Mein Tagebuch: 17. und 19. Juni 2020

17. Juni, Mittwoch:

Heute lese ich das interessante Interview mit dem deutschen Virologen Prof. Christian Drosten im Spiegel Nr. 23 vom 30 Mai: Er meint, die 2. Welle liesse sich durch unsere gemeinsamen Anstrengungen verhindern. Wo sich ein Ausbruch zusammenbraue, könne man dank Kontaktdaten schnell handeln und die Leute in Quarantäne schicken. Nach neustem Wissensstand müsse diese nicht mehr zwei, sondern nur noch eine Woche dauern. Kinder hätten keine Symptome, könnten aber Erwachsene anstecken. Weiterhin sei bis Ende Jahr von Kongressen und Konferenzen abzusehen. Im Winter werde man sehen, wie sich das engere Zusammensein in geschlossenen Räumen auswirke.

In der Mittagssendung wird Herr Prof. Matthias Egger, der derzeitige Leiter der wissenschaftlichen Taskforce des Bundesrates vom Schweizer Radio interviewt. Bis Mitte Mai sei die Lage mit 100 Neuinfizierten pro Woche in der Schweiz gut gewesen, jetzt nähmen die Zahlen wieder leicht zu. Im Moment empfiehlt er keine weiteren Lockerungen. Seit dem 6. und dem 15. Juni habe es weitere Lockerungen der Massnahmen gegeben, jetzt müsse man erstmal abwarten, wie sich die Lage weiterentwickle. Er gibt sich optimistisch, dass wir gemeinsam eine 2. Welle verhindern können, denn die Kommunikation des BAG und des Bundesrates mit der Bevölkerung habe sich verbessert.
Abstandhalten, Masken im öffentlichen Verkehr – nur jeder 20. Fahrgast trägt eine -, Kontaktverfolgung und, wenn möglich, weiterhin Homeoffice sind nach wie vor sehr wichtig und empfohlen. Die neuen Plakate des BAG mit den zurzeit geltenden Empfehlungen haben jetzt einen hellblauen Hintergrund, am Anfang waren sie Rot, dann Magenta. Am 24. Juni wird der Bundesrat seine neusten Entscheide mitteilen. Der empfohlene Abstand von bis jetzt 2 m wird voraussichtlich um einen halben Meter gekürzt.

Für diese Woche sagen uns die Karten von Estelle: „Wir sehen das Licht am Ende des Tunnels, wir werden von den Engeln beschützt und von der geistigen Welt geführt. Es gibt Grund genug, um optimistisch zu sein, das Leben zu umarmen und die Erneuerung willkommen zu heissen. Auch wenn wir jetzt den Kokon verlassen, sollten weiterhin auf unser Herz und die innere Stimme hören und damit in Verbindung bleiben.“ Die Engel sagen: „Yes! Be assertive!“ Wählt nur das, was für euch stimmt und glaubt nicht alles!

Herr Prof. Martin Haditsch, ein österreichischer Mikrobiologe, der in Niedersachsen arbeitet, kritisiert auf Youtube die Interpretationen der Statistiken durch das Robert-Koch-Institut, vor welchem er bis vor kurzem eine grosse Hochachtung hatte. Vor allem meint er, dass die Selbstbestimmung der Bürger und Bürgerinnen nicht übergangen werden dürfe. Auch müssten die Risikogruppen anders definiert werden. Die Darstellung von Horrorbildern und die Verbreitung von Horrordaten in den Medien verurteilt er entschieden.
Der K-Tipp, eine Schweizer Zeitschrift für Konsument*innen, vergleicht in seiner Nr. 12 vom 17. Juni die Statistiken für Todesfälle in den ersten 22 Wochen der Jahre 2015 bis 2020 und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis: 2015 war das schlimmste Grippejahr! Vor allem von den über 65-Jährigen starben 2377 mehr als erwartet! Trotz Corona-Pandemie gab es bisher in diesem Jahr kaum mehr Todesfälle als in anderen Jahren. Bei den über 65-Jährigen waren es 379 mehr als erwartet, bei den unter 65-Jährigen waren es 48 mehr als prognostiziert. 



