Mein Tagebuch: 30.10.2021

30. Oktober, Freitag: Eine Botschaft

Der goldene Oktober dauert in den Bergen noch an, über dem Mittelland liegt meistens Nebel.
In der Nacht ist mir Jesus im Traum erschienen. Er trug ein weisses Gewand und war barfuss. Die Innenseite seiner Hände war in meine Richtung gekehrt, so dass ich die bekannten Wunden in seinen Handmitten sehen konnte. Er stand in etwa 4 m Abstand vor mir, schaute mich an und sagte, ich solle folgende Botschaft an die Menschen weitergeben: «Habt keine Angst in diesen Zeiten des Wandels! Denn sehet, ich bin euch vorausgegangen und habe das Kreuz überwunden. Ihr habt getan, was ich gesagt habe: Ihr habt euer Kreuz auf euch genommen und seid mir gefolgt. Ich bin auferstanden. Ihr werdet es auch! ICH BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben.»    

Foto: Waldkapelle bei der Torrentalp
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 30. 09.2021

30. September, Donnerstag: Bunte Träume werden verboten

Es wird immer absurder! Die Logik bleibt bei den Massnahmen auf der Strecke. Seit dem 18. September gilt die erweiterte Zertifikatspflicht. Den Restaurants sind seit zwei Wochen bereits 20% ihrer Kundschaft weggeblieben. Im Frühjahr 2020 war die offizielle Meinung, es sei sinnlos, Leute ohne Symptome zu testen. Nun müssen sich «Symptomlose» aber testen lassen, wenn sie ins Kino oder Restaurant gehen wollen. Gemäss einer Umfrage finden es Geimpften ungerecht, wenn sich Ungeimpfte kostenfrei testen lassen können. Die Kosten würden dann via Steuerrechnung auch auf die braven Geimpften verteilt.
Der Bundesrat beschliesst nun definitiv, dass Corona-Tests für Leute ohne Symptome ab dem 11. Oktober zahlungspflichtig sein sollen. Einmal Geimpfte erhalten eine Frist bis Ende November. Bis jetzt sind 58% der Bevölkerung doppelt geimpft. Damit liegt die Schweiz in Europa an letzter Stelle. Aus den Radionachrichten erfahre ich, dass eine neue «Impf-Offensive», die 150 Millionen Franken kosten soll, beschlossen wurde: 170 zusätzliche Impfbusse sollen durch Stadt und Land touren. Und eine Person, die eine andere zu einer Impfung überzeugt, erhält ab sofort einen Restaurant-Gutschein in einer Höhe von 50 Franken. Ein politisches Zückerchen für die leidende Gastronomie-Branche. Der «Blick» vom 2. Oktober lobt Alain Berset für diese unkonventionelle und originelle Idee. – Georg meint: «Sind jetzt alle käuflich? Warum sind Anreize nötig, wenn die Impfung wirklich so fantastisch sein soll?» – Der «Walliser Bote» vom 1. Oktober bemängelt, dass die Zahl der Impfwilligen nach einem kurzen Hoch unmittelbar nach der Erweiterung der Zertifikatspflicht wieder dramatisch sinken würde.

Meine Träume reagieren auf diese immer absurder werdenden und nicht enden wollenden Bestimmungen der Regierung über das öffentliche und private Leben. Es wird mir gesagt: «Bunte Träume sind verboten. Ab jetzt dürfen alle Menschen nur noch schwarz-weiss träumen.»

Foto: Dala-Schlucht in Leukerbad

und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 4. Juli 2020

4. Juli, Samstag:

Wunderschönes Sommerwetter! Heute werden es 26°C. Georg meint, ich könnte die drei Salatsetzlinge, die er aus der Biogärtnerei gebracht hat, in einen Blumentopf einsetzen. Gesagt, getan. Die erste Tomate ist bereits rot.

Gestern war ich wieder im Glasatelier. Ich übe jetzt, Herzchen zu formen. Das ist nicht einfach. Das heisse Glas rutscht mir fast von der kleinen Metallstange, dem sogenannten „Dorn“, der für das Loch in der Perle sorgt, herunter. Am einfachsten ist es, eine runde Perle zu drehen, denn das flüssige Glas formt sich nach einem Naturgesetz fast von selbst zu einer Kugel. Aber bei einem Herzchen muss ich erst eine Walze herstellen, dann oben weiteres Glas in der Form zweier Hügel ansetzen. Daraus entstehen dann die Backen des Herzchens, wenn alles gut geht. Übung macht die Meisterin!

Die spirituelle Lehrerin Diana Cooper meint: „This is a time to relax and reassess your life. Treat challenges as opportunities. New doors are waiting to open. » Das klingt wunderbar! Vor allem auf Englisch. Entspanne dich, Herausforderungen sind Gelegenheiten, neue Türen warten darauf geöffnet zu werden.
In der Nacht habe ich geträumt, dass ich zum letzten Mal eine Therapiesitzung und danach auch zum letzten Mal eine Kursstunde in «Atem und Bewegung» gebe. Dann gehe ich in ein Sekretariat und gebe den Schlüssel ab. Der Traum bestätigt meinen Plan, am Jahresende meine Praxis zu schliessen. Ich bin gespannt, welche neue Türe sich öffnen wird!

Die russische Heilerin Natascha schickt auf Youtube wieder Energie durch ihre Hände in die Kamera zu den Bildschirmen der Zuschauenden. Der Titel ihrer Meditation: «Du bist ein Mensch von Liebe und Glück!»