Mein Tagebuch: 04.12.2021

04. Dezember, Samstag: Sonnenfinsternis

Heute findet im Sternzeichen Schütze eine totale Sonnenfinsternis bei Neumond statt. Astrologisch gesehen schliesst sich ein Zyklus. Das Alte geht, das Neue kommt. In geistiger Hinsicht findet eine Wiedergeburt statt: Wir lassen uns «von oben» keine Angst mehr machen. Gemeinsam sind wir stark, vernetzen uns und finden gemeinsam Lösungen. Die Sternenkonstellation begünstigt, dass die Wahrheit zum Vorschein kommt. Gleichzeitig herrscht aber auch viel Verwirrung darüber, was jetzt stimmt und was nicht. Die britische Astrologin Pam Gregory fasst es zusammen: «Die Angst geht, die Liebe kommt.» Wir werden uns nicht mehr gegenseitig bekämpfen. Konkurrenzdenken verabschiedet sich, Zusammenarbeit wird gefragt und führt zum Erfolg im Dienst einer Sache. Auf die nun kommende Zeit können wir uns am besten einstimmen, wenn wir über unsere Wünsche meditieren und neue Absichten formulieren. Was macht uns glücklich? Wie soll die Welt aussehen, in der wir leben möchten? Das Sternzeichen Schütze steht für Wahrheit, Gerechtigkeit, Glaubenssysteme, Weisheit und höheres Bewusstsein. Auf diesem Gebiet wird sich in den kommenden sechs Monaten viel tun. Vor allem in den USA, deren Geburtshoroskop durch die Wiederkehr von Pluto besonders aktiviert wird.

Vorgestern hat das britische Gesundheitsamt bestätigt, dass die Impfung unbedingt in den Muskel und nicht in eine Vene verabreicht werden soll. Die Nadel soll nach dem Einstich und vor dem Injizieren ein Stück zurückgezogen werden. «To aspirate» heisst das auf Englisch. Dr. John Campbell freut sich über diese offizielle Anweisung, fragt sich aber: «Warum erst jetzt?»

Es schneit und schneit. Auf unserer Dachterrasse liegt schon ein halber Meter Schnee. Georg sagt mir am Telefon, dass es in Bremgarten am Nachmittag 8 oder 10° warm werden soll. In Leukerbad wird ein Gewitter mit heftigem Sturm erwartet. Somit packe ich jetzt meine Sachen und nehme Bus und Zug Richtung Bern.

Foto und Text: Petra Dobrovolny      

Mein Tagebuch: 26.11.2021

26. November, Mittwoch: Surrealer Adventschmuck und eine verbrannte Hand

Seit einigen Tagen hat sich der Hochnebel über dem Mittelland nicht mehr aufgelöst. Vorgestern hat wieder der traditionelle Berner „Zibelemärit“ stattgefunden. Allerdings ohne Alkoholausschank. Die Infektionszahlen steigen, doch die Belegung der Intensivbetten nicht. Deswegen will der Bundesrat keine weiteren Massnahmen ergreifen. Er meint sogar, dass es sich bewährt habe, es den Kantonen zu überlassen ja nach Situation zu handeln. Morgen wird der Weihnachtsmarkt auf dem Waisenhausplatz eröffnet. Jemand hat mir erzählt, dass in Konstanz der Weihnachtsmarkt nach vier Tagen wegen Corona wieder geschlossen wurde.

