Mein Tagebuch: 02.09.2021

02. September, Donnerstag: Denunzieren oder Zivilcourage und Sirtaki

Altweibersommer oder «Indian Summer»: Die Berge laden zum Wandern ein.
Auf meinen Ausflug nehme ich einen von Georg geschickten Artikel aus der NZZ vom 31. August, um ihn im Bergrestaurant zu lesen. Claudia Rey schreibt dort auf der Seite 17: «Zwischen Denunzieren und Zivilcourage». Im letzten Jahr gingen bei der Zürcher Polizei 4000 Meldungen bzw. Beschwerden darüber ein, dass jemand sich nicht an die Corona-Massnahmen gehalten hätte. Die Städte Essen und Frankfurt und der Staat Neuseeland bieten im Netz sogar «Spitzel-Tools» für solche Meldungen an. Dort kann jede Person Verstösse gegen Corona-Massnahmen melden, die Angabe der eigenen Kontaktdaten ist optional. Dies hat wohl eher mit Denunzieren als mit Zivilcourage zu tun. Claudia Rey schreibt dazu: «Es macht einen Unterschied, ob jemand die Person hinter sich in der Schlange an der Kasse bittet, etwas mehr Abstand zu halten, oder ob er oder sie jemanden heimlich fotografiert und das Bild in einem Meldetool des Ordnungsamtes hochlädt.» Während seit der Corona-Zeit das Denunzieren blüht, mangelt es unserer Gesellschaft an Zivilcourage. Letztere sei, gemäss Carmen Tanner, Psychologieprofessorin an der Uni Zürich, lernbar. Sie möchte ein Videospiel entwickeln, mit dem sich Zivilcourage lernen lässt. Zurzeit fehlen dafür jedoch die finanziellen Mittel. Claudia Rey gelangt zu dem Fazit: «Die Behörden täten gut daran, dem Denunziantentum mittels Meldetools nicht noch mehr Auftrieb zu verleihen. Etwas mehr Zivilcourage im Alltag würde uns allen gutstehen. Wer in sich hineinhorcht, dürfte den feinen Unterschied zwischen Zivilcourage und Denunziantentum auch ohne Training spüren.»

Mir stellen sich dazu ein paar Fragen: Warum wird Zivilcourage erst im Studium ein Thema und nicht schon im Kindergarten? Welches Lehrmaterial haben Lehrende dafür zur Verfügung? Als Kinder haben wir mit Begeisterung «Monopoly» gespielt, uns aber in der Schule furchtbar gelangweilt, wenn wir «Staatskunde» hatten. Warum gibt es ausreichend Finanzen zur Entwicklung von digitalen Spitzel-Tools und nicht von Lernvideos über Zivilcourage?

Gestern ist Mikis Theodorakis gestorben. Er war 96 Jahre alt. Seine Musik steht für das Leben, die Freiheit und die Liebe. Der Film «Zorbas, der Grieche» ging um die Welt. Wie wäre es, wenn wir in der Warteschlange vor der Kasse hinter uns blickten und die nächste Person nicht zu mehr Abstand, sondern alle Wartenden zu einem gemeinsamen Sirtaki aufforderten?

Foto
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 22.08.2021

22. August, Sonntag: Vollmond im Wassermann und die Chance auf Freiheit

Zum zweiten Mal in diesem Monat kommt der Vollmond in das Zeichen des Wassermanns und fordert uns auf, unsere Einzigartigkeit auf neue Weise in diesem Leben auf dieser Erde zu manifestieren. Die Künstlerin Meret Oppenheim hat einmal gesagt: «Die Freiheit bekommt man nicht. Man muss sie sich nehmen.»

