Mein Tagebuch: 11.11.2021

11. November, Donnerstag: Portaltag und Zutritt nur für Getestete

Heute ist energetisch gesehen ein wichtiger Portaltag. Nicht nur, weil die Fastnacht beginnt. Es ist ein Übergang vom Alten zum Neuen. Alte Strukturen zerfallen, sie haben ausgedient. Neue bilden sich.
So wie unsere Küche in Leukerbad. Die Möbel sind 40 Jahre alt, der Kühlschrank tut es nicht mehr. Einen Backofen und einen Geschirrspüler brauchen wir nicht, dafür mehr Raum für Haushaltssachen und Lebensmittel.
Die Demontage erfolgte am 8. November, die Maler haben die Wände anschliessend neu verputzt. Die grössten Staubwolken sind jetzt vorbei. Zum Glück ist das Wetter sehr sonnig und mild, sodass alles schnell trocknen kann. Der Muotathaler Wetterprophet Karl Hediger sagt, dass das Wetter noch bis Mitte Dezember so bleiben wird.

In dieser Woche findet die «Impfoffensive» statt, fast 100 Millionen Franken hat der Bund den Kantonen zur Verfügung gestellt. So viel Geld – Steuergeld – wird bei weitem nicht gebraucht, da viele Kantone keine Aktionen geplant haben. Am begehrtesten sind die jetzt neu für über 65-Jährige empfohlenen dritten Impfungen. Bis Ende Woche werden sich nur 25’000 Leute impfen lassen, doch Bundesrat Berset gibt sich zufrieden. Sein Motto: «Jede Impfung zählt.» Von einer bestimmten Impfquote als Ziel ist keine Rede mehr.

Georg vermutet, dass er bei der Statistik unter die Kategorie «Anzahl der Ungeimpften, die die Notfallstation belasten» zu finden sei. Ihr erinnert euch: Am 17. Oktober war er in Leukerbad ausgerutscht und hatte sich mit der linken Hand aufgefangen. Der hiesige Arzt überwies ihn an die Notfallstation des Visper Spitals, wo Handgelenk und Ellenbogen geröntgt und eingegipst wurden. Zum Glück war Georgs Covid-Zertifikat noch gültig, sodass er sich dort nicht noch einmal testen lassen und lange warten musste.

Österreich führt den Lockdown für Ungeimpfte ein. Diese dürfen nur noch zur Arbeit gehen und Lebensmittel einkaufen. In Deutschland gilt die 2G-Regel. In der Schweiz gibt es aufgrund eines negativen nasalen Schnelltest kein Zertifikat mehr.
Georg meint: «Den Geimpften wurde die grosse Freiheit versprochen. Jetzt ist es schwierig, ihnen wieder eine Masken- und Testpflicht aufzuerlegen. Und zudem noch eine Impfempfehlung alle 6 Monate!»
Die Verantwortlichen führen solche Massnahmen meistens mit den Worten folgenden ein: «Die Impfungen schützen sehr gut, aber leider nicht zu 100%. Ein schwieriger Winter steht uns bevor. Jetzt müssen wir früh genug die Massnahmen verschärfen, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird.»
  
Georg meint auch, dass es wieder mal Zeit für einen Leserbrief ist:

Offiziell wird zwar seit einigen Tagen gesagt, dass die Wirkung der Covid-Impfung besonders bei älteren Menschen nachlässt. Man soll sich nach 6 Monaten wieder impfen lassen.
Wie merken die Geimpften, woran sie sind, wenn sie sich nicht selbst testen können bzw. testen lassen? Dabei wähnen sie sich „frei“ und „immun“, so wie es ihnen versprochen wurde. Sie haben ein einjähriges Zertifikat, welches ihnen – aufgrund wovon? – die „Freiheit“ gibt. Plötzlich ist der „Booster“ auch in der Schweiz salonfähig, obwohl lange gesagt wurde, er sei nicht nötig, es gäbe dafür keine wissenschaftliche Grundlage. Was passiert, wenn sich Geimpfte ein Jahr lang nicht testen, obwohl bekannt ist, dass auch sie das Virus weitergeben können? Der Zutritt für 1 G sollte bedeuten: „Zutritt nur für Getestete“, und sogar auch für Selbstgetestete. Das würde die bürgerliche Verantwortung fördern.
Warum werden Ungeimpfte zu Sündenböcken gemacht, anstatt anzunehmen, dass diese selber die Verantwortung übernehmen wollen. Viele haben besonders seit „Corona“ eine Patientenverfügung unterschrieben, damit sie nicht an lebenserhaltende Apparate angeschlossen werden. Nun ist es von einigen Altersheimen bekannt bzw. durchgesickert, dass sich einige kurz vor ihrem Tod weder Impfen noch bevormunden lassen wollen. Einfach in Ruhe sterben, basta.

