Mein Tagebuch: 10. Juli 2020

10. Juli, Freitag:

Georg hat vor ein paar Tagen hier im Büro der Gemeinde nachgefragt, wie viele registrierte es denn hier gäbe. Die Dame am Schalter sagte: «Das dürfen wir nicht sagen.» Georg liess nicht locker, sodass die Dame ihre Chefin fragte. Diese sagte: «Das dürfen wir nicht sagen!» Georg fragte zurück: «Dürfen Sie es nicht sagen, oder wissen Sie es nicht?» Darauf erhielt er keine Antwort mehr. An demselben Tag erfuhren wir, dass Bern jetzt als erster Kanton die Anzahl der neuen Infizierten von allen – vor allem grösseren- Gemeinden im Internet veröffentlicht. Die Damen in unserem Gemeindebüro waren wohl nicht auf dem neusten Stand der Dinge.

Heute hätten unsere Nachbarn aus Neuseeland zurückkommen sollen. Aber ihr Flug mit «Emirates» wurde gestrichen und für den 15. Juli angesetzt. Zu allem kommt noch dazu, dass Neuseeland die Anzahl Flüge aus dem Ausland einschränkt und für Ankommende eine Quarantäne vorschreibt. Damit unsere Nachbarn zurückreisen können, muss also erstmal ein Flugzeug vom Ausland landen können. Nun, wir drücken weiter unsere Daumen! Alle Fische sind noch da und wedeln mit den Flossen. Edwin meint, er habe einen Leckerbissen verdient. Im Futter Sortiment gibt es wohl etwas, was extra für am Boden lebende Fische bestimmt ist.

Zu 98% der Fahrgäste tragen jetzt, wie vom Bund seit Montag vorgeschrieben, Hygienemasken. Ein Hausarzt berichtet, dass er diese Woche zahlreiche Anfragen nach einem Attest, welches die Betreffenden von dieser Pflicht ausnimmt, erhalten habe. Er rät seinen Kolleg*innen, solche Atteste nur in besonderen Fällen wie bei Atembeschwerden und körperlicher Behinderung auszustellen.

Jetzt beginnt es zu regnen! Nach den heissen Tagen mit etwa 30° C Hitze eine Wohltat! Es regnet fast die ganze Nacht, im Glarnerland und in Uri entladen sich schwere Gewitter.

Text und Foto: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 4. Juli 2020

4. Juli, Samstag:

Wunderschönes Sommerwetter! Heute werden es 26°C. Georg meint, ich könnte die drei Salatsetzlinge, die er aus der Biogärtnerei gebracht hat, in einen Blumentopf einsetzen. Gesagt, getan. Die erste Tomate ist bereits rot.

Gestern war ich wieder im Glasatelier. Ich übe jetzt, Herzchen zu formen. Das ist nicht einfach. Das heisse Glas rutscht mir fast von der kleinen Metallstange, dem sogenannten „Dorn“, der für das Loch in der Perle sorgt, herunter. Am einfachsten ist es, eine runde Perle zu drehen, denn das flüssige Glas formt sich nach einem Naturgesetz fast von selbst zu einer Kugel. Aber bei einem Herzchen muss ich erst eine Walze herstellen, dann oben weiteres Glas in der Form zweier Hügel ansetzen. Daraus entstehen dann die Backen des Herzchens, wenn alles gut geht. Übung macht die Meisterin!

Die spirituelle Lehrerin Diana Cooper meint: „This is a time to relax and reassess your life. Treat challenges as opportunities. New doors are waiting to open. » Das klingt wunderbar! Vor allem auf Englisch. Entspanne dich, Herausforderungen sind Gelegenheiten, neue Türen warten darauf geöffnet zu werden.
In der Nacht habe ich geträumt, dass ich zum letzten Mal eine Therapiesitzung und danach auch zum letzten Mal eine Kursstunde in «Atem und Bewegung» gebe. Dann gehe ich in ein Sekretariat und gebe den Schlüssel ab. Der Traum bestätigt meinen Plan, am Jahresende meine Praxis zu schliessen. Ich bin gespannt, welche neue Türe sich öffnen wird!

Die russische Heilerin Natascha schickt auf Youtube wieder Energie durch ihre Hände in die Kamera zu den Bildschirmen der Zuschauenden. Der Titel ihrer Meditation: «Du bist ein Mensch von Liebe und Glück!»

Mein Tagebuch: 3. Juli 2020

3. Juli 2020, Freitag:

Maskenpflicht im ÖV – Von 2G zu Telepathie – 3 Mediziner zeigen Zivilcourage

Inzwischen steigen die Zahlen der registrierten Infizierten in der Schweiz auf über 100 täglich. In einem Zürcher Club hat ein Partygänger mindestens 300 weitere angesteckt. Auch dies ist erstaunlich: Die Neu-Infizierten sind zwischen 20 und 50 Jahre alt! Im März wurde immer wieder von offizieller Seite betont, nur die über 65-Jährigen seien gefährdet. Der Club Flamingo musste schliessen, auch weil er bei der Angabe der Anzahl Besucher geschummelt hatte.
Der Bundesrat überlässt jetzt den Kantonen die Kompetenz zu Schliessungen und Bestimmungen im ÖV. So hat der Kanton Genf bereits diese Woche über eine Maskenpflicht in Zug und Bus verfügt. Bei Intercity-Zügen, die mehrere Kantonsgrenzen überqueren, macht diese Lösung aber nicht viel Sinn. Ab Montag gilt deswegen schweizweit im ÖV Maskenpflicht!  

