Mein Tagebuch: 12.09.2021

12. September, Sonntag: Immer wieder anders

Der Spätsommer hält noch an. Georg bringt von der Bio-Gärtnerei zwei noch blühende Tomatensetzlinge. Vielleicht bringen sie bis Oktober noch ein paar Früchte? Das wäre ein kleiner Trost nach dem Hagelschlag auf unsere Tomaten im Juli. Die Hoffnung geben wir nicht auf.

Ab Montag soll eine erweiterte Zertifikatpflicht gelten. Auch für die Innenbereiche der Restaurants. Vor einer Woche meinte Bundesrat Berset noch, dies sei eine «bizarre» Vorstellung. Jetzt hat er wieder mal seine Meinung geändert. – Spucktests in Schulen sollen doch nichts bringen. Die Maskenpflicht für Schüler und Schülerinnen wurde in den letzten Monaten mal als notwendig erachtet, zwischendurch wieder abgeschafft. Seit 18 Monaten werden uns sich ständig ändernde Regeln auferlegt, die vorher als sinnlos betrachtet wurden. Zunächst wurden Leute ohne Symptome gar nicht für Tests zugelassen, und es hiess, Masken seien eher schädlich als nützlich. Viele Spitäler wurden in der Pandemiezeit geschlossen, weil sie nicht rentieren. Jetzt, nach den Sommerferien, erweist sich die Bettenkapazität in den Intensivstationen als zu klein. Nicht dringende Operationen werden wieder verschoben. Ein grösseres Problem ist das fehlende Pflegepersonal. Unter solchen Bedingungen wie ständiger Überlastung und Impfpflicht haben viele gekündigt und orientieren sich beruflich um.

Die offiziellen Medien hetzen gegen die angeblich uneinsichtigen und arroganten Ungeimpften, die alles andere als solidarisch seien. Leserbriefschreibende rufen dazu auf, im eigenen Familien- und Bekanntenkreis Ungeimpfte unter sozialen Druck zu setzen. Jemand schreibt im «Bund» vom 11.09.: Wenn ab Montag die Zertifikatspflicht in Restaurants gilt, werde er als geimpfter Gast vor seiner Bestellung fragen, ob das gesamte Personal geimpft sei. Ist dies nicht der Fall, würde er aufstehen und sagen: «Tut mir leid! In dem Fall gehe ich wieder!»

Georg meint: «Die neue Krankheit heisst Kontrollitis. Jeder kontrolliert jeden.»
Die Welt wird bizarrer. Vor allem Kinder und Jugendliche kommen damit nicht zurecht. Besonders nicht damit, dass ihnen gesagt wird, sie könnten den Tod ihrer Grosseltern und Eltern verursachen. Die psychiatrischen Kliniken sind überfüllt.

Die Demonstrationen gegen die Massnahmen nehmen seit letztem Donnerstag, an welchem der Bundesrat die Erweiterung der Zertifikatspflicht ankündigte zu. Die Warteschlangen vor den Impfzentren werden wieder länger.

Wie wird das Volk am 28. November über das Covid-Gesetz abstimmen? Die Hoffnung geben wir nicht auf.

Ich nehme mein viersaitiges indisches Musikinstrument, die Tampura, und fahre nach Leukerbad. Am Abend gehe ich noch in die Therme, denn ab Morgen wird für den Eintritt ein Zertifikat verlangt. 

Foto und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 30.07.2021

30. Juli, Freitag:

Es regnet und regnet, der Hochsommer und die «Hundstage» bleiben aus, während es in Südosteuropa brennt. Unsere Tomaten können wir dieses Jahr vergessen. Sie wurden vom Hagel durchlöchert. Den Walliser Winzern macht der Falsche Mehltau zu schaffen. So sind wir froh um unsere Weinvorräte des sehr guten Jahrgangs 2019.

Ein grosses Thema in den Mainstream-Medien: Mehr Rechte für Geimpfte! Wenn jemand vor ein paar Monaten sagte, dass uns die Grundrechte genommen werden, war er bereits ein Verschwörungstheoretiker. Jetzt heisst die Forderung: Geimpfte sollten ihre Rechte zurückbekommen. Das Covid-Zertifikat soll in manchen Ländern bald nicht nur für Grossveranstaltungen, Theater und Konzerte gelten, sondern auch für Besuche in Restaurants und Altersheimen. Der PCR-Test soll bald für Ungeimpfte nicht mehr gratis sein. Für das Gesundheitspersonal gilt zum Beispiel in Frankreich ab September eine Impfpflicht. Die Proteste und Demonstrationen dagegen nehmen zu. 
Auch in der Schweiz wird die dritte Impfung im Herbst vom BAG «geprüft». Sie wird als «Auffrischung» bezeichnet.
In Südamerika soll die nächste Variante entdeckt worden sein. Südamerika ist weit weg, könnte man meinen. Doch unsere Nachbarn sind vor wenigen Tagen aus Equador zurückgekommen… Die neue Virusvariante heisst «Lambda». Nach «Delta» werden fünf Buchstaben des griechischen Alphabets übersprungen. Wenn dies ein Zeichen dafür ist, das wir in grösseren Schritten alle Varianten abhaken und bald bei Omega, also am Ende des Alphabets ankommen, habe ich nichts dagegen. Der Bundesrat hatte vor etwa zwei Monaten für Ende Juli die Aufhebung aller Massnahmen versprochen, doch jetzt ist er wieder zurückgekrebst: Da sei die sich ausbreitende Delta-Variante, man müsste abwarten, was die Leute mitbringen, die aus den Ferien zurückkehren und wie sich der Schulanfang auswirke usw. Und die Maskenpflicht müsste bestimmt mindestens bis zum kommenden Frühjahr beibehalten werden, denn den Winter verbringen wir wieder vermehrt in geschlossenen Räumen. In einem Radio-Interview erwähnt Bundesrat Berset nebenbei, dass nach der Impfung 19 Personen gestorben seien. Er stellt dies ohne Kommentar fest. Der Moderator hakt hier auch nicht nach.