Für Morgen wurde der erste Schnee bis in die Niederungen vorhergesagt. Deswegen versorge ich unsere immer noch wunderbar blühenden Geranien auf der Veranda. Blumentöpfe wollen vor dem Winter noch geleert und die Sträucher der Johannisbeeren geschnitten werden. Georg hilft mir bei den Arbeiten so gut es mit nur einer Hand geht. Vor allem versorgt er mich liebevoll mit heissem Tee.  Geschafft: Vier Erika im Kistli auf der Fensterbank bei unserer Essecke werden uns über die kommenden Wintermonate mit ihrem grünen Kleid erfreuen. Vor der Haustüre hängt nun ein Adventskranz aus der hiesigen Biogärtnerei, die Blumenbank zieren zwei weitere Erikas in Rosa und Rot. Vor der Haustüre steht eine hohe weisse Vase mit grossen künstlichen Gerberas. Jemand in der Nachbarschaft hat dieses kitschige Arrangement verschenkt. Wir finden, dass es eine surrealistische Note zum Adventschmuck beiträgt und gut in diese Zeit passt.

Am Abend geniessen wir Georgs Kaminfeuer, dass er auch mit nur einer Hand meisterlich aufgebaut hat. Die linke andere Hand verträgt die Wärme nicht, sondern muss gekühlt werden. Nach zehn Röntgenbildern – insgesamt wurde fünf Mal jeweils die Vorder- und die Innenseite seit dem Unfall vom 17. Oktober geröntgt -, ist die Haut verbrannt und alles sehr angeschwollen. Der Hausarzt will sich nicht festlegen, ob eine Ruhigstellung oder eine Operation die Therapie wäre. Er schlägt sogar ein dreidimensionales Röntgenbild in einem dafür spezialisierten Spital vor. Georg hat dankend abgelehnt. Jeden Tag macht er Übungen und kann seine linke Hand inzwischen wieder gut bewegen. Schmerzen hat er nur bei Belastung. Die Verbrennung durch die Radioaktivität der Röntgenstrahlen behandelt er seit einigen Tagen mit einem kleinen Gelkissen, dass er immer wieder in das Gefrierfach unseres Kühlschranks legt.  

Text und Foto: Petra Dobrovolny    

Mein Tagebuch: 19.03.2021

19. März, Freitag: Sankt-Josefstag, ein Feiertag im katholischen Wallis

Nach fast 2 Wochen bin ich wieder in den Walliser Bergen angekommen. Die gestrige Fahrt von Bern nach Leukerbad war sehr angenehm, es waren wenig Leute unterwegs. In der Zeit meiner Abwesenheit ist hier wieder 1m Schnee gefallen, der auch unsere Dachterrasse bedeckt. Doch das Angebot im Supermarkt ist frühlingshaft: Grüne Spargel und Tulpen. Die Sonne steht bereits viel höher und erreicht unsere Terrasse eine gute halbe Stunde früher, das heisst um 10.30 h.

Die NZZ schreibt heute: «Die Schweizerinnen und Schweizer haben es satt. 64% der Befragten sehen im Verlust an Freiheit eines der Hauptprobleme. Jeder und jede 2. rechnet damit, dass eine Rückkehr zur Normalität nicht vor dem nächsten Winter wahrscheinlich ist.»

Vor einem Jahr wurde abgeraten über Ostern ins Tessin zu fahren. Die Botschaft von dort an die nördliche Schweiz: «Bleibt zuhause!» Dieses Jahr heisst es: «Ihr seid willkommen, aber mit Maske.» Der Stadtrat von Lugano erwägt auch eine Maskenpflicht für den Aussenbereich. Tessiner Hotels und Ferienwohnungen sind für die Osterferien bereits fast ausgebucht. Ich freue mich sehr darüber, dass die Menschen sich trotz der Angstmacherei der Mainstream-Medien nicht zuhause verkriechen. Auch unsere vier über 85-jährigen Bremgarten-Nachbarinnen und alleinlebende Witwen sind gesund und munter, versorgen sich selbst und treffen sich oft zu einem Schwatz – ohne Maske. Das war vor einem Jahr ganz anders.

Heute Nachmittag wird der Bundesrat uns mitteilen, ob und ab wann gelockert wird oder auch nicht. Alle hoffen zumindest auf wieder geöffnete Restaurantterrassen. Indessen zieht Frankreich die Schrauben für fast das ganze Land wieder an: Man darf das Haus nur aus einem triftigen Grund verlassen, ab 19 h überhaupt nicht mehr. In der Schweiz wurden zu keiner Zeit Ausgangssperren verhängt, auch die Bewegungsfreiheit wurde nicht auf so und so viele Kilometer eingeschränkt.

