Mein Tagebuch: 2. Hälfte März 2020

Ab dem 16. März gelten folgende Massnahmen: Ausser Apotheken, Lebensmittelläden und Postämter werden alle Geschäfte, auch die Märkte, und Schulen geschlossen, Grosseltern dürfen ihre Enkel nicht mehr betreuen. In Krankenhäusern und Altersheimen sind Besuche verboten. Über 65-Jährige sollten zwingend zuhause bleiben und sich von den Jungen mit Einkäufen helfen lassen. Immer wieder wird betont, dass die Jungen resistent seien. Wer bis jetzt noch nicht gut Englisch konnte, lernt nun wichtige Wörter wie etwa „social distancing“, damit ist eine physische Distanz zum anderen von in der Schweiz 2 m, in Deutschland 1 ½ und in Tschechien 3 gemeint. Wahrscheinlich benimmt sich das Virus je nach Land anders. Man solle sich öfters die Hände waschen. Auch Desinfektionsmittel gibt es kaum mehr zu kaufen! Nur mit triftigem Grund darf man das Haus verlassen und, wenn möglich, auf Homeoffice umsteigen. Wer Symptome verspüre, solle sich für 14 in Selbstquarantäne begeben, auf keinen Fall einfach eine Arztpraxis oder Krankenhaus betreten, sondern sich im Zimmer einschliessen und das eigene Badezimmer benützen.
Deutschland schliesst seine Grenzen zur Schweiz. Bayern hat den ersten Todesfall. Das Seminar wird abgesagt, die Stornierungsgebühren muss ich nicht bezahlen.
Georg ist seit Anfang März wieder gesund und tätigt unsere nötigsten Einkäufe. Zum Glück ist unser Weinkeller gut bestückt. Doch hier im Einkaufszentrum des Dorfes fehlen bald Toilettenpapier, Prosecco und unsere Lieblingsschokolade. Deshalb fährt er ab und zu in die Stadt, wo das Einkaufen viel einfacher und angenehmer ist. Auch schaut er nach, ob in meiner Praxis alles in Ordnung ist. Diese habe ich am 1. März geschlossen.
Unsere Nachbarn teilen uns aus Neuseeland mit, dass sie wohl frühestens Ende April wiederkämen. Obwohl dort erst 500 Personen infiziert seien und niemand verstorben sein, gelte für über 65-Jährige bereits die Ausgangssperre. Zum Glück ist kein weiterer Fisch gestorben.
Die Autobahn wird leiser, die Luft sauberer. Das Vogelgezwitscher und Brunnengeplätscher lauter. Die Forsizien strahlen ihr Gelb in die Welt hinaus. Parks werden geschlossen, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Spazierengehen und einkaufen darf man noch, wenn man unter 65 ist. Die Jungen sind sauer auf die Alten, weil die schliesslich an den rigorosen Massnahmen schuld sind, da der Staat die Pflicht habe, diese Altersgruppe zu schützen. Die Schweiz rückt an die 3. Stelle – nach China und Italien – der weltweit pro Kopf Infizierten.
Als erste Berufsgruppe beschweren sich die Prostituierten wegen massiver finanzieller Verluste durch das Gebot des Social Distancing beim Bundesrat. Besonders betroffen sind auch die Coiffeur-Geschäfte. Bäckereien dürfen noch geöffnet sein. Ein Bäcker hilft sich auf kreative Weise: Um den Umsatz anzukurbeln stellt er Biscuit-Torten mit weissem Zuckerguss her, die aussehen wie eine Rolle Toilettenpapier.
Die besten Informationen über das Virus und die von ihm verursachte Krankheit finde ich auf dem Kanal des amerikanischen Wissenschaftlers Gregg Braden  https://www.youtube.com/watch?v=2eiw2CRdQ98
auf Youtube und schicke meinem Bekanntenkreis folgendes Rund-Mail:

