Mein Tagebuch: 19.4. mit Gedicht

  1.  April, Sonntag:
    In den Wochenendbeilagen der Zeitungen wird jetzt viel über die Stärkung des Immunsystems geschrieben. Das inspiriert mich zu einem weiteren Gedicht:

Zur Stärkung

Die Stärkung des Immunsystems
ist in aller Munde.
Und es macht
die wissenschaftliche Erkenntnis
die Runde:

Am stärksten wirken Kuscheln und Kuss.
So bleiben alle gesund mit Genuss!
Paar- oder familienweise
vertreiben wir so das Virus!

Denk‘ auch an Zink und Vitamin C.
Statt Vitamin D
ist besser Sonnenschein,
denn dieser schadet dem Virus sehr,
auch wenn du jetzt nicht kannst ans Meer.

Mein kurzgefasster Rat:
Ruh‘ dich aus von zu viel Tat,
nimm Knoblauch mit Zitrone
und geniesse die Sonne!

Hier könnte das Gedicht fertig sein,
doch es gibt noch einen Zusatzreim:

Vor dem Kuss
nimm Knoblauch mit Zitrone,
denn dann geht’s ohne
den lästigen Geruch.
Fügst du noch ein wenig Honig hinzu,
schmilzt der oder die Geküsste im Nu!

Schwäne in der Aare

Text und Fotos: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 18.4. mit Gedicht

18. April, Samstag:
Heute schreibe ich …
    
Mein Corona-Gedicht

Das Corona-Virus ist zwar überall,
doch weder fass- noch sichtbar.
Du lernst einen neuen Abstand zur Welt.
Ob das Virus sich auch daran hält?

Die Autobahnen werden leiser,
die Menschen bald ein wenig weiser.
Der Frühling zieht ein in voller Pracht.
Was hat sich nicht alles verändert über Nacht?

Du hörst abends die Nachtigall,
tagsüber den Kuckuck überall.
Aus bleibt der Regen,
doch nie verlässt uns Gottes Segen.

Viele Felder liegen brach,
da kein Helfer vom Ausland kommen mag.
Jetzt wär‘ fällig der Einsatz der Armee
für Salat und Gemüse, o yeah!

Die Schwäne paaren sich im Schilf.
Viele beten: „Santa Maria, hilf!“
„Mutter Erde, vergib‘ uns unsre Sünden!
Wir wollen wieder zu dir finden
und leben in Eintracht und Frieden.

Im Moment tut uns noch vieles betrüben.
Doch bald werden wir erwachen aus dem Schock,
die Wahrheit zeigt sich an jedem Ort.
Es werden die richtigen Regierungen gewählt,
die die Finger lassen von Lüge und Korruption.
Die Menschheit umarmt sich in digitaler Union.

 

Georg verbrennt den Adventskranz als Zeichen dafür, dass jetzt ein neuer Zeitabschnitt beginnt.

Was die alte Eiche dir flüstert

Du kannst immer wieder
zu mir kommen
und mich fragen um Rat.
Er wird dich unterstützen bei deiner Tat.

Sieh‘! Bald blüht wieder der Flieder!
Und es summen die Bienen,
singe nun du wieder neue Lieder!
Vom Honig darfst du dich bedienen.
Mutter Natur stellt dir alles bereit,
du bist von Arbeit und Müh‘ befreit!
Du darfst jetzt empfangen,
musst nicht mehr bangen.
Freu‘ dich am Leben
voller Glück und Segen.

Geh‘ offenen Herzens durch die Welt
uns spür‘, dass dich dein Liebster
– deine Liebste – liebevoll hält.
Geht gemeinsam Hand in Hand
und Schritt für Schritt:
Die Engel beschützen euch
und kommen immer mit!

Du kannst immer wieder zu mir kommen
und mich fragen um Rat …

Deine Freundin, die alte Eiche

Was Mutter Erde dir flüstert

Das Gestern ist vergangen!
Nun musst du nicht mehr bangen.
Das Heute und das Morgen
kommen zu dir ohne Sorgen.
Dein Leben ist ein Segen,
der Himmel schüttet aus den Regen,
auf dass gedeihen mag in Fülle dir
Reichtum und Liebe!
Das glaube mir!

Deine Mutter Erde