Deutschland hat die Impfung von AZ wegen der Gefahr von Blutgerinnseln auf Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts für Impfsicherheit ausgesetzt, Italien und Frankreich fühlen sich deswegen anscheinend überrumpelt. Die Schweiz hat diesen Impfstoff erst oder noch gar nicht bewilligt. Die WHO tut alles, um den «Schaden» zu begrenzen: Es gäbe keinen Zusammenhang zwischen der Impfung und den anschliessend aufgetretenen Blutgerinnseln. Prof. Bhakdi hatte bereits vor Wochen wegen der erhöhten Gefahr von Thrombosen vor dem Impfstoff gewarnt. Er wollte sich nach der Medienkampagne gegen ihn ursprünglich zurückziehen, sah sich aber genötigt gemeinsam mit seiner Frau ein weiteres Buch* zu schreiben, das Ende April im Goldegg-Verlag erscheinen wird: «Corona unmasked. Neue Daten, Erkenntnisse und Hintergründe.» Das Buch steht bereits jetzt auf der Bestsellerliste, so viele Vorbestellungen gibt es. 

Morgen ist die Tag-und-Nachtgleiche. Die Venus steht nahe zur Sonne, ein Grund zu Optimismus. Seit 2012 haben sich die 33 kosmischen Portale unseres Planeten geöffnet. Eines der wichtigsten ist das Bermuda-Dreieck, wo sich der grosse Kristall des versunkenen Kontinents Atlantis befindet. Wenn wir uns in einer Meditation damit verbinden, finden wir wieder Zugang zu dem damaligen atlantischen Wissen um die Naturgesetze, Frieden und Harmonie. Es gab dort auch ein besonderes Wissen um die heilende Kraft von Klängen und Kristallen. Der Amerikaner Frank Alper schrieb darüber in seinem Buch «Erkenntnisse aus Atlantis». Ich durfte die dort angegebenen Silben der Heilgesänge verwenden und habe sie 2017 für mein 39. Album «Journey to Atlantis» zusammen mit Klängen meiner Kristall-Lyra aufgenommen. Die Silbenreihe DOU-LA-E-VOA unterstützen die Atemwege. Für diejenigen, die sich dafür interessieren: Mein Album ist online bei iTunes erhältlich, weitere Informationen dazu gibt es auf meiner Webseite www.dolphinkissis.ch

* Der Titel des ersten Buches heisst: Corona – Fehlalarm? Ebenfalls im Goldegg-Verlag erschienen und Spiegel-Bestseller Nr. 1

Nach wie vor gibt über das Thema Corona weder in Deutschland, Österreich und der Schweiz keinen normalerweise üblichen wissenschaftlichen Diskurs. Dies bedauern alle WissenschaftlerInnen, die ihre andere Meinung in einer fachlichen Diskussion öffentlich zur Debatte stellen möchten. Sie kommen höchstens in den Kanälen unabhängiger JournalistInnen zu Wort, wie in Deutschland zum Beispiel bei Boris Reitschuster und bei Punkt.Preradovic oder im österreichischen Fernsehkanal «Respekt». Immer mehr Kanäle sehen sich der Zensur von Youtube ausgesetzt und wandern ab auf andere Plattformen. 

