Ein Weihnachtsgedicht

Ein Weihnachtsgedicht

Werde wie das Weihnachtskind!
URVERTRAUEN
Geborgenheit entspringt.
Das ganze Universum
ist deine Göttin Mutter:
Umhüllend immer da!

DRUM:
Werde dir gewahr
in Krippe und Hütte,
unter Decke und Himmelszelt:
Du bist umsorgt und eingehüllt,
auf dass es dir an nichts fehlt.

Von Ferne
leuchten dir die Sterne.
Die Engel lächeln dir zu,
und Ochs‘ und Esel schauen zu.
Du schliesst deine Äuglein in
himmlischer Ruh‘.

Du träumst von Königen,
die dich mit Gold beschenken,
und Hirten mit Schafen,
die dich auch bedenken.

Vor allem träumst du
 deinem Lebensauftrag entgegen,
denn du willst doch
in dieser Welt etwas bewegen!
So folgst du dem damaligen
Weihnachtskinde,
auf dass mehr und mehr
Liebe und Frieden

auf diese Welt finde.

Petra Dobrovolny-Mühlenbach

Das Herz der Eiche

Das Herz der Eiche

In meine knorrige Rinde
kann kein Liebespaar
ein Herz ritzen.

Nun hab‘ ich selbst
für dich ein Herz gemalt
auf meine Rinde!

Möge es dich erfreu’n,
mein Kinde!

Gehst du achtsam durch die Natur,
dir manches Herz entgegenkommt!
Wund’re dich nur!

Vieles wirst du entdecken,
was wiederum dein Herz
wird wecken!

Text und Foto:
Petra Dobrovolny-Mühlenbach