ist es gut herauszufinden, wieviel eine Stunde Freiheit kostet.

Die tschechische Virologin Sonja Pekova wird diffamiert, anstatt dass man sich mal anhört, was ihre Forschung ergeben hat. Sie hat herausgefunden, dass die neuen Mutanten des Virus keine neuen Varianten sind, sondern neue Stämme. Das Verhalten dieser Stämme sei so ungewöhnlich, dass sie vermutet, es gäbe ein geheimes Labor, das mit Absicht neue Virenstämme züchtet und auf die Welt loslässt. Die neu vorkommenden Viren seien nicht Mutanten von SARS-Cov-2, ähneln diesem auch nicht, sondern weisen eigene Stämme auf. Eigentlich müssten sie SARS-Cov-3, SARS-Cov-4 und SARS-Cov-5 benannt werden. Als Vergleich dazu, zieht sie das Beispiel verschiedener Hunderassen heran: Der heutige Hund ist keine mutierte Wolfsvariante, sondern hat auch eigenständige Gene, die mit der Zeit durch Züchtung entstanden sind. So gibt es heute Pinscher, Doggen und Pudel. Ihre Forschungsergebnisse könnten sich andere Virolog*innen doch mal konkret anschauen. Warum passiert das nicht? Stattdessen wird ihr vorgeworfen, vor 5 Jahren nicht richtig mit Forschungsgeldern umgegangen zu sein.

Falls Frau Pekova recht hat, hätte dies Folgen für den Impfstoff: Der bisherige Impfstoff würde nämlich überhaupt nicht bei den neuen Viren nützen. Eine Impfstoffhersteller-Firma sagt, dass der bisherige Impfstoff auch bei Mutanten nützt, dass es jedoch einfach sei, den Impfstoff anzupassen. Die Antwort der Swissmedic, der schweizerischen Zulassungsbehörde, lautet: Wenn nur geringe Veränderungen am Impfstoff nötig wären, würde sich ein kompliziertes und langwieriges Zulassungsverfahren erübrigen. Wir können also wieder mal beruhigt sein. Besonders, wenn wir nicht die Frage stellen, wer das bezahlt.

Die 10-köpfige Delegation der WHO, die vor kurzem Wuhan besuchte, um die Herkunft des Virus zu erkunden, hat nichts herausgefunden. Ihr Fazit: Es bleibe bei der Vermutung, dass es von Fledermäusen übertragen worden sei. Und wenn das Labor absichtlich Fledermäuse infiziert hat? Doch danach fragt niemand.

Der Oberarzt eines mährischen Krankenhauses in Hranice schildert die dortigen Verhältnisse: Tagtäglich kämen Menschen mit harmlosen Erkältungssymptomen, die sich leicht mit Tee, Vitamin C und ein paar Tagen Bettruhe kurieren liessen. Sie sind überzeugt, sie hätten CoViD-19 und bestehen auf einem Spitalbett. Kaum hat dieser Arzt auch noch Statistiken ins Netz gestellt, die zeigen, dass die Situation anders ist als von offiziellen Stellen beschrieben wird, gehen die Medien auf ihn los. Er würde seine Patienten nicht ernst nehmen und sich über sie lustig machen. Ein paar Tage später wird er degradiert und fristlos entlassen. Massgebend wurde dies durch die Medien verursacht. Warum?

Foto: Holzschnitzerei vor einem geschlossenen Restaurant in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 17. und 19. Juni 2020

17. Juni, Mittwoch:

Heute lese ich das interessante Interview mit dem deutschen Virologen Prof. Christian Drosten im Spiegel Nr. 23 vom 30 Mai: Er meint, die 2. Welle liesse sich durch unsere gemeinsamen Anstrengungen verhindern. Wo sich ein Ausbruch zusammenbraue, könne man dank Kontaktdaten schnell handeln und die Leute in Quarantäne schicken. Nach neustem Wissensstand müsse diese nicht mehr zwei, sondern nur noch eine Woche dauern. Kinder hätten keine Symptome, könnten aber Erwachsene anstecken. Weiterhin sei bis Ende Jahr von Kongressen und Konferenzen abzusehen. Im Winter werde man sehen, wie sich das engere Zusammensein in geschlossenen Räumen auswirke.

In der Mittagssendung wird Herr Prof. Matthias Egger, der derzeitige Leiter der wissenschaftlichen Taskforce des Bundesrates vom Schweizer Radio interviewt. Bis Mitte Mai sei die Lage mit 100 Neuinfizierten pro Woche in der Schweiz gut gewesen, jetzt nähmen die Zahlen wieder leicht zu. Im Moment empfiehlt er keine weiteren Lockerungen. Seit dem 6. und dem 15. Juni habe es weitere Lockerungen der Massnahmen gegeben, jetzt müsse man erstmal abwarten, wie sich die Lage weiterentwickle. Er gibt sich optimistisch, dass wir gemeinsam eine 2. Welle verhindern können, denn die Kommunikation des BAG und des Bundesrates mit der Bevölkerung habe sich verbessert.
Abstandhalten, Masken im öffentlichen Verkehr – nur jeder 20. Fahrgast trägt eine -, Kontaktverfolgung und, wenn möglich, weiterhin Homeoffice sind nach wie vor sehr wichtig und empfohlen. Die neuen Plakate des BAG mit den zurzeit geltenden Empfehlungen haben jetzt einen hellblauen Hintergrund, am Anfang waren sie Rot, dann Magenta. Am 24. Juni wird der Bundesrat seine neusten Entscheide mitteilen. Der empfohlene Abstand von bis jetzt 2 m wird voraussichtlich um einen halben Meter gekürzt.