Einreisende aus 29 Ländern müssen sich für 10 Tage in Quarantäne begeben und dürfen ihre Wohnung nicht verlassen. Auf der Liste sind die USA, Brasilien, Russland, Kosovo, Serbien, Kap Verde, Südafrika, Schweden, Bolivien, … Wer die strenge Quarantäne nicht einhält, kann mit 10‘000 CHF gebüsst werden.

Ist dies nun die zweite Welle? Oder die verlängerte erste? Den Spitälern in der Schweiz geht bald ein anscheinend nützendes Medikament, das gegen Ebola entwickelt wurde, aus. Die USA haben die ganze nächste Produktion für sich reserviert. Noch immer werden Naturheilmittel offiziell ignoriert. Die neuste Ausgabe der Zeitschrift „raum&zeit“ berichtet über ein pflanzliches Mittel der Traditionellen Chinesischen Medizin, welches seit 2005 in China zugelassen und nach europäischem Standard auch bei uns hergestellt wird. Es besteht aus 8 Heilpflanzen und heisst Shufeng Jiedu. Auch mit Natriumchlorit bzw. Chlordioxid – NaCl2 – hat man in Ecuador gute Erfahrungen bei der Behandlung von Covid-19 gemacht. Im Februar hatte Georg mit Meersalz inhaliert, nach einer Woche hatten seine starken Hustenanfälle aufgehört. Ich habe ihm gesagt, dass man doch solche Inhalationen in den Spitälern anbieten könne. Als geschulter Ökonom gab er mir zur Antwort: „Daran verdient die Pharma aber zu wenig!“

Immer wieder stellt sich mir die Frage: Warum wird uns so viel Angst gemacht? Wer hat daran Interesse? Die Zahl der Todesfälle, die ausschliesslich an Covid-19 gestorben sind, wird noch immer nicht bekannt gegeben.

Heute steht es im „Bund“: Die Swisscom stellt per Januar 2021 die 2. Generation der Mobilfunksignale ein. Die freiwerdende Kapazität wird dringend für 5G benötigt, so lautet die Begründung. Mehr als eine halbe Million Senioren bringt dies in Bedrängnis: Sie müssen sich ein neues Handy anschaffen, von welchem sie viele Funktionen nie benützen möchten. Mir geht es auch so. Mein Mobilfunkanbieter „Salt“ hat mir ein neues verkauft. Mit 2 SIM-Karten, da ich 2 Nummern habe. Nur: Die 2. SIM-Karte kann lediglich 2G empfangen. Dies wurde mir jedoch nicht mitgeteilt. Die Kundenbetreuerin gestand mir, dass sie dies selbst nicht gewusst habe. Wer sollte es denn wissen? Und nein, mein Guthaben, welches sich noch auf dieser SIM-Karte befindet, könne ich nicht auf die andere übertragen lassen. Sorry! Die Lösung wäre, dass ich ein zweites Handy kaufe.
Fazit: Meine 2. Nummer, die ich früher bevorzugt benutzte, kann ich also vergessen. Ich frage bei der „Engel-Numerologie“ nach. Die Botschaft zu meiner neuen 1. Nummer, die mit 215 beginnt, lautet: „Vertraue auf diese Zeit der Veränderung! Sie ist segensreich für die Erfüllung deiner Träume und deiner Lebensaufgabe.“ 

Was hatten die Engelkarten von Estelle für diese Woche prophezeit?
„Hold your dream loose, so the angels can surprise you!“
Das heisst wohl, ich solle mich nicht an dem alten Handy festhalten. Eine neue Art der Kommunikation wird mir beschwert. Ich versuche es in letzter Zeit mehr mit Telepathie.

Auf dem Youtube-Kanal von Martin Haditsch, Professor für Mikrobiologie und Mediziner, entdecke ich einen Beitrag vom neu gegründeten ausserparlamentarischen Untersuchungsausschuss ACU. Heiko Schöning, ein Hamburger Arzt, hat diesen Ausschuss zusammen mit Kollegen initiiert, da es an der Zeit sei die unverhältnismässigen Massnahmen der Regierung zu hinterfragen. Unter dem Deckmantel des Epidemienotgesetzes würden die bürgerlichen Grundrechte ausgehebelt. Die Interpretation und Darstellung der Zahlen schürten unnötige Angst, der geplante Impfstoff könne erhebliche Schäden anrichten. Aus persönlicher Betroffenheit heraus haben sich nun drei Mediziner zusammengetan und werden, solange es Youtube erlaubt, fachlich kompetent informieren. Die Kommentare sind positiv bis dankend und lobend. Jemand fordert, dass die Regierungsverantwortlichen dann auch zur Verantwortung gezogen werden müssten. Wenn sich herausstellt, dass die Massnahmen mehr schaden als nützen. Diese drei Mediziner gehören nicht zur alternativen Szene. Ihnen reicht es, dass offizielle internationale Forschungsergebnisse in Bezug auf das Corona-Virus, die die bisherigen Massnahmen als fragwürdig bis sinnlos erscheinen lassen, ignoriert werden. Zum Glück gibt es noch Menschen mit Zivilcourage!  