Im Wallis will sich niemand mehr impfen lassen. Die Kantone Obwalden, Nidwalden und Appenzell Innerrhoden sind schweizweit die «Schlusslichter». Am meisten Geimpfte gibt es im Kanton Zürich. Ja, die Bergler und Berglerinnen: Sie sehen die Welt aus einer anderen Perspektive!

Foto und Text: Petra Dobrovolny  

Mein Tagebuch: 06.05.2021

06. Mai, Donnerstag: Die Terrassen sind offen! Der Wind der Wahrheit in einer Zeit der Widersprüche

Heftige Winde und viel Regen machen das Leben der Restaurantterrassen schwierig. Als ich nach acht Monaten wieder einmal meine Freundin traf, mussten wir unsere Gläser und Tassen die ganze Zeit über festhalten. Wir nahmen es gelassen und waren froh, dass es eine Stunde mal nicht regnete.
Einer unserer Freunde schickt uns ein Video zum Thema: «Die Terrassen sind offen!» Es ist ein alter Sketch mit dem holländischen Komiker Rudi Carrell, jedoch topaktuell: Er sitzt bei sehr stürmischem Wind mit seiner Freundin auf einer Restaurantterrasse. Beide sind schick angezogen, und der Kellner bringt ihnen Spaghetti. Der Wind bläst ihnen die langen Nudeln fast von der Gabel, bevor sie den Mund erreichen. Rudis Spaghetti fliegen der Freundin in den Ausschnitt ihres schönen Kleids. Der Kellner erkundigt sich, ob alles in Ordnung sei. Rudi meint, alles sei gut, er könne den Rotwein bringen. Inzwischen fängt es auch noch an zu regnen. Der Kellner kommt in einer wetterfesten gelben Ölkleidung wieder zum Tisch und giesst ein wenig Wein in ein Glas, das er Rudi zum Probieren reicht. Rudi versucht die Wetterbedingungen zu ignorieren und meint nach der Kostprobe nickend, der Kellner könne den Wein eingiessen. Dieser stellt die zwei Gläser nebeneinander auf den Tisch, hält die Flasche in der Mitte darüber, und der Wind lässt den Wein abwechslungsweise in das eine, dann in das andere Glas fliessen. Ende der Szene.
Es tut gut mal zu lachen!

In der aktuellen Nummer der Zeitschrift «raum&zeit» Nr. 231 von Mai und Juni gibt es interessante Artikel zu Corona und auch anderen Themen wie 5G usw. Besonders beeindrucken mich die Artikel «Corona-Falle Pflegeheim» von Adelheid von Stösser und «Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffes BioNtech» von Dr. Vanessa Schmidt-Krüger. Hier ein paar Zitate aus dem ersten Artikel, Seite 11 bis 12: «Obschon 80 Prozent der positiv getesteten symptomlos sind, wir der PCR-Test bis heute nicht in Frage gestellt, sondern behauptet, dass auch Menschen ohne Symptome ansteckend seien. Gegen den Testentwickler laufen aktuell sogar Strafanzeigen wegen falscher Tatsachenbehauptung.» Die WHO erklärte neulich, «dass ein positiver PCR-Test nicht ausreiche, um eine Erkrankung nachzuweisen. Ausserdem solle der CT-Wert herabgesetzt werden, d.h. für ein positives Testergebnis bräuchte es eine höhere Viruskonzentration… Für Heime und ihre Bewohner wäre es ebenfalls von grossem Vorteil, würde in erster Linie auf die Symptome geschaut, anstatt auf die Tests… « Es gibt die Möglichkeit, an einer Infektion mit SARS-Viren zu erkranken und zu sterben. «Setzt man diese jedoch ins Verhältnis zu anderen Gefahren, lässt sich alleine schon aus der Sterberate ersehen, dass SARS-CoV-2 kein Killervirus ist. Die Letalität liegt bei 0.3 %. Mehr als 99 Prozent der PCR-Positiven haben überlebt.» Weiterhin schreibt Frau Dr. Stösser, dass differenziert werden müsse, ob jemand an oder mit Corona gestorben sei. Durch die ständige Präsentation von zu hohen Fallzahlen und Schreckensszenarien werde ganz bewusst ein Dauerzustand der Angst erzeugt, «damit alle schön brav die Regeln befolgen, bis die rettende Impfung dem Spuk hoffentlich ein Ende bereitet.»
In dem Artikel über die Nebenwirkungen des BioNtech-Impfstoffes stellt Frau Dr. Schmidt-Krüger die Frage, wie gefährlich die Nanopartikel der Lipid-Hülle seien. Diese Hülle sorgt dafür, dass der eigentliche Impfstoff, nämlich die für uns fremde DNA des Virus, überhaupt von unseren Zellen aufgenommen wird. Die Zellbiologin und Neurowissenschaftlerin stellt fest, dass die Wirkungen auf unser Blut, die Nerven und die DNA ungeklärt sind. Wichtige Studien wurden bisher nicht durchgeführt. Bekannt ist, dass Nanopartikel die Blut-Hirn-Schranke überwinden, also auch ins Gehirn eindringen können. Nach Impfungen mit dem vergleichbaren Moderna-Impfstoff wurden diese Partikel im Gehirn und in Augen gefunden. Die von ihnen verursachte Entzündung des Nervengewebes kann neurologische Störungen bewirken.