Für diese Woche sagen uns die Karten von Estelle: „Wir sehen das Licht am Ende des Tunnels, wir werden von den Engeln beschützt und von der geistigen Welt geführt. Es gibt Grund genug, um optimistisch zu sein, das Leben zu umarmen und die Erneuerung willkommen zu heissen. Auch wenn wir jetzt den Kokon verlassen, sollten weiterhin auf unser Herz und die innere Stimme hören und damit in Verbindung bleiben.“ Die Engel sagen: „Yes! Be assertive!“ Wählt nur das, was für euch stimmt und glaubt nicht alles!

Herr Prof. Martin Haditsch, ein österreichischer Mikrobiologe, der in Niedersachsen arbeitet, kritisiert auf Youtube die Interpretationen der Statistiken durch das Robert-Koch-Institut, vor welchem er bis vor kurzem eine grosse Hochachtung hatte. Vor allem meint er, dass die Selbstbestimmung der Bürger und Bürgerinnen nicht übergangen werden dürfe. Auch müssten die Risikogruppen anders definiert werden. Die Darstellung von Horrorbildern und die Verbreitung von Horrordaten in den Medien verurteilt er entschieden.
Der K-Tipp, eine Schweizer Zeitschrift für Konsument*innen, vergleicht in seiner Nr. 12 vom 17. Juni die Statistiken für Todesfälle in den ersten 22 Wochen der Jahre 2015 bis 2020 und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis: 2015 war das schlimmste Grippejahr! Vor allem von den über 65-Jährigen starben 2377 mehr als erwartet! Trotz Corona-Pandemie gab es bisher in diesem Jahr kaum mehr Todesfälle als in anderen Jahren. Bei den über 65-Jährigen waren es 379 mehr als erwartet, bei den unter 65-Jährigen waren es 48 mehr als prognostiziert. 



Am letzten Freitag habe ich ein grosses Bücherpaket erhalten: Der Erzählband „Eine riskante Fahrt durch die Sahara“, herausgegeben vom Literaturpodium in Deutschland ist mit zwei Beiträgen von mir erschienen: „Das Geheimnis der Seelenschlange“ und „Eine Rose für Aschenputtel“. Beide Erzählungen, insgesamt 102 Seiten, schildern die Entwicklung von einer tiefen Lebenskrise zum erfüllenden Lebenssinn und basieren auf Erfahrungen mit Hilfesuchenden in meiner psychotherapeutischen Praxis. Ich beschreibe hier, wie eine verwundete Seele durch Traumanalysen und Atemübungen natürlicherweise ins Gleichgewicht kommen und reifen kann.
Jede Lebenskrise bietet eine Chance. Dies erleben wir während dieser Situation einer Pandemie weltweit. Viele Menschen entdecken ihre Kreativität und Hilfsbereitschaft. Vielen wird klar, nach welchen Werten sie ihre Lebensweise neu ausrichten wollen. Ein junger Vater sagte mir: „Mir gefällt die Corona-Zeit: Ich lerne meine Kinder neu kennen und entdecke auch neue Fähigkeiten bei mir selbst!“
Das aus dem Griechischen stammende Wort „Katastrophe“ bedeutet nicht das Ende, sondern eine „Wende“, also eine neue Möglichkeit.

Die Engel meinen: „Yes, you can!“ Wir können an unsere Schöpferkraft glauben! Sie ist stärker als wir meinen.



19. Juni, Freitag:

„Schon wieder Freitag!“, meint Georg. Die Zeit scheint zu fliegen. Das Johanniskraut beginnt zu blühen, unsere schwarzen Johannisbeeren sind reif. Am Sonntag wird bereits die Sommersonnenwende und ein paar Stunden danach eine ringförmige Sonnenfinsternis stattfinden. Die Welt wird nicht untergehen, aber tiefgreifende Veränderungen erleben: Astrologisch werden dies vor allem Länder wie die USA, Afrika, Indien, Pakistan und Hongkong spüren. Die Planetenkonstellation entspricht jener von vor 600 Jahren. Saturn steht in Konjunktion mit Pluto: Alte Strukturen zerfallen, Neues wird entstehen.

Endlich erhalten wir eine Nachricht von unseren Nachbarn aus Neuseeland: Sie werden voraussichtlich am 10. Juli zurückkehren. Darüber freuen wir uns und halten ihnen die Daumen, dass die zweitägige Reise wie geplant verlaufen wird. In Neuseeland hat es schon geschneit, die Wintersonnenwende steht bevor.