  
Diese Information finde ich bis jetzt die beste und hilfreichste. Gregg Braden, was ein Virus ist, den Unterschied zu einer gewöhnlichen Grippe, und wie sich daraus die empfohlenen Massnahmen ableiten. Meiner Meinung nach ist dies eine demokratische Art so zu informieren, sodass jeder Laie es verstehen und nachvollziehen kann ohne sich auch noch eine Moralpredigt anhören zu müssen.
Die wichtigsten Punkte hier auf Deutsch:
Das Virus ist keine Zelle, besitzt weder Zellatmung noch Stoffwechsel, es jagt uns nicht hinterher, es «wartet ab», bis die Gelegenheit in der Umgebung, dem Milieu, sich ergibt. Es braucht einen Wirt, eben eine menschliche Zelle. Mit den «Stacheln» oder «Spikes» ist es gut ausgerüstet zum Andocken an eine menschliche Zelle. Dann schlüpft es hinein und vermehrt sich in rasanter Geschwindigkeit. Aber: Unsere Leukozyten – die weissen Blutkörperchen – sind ebenfalls mit Stacheln ausgerüstet und können das Virus früher oder später töten. Bei 80% Infizierten verläuft die Infektion mit mehr oder weniger starken Symptomen wie: Zu Beginn extremes Kratzen im Hals, kein Schnupfen, kein Niesen, dann Fieberschübe – ein gutes Zeichen dafür, dass unser Immunsystem arbeitet -, dann starker Husten mit zeitweiser Atemnot. In 2 bis 3 Wochen ist alles vorbei, und solche Betroffenen sind dann immun auf das SARS-CoVi-19, wie der offizielle Name heisst. Dieses Virus bewirkt die CoViD 19, Corona Virus Disease = Krankheit aus dem Jahr 2019. Das Virus ist nicht lebendig, sondern nur ein DNA-Code, es ist also ein Informationsträger.
Die Mortalität beträgt 3.4 % im Unterschied zur Grippe mit 0,1 %, über 60-Jährige sind besonders anfällig, wenn sie ein geschwächtes Immunsystem haben. Dieses Virus reagiert nicht auf Antibiotika und ist kein saisonales Grippevirus! Die übliche Grippeimpfung nützt nichts.

Zusatz von mir: Das Immunsystem wird geschwächt durch Angst und Panik, zu wenig frische Luft, zu viele Impfungen, ungünstige Ernährung – Übersäuerung der Zellen! -, Belastung mit Schwermetallen und Pestiziden, durch die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten, Drogen, Rauchen, durch Elektrosmog, durch Antibiotika. Und natürlich auch durch die sogenannten und heute oft zitierten Vorerkrankungen wie Allergien, Diabetes und Bluthochdruck. Mehr als das Alter spielt die Stärke des Immunsystems für die Infektion eine Rolle. Es gibt auch junge Leute mit einem schwachen Immunsystem, aber auch viele Betagte mit einem sehr starken.
Verbreitung: Bis zu 3 Stunden kann es in der Luft schweben, bevor es auf den Boden fällt. Besonders lang hält es sich in ungelüfteten Räumen, Zügen und Autobussen, unter Lauben – Die Berner Lauben lassen grüssen! – Es hält sich 2 bis 3 Tage auf glatten Oberflächen aus Metall, Glas, Papier, Kleiderstoff und Kunststoff – Plastik! –  wie etwa auf Haltestangen und Knöpfen im ÖV, Tastaturen usw. Es verbreitet sich über den Kontakt zu Fäkalien. Besonders durch physischen Kontakt unter den Menschen.
Vorsichtsmassnahmen: Durch diese Info werden die angeordneten Massnahmen klarer. Händegeben vermeiden, auf Distanz gehen. Noch besser kann man sich und andere durch eine Gesichtsmaske und Schutzbrille schützen. In die Ellenbeuge niesen oder husten. Hände waschen oder auch desinfizieren, vor allem vor dem Essen und nach Kontakt mit Oberflächen.
Bemerkung von mir: Leider tragen immer noch zu viele Leute keine Schutzmasken. Dies müsste nicht nur das medizinische Personal, sondern auch Wachposten tun. Das Virus hält sich nicht an die in der Schweiz geforderten 2 m Distanz. In Deutschland werden 1.5m gefordert, in Tschechien 3m! Problematisch sind die Orte für die Tests, zu denen viele Menschen gehen. Werden diese Abstriche in kleinen Räumen oder Kabinen oder nicht gelüfteten Räumen vorgenommen, besteht eine hohe Gefahr der Infektion von bis jetzt Gesunden, dazu noch ohne deren Wissen, denn der Test fällt eventuell negativ aus. Am besten sind die Drive-in-Tests, bei denen man im Auto sitzen bleiben kann.
Empfehlungen von Gregg Braden:
Gesunde Ernährung, Yoga, Vitamin C und Zink, Spaziergänge in der Natur.
Empfehlungen von mir: Heisse Inhalationen mit Meersalz, heilende Klänge, besonders Musik in 432 HZ, Sonnenschein geniessen, Meditieren, Echinacea, Bärlauch, Löwenzahn, Sternanis, Ingwer, Löffelkraut, besonders Knoblauch mit Zitronensaft, ab und zu ein Glas Wein oder Traubensaft!
Das Robert Koch Institut in Berlin gibt jeden Tag auf Youtube ein Up-date zur aktuellen Lage und den neusten Erkenntnissen.