Bei dem zunehmenden «Wind der Wahrheit» können einem schon mal die Spaghetti um die Ohren fliegen.

Wir leben mit grossen Widersprüchen: Das deutsche Verfassungsgericht in Karlsruhe hat den jetzigen Lockdown für rechtlich in Ordnung befunden. Eine Studie der Universität Stanford stellt fest, dass ein Lockdown eher schadet als nützt. Die Liste der Nebenwirkungen der Impfstoffe wird immer länger, man soll sich jedoch aus Solidarität impfen lassen. Der Nutzen überwiege die Risiken. Über Langzeitwirkungen weiss niemand etwas.
Der Schweizer Gewerbeverband verurteilt die vom Bundesrat geplante vorsichtige Öffnung in 3 Phasen bis Ende Juli. Dies berichtet heute «Der Bund» auf Seite 7. Gastronomiebetriebe sollten laut Gewerbeverband Ende Mai öffnen können. Die Kantone kritisieren, dass der Bundesrat bei seiner «Öffnungslogik» an der Reproduktionszahl als Richtwert festhalten will. «Dieser sei untauglich, urteilt etwa der Kanton Bern, man würde sich besser nach der Auslastung der Betten in den Intensivpflege-Stationen richten.» Meine Bemerkung dazu: Die R-Zahl leitet sich direkt vom PCR-Test ab und soll angeben, wie viele Personen eine einzige anstecken kann. Warum verwendet man diesen weltweit immer noch als «Goldstandard» für den diagnostischen Alltag, obwohl er nie dafür zugelassen wurde?
Am 12. Mai wird der Bundesrat entscheiden, wie es weitergeht mit dem 3-Phasen-Modell.

Dem gängigen Corona-Wortschatz kann ich zwei Wörter zufügen: «Öffnungslogik» und «die Ungeschützten». Letzteres soll diejenigen bezeichnen, die weder geimpft sind, noch einen negativen PCR-Test noch eine Bestätigung über eine durchgemachte Covid-19-Krankheit vorzeigen können. Menschen, die von Natur aus von ihrem Immunsystem geschützt werden, scheint es nicht – mehr – zu geben.

Foto und Text: Petra Dobrovolny                      

Mein Tagebuch: 22.03.2021

22. März, Montag: Weltwassertag

Der Wind, der auch in der Nacht sehr stark über die Berge hinwegfegte, legt sich für heute Vormittag für ein paar Stunden. Die Bergdohlen sammeln weggeworfene Pommes frites und drehen mit ihrer Beute spiralige Kreise über Leukerbad.

Heute ist der Weltwassertag. In der Schweiz gibt es immer mehr Probleme mit dem Trinkwasser. Öfters wird festgestellt, dass Quellen von Pestiziden verseucht sind und sogar geschlossen werden müssen. Ein Gesetz, dass eine biologische Landwirtschaft fordert, wurde vor einer Woche vom Parlament aufgeschoben. In Bremgarten kauft Georg schon seit einiger Zeit Wasser für unsere Teeküche ein. Hier in Leukerbad hingegen geniesse ich das Hahnenwasser. Der Tee damit schmeckt wunderbar. Und ich spüre, wie sehr das hiesige Wasser meiner Gesundheit dient.

