Mein Tagebuch: 03.12.2021

03. Dezember, Freitag: Rätsel gelöst?

Nach langen Stunden mit ununterbrochenem Schneefall kommt heute die Sonne wieder zurück. Auf unserer Dachterrasse in Leukerbad liegen 30 cm Schnee.

Seit dem 1. Dezember darf kein ungeimpftes Flugpersonal mehr fliegen. Was passiert, wenn der Pilot als eine Folge der Impfung plötzlich einen Herzinfarkt bekommt? Am Flughafen Zürich schwingen die Freiheitstrychler bei einer friedlichen Demo am 1. Dezember wieder ihre Kuhglocken.

Seit den Massenimpfungen haben Herz- und Kreislauferkrankungen zugenommen. Es gibt Sportler, die plötzlich auf dem Fussballfeld oder Leute, die im Ruheraum des Impfzentrums umfallen. Weiss niemand, warum?

      https://www.bitchute.com/embed/WCfyNz0eK6zV/

In diesem Video klärt ein Chemiker darüber auf, was in den mRNA-Impfstoffen noch drin ist. Ein spanischer Arzt habe herausgefunden, dass sich in allen Impfstoffproben nanoskalische monolagige Aktivkohle, also Graphenhydroxid, befände. Wenn diese Aktivkohle in eine Vene gelangt – bei inkompetenten Personen, die impfen, kann dies passieren – zerschneiden die Atome, die nicht biologisch abbaubar sind, die Wände der Blutgefässe von innen. Das Resultat: Die Menschen verbluten innerlich. Besonders Sportler, deren Kreislauf trainiert ist. Graphenhydroxid verwendet man industriell zur Herstellung von langlebigen Bremsscheiben. Bei mRNA-Impfstoffen hilft Graphenhydroxid den Impfstoff in die Körperzelle einzuschleusen. Gelangen diese Nanopartikel in die Blutbahn eines Menschen, wirken sie wie Rasierklingen. Blutgefässe, Herz und Gehirn werden von innen her zerschnitten. Toxikologisch kann diese Aktivkohle nicht nachgewiesen werden, da bei einer solchen Prüfung Petrischalen verwendet werden. Dr. Noack fordert dringend einen wissenschaftlichen Dialog über dieses Thema und das Teilen seines Videos. Das Umfallen von Leuten nach der Impfung im Ruheraum sowie der Anstieg von Herz-Kreislauf-Krankheiten seit den Massenimpfungen dürfen kein Rätsel mehr sein.

Der Impfstoff darf wegen dieser «Nebenwirkungen» keinesfalls in den Blutstrom injiziert werden. Dr. John Campbell, der Pflegefachleute unterrichtet, erklärt auf seinem Youtube-Kanal in mehreren Videos ausführlich, wie geimpft werden sollte: Wenn die Nadel in den Arm gestossen wird, sollte sie vor der Injektion etwa zur Hälfte wieder herausgezogen werden. Nur so lässt sich kontrollieren, ob ein Blutgefäss getroffen wurde oder nicht. Ist dies der impfenden Fachperson nicht bekannt, ist die Impfung ein russisches Roulette, wie der oben erwähnte Chemiker sagt. 

Foto: Ein nach der japanischen Kunst „Origami“ gefaltetes Herzchen und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 02. 04. 2021

2. April, Karfreitag: Würmer, Immunsystem und Fazit nach einem Jahr

Heute kommt Georg nach Leukerbad mitsamt Kompostwürmern. Diese finden Unterkunft im Blumenkistli auf unserer Dachterrasse. In letzter Zeit war es sehr trocken, sodass Georg in unseren Garten in Bremgarten tief graben musste und nur 3 Exemplare finden konnte. Deswegen hält er hier in Leukerbad Ausschau nach weiteren und wird sofort in einer verlassenen Gärtnerei in der Nachbarschaft fündig. Nun gibt es bei uns acht Würmer unterschiedlicher Herkunft. Vielleicht entsteht eine neue Rasse? Eine Wurm-Mutante?

Präsident Macron ordnet für Frankreich einen vierwöchigen landesweiten Lockdown ab Ostersamstag an. Ist dies das richtige Mittel gegen die Verbreitung des Virus und dessen Mutanten? Die WHO hatte im letzten Oktober einen Lockdown nur empfohlen, um sich neu zu organisieren und um das Pflegepersonal zu schützen, jedoch nicht als Dauermittel. Die tschechische Wissenschaftlerin Frau Dr. med. Irena Koutna findet repressive Anordnungen nicht förderlich. Die Hauptrolle spiele die Frage, wie der Mensch sein Immunsystem in Eigenverantwortung pflegen könne. Wichtig seien eine gesunde Ernährung und Bewegung an der frischen Luft.