Heute postet Gunnar Kaiser ein neues Video auf Youtube mit dem Titel: «Die Furcht vor der Freiheit». In seinem Vortrag erwähnt er vor allem das 2015 erschienene Buch mit dem Titel «Autonomie» von Harald Welzer. Die neue Normalität ist eine ideologiefreie Ideologie ohne Führer und Personenkult. Der Vorteil einer Ideologie ist, dass sie den Gläubigen erlaubt, die Komplexität der Gesellschaft in radikaler Einfachheit zu verstehen. Sie bietet eine Entlastung von weiterem Nachdenken über die eigene Identität. Auf die derzeitige Situation bezogen geschieht diese Entlastung durch die Zugehörigkeit zu den «Solidarischen», durch den Glauben an DIE Wissenschaft und an die neue Definition von «Normalität». Statt ideologische Propaganda gibt es eingängige Werbesprüche wie «Nicht verpassen, impfen lassen!» «Impfpflicht ist Bürgerpflicht!» Aber: Die Aktienkurse der Firmen, die den Impfstoff herstellen, fallen – laut NZZ von heute.

Die Delta-Variante hat anscheinend in Süd-Vietnam zugeschlagen. Dieses Land war bisher von den vorherigen Varianten weitgehend verschont geblieben. In wenigen Tagen soll ein erster Lockdown gelten. Alle Geschäfte, auch Supermärkte für Lebensmittel, werden voraussichtlich für mindestens zwei Wochen geschlossen. Vor den Läden bilden sich lange Warteschlangen, die Kundschaft streitet sich um die letzte Ware in den bereits halbleeren Regalen. Es kommt sogar zu Schlägereien. Meine Freundin zeigt mir auf ihrem Handy ein Video von ihrem Sohn, der in Vietnam wohnt und arbeitet. Sie sagt: «Darüber schreibt hier keine Zeitung!»
In Israel gibt es bald wieder einen Lockdown, obwohl dieses Land Weltmeister im Impfen sein soll. Die australische und die neuseeländische Regierung beschliessen nach der Entdeckung eines einzigen «Falles» einen Lockdown. Was wird das bringen?

Ich erhalte einen Link zum Video einer Anhörung von Dr. Vladimir Zelenko vor dem israelischen Rat der Rabbiner. Dr. Zelenko ist ein jüdischer Mediziner, der in den USA lebt und für den Nobelpreis in Medizin vorgeschlagen wurde, u.a. weil er über 6000 Patienten, die an Covid-19 erkrankt waren, erfolgreich behandelt hat. Darunter auch die Präsidenten Trump und Bolsonaro, vor allem mit Zink. Seiner Aussage nach habe er 85% seiner Patienten vor einer Einlieferung ins Spital bewahren können. Eine Impfung gegen Covid-19 sei nicht nötig. Dr. Zelenko ist sich bewusst, dass er wegen seiner Aussagen in diesem Video sein Leben verlieren könne. Er fragt, warum jetzt zu dritten Mal geimpft werde mit diesem vergifteten Todesschuss –  a poisoned death shot – , wenn es schon so viele Impfdurchbrüche gäbe?»  Israel sei zur Zeit weltweit das grösste Labor mit einer zu 80% geimpften Bevölkerung. Die akuten Impffolgen hätten bereits gezeigt, dass 40% der Geimpften Blutgerinnsel bekämen, die meisten drei bis vier Tage nach der Impfung. Viele junge Erwachsene litten nach der Impfung unter einer Herzbeutelentzündung – Myokarditis. Die Zahl der Fehlgeburten im ersten Drittel der Schwangerschaft sei bei geimpften Schwangeren von 10% auf 80% gestiegen. Zu erwarten seien bei Geimpften mittelfristig pathologische bzw. paradoxe Antworten des Immunsystems, langfristig die Zunahme von Autoimmunkrankheiten, Krebserkrankungen und Unfruchtbarkeit. Historisch gesehen bestünde zurzeit das grösste Risiko eines Genozids. Wenn 7 Milliarden Menschen geimpft würden, überlebten innerhalb von zwei bis drei Jahren höchstens 5 Milliarden. Bedeutend mehr Menschen würden an der Impfung als an Covid-19 sterben. Einer der drei Räte oder Richter bricht kurz vor dem Ende dieser Anhörung in Tränen aus.

Foto: Vollmond über Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny                      

Mein Tagebuch: 30.07.2021

30. Juli, Freitag:

Es regnet und regnet, der Hochsommer und die «Hundstage» bleiben aus, während es in Südosteuropa brennt. Unsere Tomaten können wir dieses Jahr vergessen. Sie wurden vom Hagel durchlöchert. Den Walliser Winzern macht der Falsche Mehltau zu schaffen. So sind wir froh um unsere Weinvorräte des sehr guten Jahrgangs 2019.