Am letzten Freitag habe ich ein grosses Bücherpaket erhalten: Der Erzählband „Eine riskante Fahrt durch die Sahara“, herausgegeben vom Literaturpodium in Deutschland ist mit zwei Beiträgen von mir erschienen: „Das Geheimnis der Seelenschlange“ und „Eine Rose für Aschenputtel“. Beide Erzählungen, insgesamt 102 Seiten, schildern die Entwicklung von einer tiefen Lebenskrise zum erfüllenden Lebenssinn und basieren auf Erfahrungen mit Hilfesuchenden in meiner psychotherapeutischen Praxis. Ich beschreibe hier, wie eine verwundete Seele durch Traumanalysen und Atemübungen natürlicherweise ins Gleichgewicht kommen und reifen kann.
Jede Lebenskrise bietet eine Chance. Dies erleben wir während dieser Situation einer Pandemie weltweit. Viele Menschen entdecken ihre Kreativität und Hilfsbereitschaft. Vielen wird klar, nach welchen Werten sie ihre Lebensweise neu ausrichten wollen. Ein junger Vater sagte mir: „Mir gefällt die Corona-Zeit: Ich lerne meine Kinder neu kennen und entdecke auch neue Fähigkeiten bei mir selbst!“
Das aus dem Griechischen stammende Wort „Katastrophe“ bedeutet nicht das Ende, sondern eine „Wende“, also eine neue Möglichkeit.

Die Engel meinen: „Yes, you can!“ Wir können an unsere Schöpferkraft glauben! Sie ist stärker als wir meinen.



19. Juni, Freitag:

„Schon wieder Freitag!“, meint Georg. Die Zeit scheint zu fliegen. Das Johanniskraut beginnt zu blühen, unsere schwarzen Johannisbeeren sind reif. Am Sonntag wird bereits die Sommersonnenwende und ein paar Stunden danach eine ringförmige Sonnenfinsternis stattfinden. Die Welt wird nicht untergehen, aber tiefgreifende Veränderungen erleben: Astrologisch werden dies vor allem Länder wie die USA, Afrika, Indien, Pakistan und Hongkong spüren. Die Planetenkonstellation entspricht jener von vor 600 Jahren. Saturn steht in Konjunktion mit Pluto: Alte Strukturen zerfallen, Neues wird entstehen.

Endlich erhalten wir eine Nachricht von unseren Nachbarn aus Neuseeland: Sie werden voraussichtlich am 10. Juli zurückkehren. Darüber freuen wir uns und halten ihnen die Daumen, dass die zweitägige Reise wie geplant verlaufen wird. In Neuseeland hat es schon geschneit, die Wintersonnenwende steht bevor.

Ich erhalte die Nachricht, dass wieder ein neues Buch von Paula Himmelreich erschienen ist: „Der Wind der Veränderung: Eine wundervolle Botschaft aus dem Himmel.“ Was wollen wir mehr?



Buchtitelseite: www.literaturpodium.de
Fotos und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 14. Mai 2020

14. Mai, Donnerstag:

Es regnet, der Himmel ist grau, die Erde trägt hier ein strahlend grünes Frühlingskleid. In Neuseeland ist es Herbst. In der Tageszeitung werden auch die Temperaturen für Sydney und Auckland angegeben: 18°C, also wärmer als die 13°C bei uns.