Die Massnahmen nehmen manchmal groteske Formen an. Ein TUI-Charterflug von Frankfurt über Zürich nach Mallorca durfte dort erst gar nicht landen, weil er von Zürich kam. In Zürich war das Flugzeug nur gelandet, aber niemand war weder zu- noch ausgestiegen. Schliesslich landete es wieder in Zürich, die Reisenden aus Deutschland mussten per Zug oder Mietwagen wieder nach Hause zurückkehren. Ob und wann ihnen von wem etwas zurückerstattet wird, steht in den Sternen.

„Schon wieder Freitag!“ meint Georg. „Die Zeit vergeht wie im Flug. Nur die Zeit bis zur Rückkehr unserer Nachbarn aus Neuseeland scheint ewig zu dauern. Vielleicht weil wir schon seit Anfang April auf sie warten.“

Let’s create heaven on earth!  

Text und Foto: Petra Dobrovolny 

Mein Tagebuch: 29. Juni 2020

29. Juni, Montag:

Gestern Abend gab es ein kräftiges Gewitter mit kurzem Hagel. Der Wind hat unsere Tomatentöpfe umgeworfen.

Letzte Woche musste ich mir ein neues Handy besorgen. Mein Mobilfunkanbieter hat die 2G-Antennen abgestellt, sang- und klanglos. Ohne mich zu benachrichtigen. Das ist eben genau das, wovor die 5G-Gegner warnen: Mit der Zeit werden die schwächeren Antennen einschliesslich 4G einfach abgestellt, und wir werden so indirekt gezwungen 5G zu benutzen. Die von diesen Antennen ausgehende starke Strahlenbelastung schwächt das Immunsystem und öffnet die Blut-Hirn-Schranke, sodass sich Gifte wie Schwermetalle noch besser im Gehirn ablagern. Dafür können wir unterwegs Filme anschauen und die Fensterstoren unserer Wohnung aus der Ferne bedienen.
Nun habe ich ein Handy, kein Smartphone, das 4G empfangen kann, aber meine private Nummer funktioniert nicht mehr, nur die geschäftliche. So muss ich heute wohl zum 3. Mal zum „help desk“ gehen, denn ausserdem gibt es noch eine „Misconfiguration“.

Die Zahlen der registrierten Infizierten steigen weltweit, besonders in den USA und in Brasilien. Die WHO schlägt Alarm. Präsident Trump sagt, das sei eben toll, wie fleissig in den USA getestet werde, „America first!“. Einige US-Staaten machen Lockerungen wieder rückgängig. Die Befugnis dazu hat Trump vor kurzem den Gouverneuren überlassen.
Auch in der Schweiz steigen die Zahlen. Seitdem die Klubs wieder öffnen dürfen, werden Partys nachgeholt. Am Wochenende hat in Zürich eine einzige Person 300 Mitfeiernde angesteckt. Viele davon haben fiktive Handynummern oder E-Mail-Adressen angegeben. Das „Tracing“ ist also nur begrenzt möglich.
Aus dem Ausland – Serbien! – Zurückkehrende sorgen für vermehrte Ansteckungen. Der Ruf nach Grenzkontrollen und Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln wird laut. Der Bundesrat tut sich noch immer schwer damit: Von Mitte März bis Anfang Juni hatte er die Bevölkerung bevormundet, das Maskentragen nur Erkrankten mit Symptomen empfohlen, besser liesse man es aber sein, denn Masken vermittelten eine falsche Sicherheit. Dies war eine konträre Aussage zur Empfehlung der WHO und der Virologen auch hier im Land. Ab Anfang Juni, als es endlich Masken gab, setzte der Bundesrat auf Eigenverantwortung der Bevölkerung. Das Resultat: Es trägt fast niemand eine Maske, auch nicht beim Einkaufen in Deutschland, wo in Geschäften immer noch eine Maskenpflicht gilt. Noch vor ein paar Tagen meine Bundesrat Berset, die Virologen hätten ihre Meinung, der Bundesrat die seinige. Vorgestern sagte mir eine Freundin, wie wunderbar der Bundesrat alles gemacht hätte. Sie hätte sich sehr beschützt gefühlt.

Der Schritt von der Eigenverantwortung nach einer längeren Zeit der Bevormundung ist sehr gross. Eigenverantwortung bedingt eine klare und sachlich richtige Information, aufgrund welcher jeder und jede für sich entscheiden kann. Als Georg im April im Bus eine Maske trug, wurde er manchmal angepöbelt oder Mitfahrende mieden ihn wie die Pest. Dabei trägt die Maske auch zur Sicherheit der anderen bei. Dies wurde vom Bundesrat nie kommuniziert. Ein Leserbriefschreiber meint, das Wort „Mitverantwortung“ sei besser als „Eigenverantwortung“, welches nach Egoismus töne.