Ein grosses Thema in den Mainstream-Medien: Mehr Rechte für Geimpfte! Wenn jemand vor ein paar Monaten sagte, dass uns die Grundrechte genommen werden, war er bereits ein Verschwörungstheoretiker. Jetzt heisst die Forderung: Geimpfte sollten ihre Rechte zurückbekommen. Das Covid-Zertifikat soll in manchen Ländern bald nicht nur für Grossveranstaltungen, Theater und Konzerte gelten, sondern auch für Besuche in Restaurants und Altersheimen. Der PCR-Test soll bald für Ungeimpfte nicht mehr gratis sein. Für das Gesundheitspersonal gilt zum Beispiel in Frankreich ab September eine Impfpflicht. Die Proteste und Demonstrationen dagegen nehmen zu. 
Auch in der Schweiz wird die dritte Impfung im Herbst vom BAG «geprüft». Sie wird als «Auffrischung» bezeichnet.
In Südamerika soll die nächste Variante entdeckt worden sein. Südamerika ist weit weg, könnte man meinen. Doch unsere Nachbarn sind vor wenigen Tagen aus Equador zurückgekommen… Die neue Virusvariante heisst «Lambda». Nach «Delta» werden fünf Buchstaben des griechischen Alphabets übersprungen. Wenn dies ein Zeichen dafür ist, das wir in grösseren Schritten alle Varianten abhaken und bald bei Omega, also am Ende des Alphabets ankommen, habe ich nichts dagegen. Der Bundesrat hatte vor etwa zwei Monaten für Ende Juli die Aufhebung aller Massnahmen versprochen, doch jetzt ist er wieder zurückgekrebst: Da sei die sich ausbreitende Delta-Variante, man müsste abwarten, was die Leute mitbringen, die aus den Ferien zurückkehren und wie sich der Schulanfang auswirke usw. Und die Maskenpflicht müsste bestimmt mindestens bis zum kommenden Frühjahr beibehalten werden, denn den Winter verbringen wir wieder vermehrt in geschlossenen Räumen. In einem Radio-Interview erwähnt Bundesrat Berset nebenbei, dass nach der Impfung 19 Personen gestorben seien. Er stellt dies ohne Kommentar fest. Der Moderator hakt hier auch nicht nach.

Im Wallis will sich niemand mehr impfen lassen. Die Kantone Obwalden, Nidwalden und Appenzell Innerrhoden sind schweizweit die «Schlusslichter». Am meisten Geimpfte gibt es im Kanton Zürich. Ja, die Bergler und Berglerinnen: Sie sehen die Welt aus einer anderen Perspektive!

Foto und Text: Petra Dobrovolny  

Mein Tagebuch: 09.07.2021

9. Juli, Freitag:

Seit gestern Mittag regnet es ununterbrochen, ab und zu gibt es ein Gewitter. Hier in den Bergen hat es sich auf 11°C abgekühlt.

Themen der Nachrichten ist die Delta-Variante, die besonders in UK, Portugal und Japan zunimmt. In Tokio werden zum ersten Mal in der Geschichte ohne Publikum stattfinden. – Boris Johnson ruft für den 19. Juli den «Day of Freedom», den Tag der Freiheit aus. Alle Corona-Massnahmen sollen zu diesem Zeitpunkt aufgehoben werden.

* Sind innerhalb von 100 Tagen seit Publikation des Erlasses im Bundesblatt 50 000 gültige Unterschriften zusammengekommen, so erklärt die Bundeskanzlei, dass das fakultative Referendum zustande gekommen ist.

Hier ein Zusatz von Georg, der sich im Thema «Produktehaftung» auskennt:

Die Schweizer «Weltwoche» bringt eine brisante Nachricht: «Die Heilmittelbehörde Swissmedic publiziert regelmässig die Anzahl Fälle mit Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung. Bisher meldeten sich 3’500 Personen. Bei 116 schwerwiegenden Fällen seien Personen in unterschiedlichen zeitlichen Abständen zur Impfung gestorben. Trotz einer zeitlichen Assoziation gebe es in keinem Fall konkrete Hinweise, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall war.» Es bleibt bei Vermutungen, weitere medizinische Abklärungen werden nicht vorgenommen.