Am letzten Samstag gab es eine Grossdemo in Kassel, Deutschland. Boris Reitschuster berichtete wieder im Lifestream darüber. Unter anderem demonstrierten ÄrztInnen mit einem grossen weissen Transparent. Darauf stand in schwarzer Schrift: «Wir sind keine Verschwörungstheoretiker. Wir sind Ärzte.» In einem Interview sagte eine Ärztin, sie sei hier, um ein Zeichen zu setzen. Die Zahlen, die wir vorgesetzt bekämen seien manipulativ und hätten mit Medizin nichts zu tun. Sie habe sich der Vereinigung «Ärzte für Aufklärung» angeschlossen. Deswegen habe sie bereits von der deutschen Ärztekammer ein Mahnschreiben erhalten: Wenn sie noch einmal zum Thema Corona auffiele, müsste sie mit berufsrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Es ist kaum zu glauben, mit welchen Mitteln gegen Menschen vorgegangen wird, die anderer Meinung sind. Warum? Georg meint, es handle sich um ein systembedingtes Lügen. In Anlehnung an «too big to fail» bei Banken oder anderen grossen Unternehmen. Wenn sich jetzt jemand von einer Regierung hinstellen und sagen würde: «Tut mir leid! Dieses und jenes war ein Irrtum, wir haben Fehler gemacht!» Dann wäre diese Person ihres Lebens nicht mehr sicher. Es bleibt nichts anderes mehr übrig, als die Bevölkerung als unmündig zu erklären und Angst und Panik zu schüren. Mit der Zeit – jetzt dauert dies schon ein Jahr so! – nützt sich diese Strategie jedoch ab. Dauerhafte Reize, vor allem wenn sie Angst hervorrufen und ständig den Überlebensinstinkt triggern, werden aus Selbstschutz mit der Zeit ausgeblendet. Dies ist ein neuropsychologisches Naturgesetz. Jemand erfand mal das Motto: «Stell’ dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin.» Viele schauen oder hören sich die Nachrichten in den offiziellen Medien nicht mehr an.

Foto: Sternenhimmel über Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 09.02.2021

9. Februar, Dienstag: Fragen über Fragen

Strahlendblauer Himmel! Um 13 h klettert das Thermometer in der sonnigen Ecke meiner Dachterrasse auf 21°C. Ich öffne mein Restaurant, bin Gast, Köchin, Chefin, Service-Personal in einer Person. Der Vorteil: Ich brauche keine Maske und muss keinen Sicherheitsabstand einhalten. Das heutige Menu: Walliser Pellkartoffeln, bei uns heissen sie «Gschwellti», Chicorée-Salat in Gelb und Rot, 3 Sardellenfilets mit einigen Kapern und griechischen Oliven, dazu 2 dl Johannisberg, also Walliser Weisswein. «En Guete!» Vor meinem kleinen Tisch liegt ein grosser Haufen Schnee. Es gibt zu wenig Personal, das ihn wegräumen könnte.

Das BAG – Bundesamt für Gesundheit – hatte im letzten Jahr Millionen von Hygienemasken von schlechter Qualität beschafft. Diese verrotten im Lager der eidgenössischen Militär-Apotheke langsam vor sich hin und müssen bald entsorgt werden. Bis jetzt wusste ich nicht, dass auch Hygienemasken ein Verfalldatum haben.

Etwa 17 Millionen Impfportionen hat das BAG bestellt. Jetzt spricht aber niemand mehr vom «neuen SARS-Corona-Virus», sondern nur noch von dessen Mutanten. Die Impfstoff-Herstellerfirma Astra-Seneca sagt jedoch, dass der jetzige Impfstoff nicht gegen diese wirke, es stehe jedoch bald ein neuer Impfstoff zur Verfügung. Also sind hier eine Entsorgung und eine neue Bestellung nötig. Das alles erinnert uns an das Medikament Tamiflu, das gegen die sog. Schweinegrippe helfen sollte. Grosse Portionen davon wurden vom BAG bestellt und gelagert … und dann doch nicht gebraucht. Kurz vor dem Ablauf des Gebrauchsdatums wurde ein Teil davon schnell in sog. Entwicklungsländer exportiert. In einem Radio-Interview, welches ich zufälligerweise hörte, plauderte ein Angestellter dieser Basler Herstellerfirma aus, dass der Wirkstoff von Tamiflu Sternanis sei. Dies ist der Samen einer Heilpflanze, die wahrscheinlich aus einem sog. Entwicklungsland in die Schweiz importiert wird.

Als Bürger und Bürgerin, besonders als Steuernzahler*in dieses Landes fragt man sich: Wer bezahlt das ganze medizinische Material, das anscheinend zum Wohle der Bevölkerung angeschafft wird, jedoch nie gebraucht wird? Wer bezahlt die Entsorgung von Impfstoff? Wer weiss, wie dieser fachgerecht entsorgt wird? Diejenigen, die über die Bestellungen entscheiden, werden nie dafür zur Rechenschaft gezogen.