Foto und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 08.08.2021

08. August, Sonntag: Löwenportal und eine chinesische Weisheit

Heute schreiten wir durch das Löwenportal, Lion’s Gate. Astronomisch gesehen wird es jedes Jahr etwa am 28. Juli aktiviert und dauert bis zum 12. August, der 8. August ist der Höhepunkt. Die Sonne steht im Zeichen des Löwen, der Stern Sirius kommt der Erde am nächsten und reiht sich in den Gürtel des Sternbild Orion ein. Dieses Jahr kommt noch ein Neumond ebenfalls im Löwen hinzu. Astrologisch bedeutet dies bisher nie dagewesene neue Möglichkeiten und ein neuer Schub in der Öffnung der Herzen. Der Löwe steht für die Kraft und Bewusstsein aus dem Herzen. Wahrheit kommt ans Licht und trifft auf unsere offenen Herzen. Wir können nur noch empört sein über die Frechheit, Lügen und Betrügereien. Viele gehen auf die Strasse, skandieren «Liberté» wie etwa in Nizza. Andere tun sich zusammen, gemeinsam sind wir stark. In Deutschland wehren sich geimpfte und ungeimpfte Mütter gemeinsam gegen das Impfen ihrer Kinder.
Georg meint, ich solle nicht über die Sterne schreiben, sondern über die Realität, sonst würde ich von einigen Leuten als Spinnerin bezeichnet. Doch meiner Meinung nach erläutert die Astrologie Möglichkeiten, die konstelliert sind, archetypische Bilder, die sich zyklisch wiederholen und eine Zeitqualität bestimmen. Eine Konstellation – darin ist auch das Wort «stella», der Stern, enthalten – ist ein Zusammenwirken verschiedener Energiequalitäten. Was wir kollektiv und persönlich daraus machen, ob wir eine Chance ergreifen oder nicht, ist unsere Entscheidung.

Georgs gut gemeinte Kritik führt mich zu der Frage: Was ist Realität? Es besteht zum Beispiel die Forderung, Wissenschaft sollte die Realität möglichst objektiv abbilden und erforschen.

Die Sonntagszeitung berichtet auf der Seite 9, dass laut einem Bericht republikanischer US-Abgeordneter das Corona-Virus bereits im September 2019 aus dem Labor für Virologie in Wuhan ausgebrochen sei. Der 82-seitige Bericht hält fest, dass schon damals Chinas Behörden damit begannen, «jegliche Spuren zu tilgen, die einen Laborursprung der weltumfassenden tödlichen Pandemie beweisen könnten». Der federführende Abgeordnete Michael McCaul aus Texas sagt: «Es handelt sich um die grösste Vertuschung der Menschheitsgeschichte.» Mit ihrem Bericht, der auf öffentlich zugänglichen Quellen beruht, preschen die Kongresspolitiker drei Wochen dem von Joe Biden bestellten Bericht der US-Geheimdienste vor. Zur weltweiten Ausbreitung des Virus trugen massgeblich die im Oktober 2019 in Wuhan stattfindenden Militärweltspiele bei. An ihnen nahmen 9000 Sportler aus 109 Ländern teil. Viele Teilnehmenden nahmen das Virus in ihre Heimatländer mit. In Italien, Brasilien, Frankreich und Schweden gab es bereits im November und Dezember Covid-19-Erkrankungen. China gab «offiziell» erst an Silvester 2019 den Ausbruch der Krankheit an, obwohl bereits im September in Wuhan ein Lockdown verordnet worden war. Weiterhin berichtet die Sonntagszeitung, dass durch Projekteingaben belegt wird, dass im Wuhan-Labor an der Funktionssteigerung von Viren geforscht wird und die dortigen Wissenschaftler zur Züchtung eines Super-Erregers in der Lage sind.