Ich finde es bedenklich, wenn ein Staat seine Mitbürger*innen und Kinder einsperrt. Das schlägt auf’s Gemüt und schwächt das Immunsystem erst recht. In der Schweiz war und ist immer noch Wintersport möglich. Daraus haben sich keine «Superspreader» ergeben. Alle verhalten sich diszipliniert und halten die Regeln ein. In der deutschen Tagesschau sehe ich, wie die Polizei an Ostern Tagesausflügler*innen daran hindert zu einem Spaziergang bei schönem Wetter an die Nord- oder Ostsee zu fahren. Wie traurig!

Georg zieht nach einem Jahr Fazit zur Corona-Pandemie und zum Verhalten der Behörden in der Schweiz: «Vor einem Jahr, zu Beginn des Ausbruchs, war das Bundesamt für Gesundheit BAG überhaupt nicht vorbereitet. Der bereits seit Jahren vorliegende Pandemieplan, der u.a. vorschreibt, wie viel von welchem benötigten Material ständig gelagert werden soll, blieb in der Schublade. Es gab bei weitem nicht genug Material, welches dazu gar nicht im Land hergestellt wird: Masken, medizinische Schutzkleidung, Desinfektionsmittel usw. Deutschland und Frankreich hinderten sogar mit medizinischem Hilfsmaterial beladene Schweizer LKWs an der Ausreise in die Schweiz. Die Folge waren materialbedingte Empfehlungen und Massnahmen: Man sollte zuhause bleiben, über 65-Jährige wurden pauschal als Risikogruppe bezeichnet, auf welche die Jungen, die immun seien, Rücksicht nehmen sollten. Es wurde ein paar Monate lang über den Sinn von Masken debattiert, bis schliesslich genug vorhanden waren. Heute sind sie im öffentlichen Verkehr selbstverständlich. – Was haben das BAG und der Bundesrat das ganze Jahr lang gemacht? Man soll sich nicht die Hand geben, aber zum Beispiel gibt es immer noch keine Abfallcontainer mit Pedal. In Wien wurden solche schon vor einem Jahrlängst eingeführt. In öffentlichen Toiletten muss man Türen, Abriegelungen und Wasserhähne meistens von Hand bedienen, wie auch die Tastaturen von Automaten, Türöffnungen im öffentlichen Verkehr und vieles mehr.» Georg versteht die Jugendlichen, die jetzt auf der Strasse protestieren. Sie gelten jetzt nicht mehr als immun, ihre Ausbildung leidet, wegen Corona fallen für den Lebenslauf so wichtige Auslandaufenthalte aus. Welche Zukunftsperspektive haben die Jungen?   

Die Walliser Firma Lonza stellt nun Impfstoff für «Moderna» her und hatte Bundesrat Berset angeboten, eine Produktionsstrasse speziell für die Schweiz zu bauen. Alain Berset ging weder auf das Angebot ein noch informierte er den Bundesrat darüber. Dabei will die Schweiz immer autark sein! Immerhin soll dieses Jahr ein inländischer Standort mit der Produktion von Desinfektionsmitteln beginnen.

Foto und Steinmandala von Petra Dobrovolny, auch der Text

Mein Tagebuch: 15.03.2021

15. März, Montag: Ein Gedicht

Der Winter ist wieder eingekehrt, in den Bergen schneit es seit gestern, auch bei uns im Flachland. Doch hier bleibt der Schnee nicht liegen. Ab und zu stürmt es heftig. So verschiebe ich meine Reise in die Walliser Berge noch um ein paar Tage und schreibe stattdessen ein Gedicht über die Sturmböen:

Sturmböen von  A bis Z

Sturmböen wehen aus Südwest
und rütteln an allem,
was nicht niet- und nagelfest.

Offiziell spricht niemand von Inflation,
doch wir spüren sie länger schon:
Ein Bund Radiesli
kostet dieses Jahr bereits 3 Fränkli.
Und über Nacht
hat uns das Steueramt reicher gemacht:
100’000 mehr wert sei unser Haus …
… auf dem Papier,
doch die Praxis sieht anders aus:
Die Steuerrechnung steigt,
und das Amt wird reich.

Viele trauen nicht mehr der Bank
und verstecken ihr Geld
lieber zuhause im Schrank
oder unter der Matratze,
denn Sparen mit Konto
ist schon längst für die Katze.

Einige Länder der EU setzen den Impfstoff
von AZ aus
und empfehlen der Bevölkerung:
«Bleibt besser zuhaus’,
denn jetzt kommt die nächste Welle
und so auf die Schnelle
haben wir keine andere Lösung.»

In Brüssel schüttelt man den Kopf
und kann es nicht fassen:
Die Schweiz hat diesen Impfstoff erst gar nicht
zugelassen!
Die SchweizerInnen fahren Ski,
trinken Ovo und Bier im Schnee
und geniessen vom Restaurant das Take-Awee.
An der Aare turteln die neuen Liebespärchen.

Brüssel meint: «Ihr lebt wie im Märchen!
Doch bald bläst der nächste Sturm aus Südwest
und rüttelt an allem,
was nicht niet- und nagelfest.»