Für die öffentlichen Verkehrsmittel werden Masken empfohlen, Pflicht sind sie nicht. Es trägt auch kaum jemand eine. Warum denn auch? Das Bundesamt für Gesundheit hatte wochenlang verkündet, sie nützten nichts, könnten sogar schaden, besser sei das Abstandhalten. Doch – siehe da! – „Selecta“, eine Firma, die Snackautomaten betreibt, hat neuerdings Hygienemasken und Desinfektionsmittel im Angebot. Kleine Nebenbemerkung: Dort hat wohl jemand mein Tagebuch gelesen.
Pascal Blum, ein Journalist beim „Bund“, analysiert heute, warum die Maske in Asien schon lange zum Alltag gehöre. In Japan hätte sich die Maske vor allem nach der Spanischen Grippe 1918 verbreitet. Diese Sitte sei damals von den USA übernommen worden. Auch die Pestepidemie in der Mandschurei von 1910/1911 hat bewirkt, dass das Maskentragen sich in Ostasien verbreitete. Damals schon vertrat der in Cambridge ausgebildete Arzt Wu Liande, ein Chinese aus British-Malaya, die Theorie, dass die Krankheit sich nicht über Rattenflöhe, sondern über die Luft übertrage. Aha!

Am letzten Freitag bewertete unser Gesundheitsminister die Entwicklung als „absolut zufriedenstellend“. Das Virus bliebe uns erhalten, eine zweite Welle gäbe es in absehbarer Zeit aber nicht. Ist Herr Berset während seiner Zeit im Homeoffice hellsichtig geworden? Wie dem auch sei, Hauptsache, wir dürfen als Angehörige einer Risikogruppe – als solche haben wir uns nie betrachtet – wieder mit gutem Gewissen selbst einkaufen.

Südtirol öffnet sich ohne Einverständnis aus Rom. Die autonome Provinz findet, es müsse wieder Zuversicht einkehren. Ab 11. Mai öffnen Restaurants, Bars und Coiffeure, ab 18. Mai Kindergärten und Grundschulen, ab 25. Mai Hotels und Seilbahnen. Auf nach Südtirol! Wenn denn auch die Landesgrenzen wieder öffnen.
Ab dem 15. Juni öffnen sich die Grenzen der Schweiz zu Deutschland, Österreich und Frankreich. Zu Italien bleiben sie noch geschlossen.

Mein Tagebuch: 5. Mai 2020

5. Mai, Dienstag:

Heute ist ein Regentag. Der Himmel ist grau, die Erde wunderbar grün und blütenbunt.
Das BAG zieht in Erwägung die Massnahmen für Risikogruppen, besonders für ältere Menschen, neu zu definieren. Wir sind gespannt.
Für die Schweiz wurden gestern 88, heute 28 Neuansteckungen gemeldet.
Die WHO beurteilt das Vorgehen in Schweden ohne Lockdown und mit Setzen auf die Eigenverantwortung als gut. Die Weltgesundheitsorganisation überlegt sogar, ob sie Schweden als Vorbild empfehlen solle. 
Die freie Medienfachfrau Preradovic interviewt wieder Prof. Homburg von der Uni Hannover. Dieser fordert aufgrund seiner wissenschaftlichen Zahlenanalysen die sofortige Aufhebung aller Massnahmen ohne ideologische Diskussionen darüber, was bis jetzt alles schlecht gelaufen sei. Er entlarvt zwei falsche Behauptungen des bayrischen Ministerpräsidenten Söder:

1. Man müsste unbedingt eine 2. Welle vermeiden, die mit Sicherheit käme, das hätte man in Singapur gesehen. Die offiziellen Zahlen zeigen aber für Singapur keine 2. Welle.
 
2. Schwedens Modell sei untauglich, die Zahl der Toten erhöhe sich dramatisch. Auch dies stimme so nicht, meint Prof. Homburg. Durch den Gegenwind wollten andere europäische Länder unbedingt vermeiden, dass sich ein gelungenes Gegenbeispiel zur eigenen verfehlten Politik zeige. Zwar habe Schweden mehr Todesfälle als Deutschland, liege jedoch zwischen Frankreich und der Schweiz, sogar weit unter Belgien. Das Virus verhalte sich eben unabhängig von der Politik.
Besonders unverständlich ist, dass auch das Robert-Koch-Institut alle Verstorbenen in einen Topf wirft: Waren zum Beispiel Verkehrsopfer, Opfer häuslicher Gewalt oder Suizidfälle mit dem Virus infiziert, werden sie so gezählt, als seien sie an Covid19 gestorben.
Die Stanford Universität sagt, dass die Sterberate bei Covid19 mit 0.2 % nicht höher sei als bei einer Grippe.
Die neusten Erkenntnisse der Feldstudie in Heinsberg und dem Team um Prof. Streeck: 22% der Infizierten hatten gar keine Symptome, also etwa jeder 5. merkte nichts von Covid19. Die Wahrscheinlichkeit, sich in einem gemeinsamen Haushalt anzustecken beträgt lediglich 15%. Die Sterberate im Kreis Heinsberg würde mit 0.37% hoch eingeschätzt, sie läge in Wirklichkeit eher tiefer. Seine Aussagen interessieren auch ausländische Fernsehstationen.