Viele sind mir dankbar für diese Informationen, denn von den offiziellen Stellen kommen sie sehr bruchstückhaft und werden teilweise als übertrieben empfunden. Vor allem ist noch nicht bekannt, dass und wie lange sich das Virus auf Oberflächen und auch in der Luft hält.
Ich bringe wieder ein Video auf meinen Youtube-Kanal: Eine dreiminütige Selbstheilungsmeditation zum besseren Atmen: Bilder aus der Natur, ein weiter Himmel über der Alpenkette, ein Oktaeder, das Symbol für das Element Luft und ein Heilgesang aus Atlantis kommen darin vor, im Hintergrund spiele ich meine Lyra aus Bergkristall. Hier der Link:  https://www.youtube.com/watch?v=UWwNFEFneCc&t=71s

Mein Tagebuch: Wie das Corona-Virus die Welt verändert, Februar bis Anfang März 2020

Anfang Februar wird mein Partner Georg für 3 Wochen krank. Wir denken zuerst, er hätte die übliche Grippe. Doch er hat extreme Halsschmerzen und Fieberschübe, die für ihn sehr ungewöhnlich sind. Wir versorgen uns beide mit Spagyrik, um unser Immunsystem zu stärken. Ich möchte jetzt auf keinen Fall krank werden, denn am 11. Februar habe ich einen Termin beim Kieferchirurgen. Für die Zeit nach dieser OP möchte ich mir vorsichtshalber ein paar Schutzmasken kaufen. Am 7. Februar frage ich in einer Apotheke nach. Die Pharma-Assistentin bedauert: Es seien keine mehr auf Lager, sie würde jedoch meine Bestellung aufnehmen, allerdings könne sie mir keinen Liefertermin nennen. Ein Päckli hätte 50 Masken und koste 8.50 CHF. Ich bestelle eins.
Der Pilgerort von Mekka geschlossen, die Umgebung der berühmten Kaaba wird abgeriegelt. Wir staunen: „Sollte Allah etwa die Gebete nicht erhören?“ Doch bald werden auch die Kirchen in Italien und der Petersplatz geschlossen. Buddhistische Gelassenheit ist angesagt.
Am 19. Februar erblickt ein neues Familienmitglied die Welt: zum ersten Mal werden Georgs Neffe und seine Frau Eltern. Die Freude über die kleine Elena ist gross! Es muss eine besondere Seele sein, die sich genau diesen Zeitpunkt ausgesucht hat.
Das Virus hat es durch Gotthard-Tunnel auf die andere Seite der Alpen geschafft, allmählich beginnen die Tests. Mir wird klar: Ich kann nicht nach Bayern an das Seminar reisen: Ich wäre ein Risikofaktor für die übrigen Teilnehmenden, ausserdem … käme ich vielleicht nicht mehr zurück nach Hause, falls Deutschland die Grenze in die Schweiz schliessen sollte. Meine Absage teile ich dem Ausbildungszentrum mit, welches erstaunt reagiert: Falls ich kein amtlich bestätigtes Reiseverbot hätte, müsste ich 70 € Stornierungsgebühren bezahlen.
Am 10. Februar gibt mir die Apotheke Bescheid, dass die Schutzmasken inzwischen 24.- CHF kosten würden, der Liefertermin sei ungewiss. Doch ich lasse meine Bestellung stornieren. Es macht für mich keinen Sinn mehr, denn am 11. Februar findet bereits meine Kiefer-OP statt. Zum Glück bin ich topfit und habe mich nicht bei Georg angesteckt. Im Internet kursieren Anleitungen, wie man sich Schutzmasken selbst basteln kann.