Mein Tagebuch: 28. und 29. Juni 2020

28. Juni 2020, Sonntag:

Für die kommende Woche sagen gemäss Estelle die Karten das Ende eines Zyklus voraus. Wir werden etwas Neues beginnen, vielleicht ein Geschenk oder eine Gelegenheit erhalten, eine andere Richtung im Leben einschlagen. Wir erreichen etwas, sehen die Frucht unserer Arbeit und können stolz auf uns sein. Es ist Zeit zum Feiern. Wir haben einen Wunsch oder uns ein Ziel gesetzt. Wie und was sich genau erfüllen wird, sollten wir mit unseren Vorstellungen nicht einengen, sondern das konkrete Ergebnis den Engeln überlassen. „Hold your dream loosely, so the angels can surprise you!“

Die Zeitungen bringen Fotos von überfüllten Stränden in Bournemouth, Südengland, und Scharbeutz an der Ostsee. Abstandhalten unmöglich.
Seit letztem Donnerstag steht die „Swiss-Covid-App“ für das „Tracing“ offiziell zur Verfügung. Personen, die positiv auf das Virus getestet wurden, erhalten einen Code. Diesen müssen sie in der App erfassen. Das Programm benachrichtigt danach sog. Kontaktpersonen, welche der infizierten Person mehr als 15 Minuten näher als 1.5 Meter waren. Diese Kontaktpersonen sollten sich beim Kantonsarzt oder beim BAG melden. Die Behörden entscheiden dann, ob ein Test oder eine bis zu 14-tägige Quarantäne nötig ist. Für die betroffenen Kontaktpersonen bedeutet dies eventuell auch eine Isolation von den eigenen Familienmitgliedern, der Ausfall des Erwerbs werde vom Bund gedeckt. Zwei Prozent der Bevölkerung hat sich die App auf ihr Handy geladen. Die Kantonsärzt*innen möchten die erfassten Daten auch zur Forschung verwenden. Das BAG bestätigt, dass dies nur in einem beschränkten Rahmen möglich sei. Die gesetzliche Grundlage fehlt dazu. Sicherheitsexperten empfehlen, die App nicht immer eingeschaltet zu lassen.
Georg und ich haben Handys, die „app-untauglich“ sind. Und damit sind wir nicht die Einzigen.

29. Juni, Montag:

Gestern Abend gab es ein kräftiges Gewitter mit kurzem Hagel. Der Wind hat unsere Tomatentöpfe umgeworfen.

Letzte Woche musste ich mir ein neues Handy besorgen. Mein Mobilfunkanbieter hat die 2G-Antennen abgestellt, sang- und klanglos. Ohne mich zu benachrichtigen. Das ist eben genau das, wovor die 5G-Gegner warnen: Mit der Zeit werden die schwächeren Antennen einschliesslich 4G einfach abgestellt, und wir werden so indirekt gezwungen 5G zu benutzen. Die von diesen Antennen ausgehende starke Strahlenbelastung schwächt das Immunsystem und öffnet die Blut-Hirn-Schranke, sodass sich Gifte wie Schwermetalle noch besser im Gehirn ablagern. Dafür können wir unterwegs Filme anschauen und die Fensterstoren unserer Wohnung aus der Ferne bedienen.
Nun habe ich ein Handy, kein Smartphone, das 4G empfangen kann, aber meine private Nummer funktioniert nicht mehr, nur die geschäftliche. So muss ich heute wohl zum 3. Mal zum „help desk“ gehen, denn ausserdem gibt es noch eine „Misconfiguration“.

Die Zahlen der Infizierten steigen weltweit, besonders in den USA und in Brasilien. Die WHO schlägt Alarm. Präsident Trump sagt, das sei eben toll, wie fleissig in den USA getestet werde, „America first!“. Einige Staaten machen Lockerungen wieder rückgängig. Die Befugnis dazu hat Trump vor kurzem den Gouverneuren überlassen.
Auch in der Schweiz steigen die Zahlen. Seitdem die Klubs wieder öffnen dürfen, werden Partys nachgeholt. Am Wochenende hat in Zürich eine einzige Person 300 Mitfeiernde angesteckt. Viele davon haben fiktive Handynummern oder E-Mail-Adressen angegeben. Das „Tracing“ ist also nur begrenzt möglich.
Auch aus dem Ausland – Serbien! – Zurückkehrende sorgen für steigende Zahlen. Der Ruf nach Grenzkontrollen und Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln wird laut. Der Bundesrat tut sich schwer damit: Von Mitte März bis Anfang Juni hatte er die Bevölkerung bevormundet, das Maskentragen nur Erkrankten mit Symptomen empfohlen, besser liesse man es aber sein, denn Masken vermittelten eine falsche Sicherheit. Dies war eine konträre Aussage zur Empfehlung der WHO und der Virologen auch hier im Land. Ab Anfang Juni, als es endlich Masken gab, setzte der Bundesrat auf Eigenverantwortung der Bevölkerung. Das Resultat: Es trägt fast niemand eine Maske, auch nicht beim Einkaufen in Deutschland, wo in Geschäften immer noch eine Maskenpflicht gilt. Noch vor ein paar Tagen meine Bundesrat Berset, die Virologen hätten ihre Meinung, der Bundesrat die seinige. Vorgestern sagte mir eine Freundin, wie wunderbar der Bundesrat alles gemacht hätte. Sie hätte sich sehr beschützt gefühlt.

Der Schritt von der Eigenverantwortung nach einer längeren Zeit der Bevormundung ist sehr gross. Eigenverantwortung bedingt eine klare und sachlich richtige Information, aufgrund welcher jeder und jede für sich entscheiden kann. Als Georg im April im Bus eine Maske trug, wurde er manchmal angepöbelt oder Mitfahrende mieden ihn wie die Pest. Dabei trägt die Maske auch zur Sicherheit der anderen bei. Dies wurde vom Bundesrat nie kommuniziert. Ein Leserbriefschreiber meint, das Wort „Mitverantwortung“ sei besser als „Eigenverantwortung“, welches nach Egoismus töne.

Text: Petra Dobrovolny

Foto: Georg Dobrovolny

Mein Tagebuch: 23. und 24. Juni 2020

23. Juni, Dienstag und 24. Juni, Mittwoch:

Sehr warmes Sommerwetter, heute werden es mindestens 25°C. Wäsche waschen und Johannisbeeren sammeln, am Abend ins Glasatelier.
Ein ganz normaler Tag? Heute entdecken Experten während einer halben Stunde aussergewöhnliche Ausschläge im magnetischen Feld unseres Planeten. Niemand kann dieses Phänomen erklären, denn die Sonnenstürme sind zurzeit so ruhig, wie noch nie in diesem Jahr.

Die Schweizer Fleischbranche sieht sich im Unterschied zu Deutschland gerüstet: Es hätte „keine grösseren“ Corona-Ausbrüche gegeben. Die Schutzmassnahmen seien sehr streng, also Abstandhalten und Masken. Das Foto der NZZ vom 24. Juni, eine Innenaufnahme einer Zubereitungsabteilung, zeigt die Angestellten zwar mit Plastikhauben, Schürzen und Handschuhen, jedoch ohne Masken. Vielleicht ist es ein „vor-der-Corona-Zeit-Foto“.
Während einer Klangmeditation habe ich folgende Vision: Eine Delegation sogenannter Nutztiere, d.h. ein paar Kühe, Schweine und Hühner, kommt zu mir. Die Leitkuh gibt mir eine Botschaft für die Menschen: „Führt uns nicht mehr in die Schlachthöfe. Das macht euch krank!“ Sie sagt nicht, dass wir kein Fleisch mehr essen sollen. Es wäre jedoch an der Zeit, die Fleischverarbeitung und den Umgang mit den Tieren zu ändern.
Georg und ich essen seit 43 Jahren kein Fleisch mehr. In unserer unmittelbaren Umgebung wird im Sommer zum Glück nicht gegrillt. Immer öfter sehen wir bei den Grillstellen am Ufer der Aare, dass Familien Brotteig um Stöcke wickeln, die die Kinder dann ins Feuer halten. Alle scheinen damit zufrieden zu sein. Es geht auch anders.

Am Abend gehe ich ins Glasatelier, welches sich in unserer Nähe befindet. Meine Lehrerin bzw. „Glas-Meisterin“ zeigt mir, wie man in der 800°C heissen Flamme herzförmige Perlen aus Murano-Glas formen kann. Mit dem Resultat bin ich noch nicht zufrieden, da muss ich noch üben.  


Foto und Text: Petra Dobrovolny 

Mein Tagebuch: Montag, 22. Juni 2020

22. Juni 2020, Montag:

Ab heute dürfen wir uns einen halben Meter näher rücken. Die R-Zahl für die Schweiz ist wieder auf 1 gestiegen. In Deutschland beträgt sie jetzt 1,79. In Gütersloh gab es in der Fleischfabrik Tönnies einen Ausbruchsherd mit inzwischen über 1‘300 registrierten Infizierten. Der Chef der Firma tritt persönlich vor das Mikrofon: Es werde sich in der Branche etwas ändern. Dafür werde er sorgen, denn so ginge das nicht!

Präsident Trump spricht in der Stadt Tulsa in Oklahoma zu den Anhängern, viele Sitzplätze bleiben leer. Er wollte ursprünglich genau an dem Jahrestag des Massakers an der schwarzen Bevölkerung hier auftreten, musste das Datum jedoch wegen Protesten um ein paar Tage verschieben. Er erwähnt weder George Floyd noch den Jahrestag. Stattdessen beschimpft er die Bewegung „Black lives matter“. Na, wenn das mal gut geht! Nicht ohne Grund hatte Trump den chinesischen Präsidenten Xi um Hilfe für seinen Wahlkampf geboten.

Die 17-jährige Klima-Aktivistin Greta Thunberg meldet sich nach längerer Zeit wieder zu Wort, in einer Radiosendung. Sie sei enttäuscht, dass trotz vielen Versprechen die Regierungen noch fast nichts wegen der Klimakrise unternommen hätten. Positiv sieht sie die Reaktionen auf das Corona-Virus als Beispiel dafür, dass wir daraus lernen könnten: „Die Einsicht, wie man einen Notstand auch als Notstand behandeln sollte.“ Der „Bund“ von heute schreibt: „Sie verwies auf die astronomischen Summen, die allerorten zur Bekämpfung der Corona-Krise bereitgestellt werden, darauf, wie Menschen über Nacht ihr Verhalten ändern, wie Bürger mit einem Mal auf Experten hören, Gesellschaften und Politiker zusammenstehen und die Medien sich mit einem Mal weltweit fast ausschliesslich auf die Krise konzentrieren.“  

„Yes! You are ready!“

Mein Tagebuch: 20. und 21. Juni 2020

20. Juni 2020, Samstag:

Der Bundesrat hat über neue Lockerungen entschieden. Das Notrecht gilt ab sofort nicht mehr, die Kantone sollen wieder für die Sicherheit zuständig sein. Weiterhin gelten Empfehlungen: Bei Symptomen solle man sich testen lassen und in Quarantäne begeben, Homeoffice, wenn möglich, ab Montag gilt ein Abstand von 1,5 m, Demonstrierende sollten Masken tragen. Dringendst empfohlen sind Hygienemasken im öffentlichen Verkehr. Ab jetzt sind Versammlungen mit 1000 Menschen zugelassen.
Die Experten der Taskforce kritisieren diese ihrer Ansicht nach zu frühen und zu weitgehenden Lockerungen. Die Schweiz sei nicht darauf vorbereitet, die Zahl der Infizierten stieg in dieser Woche von 30 auf 50 pro Tag.

An manchen Orten tauchen kleine Plakate auf, die im Layout jenen des BAG zum Verwechseln ähneln. Nur der Text der Empfehlungen ist anders. Der Titel lautet: „Positivität fördern statt Angst.“ Das Motto des BAG „So schützen wir uns“ wurde kopiert. Das grösste Piktogramm zeigt kleine männliche und weibliche Figuren, die in der Form eines Herzens zusammenstehen. Der dazugehörende Text: „Eine bessere freie Welt für ALLE aktiv mitgestalten. Unsere Grundrechte bewahren!“ Unter der Rubrik „Weiterhin wichtig“ sind auf zwei Zeilen verteilt je 4 Piktogramme zu sehen mit dem Text: „Regelmässig meditieren, die geistige Welt um Hilfe bitten, aufbauende Texte lesen, Durchblick anstreben, nachdenken und hinterfragen, sich nichts vorgaukeln lassen, gleichschalten nicht zulassen, die geistige Freiheit nie aufgeben.“

21. Juni, Sonntag:

Sommerwetter und Ruhe im Quartier. Am Abend lacht eine Familie bei einer Feier in ihrem Garten. Die Lebensfreude ist nicht aufzuhalten! Auch die Restaurants in der Berner Altstadt sind im Freien gut besetzt, der Duft von Oregano und Pizza liegt in der Luft. Es ist friedlich. Während ich über den Waisenhausplatz zum Bahnhof laufe, schenke ich den Gästen ein Lächeln, sie lächeln freudig zurück. Kinder spielen Nachlaufen, Hunde sitzen schwanzwedelnd vor Herrchen oder Frauchen in der Hoffnung auf ein Stück Pizza. Das Auto aus Luxemburg steht immer noch vor dem Hotel Savoy, ein Gast aus Deutschland fährt vor. Weitere deutsche Gäste rollen Ihre Koffer vom Bahnhof herkommend in die Altstadt.

Gemäss dem britischen Astrologen Steve Judd braut sich am Himmel einiges zusammen: Gestern Nacht war die Sommersonnenwende, 9 Stunden später, also heute Morgen fand eine ringförmige Sonnenfinsternis bei Neumond statt. Fünf Planeten sind rückläufig, ab Montag bis Donnerstag nächster Woche sogar sechs. Mars ist bis Januar rückläufig. Dies ist er sonst höchstens für 4 Wochen. Welche Zeitqualität lässt sich aus dieser ausserordentlichen Konstellation ableiten? Steve Judd rät zu einer vorsichtigen Haltung gegenüber der nächsten Zukunft. Das Schlimmste ist noch nicht vorbei, es kämen tiefgreifende Änderungen auf uns zu. Bisheriges und Alt-Bewährtes werden wir überdenken, der Ruf nach Reformen wird laut. Strukturen lösen sich auf. Neue Lösungen sind noch nicht greifbar. Bis Ende Jahr sind starke geo-physikalische Ereignisse, also Vulkanausbrüche und Erdbeben zu erwarten, besonders in der Zeit vom 12. bis 14. Juli und in der 2. Hälfte Oktober.