Foto: Blick auf das Berner Oberland und
Text: Petra Dobrovolny
















Mein Tagebuch: 15.02.2021

15. Februar, Montag

Seit 1962 befanden sich nie mehr so viele Planeten im Sternzeichen Wassermann wie zurzeit. Damals begann die Hippiezeit. Erinnert Ihr Euch an das Musical «Hair»? «This is the dawning of the age of Aquarius!» Und jetzt sind wir mittendrin. Freiheit im Denken und Zusammenarbeit ist angesagt, neue Erfindungen und Erkenntnisse ebenfalls.

Ein Immunbiologe der Universität Zürich hat nachgewiesen, dass der Impfstoff von AstraZeneca in den Zellkern eindringen kann. Dies ist für einen Impfstoff ungewöhnlich und dürfte nicht vorkommen. Die Folgen davon: Genveränderungen, Krebserkrankungen und andere Langzeitfolgen bzw. -schäden. Und? Was passiert jetzt? Wird darüber die wissenschaftliche Diskussion aufgenommen, oder wird man diesem Immunbiologen unterstellen, dass er vor 5 Jahren seine Steuererklärung nicht richtig ausgefüllt hat?

Mein lieber Georg meint, ich solle aufhören in dieser Form Tagebuch zu schreiben. Er schickt mir 2 Seiten Kopie meiner Dissertation, die ich vor 40 Jahren verfasst habe mit dem Titel: «Zur Psychologie der veränderten Situation. Eine Untersuchung am Beispiel hirngeschädigter Patienten». Hier geht es um Erwachsene, die plötzlich einen schweren Unfall oder einen Schlaganfall erlitten hatten oder sich einer Hirntumoroperation unterziehen mussten. Bei diesen Betroffenen wurde auf dramatische Weise der Lebensweg unterbrochen. Im Rahmen eines Forschungsprojekts durfte ich sie 1 bis 2 Jahre lang mit therapeutischen Gesprächen begleiten. Die Analyse dieser Gespräche ergab gesetzmässige Entwicklungsschritte, die ich in meiner Dissertation beschreibe.

Georg meint, wir lebten jetzt auch in einer dramatisch veränderten Situation. Die alte Welt käme nicht mehr zurück, und da sei ich als Fachfrau dazu prädestiniert, etwas dazu zu sagen. Zufälligerweise finde ich in einer Bananenschachtel vom Umzug hierher nach Leukerbad ein Exemplar meiner Doktorarbeit. Ich schlage sie auf und staune über das Motto – auf Seite 4 -von einem ungarischen Schriftsteller, dessen Namen ich nicht kenne: «Wo immer man Abschied nimmt, eröffnet sich eine neue Zukunft.»

Da sind wir wieder bei Hermann Hesses Stufen-Gedicht. Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten. Mir geben seine Zeilen über den «Weltgeist» Mut. Dieser will uns nicht «fesseln» und «engen», sondern «heben» und «weiten». Und «der Ruf des Lebens» an uns wird niemals enden. Das ist doch wunderbar! Wir wurden ein Jahr lang gefesselt und eingeengt. Das kann es nicht sein! Es gibt soviel Angst und Enge, viele Menschen glauben gar nicht mehr, dass sich das überhaupt noch ändern wird. Ich bin gut darin trainiert, dieser Stimmung etwas entgegenzuhalten. Meine Mutter glaubte immer, dass morgen die Welt untergeht, ich sagte ihr schon als Kind, dass das nicht stimmt.

Meine Dissertation habe ich damals mit einem Zitat von Karl Jaspers beendet: «Das Gemeinsame aller Grenzsituationen ist, dass sie Leiden bedingen; das Gemeinsame ist aber auch, dass sie die Kräfte zur Entfaltung bringen, die mit der Lust des Daseins, des Sinns, des Wachsens einhergehen.» (Psychologie der Weltanschauungen. Berlin, 1919)

In den letzten Monaten haben wir gesehen, welch wunderbare starken Kräfte unsere Grenzsituation zur Entfaltung brachte. Viele von uns haben begonnen, sich sozial zu engagieren oder künstlerisch tätig zu werden. Viele haben das Kochen entdeckt. Kochbücher befinden sich auf den Bestsellerlisten! Andere wiederum beginnen zu gärtnern und zeigen es ihren Kindern.

Foto: Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 12.02.2021

12. Januar, Freitag: Inzidenzzahlen, Visionssuche und «Warum?»

Jetzt in Deutschland zu leben, ist eine besondere Herausforderung. Bei der letzten Pressekonferenz der Regierung in Berlin, in der eine Verlängerung des Lockdowns bis Anfang März mitgeteilt wurde, verschlägt es mir die Sprache über diese unterschwelligen menschenverachtenden Aussagen, wenn man denn genau hinhört …  Ich möchte davon hier gar nichts wiedergeben. Wer Ohren hat, der oder die höre selbst.