Gemäss den Zahlen des deutschen Gesundheitsministeriums sind in Deutschland 2707 Menschen nach einer Impfung gestorben, 6’221 Geimpfte mussten mit Covid19-Symptomen hospitalisiert werden. Darüber berichtete vor etwa 3 Wochen Boris Reitschuster. 

Ein wichtiges Thema ist, dass die Impfstoff-Hersteller die Haftung für ihre Produkte abgelehnt haben. Im Falle eines Impfschadens haftet laut dem schweizerischen Epidemie-Gesetz die Regierung – sprich wir, die Steuerzahlenden. Von «Nebenwirkungen» Betroffene können bis zu 70’000 CHF einfordern. – Quelle: Gratisblatt 20minuten vom 28.Juni 2021

Eine erfreuliche Nachricht: Die «Freunde der Verfassung» haben genügend Unterschriften für ein Referendum* gegen das im Juni vom Stimmvolk angenommene Covid-Gesetz sammeln können. Das Gesetz sei verfassungswidrig. Voraussichtlich können wir noch diesen Herbst darüber abstimmen.

Gerade jetzt müssen wir in der Schweiz für unsere Freiheit kämpfen. Der Druck auf die Nichtgeimpften wächst. Falls es im Herbst zu einer 4. Welle käme, seien sie nicht nur gefährdeter als die Geimpften, sondern auch schuld an der Verbreitung der Virus-Varianten. Obwohl diese Aussagen jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren, wird von Politiker*innen und Medien laut darüber nachgedacht, wie man Nichtgeimpfte «zum Piks» motivieren könnte. Die Forderungen gehen vom Verbot von Restaurantbesuchen und Veranstaltungen bis zu einer Ausgangssperre für Nichtgeimpfte.

Immer noch wird von offizieller Seite nichts zur Stärkung des Immunsystems empfohlen, geschweige denn darüber aufgeklärt, dass es so etwas gibt und wie es funktioniert. Geimpfte seien immun, basta!, über eine andere Möglichkeit hören wir nichts. Den Raum aller Nachrichten füllen Diskussionen über Zertifikate, fälschungssichere Impfpässe, Impfraten, Privilegien für Geimpfte, Kosten für Tests. Jetzt zu Beginn der Sommerferien sind die Apotheken wegen der hohen Nachfrage nach Antigen-Schnelltests völlig überfordert. Zahlreiche Apotheken wollen diese Dienstleistung gar nicht mehr anbieten, da der normale Betrieb massiv darunter leidet.

Auch bei der Covid-19-Impfung kommen die üblichen Haftungsregeln wie bei anderen Arzneimitteln bzw. Impfstoffen zur Anwendung. Bei Impfschäden in Frage kommt eine Haftung des Impfstoffherstellers (Produktehaftpflicht), der impfenden Stelle (Auftragshaftung oder Staatshaftung) sowie subsidiär des Bundes.

Eine Entschädigung für Impfschäden durch den Bund kann nur bei Impfungen erfolgen, wenn diese behördlich empfohlen oder angeordnet waren. Aber eine Entschädigung wird durch den Bund nur gewährt, wenn der Schaden nicht anderweitig gedeckt wird («subsidiäre Haftung»). Das heisst: Eine geschädigte Person hat nur dann Anspruch auf eine Entschädigung, wenn der Schaden nicht bereits zum Beispiel durch den Impfstoffhersteller (Produktehaftung), die impfende Person (Arzthaftung) oder eine Versicherung (Sozial- oder Privatversicherung) gedeckt wurde.

Die Entschädigung durch den Bund will damit die Folgen für Betroffene mildern, wenn Dritte (bspw. impfende Person, Hersteller) nicht haften. Dieser Anspruch auf Entschädigung durch den Bund wird grundsätzlich in jedem Einzelfall geprüft.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite Entschädigung und Genugtuung bei Impfschäden.

Foto: Weg zum Hotel Schwarenbach, Gemmi
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 24.04.2021

24. April, Samstag:

Herrliches Wetter, der kalte Wind hat nachgelassen. Ich geniesse die südliche Sonne über den Walliser Bergen und ein Bad in der Leukerbad-Therme. Die Restaurantterrassen sind gut besetzt bis überfüllt. Die Gäste schätzen jeden Tisch und Stuhl, natürlich auch das gastronomische Angebot. Eine Atmosphäre der Dankbarkeit liegt in der Luft.

Wenn man daran denkt, was seit gut einem Jahr sprachlich umdefiniert wurde, kann man nur staunen: Freiheit ist auf einer Restaurantterrasse an einem Tisch zu sitzen. Solidarität ist sich impfen zu lassen. Leichtsinnig ist der Bundesrat, wenn er Lockerungen anordnet. Bestellt ein westliches Land den russischen Impfstoff Sputnik, bedeutet dies Vertrauen in den östlichen Partner. Rücksicht bedeutet eine Hygienemaske zu tragen und Abstand zu halten. Ein Lockdown, besonders einer mit Ausgangssperren, ist der Weg zur Normalität. Impfen ist der Weg in die Freiheit. Impfen mit den mRNA- Impfstoffen immunisiert. – Bis Ende Jahr wird die Liste bestimmt noch länger.

In Mailand ist 81-jährig die italienische Sängerin Milva gestorben. Der Schlager «Libertà» hatte sie in den 60er Jahren bekannt gemacht. Sie forderte damit Freiheit für alle Menschen in der Welt. Das Schweizer Radio spielt das Lied zum Gedenken. Der Text ist so aktuell wie lange nicht mehr.

Foto und Text: Petra Dobrovolny    

Mein Tagebuch: 19.03.2021

19. März, Freitag: Sankt-Josefstag, ein Feiertag im katholischen Wallis

Nach fast 2 Wochen bin ich wieder in den Walliser Bergen angekommen. Die gestrige Fahrt von Bern nach Leukerbad war sehr angenehm, es waren wenig Leute unterwegs. In der Zeit meiner Abwesenheit ist hier wieder 1m Schnee gefallen, der auch unsere Dachterrasse bedeckt. Doch das Angebot im Supermarkt ist frühlingshaft: Grüne Spargel und Tulpen. Die Sonne steht bereits viel höher und erreicht unsere Terrasse eine gute halbe Stunde früher, das heisst um 10.30 h.

Die NZZ schreibt heute: «Die Schweizerinnen und Schweizer haben es satt. 64% der Befragten sehen im Verlust an Freiheit eines der Hauptprobleme. Jeder und jede 2. rechnet damit, dass eine Rückkehr zur Normalität nicht vor dem nächsten Winter wahrscheinlich ist.»

Vor einem Jahr wurde abgeraten über Ostern ins Tessin zu fahren. Die Botschaft von dort an die nördliche Schweiz: «Bleibt zuhause!» Dieses Jahr heisst es: «Ihr seid willkommen, aber mit Maske.» Der Stadtrat von Lugano erwägt auch eine Maskenpflicht für den Aussenbereich. Tessiner Hotels und Ferienwohnungen sind für die Osterferien bereits fast ausgebucht. Ich freue mich sehr darüber, dass die Menschen sich trotz der Angstmacherei der Mainstream-Medien nicht zuhause verkriechen. Auch unsere vier über 85-jährigen Bremgarten-Nachbarinnen und alleinlebende Witwen sind gesund und munter, versorgen sich selbst und treffen sich oft zu einem Schwatz – ohne Maske. Das war vor einem Jahr ganz anders.

Heute Nachmittag wird der Bundesrat uns mitteilen, ob und ab wann gelockert wird oder auch nicht. Alle hoffen zumindest auf wieder geöffnete Restaurantterrassen. Indessen zieht Frankreich die Schrauben für fast das ganze Land wieder an: Man darf das Haus nur aus einem triftigen Grund verlassen, ab 19 h überhaupt nicht mehr. In der Schweiz wurden zu keiner Zeit Ausgangssperren verhängt, auch die Bewegungsfreiheit wurde nicht auf so und so viele Kilometer eingeschränkt.

Deutschland hat die Impfung von AZ wegen der Gefahr von Blutgerinnseln auf Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts für Impfsicherheit ausgesetzt, Italien und Frankreich fühlen sich deswegen anscheinend überrumpelt. Die Schweiz hat diesen Impfstoff erst oder noch gar nicht bewilligt. Die WHO tut alles, um den «Schaden» zu begrenzen: Es gäbe keinen Zusammenhang zwischen der Impfung und den anschliessend aufgetretenen Blutgerinnseln. Prof. Bhakdi hatte bereits vor Wochen wegen der erhöhten Gefahr von Thrombosen vor dem Impfstoff gewarnt. Er wollte sich nach der Medienkampagne gegen ihn ursprünglich zurückziehen, sah sich aber genötigt gemeinsam mit seiner Frau ein weiteres Buch* zu schreiben, das Ende April im Goldegg-Verlag erscheinen wird: «Corona unmasked. Neue Daten, Erkenntnisse und Hintergründe.» Das Buch steht bereits jetzt auf der Bestsellerliste, so viele Vorbestellungen gibt es. 

Morgen ist die Tag-und-Nachtgleiche. Die Venus steht nahe zur Sonne, ein Grund zu Optimismus. Seit 2012 haben sich die 33 kosmischen Portale unseres Planeten geöffnet. Eines der wichtigsten ist das Bermuda-Dreieck, wo sich der grosse Kristall des versunkenen Kontinents Atlantis befindet. Wenn wir uns in einer Meditation damit verbinden, finden wir wieder Zugang zu dem damaligen atlantischen Wissen um die Naturgesetze, Frieden und Harmonie. Es gab dort auch ein besonderes Wissen um die heilende Kraft von Klängen und Kristallen. Der Amerikaner Frank Alper schrieb darüber in seinem Buch «Erkenntnisse aus Atlantis». Ich durfte die dort angegebenen Silben der Heilgesänge verwenden und habe sie 2017 für mein 39. Album «Journey to Atlantis» zusammen mit Klängen meiner Kristall-Lyra aufgenommen. Die Silbenreihe DOU-LA-E-VOA unterstützen die Atemwege. Für diejenigen, die sich dafür interessieren: Mein Album ist online bei iTunes erhältlich, weitere Informationen dazu gibt es auf meiner Webseite www.dolphinkissis.ch

* Der Titel des ersten Buches heisst: Corona – Fehlalarm? Ebenfalls im Goldegg-Verlag erschienen und Spiegel-Bestseller Nr. 1

Nach wie vor gibt über das Thema Corona weder in Deutschland, Österreich und der Schweiz keinen normalerweise üblichen wissenschaftlichen Diskurs. Dies bedauern alle WissenschaftlerInnen, die ihre andere Meinung in einer fachlichen Diskussion öffentlich zur Debatte stellen möchten. Sie kommen höchstens in den Kanälen unabhängiger JournalistInnen zu Wort, wie in Deutschland zum Beispiel bei Boris Reitschuster und bei Punkt.Preradovic oder im österreichischen Fernsehkanal «Respekt». Immer mehr Kanäle sehen sich der Zensur von Youtube ausgesetzt und wandern ab auf andere Plattformen. 

Der Bundesrat ist für eine sehr vorsichtige Lockerung: Die Restaurants bleiben bis auf weiteres geschlossen, die Terrassen ebenfalls. Dafür dürfen wir im privaten Bereich Ostern mit 10 Leuten feiern, bisher waren nur 5 erlaubt. Das Gastronomiegewerbe ist enttäuscht bis geschockt. Georg findet: „Was ist das für eine Logik? Die Restaurants der Hotels sind innen für Hotelgäste geöffnet. Oft sitzen dort gleichzeitig hundert oder mehr Gäste, essen und trinken. Ist das nicht gefährlicher als Terrassenrestaurants?“
Aber die Deutschen empfinden die Schweiz als Paradies, Frankreich und Italien verordnen wieder strengere Massnahmen. Das beeinflusst natürlich den Bundesrat in seiner Entscheidung einschliesslich das Mantra in den Nachrichten der Medien, dass die britische Variante besonders gefährlich sein soll und sich jetzt immer mehr verbreite.