Heute koche ich zum letzten Mal Rhabarberkompott. Die Saison dafür ist zu Ende. Ich mische eine Handvoll schwarzer Johannisbeeren aus unserem Garten hinzu und würze alles mit Zimt – sehr viel -, Sternanis – eher wenig -, Nelken, Muskat, Bourbon-Vanille und Rohrzucker. „Mmmh!“ meint Georg. Dieses Rezept sollte ich patentieren lassen.

Estelle liest die Karten für die kommende Woche: Wir gebrauchen unsere Intuition und betrachten die Welt aus der Perspektive der Einheit. Wir sind entschlossen und bringen unsere Schöpferkraft zum Ausdruck. Uns erwartet ein neuer Anfang, bei welchem unsere neu entdeckte Kreativität eine Rolle spielt. Wir können uns und den Geschehnissen vertrauen, auch wenn wir nicht alles verstehen. Es passiert viel hinter der Bühne. Die Engel finden: „Ihr seid bereit! You are ready! You can create heaven on earth! Ihr könnt den Himmel auf Erden erschaffen!“

Ich will es genauer wissen und besuche auf meinem Sonntagsspaziergang meine Freundin, die Eiche. Sie war schon vor mir da und wird es auch nach mir sein. Deswegen hat sie mit ihrer Weisheit eine andere Perspektive als ich. Sie flüstert mir zu:

Mach‘ dir keine Sorgen,
denke nicht an morgen
und schon gar nicht an übermorgen!
Eine Annahme ist das alles,
du stellst dir damit eine Falle!

Darauf fällst du nicht herein,
am besten lässt du das Morgen sein
und hörst auf meinen Rat,
den du umsetzt in die Tat:

Denk‘ nur an heute
und das mit aller Freude.
Geh‘ mit Sonne im Herzen
durch die Welt,
in der es nie an etwas fehlt.

Hülle und Fülle
jetzt und hier.
Es geschehe SEIN Wille!
Amen. So ist es.
Das sag‘ ich dir.

Deine Freundin, die Eiche


In der Sprache des indigenen Volkes der Hopi in Nordamerika gibt es nur die Gegenwart. Vergangenheit und Zukunft sind darin eingeschlossen und mitgemeint.
Ich finde das sehr weise. Auch Gregg Braden betont in seinem Buch „Der Jesaja-Effekt“, dass wir nicht aus einem Mangelgefühl heraus um eine bessere Zukunft bitten sollen. Das Geheimnis für die Erfüllung von Gebeten liegt darin, dass wir uns unsere Wünsche so vorstellen, als seien sie bereits in Erfüllung gegangen. Zum Beispiel würde der Satz des Liedes „Möge Heilung gescheh’n!“ zur kraftvollen Version „Ja, ja, Heilung ist geschehen“.

              

   
  Fotos und Text: Petra Dobrovolny    

  

Mein Tagebuch: 17. und 19. Juni 2020

17. Juni, Mittwoch:

Heute lese ich das interessante Interview mit dem deutschen Virologen Prof. Christian Drosten im Spiegel Nr. 23 vom 30 Mai: Er meint, die 2. Welle liesse sich durch unsere gemeinsamen Anstrengungen verhindern. Wo sich ein Ausbruch zusammenbraue, könne man dank Kontaktdaten schnell handeln und die Leute in Quarantäne schicken. Nach neustem Wissensstand müsse diese nicht mehr zwei, sondern nur noch eine Woche dauern. Kinder hätten keine Symptome, könnten aber Erwachsene anstecken. Weiterhin sei bis Ende Jahr von Kongressen und Konferenzen abzusehen. Im Winter werde man sehen, wie sich das engere Zusammensein in geschlossenen Räumen auswirke.

In der Mittagssendung wird Herr Prof. Matthias Egger, der derzeitige Leiter der wissenschaftlichen Taskforce des Bundesrates vom Schweizer Radio interviewt. Bis Mitte Mai sei die Lage mit 100 Neuinfizierten pro Woche in der Schweiz gut gewesen, jetzt nähmen die Zahlen wieder leicht zu. Im Moment empfiehlt er keine weiteren Lockerungen. Seit dem 6. und dem 15. Juni habe es weitere Lockerungen der Massnahmen gegeben, jetzt müsse man erstmal abwarten, wie sich die Lage weiterentwickle. Er gibt sich optimistisch, dass wir gemeinsam eine 2. Welle verhindern können, denn die Kommunikation des BAG und des Bundesrates mit der Bevölkerung habe sich verbessert.
Abstandhalten, Masken im öffentlichen Verkehr – nur jeder 20. Fahrgast trägt eine -, Kontaktverfolgung und, wenn möglich, weiterhin Homeoffice sind nach wie vor sehr wichtig und empfohlen. Die neuen Plakate des BAG mit den zurzeit geltenden Empfehlungen haben jetzt einen hellblauen Hintergrund, am Anfang waren sie Rot, dann Magenta. Am 24. Juni wird der Bundesrat seine neusten Entscheide mitteilen. Der empfohlene Abstand von bis jetzt 2 m wird voraussichtlich um einen halben Meter gekürzt.