Weisser Adler, ein spiritueller Lehrer, sagt: Diese Zeit ist eine Herausforderung oder Aufforderung dafür, die eigene Lebensvision zu finden oder neu zu überdenken. In der Tradition der sog. Indianer war die Aufgabe der Visionssuchenden ein paar Tage lang in der Einsamkeit der Natur ohne Essen und Trinken auszuharren. Dadurch entstand die geistige Klarheit über den eigenen Lebenssinn. Die jetzigen Lebensumstände bringen uns in eine ähnliche Situation: In der Isolation, fern von den meisten sozialen Kontakten, nur mit dem Nötigsten zum täglichen Gebrauch haben wir die Chance ohne Ablenkung für sich selbst zum Wesentlichen zu kommen und sich zu fragen: Was will ich in meinem Leben noch erreichen? Wofür will ich kämpfen? Was ist mir wichtig? Wer ist mir wichtig?

Visionssuche ist angesagt. Nutzen wir diese wertvolle Zeit! Lauschen wir nach innen!

Wollen wir ein Leben wie in einem sterilen Labor? Der Präsident des RKI, Herr Prof. Wieler, findet es gut, dass dank der Massnahmen auch andere Infektionskrankheiten kaum mehr aktiv sind. Am besten sei eine Inzidenz 0 oder höchstens 10, das bedeutet, dass am besten gar keiner von 100’000 Menschen sich innerhalb von 7 Tagen ansteckt. Deutschland hat zurzeit eine Inzidenz von 63. Bis 0 wäre noch ein langer Weg.  Die WHO empfiehlt Lockerungen ab 50. Nun hat die deutsche Bundesregierung eigenmächtig eine Inzidenzzahl von 35 (!!!) als Ziel festgelegt. Also werden die strengen Massnahmen um noch mindestens einen Monat verlängert und die Grenzen zu Nachbarländern, vor allem zu Tirol und Tschechien fast geschlossen.

In der Schweiz sorgen der Gewerbeverband, verschiedene Berufsverbände, die Gewerkschaften und vor allem die SVP (Schweiz. Volkspartei) dafür, dass der Bundesrat, vor allem Herr Berset sich weder zu sehr in seine Macht als Gesundheitsminister verliebt noch zu sehr nach Deutschland schielt. Auch seine eigene Partei, die SP, kritisiert ihn. Die SVP lanciert eine Petition, die die sofortige Öffnung der Geschäfte und weitere weitgehende Lockerungen fordert. Jede Stunde Lockdown koste die Schweiz 6 Millionen Franken. Die Schweizer*innen erreicht man am besten über das Portemonnaie. Da ist es gut herauszufinden, wieviel eine Stunde Freiheit kostet.

Die tschechische Virologin Sonja Pekova wird diffamiert, anstatt dass man sich mal anhört, was ihre Forschung ergeben hat. Sie hat herausgefunden, dass die neuen Mutanten des Virus keine neuen Varianten sind, sondern neue Stämme. Das Verhalten dieser Stämme sei so ungewöhnlich, dass sie vermutet, es gäbe ein geheimes Labor, das mit Absicht neue Virenstämme züchtet und auf die Welt loslässt. Die neu vorkommenden Viren seien nicht Mutanten von SARS-Cov-2, ähneln diesem auch nicht, sondern weisen eigene Stämme auf. Eigentlich müssten sie SARS-Cov-3, SARS-Cov-4 und SARS-Cov-5 benannt werden. Als Vergleich dazu, zieht sie das Beispiel verschiedener Hunderassen heran: Der heutige Hund ist keine mutierte Wolfsvariante, sondern hat auch eigenständige Gene, die mit der Zeit durch Züchtung entstanden sind. So gibt es heute Pinscher, Doggen und Pudel. Ihre Forschungsergebnisse könnten sich andere Virolog*innen doch mal konkret anschauen. Warum passiert das nicht? Stattdessen wird ihr vorgeworfen, vor 5 Jahren nicht richtig mit Forschungsgeldern umgegangen zu sein.

Falls Frau Pekova recht hat, hätte dies Folgen für den Impfstoff: Der bisherige Impfstoff würde nämlich überhaupt nicht bei den neuen Viren nützen. Eine Impfstoffhersteller-Firma sagt, dass der bisherige Impfstoff auch bei Mutanten nützt, dass es jedoch einfach sei, den Impfstoff anzupassen. Die Antwort der Swissmedic, der schweizerischen Zulassungsbehörde, lautet: Wenn nur geringe Veränderungen am Impfstoff nötig wären, würde sich ein kompliziertes und langwieriges Zulassungsverfahren erübrigen. Wir können also wieder mal beruhigt sein. Besonders, wenn wir nicht die Frage stellen, wer das bezahlt.

Die 10-köpfige Delegation der WHO, die vor kurzem Wuhan besuchte, um die Herkunft des Virus zu erkunden, hat nichts herausgefunden. Ihr Fazit: Es bleibe bei der Vermutung, dass es von Fledermäusen übertragen worden sei. Und wenn das Labor absichtlich Fledermäuse infiziert hat? Doch danach fragt niemand.