Eine tschechische Virologin hat die Ergebnisse ihrer Forschung gutwillig ausgeplaudert: Das Virus besteht aus künstlich manipuliertem Erbgut. Die neuen Mutanten würden wohl von einem geheimen Labor aus in die Welt gesetzt. Dieses Labor müsste man so schnell wie möglich ausfindig machen und dessen Tätigkeit stoppen. Die Vermutung liegt also nahe, dass es sich hier um eine Biowaffe handelt. Jetzt hat eine Hexenjagd auf diese Virologin begonnen. – Mit diesem Forschungsergebnis steht sie nicht allein da: Vor mehreren Monaten plauderte ein Mitarbeiter eines schweizerischen Sicherheitslabor aus, dass er künstlich hergestellte Teile, sog. Genome, bei dem Corona-Virus gefunden habe. Für weitere Nachfragen war dieser Virologe nicht mehr erreichbar, die Telefonleitung des Labors war ständig besetzt.

Die Art der Hexenjagd erfolgt immer nach demselben Muster: Die Medien oder wer auch immer argumentiert überhaupt nicht fachlich und zur Sache, sondern die betroffenen Fachleute werden diffamiert, indem ihnen vorgeworfen wird Forschungsgelder veruntreut zu haben oder irgendeiner extremistischen Partei anzugehören. Dies passierte auch dem österreichischen Biologen Clemens G. Arvay sowie Prof. Bhakdi. Letzterer möchte mit seiner Familie sogar Deutschland verlassen, weil er die Diffamierungen nicht mehr ertragen kann. «Rufmord» ist ein passendes Wort.

Der freie Journalist Boris Reitschuster kann den SPD-Bundestagsabgeordneten Markus Held interviewen. Dieser hat die Bundesregierung schriftlich angefragt, auf welchen wissenschaftlichen Grundlagen die getroffenen Massnahmen beruhen. Er bekam eine kurze Antwort: Die Massnahmen erfolgten aufgrund der Angaben und Empfehlungen des RKI und der bundeseigenen wissenschaftlichen Institute.
Alles klar!

Foto: Menu meines Dachrestaurants in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny   

Mein Tagebuch: 18.01.2021

18. Januar, Montag:

Inzwischen werden neue Videokanäle eröffnet, die nicht zensuriert sind. Auf brandnewtube zum Beispiel finde ich folgenden Beitrag von den amerikanischen frontline doctors, die die Wahrheit sagen. Die Sprecherin zitiert J.F. Kennedy: Der grösste Feind der Wahrheit sei nicht die Lüge, sondern der Mythos. So gäbe es jetzt Mythen zur Maske u.a. Hier der Link:
https://brandnewtube.com/watch/america-039-s-frontline-doctors-speak-out-scotus-press-conference-part-2_qsBH6fF3kZGKeiS.html

Unsere Nachbarin, die vor einem Jahr mit ihrem Ehepartner nach Neuseeland geflogen war und wegen der Corona-Massnahmen erst im Juli zurückkommen konnte, erzählt mir, dass ihr Ehepartner sich habe impfen lassen. Sie selbst zögere noch, doch falls sie wieder nach Neuseeland fliegen wollten, müsse sie sich impfen lassen. Allerdings würde die Airline Emirates jetzt gar nicht dorthin fliegen.

Ab heute gilt bis Ende Februar zum 2. Mal ein schweizweiter Lockdown, ein etwas lockerer als im letzten März: Es gibt keine Ausgehbeschränkungen, mehr Geschäfte sind geöffnet, die Skigebiete bleiben unter strengen Auflagen geöffnet, die Schulen auch. Restaurants dürfen Take-aways anbieten. Marronibuden auch. Aber Homeoffice wird zur Pflicht, die Polizei kontrolliert dies sogar. Rückkehrende aus Grossbritannien müssen in eine «rückwirkende Quarantäne». Der «Bund» fragt sich, wie dies ohne Zeitmaschine möglich sei.

In der Stadt sind deutlich weniger Leute unterwegs. Am letzten Samstag gab es einen Ansturm in den Läden. Niemand versteht die bürokratische Definition, was zum kurzfristigen alltäglichen Bedarf gehört – Glühbirnen und Kleider zum Beispiel nicht – und besorgte sich noch schnell das Nötigste.

Foto: Marroni in der Berner Altstadt: Georg Dobrovolny
Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 15.01.2021

15. Januar, Freitag: Lockdown nach Schweizer Art

Es schneit und schneit. In den Bergen haben Lawinen einige Strassen versperrt.

Ab nächstem Montag hat der Bundesrat wieder einen strengeren Lockdown verordnet. Die Begründung: Die Zahlen seien nicht tief genug gesunken, wegen der Feiertage sei viel zu wenig getestet worden. Vor allem sei das Virus mutiert und um 70% ansteckender. Wir fragen uns: «Woher weiss man das? Wer hat das wie festgestellt?» Grossbritannien sei ein abschreckendes Beispiel, das dortige Gesundheitswesen ist anscheinend wegen des mutierten Virus zusammengebrochen. Die Queen (94) und ihr Ehemann (99) haben sich vorbildlich impfen lassen. Deutschland ist ein positives Vorbild für die Schweiz. Die dortigen Massnahmen sind wieder sehr streng, sogar Bewegungseinschränkungen für einen Radius von mehr als 15 km sind an der Tagesordnung. Wurde dem mutierten Virus ein Kilometerzähler eingebaut?