Foto: Leukerbad Blick nach Südosten …
und Text: Petra Dobrovolny 

Mein Tagebuch: 21.12.2020

21. Dezember, Montag:

Menschen, denen es möglich ist, fliehen aus London, weil sich dort eine Variante des Virus verbreitet, die anscheinend noch viel ansteckender als das bisherige sein soll. Die angrenzenden Länder auf dem europäischen Kontinent machen die Grenzen zu Grossbritannien dicht. Die Schweiz stellt ab heute Mitternacht den Flugverkehr dorthin ein. Die zuständigen «Offiziellen» beeilen sich zu sagen, dass der gerade bewilligte Impfstoff auch gegen diese mutierte Variante des Virus wirke. Woher wissen die das?

Auch in der Schweiz ist der Impfstoff zugelassen worden, in dringenden Fällen wird ab sofort geimpft, nach Weihnachten soll es dann richtig losgehen. Man solle sich unbedingt impfen lassen und solidarisch sein. Georg fragt: «Mit wem? Mit der Pharma?» – Unser Freund, ein Universitätsprofessor in Deutschland, schreibt uns: «     Hier werden die Senioren über 80, zu denen ich gehöre, mit Präsidenten, Krankenschwestern und Virologen zur Gruppe 1 gezählt und werden dann als Erste geimpft. Aber was passiert, wenn ich das gar nicht will? Das wird wahrscheinlich bald das Bundesverfassungsgericht beantworten. Oder komme ich in den Knast?»

Bei dieser neuen Impfung werden Teile des Corona-Virus raffiniert verpackt in die Blutbahn gespritzt und anschliessend in die Körperzellen geschmuggelt, ohne dass diese die Virusteile erkennen und abwehren. Ob dieser Vorgang sich auf Muskelzellen beschränkt, oder auch in Leber- oder Hirnzellen stattfindet, weiss man nicht. In der Folge lernen die Zellen «Händchen» zu produzieren, die bei einer eventuellen zukünftigen Infektion das Virus davon abhalten, an die Zelle anzudocken. Damit die Zelle dies nicht so schnell vergisst, sind 2 oder mehr Impfdosen nötig, um dem Zellgedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Ein amerikanischer Forscher meinte: «It really needs a strong impact!» Gedächtnis funktioniert so: Du vergisst vielleicht, welches Paar Socken du vor drei Tagen getragen hast, aber einen Verkehrsunfall von vor einigen Jahren vergisst du nie mehr. Weil nun die Körperzellen so brav lernen, die abwehrenden «Händchen» noch dazu mit «Ärmchen» zu produzieren, hat man den Impfstoff im Eiltempo zugelassen. Nur hat man nicht daran gedacht, was weiter passiert: Bei der Produktion dieser «Händchen» entsteht Abfall, sog. Peptide, die die Zelle vor die Türe setzt. Dadurch wird die Abfallentsorgung in Form von Killerzellen alarmiert. Diese Killer-Lymphozyten entsorgen nicht nur den Abfall, sondern gehen auch auf den Abfallproduzenten, nämlich die körpereigene Zelle los, um der Produktion von Virenmaterial ein Ende zu bereiten. So entstehen Auto-Immunkrankheiten in einem Ausmass, welches sich jetzt noch gar nicht abschätzen lässt. «Normalerweise» führt die Forschung vor einem Versuch an freiwilligen menschlichen Probanden noch ein paar Jahre lang Versuche an Tieren, besonders an Affen durch. Jetzt sind wir die Affen. Und dies weltweit! Man stelle sich das mal vor: Gesunde Menschen werden weltweit durch eine Impfung mit einem Virusgen, der sog. mRNA, infiziert, obwohl 80 bis 90% bereits gegen dieses Virus immun sind und keine bis nur milde Symptome zeigen?

Prof. Sucharit Bhakdi ist nicht der einzige Immunologe mit Erfahrung in der Impfstoff-Entwicklung, der dies zur Sprache bringen möchte und einen – eigentlich sonst üblichen – wissenschaftlichen Diskurs fordert. Warum ist dies nicht möglich? Warum werden nicht nur einzelne Youtube-Videos, die eine Meinungsvielfalt von ausgewiesenen Expert*innen senden, sondern sogar ganze Kanäle gelöscht?