Der Bundesrat ist für eine sehr vorsichtige Lockerung: Die Restaurants bleiben bis auf weiteres geschlossen, die Terrassen ebenfalls. Dafür dürfen wir im privaten Bereich Ostern mit 10 Leuten feiern, bisher waren nur 5 erlaubt. Das Gastronomiegewerbe ist enttäuscht bis geschockt. Georg findet: „Was ist das für eine Logik? Die Restaurants der Hotels sind innen für Hotelgäste geöffnet. Oft sitzen dort gleichzeitig hundert oder mehr Gäste, essen und trinken. Ist das nicht gefährlicher als Terrassenrestaurants?“
Aber die Deutschen empfinden die Schweiz als Paradies, Frankreich und Italien verordnen wieder strengere Massnahmen. Das beeinflusst natürlich den Bundesrat in seiner Entscheidung einschliesslich das Mantra in den Nachrichten der Medien, dass die britische Variante besonders gefährlich sein soll und sich jetzt immer mehr verbreite.

Foto: Leukerbad Blick nach Südosten …
und Text: Petra Dobrovolny 

Mein Tagebuch: 15.03.2021

15. März, Montag: Ein Gedicht

Der Winter ist wieder eingekehrt, in den Bergen schneit es seit gestern, auch bei uns im Flachland. Doch hier bleibt der Schnee nicht liegen. Ab und zu stürmt es heftig. So verschiebe ich meine Reise in die Walliser Berge noch um ein paar Tage und schreibe stattdessen ein Gedicht über die Sturmböen:

Sturmböen von  A bis Z

Sturmböen wehen aus Südwest
und rütteln an allem,
was nicht niet- und nagelfest.

Offiziell spricht niemand von Inflation,
doch wir spüren sie länger schon:
Ein Bund Radiesli
kostet dieses Jahr bereits 3 Fränkli.
Und über Nacht
hat uns das Steueramt reicher gemacht:
100’000 mehr wert sei unser Haus …
… auf dem Papier,
doch die Praxis sieht anders aus:
Die Steuerrechnung steigt,
und das Amt wird reich.

Viele trauen nicht mehr der Bank
und verstecken ihr Geld
lieber zuhause im Schrank
oder unter der Matratze,
denn Sparen mit Konto
ist schon längst für die Katze.

Einige Länder der EU setzen den Impfstoff
von AZ aus
und empfehlen der Bevölkerung:
«Bleibt besser zuhaus’,
denn jetzt kommt die nächste Welle
und so auf die Schnelle
haben wir keine andere Lösung.»

In Brüssel schüttelt man den Kopf
und kann es nicht fassen:
Die Schweiz hat diesen Impfstoff erst gar nicht
zugelassen!
Die SchweizerInnen fahren Ski,
trinken Ovo und Bier im Schnee
und geniessen vom Restaurant das Take-Awee.
An der Aare turteln die neuen Liebespärchen.

Brüssel meint: «Ihr lebt wie im Märchen!
Doch bald bläst der nächste Sturm aus Südwest
und rüttelt an allem,
was nicht niet- und nagelfest.»

Foto: Blick auf das Berner Oberland und
Text: Petra Dobrovolny
















Hoffnung

Hoffnung

Über Nacht hat der Schnee
die Krokusse zugedeckt:
Es ist nochmal der Winter, der neckt!
Doch die Krokusse bewahren ihren Traum,
denn bald nimmt sich der Frühling seinen Raum.

Die Vöglein künden von ihm schon lange,
damit’s dir nicht soll werden bange.
Streu‘ ihnen nochmal Futter hin,
es wird dir danken die Amselin.
Ihr Nest ist schon fast bereit,
auch wenn es jetzt noch so schneit.

Petra Dobrovolny

Frühlingserwachen

Leg‘ dich ruhig noch auf’s Ohr
und halte Winterschlaf
bis der Frühling mit neuer Flor
dich weckt und auf der Wiese
blökt das Schaf.
Dann hörst du, wie die Vögel singen
und in deine Träume dringen.
An deiner Nase eine Fee dich kitzelt,
im Vorbeigeh’n ein Zwerg mit dir witzelt,
von weitem ruft der Rabe:
„Pack‘ ein deine Habe
und wandre in die weite Welt,
bevor der nächste Winter kommt
und der Schnee wieder fällt!“

Petra Dobrovolny