Der Lockdown der neusten Ausgabe zeichnet sich durch die üblichen schweizerischen Kompromisse aus, denn der Gewerbeverband durfte im Unterschied zu letztem Frühjahr mitreden. Dinge für den kurzfristigen täglichen Bedarf – wer definiert das? – dürfen verkauft werden: «Blumen ja, Kleider nein» heisst die heutige Schlagzeile im «Bund»: «Ab nächstem Montag dürfen wir in der Schweiz keine Schuhe mehr kaufen, Blumensträusse aber sehr wohl. Wir dürfen in den Baumarkt, nicht aber ins Möbelgeschäft. Wir können im Handel Briefpapier und Stifte erstehen, aber keine Sportbekleidung.» Mein Zusatz: Zum Coiffeur darf man, operiert werden darf man nicht, Geschirr und Kochtöpfe, auch Unterwäsche kann man kaufen, T-Shirts nicht. Druckertoner muss ich heute noch dringend besorgen. Auch dieser gehört nicht zum täglichen kurzfristigen Bedarf, obwohl er alles andere als langfristig hält.

Restaurants, Bars und Freizeitbetriebe können nicht wie ursprünglich vorgesehen ab dem 22. Januar wieder öffnen, sondern müssen noch 5 weitere Wochen geschlossen bleiben. Die SVP – die Schweizer Volkspartei, deren Freunde wir nicht gerade sind, die uns jedoch im Verlaufe des letzten Jahres sympathischer geworden ist, schreit auf: «Heimbewohner*innen haben sich sicher nicht im Fussballstadium und in Restaurants angesteckt!» Das ganze Szenario wird immer absurder. Georg meint: «Wenn man alles den Bürokrat*innen überlässt, kommt nichts Gescheites dabei heraus ausser neue Formulare.» Eine Wirtin erzählt im Radio, dass sie 2 Restaurants in 2 verschiedenen Kantonen führe und 2 verschiedene Formulare ausfüllen müsse, um eine Entschädigung zu beantragen.

Bundesrat Berset hat die Psycholog*innen vertröstet: Seine Sachbearbeitenden seien wegen Corona völlig überlastet. Der über 20 Jahre pendente Antrag der Psychologieverbände, die Dienstleistung der psychologischen Psychotherapeut*innen von den Krankenkassen vergüten zu lassen, wird wieder einmal aufgeschoben. Dabei ist die Versorgung von Menschen mit psychischen Problemen in der Schweiz jetzt erst recht durch Corona sehr mangelhaft. Der Berufsverband reagiert mit grossem Verständnis, wie es Psycholog*innen eben tun.

Ob die Skigebiete schliessen, bleibt den Kantonen überlassen. Ein paar Kantone wehren sich vehement gegen die Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns. Die Zahlen sind gesunken, die Spitäler haben genügend Kapazitäten, es sterben weniger Menschen als sonst. Von Grippe spricht niemand mehr. Wurde diese dank Impfungen ausgerottet? Mir kommt es vor, als würden wir alle in ein steriles Versuchslabor gesteckt, auf eine fürsorgliche Art und Weise durchgetestet und durchgeimpft, dann weiterhin noch für eine lange Zeit beobachtet … Doch so etwas darf ich weder denken noch äussern, denn dann wäre ich eine Verschwörungstheoretikerin. Man darf auch das Wort Plandemie statt Pandemie nicht in den Mund nehmen.

Ein Beispiel dafür, wie wir auf dies alles positiv reagieren können, gibt die britische spirituelle Lehrerin Diana Cooper. Gerade jetzt ist die Zeit günstig, um unsere Schwingungen zu erhöhen und spirituell zu wachsen: «Lets collectively raise our frequency during this new wave of change and use lockdown positively to grow spiritually and spread the light.»

Become a star! Doch bitte bleibe mit beiden Füssen auf der Erde, auch wenn du wie ein Stern leuchtest! 

Foto und Text: Petra Dobrovolny   

Mein Tagebuch: 9.12.2020

9. Dezember, Mittwoch:

In Deutschland gibt es auch Wissenschaftler*innen, die damit einverstanden sind, dass die Bundesregierung etwas gegen die Verbreitung des Virus unternimmt. Aber sie sind für verhältnismässige und menschlichere Einschränkungen. So hat zum Beispiel der Infektiologe, Herr Prof. Dr. Schrappe, der Bundesregierung bereits mehrmals geschrieben, konkrete Vorschläge gemacht und auch auf Fehler des Robert-Koch-Instituts hingewiesen. Er erhält keine Antwort. Noch nicht einmal eine Diskussion geschweige ein sonst normaler wissenschaftlicher Diskurs darüber ist möglich. Herr Schrappe ist zum Beispiel dagegen, dass man alle Risikopersonen einfach wegsperrt. Angehörige könnten doch vor dem Besuch ihrer Liebsten in einem Alters- oder Pflegeheim einen Schnelltest machen lassen. Auf diese Weise wäre ein sicherer Besuch möglich.

