Mein Tagebuch: 12.09.2021

12. September, Sonntag: Immer wieder anders

Der Spätsommer hält noch an. Georg bringt von der Bio-Gärtnerei zwei noch blühende Tomatensetzlinge. Vielleicht bringen sie bis Oktober noch ein paar Früchte? Das wäre ein kleiner Trost nach dem Hagelschlag auf unsere Tomaten im Juli. Die Hoffnung geben wir nicht auf.

Ab Montag soll eine erweiterte Zertifikatpflicht gelten. Auch für die Innenbereiche der Restaurants. Vor einer Woche meinte Bundesrat Berset noch, dies sei eine «bizarre» Vorstellung. Jetzt hat er wieder mal seine Meinung geändert. – Spucktests in Schulen sollen doch nichts bringen. Die Maskenpflicht für Schüler und Schülerinnen wurde in den letzten Monaten mal als notwendig erachtet, zwischendurch wieder abgeschafft. Seit 18 Monaten werden uns sich ständig ändernde Regeln auferlegt, die vorher als sinnlos betrachtet wurden. Zunächst wurden Leute ohne Symptome gar nicht für Tests zugelassen, und es hiess, Masken seien eher schädlich als nützlich. Viele Spitäler wurden in der Pandemiezeit geschlossen, weil sie nicht rentieren. Jetzt, nach den Sommerferien, erweist sich die Bettenkapazität in den Intensivstationen als zu klein. Nicht dringende Operationen werden wieder verschoben. Ein grösseres Problem ist das fehlende Pflegepersonal. Unter solchen Bedingungen wie ständiger Überlastung und Impfpflicht haben viele gekündigt und orientieren sich beruflich um.

Die offiziellen Medien hetzen gegen die angeblich uneinsichtigen und arroganten Ungeimpften, die alles andere als solidarisch seien. Leserbriefschreibende rufen dazu auf, im eigenen Familien- und Bekanntenkreis Ungeimpfte unter sozialen Druck zu setzen. Jemand schreibt im «Bund» vom 11.09.: Wenn ab Montag die Zertifikatspflicht in Restaurants gilt, werde er als geimpfter Gast vor seiner Bestellung fragen, ob das gesamte Personal geimpft sei. Ist dies nicht der Fall, würde er aufstehen und sagen: «Tut mir leid! In dem Fall gehe ich wieder!»

Georg meint: «Die neue Krankheit heisst Kontrollitis. Jeder kontrolliert jeden.»
Die Welt wird bizarrer. Vor allem Kinder und Jugendliche kommen damit nicht zurecht. Besonders nicht damit, dass ihnen gesagt wird, sie könnten den Tod ihrer Grosseltern und Eltern verursachen. Die psychiatrischen Kliniken sind überfüllt.

Die Demonstrationen gegen die Massnahmen nehmen seit letztem Donnerstag, an welchem der Bundesrat die Erweiterung der Zertifikatspflicht ankündigte zu. Die Warteschlangen vor den Impfzentren werden wieder länger.

Wie wird das Volk am 28. November über das Covid-Gesetz abstimmen? Die Hoffnung geben wir nicht auf.

Ich nehme mein viersaitiges indisches Musikinstrument, die Tampura, und fahre nach Leukerbad. Am Abend gehe ich noch in die Therme, denn ab Morgen wird für den Eintritt ein Zertifikat verlangt. 

Foto und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 07.04.2021

07. April, Mittwoch:

Inzwischen ist der Winter zurückgekehrt, letzte Nacht waren es -8°C, auf unserer Dachterrasse liegen 2 cm Neuschnee.

Im «Bund» vom 1. April entdecke ich auf der Seite 5 eine kleine Notiz über Belgien: «Die Regierung muss nach einem Gerichtsurteil wegen unzureichender Rechtsgrundlage innerhalb von 30 Tagen alle Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zurücknehmen. Dies habe ein Gericht der Hauptstadt Brüssel in erster Instanz nach einer Klage der Liga für Menschenrechte entschieden, berichteten am Mittwoch mehrere Medien. Eine Sprecherin des Innenministeriums bestätigte das Urteil. Die Liga für Menschenrechte hatte den belgischen Staat zuvor verklagt.» Dies klingt fast wie ein Aprilscherz. Ich frage meinen Bruder, der in Luxemburg wohnt, ob er mehr weiss und wie die Corona-Situation in Luxemburg ist.

Er antwortet mir: «Belgien ist und war immer schon ein Aprilscherz. Vielleicht steht Flandern etwas besser da. Luxemburg schaut auf Belgien, Deutschland und Frankreich. Was machen diese drei? Dann mische man das und kreiert eine Synthese aus dem, was die drei Nachbarn machen. Das Kaninchen aus diesem Corona-Zylinder wird dann die luxemburgische „Pandemie-Politik“. Heute bei 3°C und Schneeschauern z.B. hat man die Terrassen geöffnet, und du kannst auf der Place d’Armes einen Kaffee trinken oder sonst etwas, sogar essen.»

Am 9. März hat das deutsche Bundesland Saarland die Corona-Schutzverordnung ausser Kraft gesetzt. Das Hauptargument: Die Intensivstationen seien nicht überlastet, die Situation rechtfertige keinen harten Lockdown.

Das Verlagshaus Tamedia, welches in der Schweiz mehrere Zeitungen herausgibt, hat eine Umfrage bei Pflege- und Altenheimen darüber gemacht, wie Pflegepersonal und Bewohner*innen im Rückblick auf das Frühjahr 2020 die Situation erlebt hatten. Das Ergebnis: Das Personal fühlte sich von den Behörden im Stich gelassen, es gab nicht genügend medizinisches Hilfsmaterial, zeitweise wegen der Quarantäne-Anordnungen auch nicht genügend Personal. Die Bewohner*innen fühlten sich entmündigt, in der Quarantäne als Schwerverbrecher*innen behandelt. Sie seien gar nicht gefragt worden, ob sie durch solche Massnahmen vor dem Virus «beschützt» werden wollten.  

Foto: Die Dala in Leukerbad, sie fliesst im Tal in die Rhone
und Text: Petra Dobrovolny        

Mein Tagebuch: 23. und 25.03.2021

23. März, Dienstag: Auf nach Mallorca! We can’t go on together …

Endlich hat sich der Nordwind gelegt, es wird wärmer!
Im Radio erklingt ein Song aus dem Jahre …? … mit Elvis Presley, ich spitze die Ohren, denn der Text scheint interessant zu sein: «We can’t go on together with suspicious minds!» Meiner Meinung passt diese Aussage in unsere jetzige Zeit: Wir können doch so nicht weitermachen, wenn wir uns gegenseitig misstrauen! Wenn wir uns verpetzen, denunzieren oder auch einfach nicht mehr miteinander reden, weil das Gegenüber anderer Meinung ist!

Auch wir erleben dies: Einige Bekannte haben sich in letzter Zeit von uns abgewendet, manchmal «mit besten Wünschen für unseren persönlichen Weg», will heissen: «Ihr werdet schon sehen, wo ihr landen werdet!» Andere sagen uns im Vertrauen: «Es ist gut, wenn ihr mutig seid und Fragen stellt. Über Corona können wir mit unseren Familien und Freunden schon längst nicht mehr reden.»

Die Nachrichten des Schweizer Radios berichten über Deutschland: Die Regierung hat wegen der «exponentiell steigenden Zahlen» schärfere Massnahmen bis zum 18. April angeordnet. Das öffentliche Leben wird besonders über Ostern heruntergefahren, Gottesdienste dürfen nur virtuell stattfinden, im privaten Kreis dürfen sich höchstens 5 Personen treffen, Menschenansammlungen im öffentlichen Raum sind grundsätzlich verboten. – Fazit: Die Bevölkerung war nicht brav genug, der Osterhase bleibt aus. Es ist bereits gesundheitsschädlich bzw. verantwortungslos gemeinsam die Auferstehung Christi zu feiern!

Man konzentriert sich nur darauf, wie sich die Massnahmen auf die Zahlen auswirken, aber nicht auf die Menschen. Kafka und Orwell werden in letzter Zeit oft zitiert. Wo bleiben vertrauensfördernde Massnahmen? Warum spricht man immer noch von «mit und an» oder «im Zusammenhang mit» Covid-Verstorbenen? Warum werden die Proben für den PCR-Test in manchen Ländern wie zum Beispiel in Deutschland und der Schweiz 40mal sequenziert? Die WHO sagte, dass das Resultat ab der 30. «Sequenzierung» d.h. Vergrösserung nicht mehr aussagefähig sei. Ausserdem wurde dieser Test bisher nicht für die Diagnostik im Alltag validiert. Ausgerechnet auf dieser Grundlage basieren die Massnahmen der Regierungen fast aller Länder weltweit. Menschen, die dieses Vorgehen hinterfragen, sogar angesehene Fachleute, werden beschimpft, diffamiert und mit Sanktionen bestraft. Und warum sollen gesunde und von Covid genesene Menschen geimpft werden? Dazu mit einem Impfstoff, der innerhalb von höchstens 7 Monaten entwickelt wurde und dessen Folgen noch gar nicht bekannt sind? Wo bleibt die Aufklärung über Immunsystem und Selbstheilungskräfte? Warum wird nur von Impfungen gesprochen und nicht von bereits erprobten Pflanzenheilmitteln?

«We can’t go on together with suspicious minds!»

Die neusten Nachrichten aus Deutschland: Der Lockdown wird nochmals verschärft. Fünf Tage «Osterruhe» ab Gründonnerstag, alles geschlossen. Ferien im eigenen Land und Wohnwagen sind nicht erlaubt, dafür Ferien auf Mallorca. Dort grassiert gerade die brasilianische Mutante des Virus. Die Festlandspanier selbst dürfen zurzeit nicht nach Mallorca reisen! Soviel ich mich erinnere, war es der deutsche Dichter Heinrich Heine, der einmal sagte: «Denk’ ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf
gebracht.»

25. März, Donnerstag:

… dann passiert ein Wunder: Frau Merkel hat am Mittwoch die Verordnung der Osterruhe zurückgenommen und sich entschuldigt. Die Begründung: Sie hätte sich für diese Massnahme zwar in bester Absicht entschieden, jedoch einsehen müssen, dass dies in einer so kurzen Zeit nicht durchsetzbar war.

Der Bundesrat hat entschieden, dass pro Person und Monat je 5 Selbsttests gratis in Apotheken zur Verfügung stehen sollen. Bundesrat Berset hatte die frohe Botschaft verkündet, dass man sich ab sofort selbst testen könne, bevor man an Ostern Verwandte und Bekannte trifft. – Ich frage hier in Leukerbad in der Apotheke nach. Die Pharma-Assistentin sagt mir: Dies sei frühestens ab dem 1. April der Fall, doch man glaube es erst, wenn die Selbsttests auch tatsächlich geliefert werden.

In Berlin bleibt das Impfzentrum, in dem ausschliesslich mit AZ geimpft wird, leer. Die Skepsis ist zu gross, besonders bei den Polizisten, denen diese Impftermine angeboten wurden. So will man denn den Impfstoff der «normalen» Bevölkerung anbieten. – Ich lese zurzeit das sehr empfehlenswerte Buch von Clemens G. Arvay: Corona Impfstoffe: Rettung oder Risiko. Es ist unglaublich, welche Tricks sich die ForscherInnen von AZ ausgedacht haben. Die Probanden erhielten ein paar Tage vor der Impfung prophylaktisch ein Mittel gegen Fieber und Erkältung. Die Versuchsgruppe erhielt nicht wie sonst üblich ein Placebo, sondern eine Impfung gegen Hirnhautentzündung. Dies alles bewirkt, dass die Statistik, die die Wirkung des Stoffs von AZ belegt, besser aussieht.

Zurzeit vergeht kein Tag, an welchem in den Medien nicht über Impfungen gesprochen wird. Die Forderungen, dass Geimpfte Privilegien erhalten sollten, und der soziale Druck sich impfen zu lassen, nehmen zu. Dabei ist es nicht erwiesen, dass sie immun gegen Covid sind, also über eine sog. sterile Immunität verfügen. Bereits Geimpfte können an dem Virus erkranken, nur das Risiko für einen schweren Verlauf und daran zu sterben, ist geringer. Dies bedeutet, dass Geimpfte das Virus weitergeben können.

Wo bleibt die Forschung über die grosse Gruppe der von Covid Genesenen? Diese macht immerhin 95% aus. Was wäre, wenn sich gerade diese als steril immun erweisen? Georg hat vor ein paar Wochen einem Freund gesagt: «Wenn es dir möglich ist, warte noch mit der Impfung. Es könnte sein, dass einmal nur noch Nicht-Geimpfte ein Flugzeug besteigen dürfen.»  

Das eidgenössische Jodlerfest, das im Juni in Basel hätte stattfinden sollen und welches bereits 2020 wegen Corona abgesagt worden war, wird noch einmal abgesagt. Auch dieses Jahr werden Grossveranstaltungen mit ca. 150’000 Personen in der Schweiz kaum möglich sein. – Und die Ferienreise im Sommer ins Ausland? Einige Fluggesellschaften haben bereits eine Art Impfpass eingeführt. Nun stellt sich heraus, dass es fraglich ist, ob alle Impfwilligen bis Ende Juli mit 2 Dosen geimpft werden können.

Zum Glück kann der Frühling nicht abgesagt werden und macht sich auch in den Bergen breit.

Foto und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 21.02.2021

21. Februar, Sonntag

Gestern, Samstag, hat in Berlin ein Schweigemarsch als Protest gegen die fortdauernden Corona-Massnahmen und die erodierende Demokratie stattgefunden. Eine Bürgerin aus Mecklenburg-Vorpommern hatte die Idee dazu. Sie meint, es sei schon genug geredet worden, Schweigen als Protest sei jetzt sinnvoller. Der freischaffende Journalist Boris Reitschuster berichtet davon in einem Lifestream auf Youtube über 2 Stunden lang. Er findet es bedauerlich, dass bei diesem guten Wetter nur ein paar Tausend Demonstrierende mitmachen, Kinder und Jugendliche sind fast keine dabei. Alle halten Abstand und tragen eine Maske. Trotzdem gibt es am Strassenrand immer wieder Gegendemonstrant*innen, die die am Schweigemarsch Teilnehmenden, übel beschimpfen und als «Nazi» bezeichnen. Herr Reitschuster, der auch regelmässig Fragen an der Bundespressekonferenz stellt und davon berichtet, erhält öfters einen spontanen persönlichen Dank für seine Arbeit, einmal ruft ihm aber ein Mann voller Hass entgegen: «Reitschuster, verpiss dich!» Es ist eindrucksvoll zu sehen, wie gespalten die Gesellschaft ist. Die Polizei verhält sich sehr höflich und zurückhaltend. Sie achtet darauf, dass sich die beiden Lager nicht in die Haare geraten.

In der Schweiz wird kaum öffentlich gegen die Massnahmen demonstriert. Die Empörung der Gewerbeverbände und bürgerlichen Parteien richtet sich zurzeit vor allem gegen Gesundheitsminister Berset, der ab 1. März zwar die Geschäfte wieder öffnen will, jedoch frühestens am 1. April die Restaurants und deren Terrassen. Der ehemalige Bundesrat und jahrzehntelange Chef der SVP (Schweiz. Volkspartei), Herr Blocher, bezeichnet Bundesrat Berset als Diktator. Damit erntet er aber keinerlei Beifall, denn solche Beschimpfungen oder Bezeichnungen sind in der Schweiz egal in welcher Partei verpönt.

Die offenen Terrassen der Bergrestaurants sollten gemäss Empfehlung des Bundesamtes für Gesundheit (!) geschlossen sein. Der Bundesrat schliesst sich an und gibt diese Empfehlung als Weisung, die befolgt werden sollte, heraus. Die Kundschaft darf offiziell nur ein Take away mitnehmen, aber weder Tische noch Stühle der Terrasse benützen. Die Restaurants finden aber, dass sich gerade dank der Tische grössere Menschenansammlungen vermeiden liessen. Sie hoffen, dass sich diese Diskussion sowieso bald erübrigt. Ein Restaurantbesitzer meint: «Dann soll der Bundesrat eben die Armee schicken.» Ich bin einfach schon mal dankbar, dass Restaurants, die Take away anbieten, die Toiletten öffnen dürfen.

Unsere Bekannten und Familienmitglieder in Deutschland und Tschechien staunen über die Schweiz, wo Hotels und Skigebiete geöffnet haben.

Foto: Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 12.02.2021

12. Januar, Freitag: Inzidenzzahlen, Visionssuche und «Warum?»

Jetzt in Deutschland zu leben, ist eine besondere Herausforderung. Bei der letzten Pressekonferenz der Regierung in Berlin, in der eine Verlängerung des Lockdowns bis Anfang März mitgeteilt wurde, verschlägt es mir die Sprache über diese unterschwelligen menschenverachtenden Aussagen, wenn man denn genau hinhört …  Ich möchte davon hier gar nichts wiedergeben. Wer Ohren hat, der oder die höre selbst.

Weisser Adler, ein spiritueller Lehrer, sagt: Diese Zeit ist eine Herausforderung oder Aufforderung dafür, die eigene Lebensvision zu finden oder neu zu überdenken. In der Tradition der sog. Indianer war die Aufgabe der Visionssuchenden ein paar Tage lang in der Einsamkeit der Natur ohne Essen und Trinken auszuharren. Dadurch entstand die geistige Klarheit über den eigenen Lebenssinn. Die jetzigen Lebensumstände bringen uns in eine ähnliche Situation: In der Isolation, fern von den meisten sozialen Kontakten, nur mit dem Nötigsten zum täglichen Gebrauch haben wir die Chance ohne Ablenkung für sich selbst zum Wesentlichen zu kommen und sich zu fragen: Was will ich in meinem Leben noch erreichen? Wofür will ich kämpfen? Was ist mir wichtig? Wer ist mir wichtig?

Visionssuche ist angesagt. Nutzen wir diese wertvolle Zeit! Lauschen wir nach innen!

Wollen wir ein Leben wie in einem sterilen Labor? Der Präsident des RKI, Herr Prof. Wieler, findet es gut, dass dank der Massnahmen auch andere Infektionskrankheiten kaum mehr aktiv sind. Am besten sei eine Inzidenz 0 oder höchstens 10, das bedeutet, dass am besten gar keiner von 100’000 Menschen sich innerhalb von 7 Tagen ansteckt. Deutschland hat zurzeit eine Inzidenz von 63. Bis 0 wäre noch ein langer Weg.  Die WHO empfiehlt Lockerungen ab 50. Nun hat die deutsche Bundesregierung eigenmächtig eine Inzidenzzahl von 35 (!!!) als Ziel festgelegt. Also werden die strengen Massnahmen um noch mindestens einen Monat verlängert und die Grenzen zu Nachbarländern, vor allem zu Tirol und Tschechien fast geschlossen.

In der Schweiz sorgen der Gewerbeverband, verschiedene Berufsverbände, die Gewerkschaften und vor allem die SVP (Schweiz. Volkspartei) dafür, dass der Bundesrat, vor allem Herr Berset sich weder zu sehr in seine Macht als Gesundheitsminister verliebt noch zu sehr nach Deutschland schielt. Auch seine eigene Partei, die SP, kritisiert ihn. Die SVP lanciert eine Petition, die die sofortige Öffnung der Geschäfte und weitere weitgehende Lockerungen fordert. Jede Stunde Lockdown koste die Schweiz 6 Millionen Franken. Die Schweizer*innen erreicht man am besten über das Portemonnaie. Da ist es gut herauszufinden, wieviel eine Stunde Freiheit kostet.

Die tschechische Virologin Sonja Pekova wird diffamiert, anstatt dass man sich mal anhört, was ihre Forschung ergeben hat. Sie hat herausgefunden, dass die neuen Mutanten des Virus keine neuen Varianten sind, sondern neue Stämme. Das Verhalten dieser Stämme sei so ungewöhnlich, dass sie vermutet, es gäbe ein geheimes Labor, das mit Absicht neue Virenstämme züchtet und auf die Welt loslässt. Die neu vorkommenden Viren seien nicht Mutanten von SARS-Cov-2, ähneln diesem auch nicht, sondern weisen eigene Stämme auf. Eigentlich müssten sie SARS-Cov-3, SARS-Cov-4 und SARS-Cov-5 benannt werden. Als Vergleich dazu, zieht sie das Beispiel verschiedener Hunderassen heran: Der heutige Hund ist keine mutierte Wolfsvariante, sondern hat auch eigenständige Gene, die mit der Zeit durch Züchtung entstanden sind. So gibt es heute Pinscher, Doggen und Pudel. Ihre Forschungsergebnisse könnten sich andere Virolog*innen doch mal konkret anschauen. Warum passiert das nicht? Stattdessen wird ihr vorgeworfen, vor 5 Jahren nicht richtig mit Forschungsgeldern umgegangen zu sein.

Falls Frau Pekova recht hat, hätte dies Folgen für den Impfstoff: Der bisherige Impfstoff würde nämlich überhaupt nicht bei den neuen Viren nützen. Eine Impfstoffhersteller-Firma sagt, dass der bisherige Impfstoff auch bei Mutanten nützt, dass es jedoch einfach sei, den Impfstoff anzupassen. Die Antwort der Swissmedic, der schweizerischen Zulassungsbehörde, lautet: Wenn nur geringe Veränderungen am Impfstoff nötig wären, würde sich ein kompliziertes und langwieriges Zulassungsverfahren erübrigen. Wir können also wieder mal beruhigt sein. Besonders, wenn wir nicht die Frage stellen, wer das bezahlt.

Die 10-köpfige Delegation der WHO, die vor kurzem Wuhan besuchte, um die Herkunft des Virus zu erkunden, hat nichts herausgefunden. Ihr Fazit: Es bleibe bei der Vermutung, dass es von Fledermäusen übertragen worden sei. Und wenn das Labor absichtlich Fledermäuse infiziert hat? Doch danach fragt niemand.

Der Oberarzt eines mährischen Krankenhauses in Hranice schildert die dortigen Verhältnisse: Tagtäglich kämen Menschen mit harmlosen Erkältungssymptomen, die sich leicht mit Tee, Vitamin C und ein paar Tagen Bettruhe kurieren liessen. Sie sind überzeugt, sie hätten CoViD-19 und bestehen auf einem Spitalbett. Kaum hat dieser Arzt auch noch Statistiken ins Netz gestellt, die zeigen, dass die Situation anders ist als von offiziellen Stellen beschrieben wird, gehen die Medien auf ihn los. Er würde seine Patienten nicht ernst nehmen und sich über sie lustig machen. Ein paar Tage später wird er degradiert und fristlos entlassen. Massgebend wurde dies durch die Medien verursacht. Warum?

Foto: Holzschnitzerei vor einem geschlossenen Restaurant in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 09.02.2021

9. Februar, Dienstag: Fragen über Fragen

Strahlendblauer Himmel! Um 13 h klettert das Thermometer in der sonnigen Ecke meiner Dachterrasse auf 21°C. Ich öffne mein Restaurant, bin Gast, Köchin, Chefin, Service-Personal in einer Person. Der Vorteil: Ich brauche keine Maske und muss keinen Sicherheitsabstand einhalten. Das heutige Menu: Walliser Pellkartoffeln, bei uns heissen sie «Gschwellti», Chicorée-Salat in Gelb und Rot, 3 Sardellenfilets mit einigen Kapern und griechischen Oliven, dazu 2 dl Johannisberg, also Walliser Weisswein. «En Guete!» Vor meinem kleinen Tisch liegt ein grosser Haufen Schnee. Es gibt zu wenig Personal, das ihn wegräumen könnte.

Das BAG – Bundesamt für Gesundheit – hatte im letzten Jahr Millionen von Hygienemasken von schlechter Qualität beschafft. Diese verrotten im Lager der eidgenössischen Militär-Apotheke langsam vor sich hin und müssen bald entsorgt werden. Bis jetzt wusste ich nicht, dass auch Hygienemasken ein Verfalldatum haben.

Etwa 17 Millionen Impfportionen hat das BAG bestellt. Jetzt spricht aber niemand mehr vom «neuen SARS-Corona-Virus», sondern nur noch von dessen Mutanten. Die Impfstoff-Herstellerfirma Astra-Seneca sagt jedoch, dass der jetzige Impfstoff nicht gegen diese wirke, es stehe jedoch bald ein neuer Impfstoff zur Verfügung. Also sind hier eine Entsorgung und eine neue Bestellung nötig. Das alles erinnert uns an das Medikament Tamiflu, das gegen die sog. Schweinegrippe helfen sollte. Grosse Portionen davon wurden vom BAG bestellt und gelagert … und dann doch nicht gebraucht. Kurz vor dem Ablauf des Gebrauchsdatums wurde ein Teil davon schnell in sog. Entwicklungsländer exportiert. In einem Radio-Interview, welches ich zufälligerweise hörte, plauderte ein Angestellter dieser Basler Herstellerfirma aus, dass der Wirkstoff von Tamiflu Sternanis sei. Dies ist der Samen einer Heilpflanze, die wahrscheinlich aus einem sog. Entwicklungsland in die Schweiz importiert wird.

Als Bürger und Bürgerin, besonders als Steuernzahler*in dieses Landes fragt man sich: Wer bezahlt das ganze medizinische Material, das anscheinend zum Wohle der Bevölkerung angeschafft wird, jedoch nie gebraucht wird? Wer bezahlt die Entsorgung von Impfstoff? Wer weiss, wie dieser fachgerecht entsorgt wird? Diejenigen, die über die Bestellungen entscheiden, werden nie dafür zur Rechenschaft gezogen.

Eine tschechische Virologin hat die Ergebnisse ihrer Forschung gutwillig ausgeplaudert: Das Virus besteht aus künstlich manipuliertem Erbgut. Die neuen Mutanten würden wohl von einem geheimen Labor aus in die Welt gesetzt. Dieses Labor müsste man so schnell wie möglich ausfindig machen und dessen Tätigkeit stoppen. Die Vermutung liegt also nahe, dass es sich hier um eine Biowaffe handelt. Jetzt hat eine Hexenjagd auf diese Virologin begonnen. – Mit diesem Forschungsergebnis steht sie nicht allein da: Vor mehreren Monaten plauderte ein Mitarbeiter eines schweizerischen Sicherheitslabor aus, dass er künstlich hergestellte Teile, sog. Genome, bei dem Corona-Virus gefunden habe. Für weitere Nachfragen war dieser Virologe nicht mehr erreichbar, die Telefonleitung des Labors war ständig besetzt.

Die Art der Hexenjagd erfolgt immer nach demselben Muster: Die Medien oder wer auch immer argumentiert überhaupt nicht fachlich und zur Sache, sondern die betroffenen Fachleute werden diffamiert, indem ihnen vorgeworfen wird Forschungsgelder veruntreut zu haben oder irgendeiner extremistischen Partei anzugehören. Dies passierte auch dem österreichischen Biologen Clemens G. Arvay sowie Prof. Bhakdi. Letzterer möchte mit seiner Familie sogar Deutschland verlassen, weil er die Diffamierungen nicht mehr ertragen kann. «Rufmord» ist ein passendes Wort.

Der freie Journalist Boris Reitschuster kann den SPD-Bundestagsabgeordneten Markus Held interviewen. Dieser hat die Bundesregierung schriftlich angefragt, auf welchen wissenschaftlichen Grundlagen die getroffenen Massnahmen beruhen. Er bekam eine kurze Antwort: Die Massnahmen erfolgten aufgrund der Angaben und Empfehlungen des RKI und der bundeseigenen wissenschaftlichen Institute.
Alles klar!

Foto: Menu meines Dachrestaurants in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny   

Mein Tagebuch: 06.01.2021

6. Januar, Mittwoch: Die drei heiligen Könige …
… kamen damals dem Stern folgend in Bethlehem an. Sie brachten Gold, Weihrauch und Myrrhe mit. Gold erinnert uns an unsere göttliche Herkunft und Schöpferkraft, Weihrauch reinigt und Myrrhe stärkt unser Immunsystem. Da wäre eigentlich keine Impfung nötig. Astronomisch gesehen leuchtet uns dieses Jahr tatsächlich so wie damals der Stern von Bethlehem: Jupiter und Saturn haben sich miteinander verbunden und leuchten von uns aus gesehen abends im Südwesten im Sternbild des Wassermanns. Zur Zeit von Christi Geburt war dies im Sternbild der Fische. Das Zeitalter des Wassermanns steht für Wahrheit, plötzliche Eingebungen und Erfindungen, Freiheitsliebe und für die Erkenntnis, dass wir alle zwar unterschiedlich, aber doch eins sind.

Heute ist der höchste Feiertag für die orthodoxe Kirche. Die Erscheinung Christi wird wahrgenommen! Dies ist ein Grund zum Feiern und um sich zu beschenken. Hier geht es um zwei verschiedene Tatbestände: 1. Um die Geburt des Christuslichts und 2. um dessen Wahrnehmung. Wieder einmal geht es um unser Bewusstsein: So gibt es viele Menschen, die die Wahrheit sprechen, aber bis diese wahrgenommen wird, dauert es noch einige Zeit. Mein Wunsch für dieses Jahr: Mögen wir den Stern wahrnehmen, der uns in der Dunkelheit den Weg zur Wahrheit und zur Liebe beleuchtet.
In vielen Gegenden, auch hier in Leukerbad, gibt es noch die Tradition der Sternsänger und -sängerinnen. In der Ukraine, zum Beispiel in Kiew gehen sie in kleinen Gruppen durch die Strassen der Innenstadt, tragen einen grossen bunten Stern an einer langen Holzstange und singen vom Stern von Bethlehem, den drei heiligen Königen und der Erscheinung des Lichts.

In China wurde während der SARS-Epidemie vor ein paar Jahren ein Mittel aus verschiedenen Heilkräutern entwickelt. Dieses wird jetzt erfolgreich bei Covid19 eingesetzt. Es lindert die Symptome. In der Schweiz ist es in der Zürcher Bellevue Apotheke erhältlich. Von einem Medikament gegen Covid19 ist in den Medien keine Rede. Alle Zeitungen schreiben jetzt jeden Tag nur über Impfungen. Auch die WHO spricht nur noch von Impfungen und nicht mehr von Durchseuchung oder Herdenimmunität der Weltbevölkerung.

Eine Entspannung gäbe es nicht, die Massnahmen, die bis zum 22. Januar gelten sollten, werden wahrscheinlich bis Ende Februar verlängert. Der Bundesrat will sich noch mit den Kantonen absprechen und nächste Woche entscheiden. Der Gesundheitsminister gibt zu, dass er die Lage zurzeit nicht einschätzen könnte, die Zahlen seien aber immer noch zu hoch. Restaurants, öffentliche Bäder, Kulturbetriebe usw. werden geschlossen bleiben. Im Wallis müssen jetzt schon die Geschäfte nach 19 h und sonntags wieder schliessen. Insgesamt 19 Länder stehen auf der Risikoliste, darunter jetzt auch Tschechien. Besuche unserer Familie sind also nicht möglich. Geduld und Gelassenheit sind angesagt.

Im hiesigen Buchantiquariat habe ich ein Buch mit Oberwalliser Sagen gefunden. Es enthält eine stattliche Sammlung von 379 Sagen. Auch die damalige Pest hat darin ihre Spuren hinterlassen. Die Sage vom weisen Stier möchte ich euch hier weitergeben:

«In Binn gab es durch die Pest so viele Tote, dass zu wenig Leute da waren, um sie zur Kirche zu tragen und zu beerdigen. Darum holten die Leute den Gemeindestier der Alpe Schapel, und der musste die Toten zur Kirche ziehen. Jedes Mal, wenn er eine Fuhr herbeigeschleppt hatte, trieb man ihn auf eine Weide neben der Kirche, wo er graste, bis die Leute ihn wieder brauchten. Er lief da niemals weg. Schliesslich, als er die letzte Fuhre wieder herbeigeführt hatte, trieben sie ihn wieder auf die Wiese. Aber ohne fremdes Zutun lief er auf und davon bis in die Alpe, woher er gekommen war. Die Pest war jetzt zu Ende.» Josef Guntern: Walliser Sagen. Walter-Verlag Olten und Freiburg im Breisgau, 1963

Mein Neffe ruft mich aus Barcelona an. Dort lebt er seit einigen Jahren mit seiner Familie. In Spanien gab es immer viel strengere Massnahmen als hier bei uns in der Schweiz. Er meint, dass die Impfungen zum Glück bald Erleichterungen brächten und dass es gut sei, wenn alle Massnahmen eingehalten würden. Über ein Jahr lang ist er weder geschäftlich noch privat in ein Flugzeug gestiegen, so viel wie möglich arbeitet er im Homeoffice. Er findet das gut, und der Familie geht es auch sehr gut. Ich teile ihm meine Bedenken zu den wissenschaftlichen und rechtlichen Grundlagen der Regierungsentscheidungen zu all den Massnahmen mit, vor allem in Bezug auf die Impfungen, die viel zu schnell zugelassen wurden. Nach dem mehr als einstündigen Gespräch wird er nachdenklich.

Klar, ich nehme das Virus ernst und bin vorsichtig. Ich trage meine kleine Stoffmaske mit den bunten Schmetterlingen im öffentlichen Verkehr und beim Einkaufen. Ich halte Abstand und bin froh, wenn dies andere auch tun. Doch das war für mich schon vor Corona so. Auf die in Bern üblichen 3 Küsschen auf die Wange kann ich ohne weiteres verzichten, auf das Handgeben sowieso. Ich halte es lieber mit dem asiatischen «Namaste!» oder dem hawaianischen «Aloha!», beides bedeutet: «Ich grüsse das Göttliche in dir!» und halte meine Hände vor meinem Herzchakra aneinander. Dies löst bei meinem in der Regel nicht-asiatischen Gegenüber immer noch ein ziemliches Befremden aus, ein chinesisches Gegenüber reagierte mit einem verlegenen Lächeln, doch ich finde die Berührungen mit dem Ellenbogen oder, noch schlimmer, mit dem Fussknöchel unmöglich. Meine sozialen Kontakte beschränke ich auf Mails und Telefongespräche. Impfen lassen werde ich mich sicher nicht. Ich werde auch allen, die mich mal besuchen möchten, sagen, dass sie dies auf eigene Gefahr tun, denn ich bin ein Risikofaktor in jeder Hinsicht. Und wenn jemand meiner Bekannten sagt. «Da kann man doch nichts anderes machen als abwarten, bis alles vorbei ist!», dann entgegne ich: «Oh, doch! Du kannst zumindest wie ein kleines Kind fragen «Warum?» oder weiter nach der Wahrheit fragen und sowieso dein inneres Licht in die Welt leuchten lassen!» Eigentlich müssen wir gar nicht erst auf den Stern von Bethlehem warten, sondern wir können selbst ein Stern werden. «Become a star!»

Foto: Krippe in Leukerbad, leider fehlen hier Ochs‘ und Esel, auch Schafe und Hirten … Georg gefällt der Melchior, denn der hätte noch eine Persönlichkeit!
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 27.12.2020

27. Dezember, Sonntag:

Unglaublich, aber wahr!

Immer mehr Menschen wird klar, dass vieles nicht stimmt. Der PCR-Test ist nicht standardisiert. Er unterscheidet nicht, ob es sich um vermehrbare oder nicht vermehrbare Viren handelt. Dem Robert-Koch-Institut wird einfach alles gemeldet, ohne Unterscheidung. Und wenn zum Beispiel eine Person 8mal getestet wird und das Resultat 8mal positiv war, so werden in die offizielle Statistik 8 Neuinfizierte eingetragen. Georg erfährt von einer Angestellten in der hiesigen Bäckerei, dass im Herbst eine 102-jährige Frau aus Leukerbad an Covid19 erkrankte, nach einem Tag Aufenthalt im Spital wieder nach Hause geschickt wurde. Bald kann sie ihren 103. Geburtstag feiern.

Diesen Monat wurde eine internationale Organisation gegründet, die die offiziellen pandemischen Daten kritisch betrachtet und demgemäss andere Massnahmen fordert. Diese Organisation heisst «panda», zu finden unter pandata.org. Auch der ehemalige Chef der Abteilung Impfstoffentwicklung bei der Firma Pfizer ist dabei und warnt eindringlich vor der Gefährlichkeit des Impfstoffs. Die Daten, mit denen die Zulassung bewirkt wurde, seien gefälscht. Sogar das British Medical Journal schreibt: Die bisherigen Studien geben keine Antwort darauf, ob der Impfstoff den erwarteten Anforderung genügt, d.h. ob Geimpfte steril immun sind und Infektionsketten unterbrechen werden können.

Die Organisation «Panda» fordert die sofortige Aufhebung aller covid-spezifischen Massnahmen wie Contact-tracing, Lockdowns, Quarantäne, einen sinnvollen angemessenen Schutz der verletzlichen Personen, deren freier Wille respektiert werden müsste, eine transparente Darlegung der Impfstoff-Entwicklung, einen freien wissenschaftlichen Diskurs, sowie die Rückkehr zur Meinungsfreiheit.

Eine international anerkannte chinesische Studie hat bewiesen, dass positiv getestete Menschen, die keine Symptome hatten, keinem Mitmenschen, mit denen sie Kontakt hatten, eine Lungenentzündung weitergegeben haben.
Eine Kieler Ärztegruppe hat Schulkinder, die Masken trugen untersucht: Alle waren erheblich mit Sauerstoff unterversorgt.

Ab heute sind die Restaurants und Bars im Wallis wieder geschlossen, leider auch die Thermalbäder, der Skibetrieb läuft, die Seilbahnen fahren. Die Restaurants dürfen Take-aways anbieten. Diese werden rege genutzt. Die Walliser Polizei hat ca. 150 britischen Tourist*innen in ihrer vom Bundesrat verordneten Quarantäne überprüft. 15 davon waren nicht mehr auffindbar. Einer von ihnen, ein ehemaliger Diplomat ist mit dem Auto über Frankreich nach Grossbritannien geflohen und brüstet sich für seine Heldentat auf «Instagram».   

Foto: Leukerbad und Text: Petra Dobrovolny     

Mein Tagebuch: 9.12.2020

9. Dezember, Mittwoch:

In Deutschland gibt es auch Wissenschaftler*innen, die damit einverstanden sind, dass die Bundesregierung etwas gegen die Verbreitung des Virus unternimmt. Aber sie sind für verhältnismässige und menschlichere Einschränkungen. So hat zum Beispiel der Infektiologe, Herr Prof. Dr. Schrappe, der Bundesregierung bereits mehrmals geschrieben, konkrete Vorschläge gemacht und auch auf Fehler des Robert-Koch-Instituts hingewiesen. Er erhält keine Antwort. Noch nicht einmal eine Diskussion geschweige ein sonst normaler wissenschaftlicher Diskurs darüber ist möglich. Herr Schrappe ist zum Beispiel dagegen, dass man alle Risikopersonen einfach wegsperrt. Angehörige könnten doch vor dem Besuch ihrer Liebsten in einem Alters- oder Pflegeheim einen Schnelltest machen lassen. Auf diese Weise wäre ein sicherer Besuch möglich.

In der Schweiz gibt es seit November immer häufiger Unterbrüche im Zugverkehr. Nicht nur wegen der Schneefälle. Viele Menschen sehen für sich keine Zukunft mehr und werfen sich vor den Zug. Besonders auf der Strecke Bern – Thun, auf welcher ich jetzt öfters fahre.

Wie viele Menschen sterben oder erkranken wegen der Corona-Massnahmen? Darüber wird es wohl nie Statistiken geben.

Heute liesse sich Folgendes dichten mit dem Titel

Zweierlei Ansichten aus Berlin und Bern
oder zweimal EGAL


Frau Merkel verteidigt ungewohnt emotional
die härteren Massnahmen, EGAL
aus welcher Richtung ihr
ein kalter Wind entgegenweht.
Hat Herr Drosten ihr den Kopf verdreht?

Frau Merkel winken Ferien im Schweizerland.
Da können ihre Landsleute noch so sein
ausser Rand und Band.
Aus dem Herzen vieler
spricht die AfD.
Deutschland, o weh!

Der Berner Gesundheitsdirektor Alain Schnegg
meint, der Bundesrat könne machen, was er will,
bei noch so viel Massnahmen und Drill
mache das Virus, was es will.
So oder so würden die Zahlen wieder steigen.
Das liesse sich mit nichts vermeiden.

Herrn Schnegg winkt per Ende Jahr die Pension.
Er winkt ab und meint: „Ich geh‘ ja schon!
Es ist mir dann EGAL, was Gesundheitsminister Berset
anordnet per se.
Bleibt nur zu hoffen, dass seine Liebesaffäre
ihm nicht kommt in die Quere.
Ein Job bei der Pharma wäre dann mal
bestimmt die sicherste und beste Wahl.“

Foto: Georg Dobrovolny
Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 8.12.2020

8. Dezember, Dienstag:

Auch in der Schweiz mehren sich die Stimmen gegen die Massnahmen der Regierung: Am meisten kritisiert wird die Art der Erhebung der Todesursache. Auch wenn jemand bei einem Verkehrsunfall gestorben ist und zufälligerweise einen positiven PCR-Test aufweist, heisst die Todesursache: Corona. Dies mag auch an dem Formular, das ein Arzt oder eine Ärztin ausfüllen muss: Das weltweit verwendete Formular erlaubt nur die Angabe einer einzigen Todesursache. –  Der zweite Kritikpunkt ist die Fehlerhaftigkeit des PCR-Tests. Werden 1 Million Menschen getestet, gibt es 60‘000 Fehldiagnosen! Was soll man dazu sagen?

Und jetzt aktuell: Die Regierung will die Schweizer Bevölkerung ab Januar impfen, im Sommer könnten dann alle durchgeimpft sein. Aber nein, es gäbe keinerlei Zwang. Dabei hat die Swissmedic, die Zulassungsbehörde, noch kein grünes Licht gegeben! Die Pharma-Industrie stöhnt schon unter dem Zeitdruck und will sich absichern: Der Bund – sprich die Steuerzahlenden – müsse dann aber für Impfschäden und die Unzuverlässigkeit eines Schutzes haften. Das bedeutet, dass die Impfstoffhersteller selbst um die mangelhafte Qualität ihres Produktes wissen und bereits finanziell für sich vorsorgen.

Ein Experte vom BAG meint, es sei noch zu früh, um über ein Reiseverbot für Nicht-Geimpfte nachzudenken. Das bedeutet: Irgendwann wird aber sehr wohl der richtige Zeitpunkt sein! Es wird höchste Zeit, um die Volksinitiative „Stopp Impfpflicht“ zu unterschreiben. Die freiheitliche Bewegung Schweiz verschickt auf Wunsch Unterschriftenbögen. Mehr Info: www.fbschweiz.ch

Foto: Berner Weihnachtsmärit und Text: Petra Dobrovolny