Am 7. März hört die Schweiz auf, Leute zu testen, die keine oder nur leichte Symptome haben. Es gibt nicht genügend Teströhrchen. Auch diese werden wie die Schutzmasken nicht im Land hergestellt. Die Kontaktkette der Infizierten werde nicht mehr nachverfolgt. Risikogruppen werden definiert: Es sind die über 65-Jährigen und Leute mit Vorerkrankungen. Diese sollten zuhause bleiben.
Die Fasnachtsveranstaltungen werden abgesagt. Basel führt sie trotzdem durch, nur ohne Publikum. Am 8. März führen die Frauen auch noch ihre geplanten Demonstrationen durch. Die Polizei schaut zu.
In Italien explodiert die Lage: Am 16. Februar fand noch ein wichtiges Fussballspiel in Bergamo statt. Es wird bekannt, dass in Norditalien 600‘000 Chinesen leben. Etwa 100‘000 davon arbeiten teilweise illegal und „unter chinesischen Bedingungen“ in der Textilindustrie, die Kleider herstellen mit dem Label „Made in Italy“ herstellt. Ich denke: Es kommt jetzt alles ans Licht der Wahrheit.
Wieviel wird noch unter den Teppich gekehrt? Unser Bundesamt für Gesundheit betont sehr fürsorglich, dass die Schutzmasken eine falsche Sicherheit gäben. Es betont jedoch, falls sie einmal zur Verfügung stehen würden, zöge das Amt in Erwägung, ob eine solche Massnahme sinnvoll sei. Der Bedarf in der Schweiz beträgt pro Tag 3 Mio Masken! Es wurde versäumt, den seit 23 Jahren bestehenden Pandemie-Plan umzusetzen und die Pflichtlager aufzufüllen! Im Gesundheitswesen werden Masken, Brillen und Schutzanzüge knapp. Selbständige Hebammen erhalten keine. Doch jetzt sei nicht der richtige Zeitpunkt, um die Versäumnisse zu kritisieren.
Die Frühjahrssession des Parlaments wird vorzeitig aufgelöst. Der Bundesrat darf jetzt allein regieren, doch seine Beschlüsse gelten höchstens 6 Monate und müssen spätestens dann vor das Parlament.
In Grossbritannien werden keine Massnahmen ergriffen. Boris Johnson betrachtet das Volk als Schafe und setzt auf Herdenimmunität. Ende März ändert er jedoch seine Strategie und erkrankt selbst.
Gerüchte erhalten Auftrieb, dass das Virus mutiert sei oder absichtlich genetisch manipuliert wurde. Es sei eben dieses falsche Programm, welches den Menschen in der ganzen Welt zu schaffen gibt.  

Lass los und werd‘ ein Narr

Lass los!
Du musst die Welt nicht mehr tragen!
Du musst auch nicht fragen,
ob du loslassen darfst.
Und wo bleibt meine Kontrolle?
O, spiel doch nicht mehr diese Rolle!

Zunächst ein Chaos entsteht:
Alles wird durcheinandergepurzelt,
dann wird alles neu verwurzelt
in höherer Ordnung.
Und zu deiner Verwunderung
war das nicht der Welt Untergang,
sondern ein neuer Anfang.

Es gibt dich noch
befreit vom Joch
Du lässt dich von Mutter Erde tragen,
vergisst deine Bedenken und deine vielen Fragen.
Für dich werden nur noch Rosen blühen.
Die sagen dir: „Vergiss deine Müh’n!
Erfreu‘ dich an unserem Duft
und mach‘ deinem Herzen Luft!
Geh‘ frohgemut deinen neuen Weg
auf dem kein Hindernis mehr steht.
Du hast jetzt freie Bahn
und fängst nicht mehr von vorne an!“

Reicher an Erfahrung gehst du weiter,
die Wolken sind verschwunden
und du gibst zu unumwunden:

Die Welt in dir ist heiter!

Wie der Narr im Deck des Tarot
kommst du nun den andern vor.
Du sagst ihnen:
+Der Schritt ins Leere
ist eine prima Lehre
in der Schule des Vertraun’s.“
Nach einem Sturz
ist das Leben nicht vermurkst.
Es ordnet sich in neue Bahnen,
die du vorher nie konntest erahnen.
Du stehst auf im Licht des neuen Tags
und staunst darüber,
was da kommen mag.

Text: Petra Dobrovolny
Foto: PD   Jungfrau im Berner Oberland,
vom Harder ob Interlaken aus gesehen