Der Oberarzt eines mährischen Krankenhauses in Hranice schildert die dortigen Verhältnisse: Tagtäglich kämen Menschen mit harmlosen Erkältungssymptomen, die sich leicht mit Tee, Vitamin C und ein paar Tagen Bettruhe kurieren liessen. Sie sind überzeugt, sie hätten CoViD-19 und bestehen auf einem Spitalbett. Kaum hat dieser Arzt auch noch Statistiken ins Netz gestellt, die zeigen, dass die Situation anders ist als von offiziellen Stellen beschrieben wird, gehen die Medien auf ihn los. Er würde seine Patienten nicht ernst nehmen und sich über sie lustig machen. Ein paar Tage später wird er degradiert und fristlos entlassen. Massgebend wurde dies durch die Medien verursacht. Warum?

Foto: Holzschnitzerei vor einem geschlossenen Restaurant in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 09.02.2021

9. Februar, Dienstag: Fragen über Fragen

Strahlendblauer Himmel! Um 13 h klettert das Thermometer in der sonnigen Ecke meiner Dachterrasse auf 21°C. Ich öffne mein Restaurant, bin Gast, Köchin, Chefin, Service-Personal in einer Person. Der Vorteil: Ich brauche keine Maske und muss keinen Sicherheitsabstand einhalten. Das heutige Menu: Walliser Pellkartoffeln, bei uns heissen sie «Gschwellti», Chicorée-Salat in Gelb und Rot, 3 Sardellenfilets mit einigen Kapern und griechischen Oliven, dazu 2 dl Johannisberg, also Walliser Weisswein. «En Guete!» Vor meinem kleinen Tisch liegt ein grosser Haufen Schnee. Es gibt zu wenig Personal, das ihn wegräumen könnte.

Das BAG – Bundesamt für Gesundheit – hatte im letzten Jahr Millionen von Hygienemasken von schlechter Qualität beschafft. Diese verrotten im Lager der eidgenössischen Militär-Apotheke langsam vor sich hin und müssen bald entsorgt werden. Bis jetzt wusste ich nicht, dass auch Hygienemasken ein Verfalldatum haben.

Etwa 17 Millionen Impfportionen hat das BAG bestellt. Jetzt spricht aber niemand mehr vom «neuen SARS-Corona-Virus», sondern nur noch von dessen Mutanten. Die Impfstoff-Herstellerfirma Astra-Seneca sagt jedoch, dass der jetzige Impfstoff nicht gegen diese wirke, es stehe jedoch bald ein neuer Impfstoff zur Verfügung. Also sind hier eine Entsorgung und eine neue Bestellung nötig. Das alles erinnert uns an das Medikament Tamiflu, das gegen die sog. Schweinegrippe helfen sollte. Grosse Portionen davon wurden vom BAG bestellt und gelagert … und dann doch nicht gebraucht. Kurz vor dem Ablauf des Gebrauchsdatums wurde ein Teil davon schnell in sog. Entwicklungsländer exportiert. In einem Radio-Interview, welches ich zufälligerweise hörte, plauderte ein Angestellter dieser Basler Herstellerfirma aus, dass der Wirkstoff von Tamiflu Sternanis sei. Dies ist der Samen einer Heilpflanze, die wahrscheinlich aus einem sog. Entwicklungsland in die Schweiz importiert wird.

Als Bürger und Bürgerin, besonders als Steuernzahler*in dieses Landes fragt man sich: Wer bezahlt das ganze medizinische Material, das anscheinend zum Wohle der Bevölkerung angeschafft wird, jedoch nie gebraucht wird? Wer bezahlt die Entsorgung von Impfstoff? Wer weiss, wie dieser fachgerecht entsorgt wird? Diejenigen, die über die Bestellungen entscheiden, werden nie dafür zur Rechenschaft gezogen.

Eine tschechische Virologin hat die Ergebnisse ihrer Forschung gutwillig ausgeplaudert: Das Virus besteht aus künstlich manipuliertem Erbgut. Die neuen Mutanten würden wohl von einem geheimen Labor aus in die Welt gesetzt. Dieses Labor müsste man so schnell wie möglich ausfindig machen und dessen Tätigkeit stoppen. Die Vermutung liegt also nahe, dass es sich hier um eine Biowaffe handelt. Jetzt hat eine Hexenjagd auf diese Virologin begonnen. – Mit diesem Forschungsergebnis steht sie nicht allein da: Vor mehreren Monaten plauderte ein Mitarbeiter eines schweizerischen Sicherheitslabor aus, dass er künstlich hergestellte Teile, sog. Genome, bei dem Corona-Virus gefunden habe. Für weitere Nachfragen war dieser Virologe nicht mehr erreichbar, die Telefonleitung des Labors war ständig besetzt.

Die Art der Hexenjagd erfolgt immer nach demselben Muster: Die Medien oder wer auch immer argumentiert überhaupt nicht fachlich und zur Sache, sondern die betroffenen Fachleute werden diffamiert, indem ihnen vorgeworfen wird Forschungsgelder veruntreut zu haben oder irgendeiner extremistischen Partei anzugehören. Dies passierte auch dem österreichischen Biologen Clemens G. Arvay sowie Prof. Bhakdi. Letzterer möchte mit seiner Familie sogar Deutschland verlassen, weil er die Diffamierungen nicht mehr ertragen kann. «Rufmord» ist ein passendes Wort.