In der Schweiz gibt es seit November immer häufiger Unterbrüche im Zugverkehr. Nicht nur wegen der Schneefälle. Viele Menschen sehen für sich keine Zukunft mehr und werfen sich vor den Zug. Besonders auf der Strecke Bern – Thun, auf welcher ich jetzt öfters fahre.

Wie viele Menschen sterben oder erkranken wegen der Corona-Massnahmen? Darüber wird es wohl nie Statistiken geben.

Heute liesse sich Folgendes dichten mit dem Titel

Zweierlei Ansichten aus Berlin und Bern
oder zweimal EGAL


Frau Merkel verteidigt ungewohnt emotional
die härteren Massnahmen, EGAL
aus welcher Richtung ihr
ein kalter Wind entgegenweht.
Hat Herr Drosten ihr den Kopf verdreht?

Frau Merkel winken Ferien im Schweizerland.
Da können ihre Landsleute noch so sein
ausser Rand und Band.
Aus dem Herzen vieler
spricht die AfD.
Deutschland, o weh!

Der Berner Gesundheitsdirektor Alain Schnegg
meint, der Bundesrat könne machen, was er will,
bei noch so viel Massnahmen und Drill
mache das Virus, was es will.
So oder so würden die Zahlen wieder steigen.
Das liesse sich mit nichts vermeiden.

Herrn Schnegg winkt per Ende Jahr die Pension.
Er winkt ab und meint: „Ich geh‘ ja schon!
Es ist mir dann EGAL, was Gesundheitsminister Berset
anordnet per se.
Bleibt nur zu hoffen, dass seine Liebesaffäre
ihm nicht kommt in die Quere.
Ein Job bei der Pharma wäre dann mal
bestimmt die sicherste und beste Wahl.“

Foto: Georg Dobrovolny
Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 28.11.2020

28. November, Samstag:

Was die Sterne verkünden, creating tomorrow today

Ein „Shift“, ein bedeutender Schritt der Veränderung steht uns bevor und wird durch die Planeten angekündigt: Am kommenden Montag findet eine Mondfinsternis statt: Etwas wird beendet. Am 14. Dezember gibt es eine totale Sonnenfinsternis, die etwas Neues verheisst. Und schliesslich die Wintersonnenwende am 21. Dezember im Zeichen des Wassermanns: Jupiter und Saturn verbinden sich. Ein neuer Zyklus von 200 Jahren beginnt. Ein frischer Atem begleitet die neue Ära: Werte wie Wahrheit, Freiheit, Toleranz und Gemeinwohl werden bestimmend. Wir könnten das Paradies auf Erden schaffen, wenn wir uns dafür entscheiden und besonders, wenn wir uns gemeinsam darauf einstimmen. Deswegen rufen spirituelle Lehrer*innen für den 21.12. weltweit zu Meditationen auf, damit wir gemeinsam mit gebündelten Kräften die Qualitäten des beginnenden Wassermann-Zeitalters bewusst in uns verankern und in den Alltag bringen können. Für eine Welt, in der die Ressourcen von Mutter Erde geachtet werden, in der Menschen nicht ausgebeutet werden, für eine Gemeinschaft, in der sich jede und jeder gemäss seinen Fähigkeiten ausdrücken kann und anerkannt wird, für neue Möglichkeiten der Fortbewegung und Kommunikation, die allen zugutekommt, für …

Die letzten Monate haben deutlich gemacht, was wir nicht wollen: Dass wenige Menschen immer reicher werden und viele immer ärmer, dass über unser Privatleben bestimmt wird, dass wir durch behördliche Anordnungen von unseren Lieben getrennt werden, dass unser Denken durch Angstmacherei lahmgelegt wird, dass Menschenrechte und Freiheit auf der Strecke bleiben … Vor allem lassen wir uns nicht eine einzig gültige Einheitsmeinung von oben diktieren. Der wissenschaftliche Diskurs muss gepflegt werden, Fachleute verschiedener Gebiete zu Wort kommen. Gerade die „Corona-Zeit“ fordert uns heraus, achtsam zu sein in Bezug auf Tatsachen und Lügen.

Wir erschaffen die Zukunft im Heute. Auf Englisch würde man sagen: We are creating tomorrow today.

Gestern wurde auf den Hauptplatz der Prager Altstadt, dem Staromestcké Namesti, wo sich auch das Rathaus und die berühmte Uhr befinden, traditionsgemäss ein riesiger Weihnachtsbaum aufgestellt. Aus technischen Gründen wurde die Beleuchtung ausprobiert. Die ganze Aktion war nicht offiziell angekündigt worden. Doch es befanden sich gerade viele Menschen vor Ort. Sie klatschten und waren begeistert. Deswegen entschieden die Techniker, die Beleuchtung nicht mehr auszuschalten. Und da steht sie nun, die wunderschöne Tanne, und erleuchtet die Dunkelheit, früher als geplant.

