Ein Weihnachtsgedicht

Ein Weihnachtsgedicht

Werde wie das Weihnachtskind!
URVERTRAUEN
Geborgenheit entspringt.
Das ganze Universum
ist deine Göttin Mutter:
Umhüllend immer da!

DRUM:
Werde dir gewahr
in Krippe und Hütte,
unter Decke und Himmelszelt:
Du bist umsorgt und eingehüllt,
auf dass es dir an nichts fehlt.

Von Ferne
leuchten dir die Sterne.
Die Engel lächeln dir zu,
und Ochs‘ und Esel schauen zu.
Du schliesst deine Äuglein in
himmlischer Ruh‘.

Du träumst von Königen,
die dich mit Gold beschenken,
und Hirten mit Schafen,
die dich auch bedenken.

Vor allem träumst du
 deinem Lebensauftrag entgegen,
denn du willst doch
in dieser Welt etwas bewegen!
So folgst du dem damaligen
Weihnachtskinde,
auf dass mehr und mehr
Liebe und Frieden

auf diese Welt finde.

Petra Dobrovolny-Mühlenbach

Ein Freund

Ein Freund

Ein Freund ist weitergegangen ins Licht.
Viele Jahre ging er blass an deiner Seite
und bewunderte dich auf seine Art.
Oft habt ihr zusammen gelacht,
Siege und Niederlagen gemeinsam gefeiert.

Nun wartet er auf dich auf der anderen Seite,
lächelt dir manchmal von oben zu
und funkelt in einem Stern.
Du erinnerst dich gern:

Du erhebst dein Glas und prostest ihm zu,
dem treuen Freund in friedlicher Ruh‘.

Petra Dobrovolny

Gemälde und Foto: Petra Dobrovolny

Die neue Sonne

Die neue Sonne

Das Gestern ist versunken
wie ein Stern im Meer.
Es bekümmert dich nicht mehr!
Für die vergang’nen Tränen
brauchst du dich nicht zu schämen.
Reingewaschen haben sie dein Heute,
auf dass nun strahle deine Freude!
Du lebst sie in jedem Augenblick.
Du schaust manchmal versöhnt zurück,
doch meistens denkst du nur an Morgen
und magst dich nicht mehr sorgen:
Denn deine neue Freude strahlt
und eine neue Sonne sie
an den Himmel malt.

Wir wünschen dir auf deinen neuen Wegen
viel Glück und Gottes Segen!

Deine Engel

Was die Engel dir flüstern

Deine Träume
wandern in neue Räume …
Du bist ein Kind der Sterne!
Wir begleiten dich gerne!
Lass dich auf uns’ren Flügeln tragen.
Da musst du nicht um Erlaubnis fragen!
Wir sind um dich Nacht und Tag,
solang‘ wie Mutter Erde kreisen mag.

Deine Engel