Der freie Journalist Boris Reitschuster kann den SPD-Bundestagsabgeordneten Markus Held interviewen. Dieser hat die Bundesregierung schriftlich angefragt, auf welchen wissenschaftlichen Grundlagen die getroffenen Massnahmen beruhen. Er bekam eine kurze Antwort: Die Massnahmen erfolgten aufgrund der Angaben und Empfehlungen des RKI und der bundeseigenen wissenschaftlichen Institute.
Alles klar!

Foto: Menu meines Dachrestaurants in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny   

Mein Tagebuch: 07.02.2021

7. Februar, Sonntag: Eine Karikatur, ein neues Buch und Statistiken

Eine Karikatur:
Eine Labormaus fragt die andere: «Lässt du dich gegen Corona impfen?» Antwort: «Bist du verrückt? Die Versuche an den Menschen laufen doch noch!»

Die Universität Oxford misst mit einem sog. Stringenz-Index die Strenge der Massnahmen der einzelnen Länder. Italien steht an erster Stelle, gefolgt von Grossbritannien, Portugal, Spanien, … Deutschland befindet sich auf dem 7. Platz, die Schweiz auf dem 12.

Prof. Bhakdi will mit seiner Familie Deutschland, ein Land, welches er einmal wegen seiner Demokratie bewundert hatte, verlassen.  Er hat genug von den Diffamierungen besonders wegen seines Buches «Corona Fehlalarm?», welches er gemeinsam mit seiner Frau Dr. Karina Reiss geschrieben hat. Er möchte, dass sein kleiner Sohn in einem freien Land aufwächst. Eine Frage in Klammern: Welches Land wird das wohl sein?

Angst nimmt gefangen. Letzten Oktober wollten sich in der Schweiz nur etwa 20% impfen lassen, jetzt sind es schon fast 45%. Dänemark will Geimpften bald gewisse Privilegien zugestehen. Sympathie findet, man höre und staune, der russische Impfstoff Sputnik V. Damals überholten die Russen die USA mit dem Flug der ersten Rakete in den Weltraum, jetzt ebenfalls mit der Zulassung der Corona-Impfung. Bayerns Ministerpräsident findet das unbedenklich und ist offen für einen Import. Andere fragen sich: Wohin wird uns Sputnik V katapultieren?
Unser Freund in Köln, der kein Freund der deutschen Corona-Politik ist, will sich nun doch impfen lassen. Das Argument, dass die Impfung Covid zwar nicht verhindern, doch zumindest abschwächen kann, habe ihn überzeugt. An sein eigenes Immunsystem scheint er nicht mehr zu glauben.

Ein Bestatter berichtet: Im letzten Frühjahr hätte er Kurzarbeit anmelden müssen, seit November 2020 sei er völlig überlastet. Besonders vor Weihnachten seien viele alte Menschen gestorben. Ich denke, dass viele Menschen eine solche Weihnacht ohne ihre Liebsten gar nicht mehr erleben wollten. Die zermürbenden monatelangen Massnahmen schwächten zusätzlich den Lebenswillen und das Immunsystem. Viele Menschen sind erschöpft und haben genug. Suizide nehmen zu, psychiatrische Einrichtungen sind überfüllt, vor allem mit Jugendlichen ab 13 Jahren.

In diesen Tagen erscheint das von dem österreichischen Biologen Clemens G. Arvay für Laien verständlich geschriebene Buch «Corona-Impfstoffe: Rettung oder Risiko? – Wirkungsweisen, Schutz und Nebenwirkungen der Hoffnungsträger» ,  Bastei Lübbe Verlag.

Ich erhalte eine Abrechnung über den Online-Verkauf meiner Klänge. Beim Streaming-Dienst Spotify habe ich in den letzten 30 Tagen 21 Rappen verdient. Deutschland steht an erster Stelle, dort wurde das Stück «Sacred Union – Heilige Hochzeit» meines 48. Albums 57mal verkauft. Es folgen Belgien und Brasilien. Auch das Stück «Free yourself from pain» meines 41. Albums findet Abnehmende. Ich freue mich darüber, dass meine Klänge den Weg in die Welt finden und ihr Licht verbreiten. Die Verkaufsstatistiken faszinieren mich. Sie sagen etwas über die Sehnsucht und Wünsche der Menschen aus, ob in Deutschland oder Brasilien: In dieser Zeit der Trennung sehnen wir uns wieder danach wieder vereint zu sein. Meine Klänge vermitteln auf legale Weise jenseits aller Verbote, wie sich dies anfühlt.  
   Wie sagt es die junge amerikanische Dichterin Amanda Gorman?

«Denn es gibt immer Licht,
wenn wir nur mutig genug sind, es zu sehen,
wenn wir nur mutig genug sind, es zu sein.»