Ich erhalte die Nachricht, dass wieder ein neues Buch von Paula Himmelreich erschienen ist: „Der Wind der Veränderung: Eine wundervolle Botschaft aus dem Himmel.“ Was wollen wir mehr?



Buchtitelseite: www.literaturpodium.de
Fotos und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 12. – 14. Juni 2020

12. Juni, Freitag:

Heute habe ich während einer Klangmeditation zur Erdheilung eine besondere Vision:
Aus der Perspektive eines Adlers sehe ich eine Gegend in der Ukraine, in der im letzten Jahrhundert eine grosse Schlacht stattgefunden hat. Die flachen Felder sind zwar jetzt grün überwachsen, doch ich sehe noch das tiefer in der Erde versickerte Blut. Während der Monochordklänge zieht es sich konzentrisch in Form einer grossen roten an der Erdoberfläche liegenden Spirale zusammen. Sodann erhebt sich diese und dreht sich spiralig in Richtung Himmel. Dabei nimmt sie eine violette Farbe an, welche nach oben hin allmählich zu einem weissen Licht wird. Dies dauert eine Weile. Es scheint eine Reinigung und Heilung zu geschehen, während der ich alte Schlachtrufe und Schreie vergangener Zeiten höre. Das ganze Blut wird wie vom Himmel spiralig aufgesogen und in Licht verwandelt. Zurück bleibt ein im Sonnenschein leuchtendes Weizenfeld und eine Stimme vom Himmel sagt: „Es ist vollbracht.“ Nach einer Weile sehe ich ein weiteres ehemaliges Schlachtfeld in der Nähe, und diese Art von Reinigung geschieht noch einmal. Das Blut erhebt sich wieder als violette Lichtspirale zum Himmel, bis es ganz und gar aufgesogen und weiss durchlichtet ist. In einer dritten Phase sehe ich die Länder Europas unter mir. Alle ehemaligen Schlachtfelder leuchten nacheinander in Form roter Spiralen auf und erheben sich sodann als violette Lichtsäulen spiralig zum Himmel. Solange, bis die Gegend des Schlachtfelds geheilt ist. Am Schluss fliegen tausende von Schwänen spiralig vom Himmel auf die Erde und lassen sich auf den Seen und Flüssen Europas nieder. Ein Schwan sagt zu mir: „Wir sind die Hüter des neuen Friedens.“

13. Juni, Samstag:

Während der heutigen Klangmeditation gibt es eine Fortsetzung. Ich sehe die hohen Berge des Himalayas und einen langen Strom von Flüchtlingen. Es werden immer mehr, die Landschaft wird flacher, aus dem Norden, Osten und Süden strömen die Flüchtlinge nach Westen. Teilweise mit beladenen Reittieren, auch mit Handwagen. Von Regen und Schnee bleiben die Menschen nicht verschont. Dies dauert eine Weile an. Auf einmal drehen die Flüchtlinge am Ende um und wandern in die Richtung, aus der sie gekommen waren, zurück. Es gibt eine langsame, aber deutliche Kettenreaktion: Eine Gruppe nach der anderen dreht sich um und kehrt zurück. Die Luft wird wärmer, die Sonne scheint wie im Frühling. Eine Stimme sagt: „Alle Menschen finden wieder ihr Zuhause, ihren Ort, wo sie in Frieden leben werden. Es werden neue Gemeinschaften entstehen.“
Ich sehe dann ein friedliches China, einen regen Betrieb auf den Handelsstrassen und den grossen Flüssen, in denen wieder Delfine schwimmen.
Auf einmal nehme ich eine neue Anwesenheit im Raum wahr: Ein alter chinesischer Meister sitzt mir gegenüber auf einem niedrigen Hocker und spielt mit einem Bogen auf einem uralten zweisaitigen Instrument. Dann sehe ich, wie weitere alte Meister eintreffen und sich in einen Kreis setzen: Es sind Meister Konfuzius, Lao Tse und weitere chinesische Meister, dann tibetische, Sufi-Meister, Meister der Kaballah, alles Männer. Schliesslich kommen auch christliche Mystiker und hier auch Frauen, wie Hildegard von Bingen dazu. Die stille Botschaft der Versammlung lautet: Wir sind alle auf dem gleichen Weg, wir suchen das Göttliche in unserer Seele. Alle Wege sind richtig, der innere Frieden ist das Ziel. Der Weg ist das Ziel. Und jemand sagt: „Es werden bald wichtige alte Schriften auftauchen oder gefunden, die dies bestätigen.“

14. Juni, Sonntag:

Während der heutigen Klangmeditation zeigt sich mir eine Lichtspirale vom Himmel her zur Erde kommend. Die Engelchöre singen, auch das Läuten von Glocken ist zu hören. Eine Stimme sagt. „ICH BIN das Alpha und das Omega der Welt. WIR SIND das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende der Welt. Nach dem Ende geht es weiter. Das Alpha und das Omega … und ein neues Alpha. Ein Zyklus endet, und ein neuer beginnt. Jetzt sind wir in der Zeit des „und“, in der Zeit des Übergangs. Unsere Träume erschaffen den neuen Anfang.“ 

Text und Foto: Petra Dobrovolny