Für diese Woche sagen uns die Karten von Estelle: „Wir sehen das Licht am Ende des Tunnels, wir werden von den Engeln beschützt und von der geistigen Welt geführt. Es gibt Grund genug, um optimistisch zu sein, das Leben zu umarmen und die Erneuerung willkommen zu heissen. Auch wenn wir jetzt den Kokon verlassen, sollten weiterhin auf unser Herz und die innere Stimme hören und damit in Verbindung bleiben.“ Die Engel sagen: „Yes! Be assertive!“ Wählt nur das, was für euch stimmt und glaubt nicht alles!

Herr Prof. Martin Haditsch, ein österreichischer Mikrobiologe, der in Niedersachsen arbeitet, kritisiert auf Youtube die Interpretationen der Statistiken durch das Robert-Koch-Institut, vor welchem er bis vor kurzem eine grosse Hochachtung hatte. Vor allem meint er, dass die Selbstbestimmung der Bürger und Bürgerinnen nicht übergangen werden dürfe. Auch müssten die Risikogruppen anders definiert werden. Die Darstellung von Horrorbildern und die Verbreitung von Horrordaten in den Medien verurteilt er entschieden.
Der K-Tipp, eine Schweizer Zeitschrift für Konsument*innen, vergleicht in seiner Nr. 12 vom 17. Juni die Statistiken für Todesfälle in den ersten 22 Wochen der Jahre 2015 bis 2020 und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis: 2015 war das schlimmste Grippejahr! Vor allem von den über 65-Jährigen starben 2377 mehr als erwartet! Trotz Corona-Pandemie gab es bisher in diesem Jahr kaum mehr Todesfälle als in anderen Jahren. Bei den über 65-Jährigen waren es 379 mehr als erwartet, bei den unter 65-Jährigen waren es 48 mehr als prognostiziert. 



Am letzten Freitag habe ich ein grosses Bücherpaket erhalten: Der Erzählband „Eine riskante Fahrt durch die Sahara“, herausgegeben vom Literaturpodium in Deutschland ist mit zwei Beiträgen von mir erschienen: „Das Geheimnis der Seelenschlange“ und „Eine Rose für Aschenputtel“. Beide Erzählungen, insgesamt 102 Seiten, schildern die Entwicklung von einer tiefen Lebenskrise zum erfüllenden Lebenssinn und basieren auf Erfahrungen mit Hilfesuchenden in meiner psychotherapeutischen Praxis. Ich beschreibe hier, wie eine verwundete Seele durch Traumanalysen und Atemübungen natürlicherweise ins Gleichgewicht kommen und reifen kann.
Jede Lebenskrise bietet eine Chance. Dies erleben wir während dieser Situation einer Pandemie weltweit. Viele Menschen entdecken ihre Kreativität und Hilfsbereitschaft. Vielen wird klar, nach welchen Werten sie ihre Lebensweise neu ausrichten wollen. Ein junger Vater sagte mir: „Mir gefällt die Corona-Zeit: Ich lerne meine Kinder neu kennen und entdecke auch neue Fähigkeiten bei mir selbst!“
Das aus dem Griechischen stammende Wort „Katastrophe“ bedeutet nicht das Ende, sondern eine „Wende“, also eine neue Möglichkeit.

Die Engel meinen: „Yes, you can!“ Wir können an unsere Schöpferkraft glauben! Sie ist stärker als wir meinen.



19. Juni, Freitag:

„Schon wieder Freitag!“, meint Georg. Die Zeit scheint zu fliegen. Das Johanniskraut beginnt zu blühen, unsere schwarzen Johannisbeeren sind reif. Am Sonntag wird bereits die Sommersonnenwende und ein paar Stunden danach eine ringförmige Sonnenfinsternis stattfinden. Die Welt wird nicht untergehen, aber tiefgreifende Veränderungen erleben: Astrologisch werden dies vor allem Länder wie die USA, Afrika, Indien, Pakistan und Hongkong spüren. Die Planetenkonstellation entspricht jener von vor 600 Jahren. Saturn steht in Konjunktion mit Pluto: Alte Strukturen zerfallen, Neues wird entstehen.

Endlich erhalten wir eine Nachricht von unseren Nachbarn aus Neuseeland: Sie werden voraussichtlich am 10. Juli zurückkehren. Darüber freuen wir uns und halten ihnen die Daumen, dass die zweitägige Reise wie geplant verlaufen wird. In Neuseeland hat es schon geschneit, die Wintersonnenwende steht bevor.

Ich erhalte die Nachricht, dass wieder ein neues Buch von Paula Himmelreich erschienen ist: „Der Wind der Veränderung: Eine wundervolle Botschaft aus dem Himmel.“ Was wollen wir mehr?



Buchtitelseite: www.literaturpodium.de
Fotos und Text: Petra Dobrovolny

Neuerscheinung

„Riskante Fahrt in die Sahara“
Erzählungen herausgegeben vom literaturpodium.de
in der Dorante Edition, Berlin 2020

Petra Dobrovolny-Mühlenbach, Werner Hetzschold,
Marita Wilma Lasch
und viele andere, insgesamt 18 Autor*innen

424 Seiten, erhältlich im Buchhandel