Foto: Sonnenaufgang über den Walliser Bergen
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 21.12.2020

21. Dezember, Montag:

Menschen, denen es möglich ist, fliehen aus London, weil sich dort eine Variante des Virus verbreitet, die anscheinend noch viel ansteckender als das bisherige sein soll. Die angrenzenden Länder auf dem europäischen Kontinent machen die Grenzen zu Grossbritannien dicht. Die Schweiz stellt ab heute Mitternacht den Flugverkehr dorthin ein. Die zuständigen «Offiziellen» beeilen sich zu sagen, dass der gerade bewilligte Impfstoff auch gegen diese mutierte Variante des Virus wirke. Woher wissen die das?

Auch in der Schweiz ist der Impfstoff zugelassen worden, in dringenden Fällen wird ab sofort geimpft, nach Weihnachten soll es dann richtig losgehen. Man solle sich unbedingt impfen lassen und solidarisch sein. Georg fragt: «Mit wem? Mit der Pharma?» – Unser Freund, ein Universitätsprofessor in Deutschland, schreibt uns: «     Hier werden die Senioren über 80, zu denen ich gehöre, mit Präsidenten, Krankenschwestern und Virologen zur Gruppe 1 gezählt und werden dann als Erste geimpft. Aber was passiert, wenn ich das gar nicht will? Das wird wahrscheinlich bald das Bundesverfassungsgericht beantworten. Oder komme ich in den Knast?»

Bei dieser neuen Impfung werden Teile des Corona-Virus raffiniert verpackt in die Blutbahn gespritzt und anschliessend in die Körperzellen geschmuggelt, ohne dass diese die Virusteile erkennen und abwehren. Ob dieser Vorgang sich auf Muskelzellen beschränkt, oder auch in Leber- oder Hirnzellen stattfindet, weiss man nicht. In der Folge lernen die Zellen «Händchen» zu produzieren, die bei einer eventuellen zukünftigen Infektion das Virus davon abhalten, an die Zelle anzudocken. Damit die Zelle dies nicht so schnell vergisst, sind 2 oder mehr Impfdosen nötig, um dem Zellgedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Ein amerikanischer Forscher meinte: «It really needs a strong impact!» Gedächtnis funktioniert so: Du vergisst vielleicht, welches Paar Socken du vor drei Tagen getragen hast, aber einen Verkehrsunfall von vor einigen Jahren vergisst du nie mehr. Weil nun die Körperzellen so brav lernen, die abwehrenden «Händchen» noch dazu mit «Ärmchen» zu produzieren, hat man den Impfstoff im Eiltempo zugelassen. Nur hat man nicht daran gedacht, was weiter passiert: Bei der Produktion dieser «Händchen» entsteht Abfall, sog. Peptide, die die Zelle vor die Türe setzt. Dadurch wird die Abfallentsorgung in Form von Killerzellen alarmiert. Diese Killer-Lymphozyten entsorgen nicht nur den Abfall, sondern gehen auch auf den Abfallproduzenten, nämlich die körpereigene Zelle los, um der Produktion von Virenmaterial ein Ende zu bereiten. So entstehen Auto-Immunkrankheiten in einem Ausmass, welches sich jetzt noch gar nicht abschätzen lässt. «Normalerweise» führt die Forschung vor einem Versuch an freiwilligen menschlichen Probanden noch ein paar Jahre lang Versuche an Tieren, besonders an Affen durch. Jetzt sind wir die Affen. Und dies weltweit! Man stelle sich das mal vor: Gesunde Menschen werden weltweit durch eine Impfung mit einem Virusgen, der sog. mRNA, infiziert, obwohl 80 bis 90% bereits gegen dieses Virus immun sind und keine bis nur milde Symptome zeigen?

Prof. Sucharit Bhakdi ist nicht der einzige Immunologe mit Erfahrung in der Impfstoff-Entwicklung, der dies zur Sprache bringen möchte und einen – eigentlich sonst üblichen – wissenschaftlichen Diskurs fordert. Warum ist dies nicht möglich? Warum werden nicht nur einzelne Youtube-Videos, die eine Meinungsvielfalt von ausgewiesenen Expert*innen senden, sondern sogar ganze Kanäle gelöscht?

Bei der freiheitlichen Bewegung Schweiz kann man Unterschriftenbögen zur «Stopp Impfpflicht»-Initiative unter dem Motto «Für Freiheit und körperliche Unversehrtheit» bestellen: kontakt (at) fsbschweiz.ch
Jeder und jede soll selbst entscheiden können, ob sie oder er sich impfen lassen will oder nicht.

Foto: Adventsschmuck vor einer Haustüre in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 16.12.2020

16. Dezember, Mittwoch:

«Wenn man die Wahrheit verschweigt, …»

Hier in Leukerbad strahlt heute wieder die Sonne, der Schnee schmilzt, in der Nacht waren es 4°C, heute Mittag 8°C im Schatten, 23° C an der Sonne.