Es ist förderlich, wenn die Wahrheit an die Oberfläche kommt. Wir können sie uns anschauen und uns entscheiden, wie wir leben wollen. Eine chinesische Weisheit besagt: «Wenn ein Schaden von Menschen angerichtet wurde, kann und muss er von Menschen wieder gut gemacht werden.» Im heutigen «Bund» wird Thomas Binz vom BAG zitiert: «Ich glaube, dass mehr Zwischenfälle gibt, als tatsächlich bekannt sind.» Wir können uns fragen: Ist Forschung in Hochsicherheitslaboren überhaupt nötig beziehungsweise zu verantworten, wenn es «Restrisiken» gibt, die der ganzen Welt schaden? Man könnte auch sagen: «Mit Restrisiken müssen wir leben. Die gehören zur Realität.» Tschernobyl und Fukushima lassen grüssen.

Auch dies ist Realität: Am 5. August überschritt der Aktienkurs von Moderna in New York erstmals die Marke von 400 Dollar. Anfang des Jahres lag er noch bei 111 Dollar. Am Geschäft mit der Corona-Impfung gewann Moderna in diesem Jahr bereits 19 Milliarden Dollar. Der Konkurrent Pfizer erwartet dieses Jahr 33 Milliarden Dollar. Seit seiner Ankündigung der dritten Impfung in Israel machte der Aktienkurs einen massiven Sprung an der Börse.  Quelle: «Der Bund» vom 9. August. Der deutsche Virologe Christian Drosten sagt: «Man muss nicht nachimpfen, weil Mutanten auftreten, sondern weil die Immunität gegen Schleimhautviren nicht lebenslang hält. Länder mit einem hohen Anteil an älteren Menschen sollten dabei mehr als nur sehr klar umgrenzte Risikogruppen nachimpfen, sondern ein breites Impfangebot für Drittimpfungen machen.» Bei welcher Firma hat Herr Drosten seine Aktien?
Georg meint: «Das neue Virus heisst nicht SARS-CoV-2, sondern Raffgier.»

In der Ferienwohnung im dritten Stock ist für eine Woche ein neuer etwa 45-jähriger Gast einquartiert. Er kommt aus Süddeutschland und möchte Leukerbad kennenlernen. Ich frage ihn, ob er sich in der Schweiz besser fühlt, denn in Deutschland seien die Massnahmen strenger und würden sehr autoritär umgesetzt. Er schüttelt den Kopf. Davon merke er nichts. Er sei geimpft, würde grössere Menschenansammlungen meiden und könne die Massnahmen der Regierung gut nachvollziehen. Die 80-jährige Nachbarin begrüsst ihn ebenfalls und erzählt, dass sie jetzt nicht mehr wandern könne, sondern nur noch ins Thermalbad ginge. Vor vier Wochen hatte sie mir noch erzählt, dass sie mit ihrem Mann immer noch mit Freude wandern ginge. Sie würden mich gerne mal mitnehmen und mir die Wege entlang den «Suonen», dem alten Bewässerungssystem im Wallis, zeigen. Inzwischen ist sie zweimal geimpft und hat grosse Mühe mit dem Laufen.  

Der Wassermann unterstützt uns im freiheitlichen Denken ohne Grenzen und mit unendlichen Möglichkeiten. Wir wollen aber nicht nur denken und uns in unzähligen Möglichkeiten verlieren. Da hilft uns die Kraft des Löwen, uns auf einen Punkt zu konzentrieren und die zukünftige Welt zu manifestieren.  

Foto: Aussicht von der Rinderhütte bei Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny