Mein Tagebuch: 09.07.2021

9. Juli, Freitag:

Seit gestern Mittag regnet es ununterbrochen, ab und zu gibt es ein Gewitter. Hier in den Bergen hat es sich auf 11°C abgekühlt.

Themen der Nachrichten ist die Delta-Variante, die besonders in UK, Portugal und Japan zunimmt. In Tokio werden zum ersten Mal in der Geschichte ohne Publikum stattfinden. – Boris Johnson ruft für den 19. Juli den «Day of Freedom», den Tag der Freiheit aus. Alle Corona-Massnahmen sollen zu diesem Zeitpunkt aufgehoben werden.

* Sind innerhalb von 100 Tagen seit Publikation des Erlasses im Bundesblatt 50 000 gültige Unterschriften zusammengekommen, so erklärt die Bundeskanzlei, dass das fakultative Referendum zustande gekommen ist.

Hier ein Zusatz von Georg, der sich im Thema «Produktehaftung» auskennt:

Die Schweizer «Weltwoche» bringt eine brisante Nachricht: «Die Heilmittelbehörde Swissmedic publiziert regelmässig die Anzahl Fälle mit Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung. Bisher meldeten sich 3’500 Personen. Bei 116 schwerwiegenden Fällen seien Personen in unterschiedlichen zeitlichen Abständen zur Impfung gestorben. Trotz einer zeitlichen Assoziation gebe es in keinem Fall konkrete Hinweise, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall war.» Es bleibt bei Vermutungen, weitere medizinische Abklärungen werden nicht vorgenommen.

Gemäss den Zahlen des deutschen Gesundheitsministeriums sind in Deutschland 2707 Menschen nach einer Impfung gestorben, 6’221 Geimpfte mussten mit Covid19-Symptomen hospitalisiert werden. Darüber berichtete vor etwa 3 Wochen Boris Reitschuster. 

Ein wichtiges Thema ist, dass die Impfstoff-Hersteller die Haftung für ihre Produkte abgelehnt haben. Im Falle eines Impfschadens haftet laut dem schweizerischen Epidemie-Gesetz die Regierung – sprich wir, die Steuerzahlenden. Von «Nebenwirkungen» Betroffene können bis zu 70’000 CHF einfordern. – Quelle: Gratisblatt 20minuten vom 28.Juni 2021

Eine erfreuliche Nachricht: Die «Freunde der Verfassung» haben genügend Unterschriften für ein Referendum* gegen das im Juni vom Stimmvolk angenommene Covid-Gesetz sammeln können. Das Gesetz sei verfassungswidrig. Voraussichtlich können wir noch diesen Herbst darüber abstimmen.

Gerade jetzt müssen wir in der Schweiz für unsere Freiheit kämpfen. Der Druck auf die Nichtgeimpften wächst. Falls es im Herbst zu einer 4. Welle käme, seien sie nicht nur gefährdeter als die Geimpften, sondern auch schuld an der Verbreitung der Virus-Varianten. Obwohl diese Aussagen jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren, wird von Politiker*innen und Medien laut darüber nachgedacht, wie man Nichtgeimpfte «zum Piks» motivieren könnte. Die Forderungen gehen vom Verbot von Restaurantbesuchen und Veranstaltungen bis zu einer Ausgangssperre für Nichtgeimpfte.

Immer noch wird von offizieller Seite nichts zur Stärkung des Immunsystems empfohlen, geschweige denn darüber aufgeklärt, dass es so etwas gibt und wie es funktioniert. Geimpfte seien immun, basta!, über eine andere Möglichkeit hören wir nichts. Den Raum aller Nachrichten füllen Diskussionen über Zertifikate, fälschungssichere Impfpässe, Impfraten, Privilegien für Geimpfte, Kosten für Tests. Jetzt zu Beginn der Sommerferien sind die Apotheken wegen der hohen Nachfrage nach Antigen-Schnelltests völlig überfordert. Zahlreiche Apotheken wollen diese Dienstleistung gar nicht mehr anbieten, da der normale Betrieb massiv darunter leidet.

Auch bei der Covid-19-Impfung kommen die üblichen Haftungsregeln wie bei anderen Arzneimitteln bzw. Impfstoffen zur Anwendung. Bei Impfschäden in Frage kommt eine Haftung des Impfstoffherstellers (Produktehaftpflicht), der impfenden Stelle (Auftragshaftung oder Staatshaftung) sowie subsidiär des Bundes.

Eine Entschädigung für Impfschäden durch den Bund kann nur bei Impfungen erfolgen, wenn diese behördlich empfohlen oder angeordnet waren. Aber eine Entschädigung wird durch den Bund nur gewährt, wenn der Schaden nicht anderweitig gedeckt wird («subsidiäre Haftung»). Das heisst: Eine geschädigte Person hat nur dann Anspruch auf eine Entschädigung, wenn der Schaden nicht bereits zum Beispiel durch den Impfstoffhersteller (Produktehaftung), die impfende Person (Arzthaftung) oder eine Versicherung (Sozial- oder Privatversicherung) gedeckt wurde.

Die Entschädigung durch den Bund will damit die Folgen für Betroffene mildern, wenn Dritte (bspw. impfende Person, Hersteller) nicht haften. Dieser Anspruch auf Entschädigung durch den Bund wird grundsätzlich in jedem Einzelfall geprüft.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite Entschädigung und Genugtuung bei Impfschäden.

Foto: Weg zum Hotel Schwarenbach, Gemmi
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 26.06.2021

25. Juni, Freitag: Auf ins Wallis!

Meine Reise habe ich wegen eines Unwetters um einen Tag verschoben. Der Sturm kam vom Westen über Bern, Österreich und verwandelte sich über Südmähren in einen Tornado. Es gab auch in der Schweiz Überschwemmungen, sieben mährische Dörfer wurden schwer betroffen: Dächer wurden abgedeckt, Autos in die Luft gewirbelt, Fenster eingedrückt. Dieses Ereignis war bis jetzt der stärkste Orkan in Europa. Stärker als jener vor etwa 2 Jahren über dem Süden von Luxemburg.

Leukerbad begrüsst mich mit vielen Blumen geschmückt. Zum 25. Mal findet hier ein internationales Literaturfestival statt. Ich habe erst vor kurzem davon erfahren. 45 Schreibende aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich, Weissrussland, Polen und Brasilien lesen aus ihren Werken vor. Ich besorge mir das Programm und entscheide mich für den literarischen Abend am Samstag.

In mehreren Zeitungsartikeln und Leserbriefen werden sogenannte Impfzögerer – nach «Impfmuffel» und «Impfskeptiker» wieder ein neues Wort – dringend und drängend dazu aufgerufen, sich endlich impfen zu lassen. Aus Solidarität, und damit das Virus bis Herbst endlich besiegt sei und so ein Zurück zur Normalität möglich sei. Eine Journalistin schreibt sogar, dass Unentschlossenen eine Impfpflicht helfen würde! Über nach der Impfung Verstorbene oder Notfalloperierte, bei denen der Dünndarm nicht mehr durchblutet wurde, oder von Betroffenen mit einer Entzündung des Herzmuskels berichten die offiziellen Medien nicht.

Foto von der grünen Bank auf unserer Terrasse mit Walliser Wein und Roggenbrot
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 06.05.2021

06. Mai, Donnerstag: Die Terrassen sind offen! Der Wind der Wahrheit in einer Zeit der Widersprüche

Heftige Winde und viel Regen machen das Leben der Restaurantterrassen schwierig. Als ich nach acht Monaten wieder einmal meine Freundin traf, mussten wir unsere Gläser und Tassen die ganze Zeit über festhalten. Wir nahmen es gelassen und waren froh, dass es eine Stunde mal nicht regnete.
Einer unserer Freunde schickt uns ein Video zum Thema: «Die Terrassen sind offen!» Es ist ein alter Sketch mit dem holländischen Komiker Rudi Carrell, jedoch topaktuell: Er sitzt bei sehr stürmischem Wind mit seiner Freundin auf einer Restaurantterrasse. Beide sind schick angezogen, und der Kellner bringt ihnen Spaghetti. Der Wind bläst ihnen die langen Nudeln fast von der Gabel, bevor sie den Mund erreichen. Rudis Spaghetti fliegen der Freundin in den Ausschnitt ihres schönen Kleids. Der Kellner erkundigt sich, ob alles in Ordnung sei. Rudi meint, alles sei gut, er könne den Rotwein bringen. Inzwischen fängt es auch noch an zu regnen. Der Kellner kommt in einer wetterfesten gelben Ölkleidung wieder zum Tisch und giesst ein wenig Wein in ein Glas, das er Rudi zum Probieren reicht. Rudi versucht die Wetterbedingungen zu ignorieren und meint nach der Kostprobe nickend, der Kellner könne den Wein eingiessen. Dieser stellt die zwei Gläser nebeneinander auf den Tisch, hält die Flasche in der Mitte darüber, und der Wind lässt den Wein abwechslungsweise in das eine, dann in das andere Glas fliessen. Ende der Szene.
Es tut gut mal zu lachen!

In der aktuellen Nummer der Zeitschrift «raum&zeit» Nr. 231 von Mai und Juni gibt es interessante Artikel zu Corona und auch anderen Themen wie 5G usw. Besonders beeindrucken mich die Artikel «Corona-Falle Pflegeheim» von Adelheid von Stösser und «Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffes BioNtech» von Dr. Vanessa Schmidt-Krüger. Hier ein paar Zitate aus dem ersten Artikel, Seite 11 bis 12: «Obschon 80 Prozent der positiv getesteten symptomlos sind, wir der PCR-Test bis heute nicht in Frage gestellt, sondern behauptet, dass auch Menschen ohne Symptome ansteckend seien. Gegen den Testentwickler laufen aktuell sogar Strafanzeigen wegen falscher Tatsachenbehauptung.» Die WHO erklärte neulich, «dass ein positiver PCR-Test nicht ausreiche, um eine Erkrankung nachzuweisen. Ausserdem solle der CT-Wert herabgesetzt werden, d.h. für ein positives Testergebnis bräuchte es eine höhere Viruskonzentration… Für Heime und ihre Bewohner wäre es ebenfalls von grossem Vorteil, würde in erster Linie auf die Symptome geschaut, anstatt auf die Tests… « Es gibt die Möglichkeit, an einer Infektion mit SARS-Viren zu erkranken und zu sterben. «Setzt man diese jedoch ins Verhältnis zu anderen Gefahren, lässt sich alleine schon aus der Sterberate ersehen, dass SARS-CoV-2 kein Killervirus ist. Die Letalität liegt bei 0.3 %. Mehr als 99 Prozent der PCR-Positiven haben überlebt.» Weiterhin schreibt Frau Dr. Stösser, dass differenziert werden müsse, ob jemand an oder mit Corona gestorben sei. Durch die ständige Präsentation von zu hohen Fallzahlen und Schreckensszenarien werde ganz bewusst ein Dauerzustand der Angst erzeugt, «damit alle schön brav die Regeln befolgen, bis die rettende Impfung dem Spuk hoffentlich ein Ende bereitet.»
In dem Artikel über die Nebenwirkungen des BioNtech-Impfstoffes stellt Frau Dr. Schmidt-Krüger die Frage, wie gefährlich die Nanopartikel der Lipid-Hülle seien. Diese Hülle sorgt dafür, dass der eigentliche Impfstoff, nämlich die für uns fremde DNA des Virus, überhaupt von unseren Zellen aufgenommen wird. Die Zellbiologin und Neurowissenschaftlerin stellt fest, dass die Wirkungen auf unser Blut, die Nerven und die DNA ungeklärt sind. Wichtige Studien wurden bisher nicht durchgeführt. Bekannt ist, dass Nanopartikel die Blut-Hirn-Schranke überwinden, also auch ins Gehirn eindringen können. Nach Impfungen mit dem vergleichbaren Moderna-Impfstoff wurden diese Partikel im Gehirn und in Augen gefunden. Die von ihnen verursachte Entzündung des Nervengewebes kann neurologische Störungen bewirken.

Bei dem zunehmenden «Wind der Wahrheit» können einem schon mal die Spaghetti um die Ohren fliegen.

Wir leben mit grossen Widersprüchen: Das deutsche Verfassungsgericht in Karlsruhe hat den jetzigen Lockdown für rechtlich in Ordnung befunden. Eine Studie der Universität Stanford stellt fest, dass ein Lockdown eher schadet als nützt. Die Liste der Nebenwirkungen der Impfstoffe wird immer länger, man soll sich jedoch aus Solidarität impfen lassen. Der Nutzen überwiege die Risiken. Über Langzeitwirkungen weiss niemand etwas.
Der Schweizer Gewerbeverband verurteilt die vom Bundesrat geplante vorsichtige Öffnung in 3 Phasen bis Ende Juli. Dies berichtet heute «Der Bund» auf Seite 7. Gastronomiebetriebe sollten laut Gewerbeverband Ende Mai öffnen können. Die Kantone kritisieren, dass der Bundesrat bei seiner «Öffnungslogik» an der Reproduktionszahl als Richtwert festhalten will. «Dieser sei untauglich, urteilt etwa der Kanton Bern, man würde sich besser nach der Auslastung der Betten in den Intensivpflege-Stationen richten.» Meine Bemerkung dazu: Die R-Zahl leitet sich direkt vom PCR-Test ab und soll angeben, wie viele Personen eine einzige anstecken kann. Warum verwendet man diesen weltweit immer noch als «Goldstandard» für den diagnostischen Alltag, obwohl er nie dafür zugelassen wurde?
Am 12. Mai wird der Bundesrat entscheiden, wie es weitergeht mit dem 3-Phasen-Modell.

Dem gängigen Corona-Wortschatz kann ich zwei Wörter zufügen: «Öffnungslogik» und «die Ungeschützten». Letzteres soll diejenigen bezeichnen, die weder geimpft sind, noch einen negativen PCR-Test noch eine Bestätigung über eine durchgemachte Covid-19-Krankheit vorzeigen können. Menschen, die von Natur aus von ihrem Immunsystem geschützt werden, scheint es nicht – mehr – zu geben.

Foto und Text: Petra Dobrovolny