Deutschland wartet im Unterschied zu Grossbritannien, auf die reguläre Zulassung der Impfstoffe durch die EU und lehnt eine Notfallzulassung ab. Die europäische Zulassungsbehörde wird am 21. Dezember darüber entscheiden, am Tag der Wintersonnenwende. In der Schweiz ist man skeptisch: Zwar wird das Impfen ab Mitte Januar möglich sein, doch zum Beispiel ist das Pflegepersonal in Bezug auf sich selbst gegen einen Impfzwang. Auch der Berufsverband sagt: «Impfen ist eine persönliche Sache, wir setzen auf Information und Eigenverantwortung.»

Die Pharma bewirbt ihren Stoff: Er sei bis zu 90% sicher. Aber niemand weiss, ob Geimpfte andere Menschen mit dem Virus anstecken, also infektiös sind. Natürlich ohne es selbst zu wissen. Zudem kennt niemand die Langzeitschäden und die Auswirkungen auf unser Immunsystem, denn dies ist der erste genmanipulierte Impfstoff, der dazu noch weltweit verabreicht wird. Welch ein Experiment!

Abgesehen von der Diskussion um den aktuellen Impfstoff, ist bekannt, dass in den letzten 20 Jahren Allergien bei Kindern und Jugendlichen zugenommen haben, auch andere Auto-Immunkrankheiten und sogar neurologische Krankheiten wie Demenz, Alzheimer, Parkinson und Co., an denen heute bereits 50-Jährige erkranken. Forscher*innen, die dieses Phänomen mit Impfungen in Zusammenhang bringen, werden nicht angehört und manchmal sogar diffamiert. Menschen, die gegen Impfungen sind, werden als Esoteriker oder als weltfremde Fanatiker bezeichnet. «Impfgegner» ist in diesem Jahr zu einem Schimpfwort geworden.

Im «Bund» von gestern steht ein Zitat des kürzlich verstorbenen Schriftstellers John Le Carré:  «Wenn man die Wahrheit verschweigt, wird das Schweigen zur Lüge.»

Foto: Ein Brunnen in Leukerbad und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 02.12.20

2. Dezember, Mittwoch:

In der Nacht zu gestern gab es in Süddeutschland ein Erdbeben, Richterskala 4. Es hat bis in die Niederungen geschneit. Auch in Bern ist der Schnee liegen geblieben. Dies gibt trotz Hochnebel eine gute Stimmung, auch beim Weihnachtsmarkt auf dem Waisenhausplatz in der Altstadt. Die Stände stehen in einem grösseren Abstand voneinander als sonst. Es sind weniger, und es herrscht Maskenpflicht. Die grosse Bar, bei der sich sonst im Advent «tout Berne» zum Feierabend-Punsch traf, wurde dieses Jahr nicht aufgestellt. Pantoffeln, Wollschals und Kerzen in allen Farben und Formen sind die Renner, auch die leuchtenden Papiersterne.

Allmählich sickert durch, welche Massnahmen der Bundesrat bald für die Weihnachts- und Silvestertage ankündigen wird. Etwa wie viele Personen von wie vielen Haushalten sich treffen dürften, ob zuhause oder in Restaurants. Der Wintersport wird stattfinden, die Seilbahnen dürfen nur 2/3 ihrer Kapazitäten auslasten. Frau Bundeskanzlerin Merkel möchte am liebsten den Wintersport in Deutschland verbieten. Auf ihr Langlaufen in der Schweiz wird sie wohl nicht verzichten. Ihr Hotelier in Pontresina hat ihr bereits zugesichert, dass das Hotel alle Massnahmen befolgen werde, und dass sie sich auf die Sicherheit verlassen könne.

Impfstoff ist ein brandheisses Thema. Grossbritannien will ihn im Eilverfahren bewilligen und alle 70 Millionen Einwohner*innen impfen lassen. Gestern hat in der Schweiz die Unterschriftensammlung der Volksinitiative gegen die Impfpflicht begonnen. Ziel ist, dass jede/r selbst entscheiden kann, ob er oder sie sich impfen lassen möchte. Gesundheitsminister Berset lässt verlauten, dass zunächst nur die sogenannten Risikogruppen, gemäss Definition die über 65-Jährige und Menschen mit Vorerkrankungen, geimpft werden sollten, auch das Medizinpersonal und vielleicht auch Lehrer*innen. Für die anderen werde es keine Impfpflicht geben, denn der Impfstoff sei nicht sicher genug, er könne das Corona-Virus weder ausrotten noch Covid19 verhindern. Eine Umfrage zeigt, dass sich höchstens jede/r Zweite impfen lassen wolle und nur 22% der Bevölkerung eine Impfpflicht befürwortet.

Eine Impfstoffherstellerin hat den Bundesrat bereits gewarnt: Wegen des enormen Zeitdrucks könnten Impfschäden nicht ausgeschlossen werden. In solchen Fällen müsste die Regierung haften und die Kosten tragen. Das ist doch «mega … blöd»! Wer wird das am Ende bezahlen?

Foto: Berner Weihnachtsmärit, und Text: Petra Dobrovolny