Unsere 90jährige Nachbarin möchte den Sammelband „Reiseträume erfüllen sich“, den ich ihr zur Ansicht überlassen hatte, bei mir kaufen. Ich bin dort mit 3 Reiseberichten nach Irland, Kauai’i und in die Karibik vertreten. Sie freue sich darauf, mit mir beim Lesen zu reisen, denn jetzt wäre dies in der Wirklichkeit nicht möglich. Wie in einer anderen Wirklichkeit hätte sie sich vor ein paar Wochen gefühlt: Sie musste in der Stadt etwas erledigen und rüstete sich mit Hygienemaske und Einweghandschuhen aus. Als sie in den Bus stieg, sah sie zu ihrem Erstaunen nur 3 weitere Fahrgäste, alle ohne Maske und Handschuhe. Da hätte sie ihre Ausrüstung wieder eingepackt. Und die Stadt sei menschenleer gewesen. So etwas hätte sie in ihrem langen Leben noch nie erlebt.

Mein Tagebuch: 17. April, Freitag

17. April, Freitag:
Die Schweiz hat inzwischen 27’740 registrierte Infizierte, davon sind 1’393 verstorben, 17’800 sind genesen, pro Kopf der Bevölkerung gibt es 3’205 Fälle. Nach den USA und Spanien steht die Schweiz somit an 3. Stelle. Pro Tag steigt die Zahl der neuen Infizierten um etwa 300. Im Vergleich zum März sind dies gute Nachrichten. Bei diesem Wetter wollen die Leute nicht mehr eingesperrt sein. Am Freitagabend macht sich im Berner Hauptbahnhof bereits der Wochenendverkehr bemerkbar.

Mein Tagebuch: 15. April 2020

15. April, Mittwoch:
Morgen wird der Bundesrat die Schritte der Lockerung der Massnahmen beschliessen, «smart restart» nennt man das. Es besteht die Gefahr, dass die Risikogruppen wieder nicht richtig definiert werden. Also höchste Zeit für einen Leserbrief an den Bund:

„Deckmäntelchen Fürsorge
Bei der Diskussion um die Lockerung der Massnahmen werden die über 65-Jährigen weiter ausgegrenzt und stigmatisiert. Unter dem Vorwand, man wolle sie besonders schützen, bezeichnet man sie zu Unrecht pauschal immer noch als Risikogruppe.
Denn:
1. Das biologische Alter stimmt nicht mit dem Geburtsdatum überein.
2. Auch Junge können sogar ohne ihr Wissen das Virus haben und andere, auch Ältere anstecken.“

Auch heute ist wieder ein prachtvolles Wetter. Schweizweit besteht akute Waldbrandgefahr.