Ich mache mir heute einen faulen Tag. Solange ich Walliser Weisswein, griechische Oliven und Olivenöl habe, muss ich auch nicht einkaufen gehen. Georg bereitet mich per Telefon psychologisch schon mal auf den Berner Nebel vor. Er werde mich morgen Abend mit einer leckeren Fischsuppe trösten. Hier in Leukerbad geniesse ich die Sonne auf unserer Terrasse: Im Schatten sind es 14 °C, in der Sonne 32°C. Ich lege mich auf die neu gestrichene grüne Bank und denke nach: Was hat sich alles verändert in diesem Jahr? Auch in Bezug auf Beziehungen. Manche sind im „Corona-Nebel“ verschwunden, andere sind verständnis- und liebevoller geworden.

Mein Bruder sagte mir im Oktober, als ich ihm erzählte, dass ich mein diesjähriges Tagebuch in meinem Blog auf Internet veröffentliche, dass er es erst gar nicht lesen wolle. Es sei bestimmt viel zu konform. Nun ja, er ist als einziger „Wassermann“ der Revolutionär in der Familie. Und ich als „Waage“ kann und will ihm diese Rolle auch gar nicht streitig machen. Waagen lassen alle zu Wort kommen. Doch sie können auch kämpfen, wenn auch waffenlos, und zwar für Wahrheit und Gerechtigkeit. Wie zum Beispiel Mahatma Ghandi. 

Foto: Leukerbad im Advent, und Text: Petra Dobrovolny                          

Mein Tagebuch; 26.11.2020

26. November, Donnerstag:

Zum Thema Mobilfunk, Immunität, G5 und Corona

Dank des Tipps einer älteren Freundin habe ich mir nun ein Seniorenhandy zugelegt. Und ich schäme mich noch nicht einmal deswegen. Es hat grosse Tasten und eine übersichtliche Software. Es ist hörgeräte-kompatibel. Ich habe zwar kein Hörgerät, mit welchem die Signale interferieren könnten. Für mich als Neuropsychologin bedeutet diese technische Eigenschaft meines neuen Handys, dass die Signale meine Hirnströme nicht durcheinanderbringen. Ausserdem ist dieses Handy untauglich für 5G, kann jedoch die Signale der 3 und 4G-Mobilfunkantennen empfangen. Ich kann sogar den Empfang von 4G abschalten und so auf 3G begrenzen. Offiziell wird dies nicht empfohlen, doch ich finde dies einen echten Fortschritt. Ein Rückschritt ist natürlich, dass per Ende Jahr alle 2G-Antennen, also die jetzt noch bestehenden ältesten, endgültig abgeschaltet werden. Und es scheint auch nur eine Frage der Zeit zu sein, bis man auch 3G … Deswegen musste ich mir ein neues Handy besorgen. Die offizielle Begründung für die Abschaltung: Man brauche eben Platz für 5G. Die Konsument*innen würden sich immer und überall Filme anschauen wollen. Auch im Zug und im Bus …

Die Diskussion über den Zusammenhang von 5G und Corona ist noch längst nicht abgeschlossen. Es ist bekannt, dass 5G das Immunsystem schwächt und wahrscheinlich Krebserkrankungen und chronische neurologische Krankheiten wie Demenz und Alzheimer fördert. Einige Schweizer Kantone haben deswegen ein Moratorium für die Bewilligung neuer Mobilfunkantennen erlassen. Inzwischen läuft eine Volksinitiative: Mobilfunkanbieter sollen für gesundheitliche Schäden haften. Diese Initiative habe ich hier in meinem Tagebuch bereits erwähnt. Und der Zusammenhang mit dem Thema Corona-Pandemie: Die chinesische Provinz Wuhan wie auch Norditalien sind im Vergleich zu anderen Regionen überdurchschnittlich gut mit 5G-Antennen ausgerüstet.

Nun habe ich mein neues Handy eingerichtet, ignoriere mitleidige Blicke meiner Umgebung und den Rückzug von Freundinnen, die nur via Whatsapp kommunizieren wollen. Wieder denke ich daran, wie Georgs Familie in der damaligen Tschechoslowakei aus „politischen Gründen“ das Telefonkabel gekappt wurde, und er zum Beispiel an Neujahr zu einer im Voraus bestellten Zeit ein dortiges Postamt anrufen musste, um seinen Angehörigen alles Gute zu wünschen. Oder an die Zeit meiner jährlichen Reisen – historisch bedingt ohne Georg – hinter den Eisernen Vorhang ab 1972, als ich erlebte, wie meine Schwiegermutter mit ihren drei Töchtern telepathisch kommunizierte und alles klappte … Ja, Telepathie! Ich hielt meine Schwiegermutter immer für sehr fortschrittlich. Als sie uns in den 80er Jahren in der Schweiz besuchte, schüttelte sie über uns den Kopf und sagte: „Ihr telefoniert ja ständig! Warum denn?“

Foto: Berge bei Leukerbad und Text: Petra Dobrovolny