Bei der freiheitlichen Bewegung Schweiz kann man Unterschriftenbögen zur «Stopp Impfpflicht»-Initiative unter dem Motto «Für Freiheit und körperliche Unversehrtheit» bestellen: kontakt (at) fsbschweiz.ch
Jeder und jede soll selbst entscheiden können, ob sie oder er sich impfen lassen will oder nicht.

Foto: Adventsschmuck vor einer Haustüre in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 29. April 2020

29. April, Mittwoch:
Gestern und auch während der Nacht auf heute hat es seit 6 Wochen wieder mal geregnet. Es lässt sich besser atmen, denn der Blütenstaub in der Luft konnte sich setzen. Auch die Natur atmet auf, die Bauern wünschen sich noch mehr Regen, natürlich gut dosiert. Kennt ihr den Bauern aus dem Märchen? Er beschwert sich bei Gott über das Wetter und bittet ihn um Erlaubnis, ein Jahr lang das Wetter bestimmen zu dürfen. Gott gewährt ihm seinen Wunsch und voller Tatendrang macht sich der Bauer an die Arbeit. Im Herbst muss er einsehen, dass er noch nie so wenig ernten konnte als in all den Jahren zuvor. Er klagt Gott sein Leid und fragt nach dem Grund. Die Antwort: „Du hast den Wind vergessen!“ 

Ich mache zum ersten Mal Pesto aus Löffelkraut. Man nehme 50 g Löffelkraut aus dem Wald, 1 Knoblauchzehe, 1 Esslöffel Sonnenblumenkerne, ein paar Caschewnüsse. Dies verarbeite ich in unserer Küchen-Häckselmaschine. Dann füge ich etwas Olivenöl und weissen Aceto balsamico, auch etwas Gomasio – also geröstete Sesamsamen mit Meersalz. Das Pesto kann man als Brotaufstrich verwenden, oder auch zu Spaghetti, Reis oder Quinoa geniessen. Es schmeckt ähnlich wie Brunnenkresse.
Löffelkraut ist immunstärkend, blutreinigend und enthält Vitamin C. Georg hatte die Setzlinge im Bio-Garten gefunden. Sie zieren mit ihren weissen Blüten nun in Kästli unsere Fensterbank und erfreuen ausser uns auch die Bienen. Wenn man keine Setzlinge zur Verfügung hat, findet jetzt noch bis Juli genügend blühendes Löffelkraut im Wald, besonders an schattigen und feuchten Stellen.

Gemäss Gregg Braden gibt es das Gesetz oder Prinzip der nicht reduzierbaren Komplexität, „irreducible complexity“. Nur wenn genügend Aspekte in Betracht gezogen werden, und dazu wird eine Absicht benötigt, kann ein System funktionieren. Also meine Absicht ist zum Beispiel ein gesundes Pesto herzustellen. Dazu benötige ich verschiedene Zutaten in einer bestimmten Menge, sonst funktioniert die Sache nicht. Wenn in einem Land zum Beispiel  Virologen und Epidemiologen viel Macht erhalten und die Regierung nur deren Analysen und Empfehlungen entsprechend handelt, dann geht „der Wind“ vergessen. Vergessen geht das Leiden der Kranken, die dringend eine Behandlung oder Operation benötigten, aber warten mussten. Vergessen geht die Angst vor der Armut und Insolvenz, die viele in den Selbstmord treibt. Verunmöglicht werden Küsse und Umarmungen, geselliges Beisammensein, …

Welche Absicht steckt dahinter, wenn wir gezwungen werden, unsere Freiheitsrechte aufzugeben? Wenn Risikogruppen willkürlich definiert werden? Wenn die R-Zahl alles dominiert? Wenn uns Angst gemacht wird vor einer oder weiteren nächsten Wellen? Wenn die Welt erst wieder durch einen Impfstoff sicher wird?
Was können wir von Taiwan, Südkorea und Schweden lernen?

Oben im Bild: Löffelkraut
Text und Foto: Petra Dobrovolny