Der französische Präsident Macron findet, alle müssten sich jetzt hinterfragen, bei ihm angefangen! Alle staunen: Galt er doch bis jetzt als arrogant, also als unhinterfragbar.
Online fragt mich eine Firma: «Kennen Sie schon unser Virenschutzversprechen?» Dieses Wort wird wohl zum Unwort des Jahres 2020 gewählt werden.
Auf den Feldern in Italien besteht die Gefahr, dass die Ernte verderben wird. Es können nicht genügend Helfer aus dem Ausland in das Land, auch im Vereinigten Königreich nicht. Dort lässt man ein Flugzeug mit Erntehelfern aus Rumänien einfliegen! Mein Schwager gräbt vorsorglich schon mal seinen Rasen um und erweitert auf diese Weise den Gemüsegarten um mindestens 50 m2.
Die zu Anfang der Krise grösstenteils friedliche Stimmung beginnt bei umzuschlagen: Wir bemerken dies bei vielen Velo- und Autofahrern, vor allem bei den städtischen Buschauffeuren. Auch diejenigen, die früher sanft und meditativ fuhren, ändern spätestens jetzt ihren Fahrstil. Unser Innen- und Gesundheitsminister, der bis jetzt über die Corona-Krise hinwegstrahlte, wird langsam grantig. Seit Ende Februar dauert sein Arbeitsmarathon, der langsam Spuren hinterlässt. Anfang Mai wird das Parlament wieder tagen. Auch die Kantonsparlamente melden sich zurück. Jeder Kanton hat seine eigene Idee zum «smart restart», dann hätten wir für die Schweiz 26 Varianten!
Der blinde Tenor Andrea Bocelli steht alleine auf dem menschenleeren Platz vor dem Mailänder Dom und singt für die ganze Welt «Amazing Grace». Die Tauben flattern nicht herum, sondern sitzen ganz still zu seinen Füssen und hören zu. Die letzte Zeile heisst: «I was blind, but now I see!» , was bedeutet: «Ich war blind, doch jetzt kann ich sehen!»  

Neujahrsgedicht

Neujahrsgedicht

Was bringt dir wohl das neue Jahr?
Dessen bist du dir noch nicht gewahr.
Über deinem Weg der Nebel liegt,
an der nächsten Kreuzung du vielleicht abbiegst.

Geh‘ Schritt für Schritt im Vertrauen,
es wird wohl nicht lange dauern
bis den Nebel verdrängt die Sonne
und dir zeigt wohin
in Freude und Wonne!

Text und Foto: Petra Dobrovolny

 

Nun leg‘ die Hände …

Nun leg‘ die Hände in den Schoss
und lass‘ sie ruh’n.
Im Moment brauchst du nichts zu tun.
Lausch‘ mal in dein Herz hinein
und frag‘ es:
„Was darf es als Nächstes im Leben sein?“
Es antwortet: „Wohin willst du denn noch streben?
Es kommt dir doch alles entgegen!“


Geh‘, wohin dein Herz dich trägt,
dann bist du immer am richtigen Ort und nie zu spät!

Petra Dobrovolny
Foto: PD

 

Aufbruch

Aufbruch

Zieh‘ einen Strich unter dein Leben
und fang‘ ein neues an!
Vergiss die alten Erdbeben
und was dir manche haben angetan!

Jetzt ist eine neue Zeit:
Mach‘ dich bereit!
Nimm den Wanderstab
und geh‘ von hier fort:
Es wartet auf dich ein neuer Ort
der Liebe und der Freude!

Die Engel sind mit dir
morgen und heute!

Petra Dobrovolny
Foto: Georg Dobrovolny

 

Was der Wind dir singt

Ich, der Wind der Veränderung
singe mein Lied dir:
Du bleibst nicht mehr lange hier!
Du wirst auf viele Reisen gehen
und viele ferne Welten sehen.
Möchtest du dann kehren zurück?
Oder woanders finden dein Glück?
Wer weiss …
Doch zunächst freue dich am Augenblick!
Und wisse: Du bist beschützt!

Dein Freund, der Wind

Die Einladung der Kondoren

Die Einladung der Kondoren

Unser Ruf dringt heute zu deinen Ohren:
Ja, wir sind es, die Kondoren!
Wir nehmen dich mit in hohe Lüfte,
es locken ferne Länder und ihre Düfte.
Steig‘ auf, hab Vertrauen,
die Reise wird nicht lange dauern;
und bald fühlst du dich zu Hause dort!
und schreibst: „Ich bleibe jetzt vor Ort!
Ich komm‘ nicht mehr zurück,
ich finde hier mein Glück.
Ab jetzt bin ich woanders.
Tut mir leid: Ich kann nicht anders!“

Deine Kondoren