Mein Tagebuch: 17. und 20. November 2020

17. November, Dienstag:

Meine Gedanken an die Jean-Monnet-Stiftung führen mich wieder mal zu meinem Vater. In 3 Wochen würde sich sein Geburtstag zum 108. Mal jähren, im Jahre 1991 ist er gestorben. Für viele Menschen war und ist er immer noch ein Vorbild. Für mich auch. Er war immer sehr fürsorglich und beschützend. Trotzdem fühlte ich mich nie eingeengt, sondern unterstützt und bestätigt. Manche – auch meine Mutter – hielten ihn für einen Engel. Ich nicht, doch vielleicht habe ich ein anderes Bild von Engeln. Mein Vater war für mich einfach immer zuverlässig da, wenn ich ihn brauchte. Auch nach seinem Tod spüre ich bei wichtigen Entscheidungen seine liebevolle Präsenz, die mir Mut macht.

Beim Einpacken meiner Praxis überlege ich: Was hat mein Vater mir durch sein gelebtes Vorbild vermittelt? Gerechtigkeit war für ihn wichtig. Er kannte sich aus in rechtlichen Dingen und konnte gut Briefe formulieren. Auch nach seiner Pensionierung wurde er von Nachbarn und Handwerkern um Rat gefragt. Dann schrieb er für sie – ohne ein Honorar zu verlangen – Briefe an Versicherungen und Behörden. Und freute sich wie ein kleines Kind, wenn er anderen zu ihrem Recht verhelfen konnte. Dafür brachte manche Nachbarin einen Kuchen vorbei, oder ein Handwerker führte eine Reparatur gratis aus.

Georg hat mich mal gefragt: „Was betrachtest du in Bezug auf deine therapeutische Tätigkeit als deinen grössten Erfolg?“ Meine Antwort: „Wenn jemand selbstbestimmt seinen Lebensweg gehen kann oder nach einem Trauma einen neuen Lebenssinn findet.“ Das ist zunächst meine Antwort. Nun nehme ich beim Aufräumen noch einmal meine Notizen in die Hände und sehe, wie viele Gutachten und Schreiben an Versicherungen, Behörden, Anwälte und Ärzte ich in all den Jahren verfasst habe, um meinen Patientinnen – meistens waren es Frauen – zu ihrem Recht zu verhelfen. Die grösste Herausforderung für mich war, wenn Patientinnen mit einem durch einen Verkehrsunfall verursachten Schleudertrauma als Simulantinnen und als psychisch krank abgestempelt wurden. Die heutigen bildgebenden Verfahren der Medizin sind noch nicht dazu geeignet, Schmerzsyndrome „objektiv“ darzustellen. Als Körpertherapeutin kann ich unter meinen geschulten Händen die schmerzhaften Stellen „objektiv“ genau erspüren. Da ich aber kein Apparat bin, hat mein Befund kein Anrecht darauf, als Argument für ein Gutachten zu gelten. Die „wissenschaftlich richtige“ Schlussfolgerung: Meine Patientin bilde sich die Schmerzen ein und sei als psychisch krank zu beurteilen. Mit dem Unfall habe dies nichts zu tun, die Versicherung sei nicht zu einer Rentenzahlung verpflichtet. In einem Fall wurde ich als behandelnde Psychologin vom Vertrauensarzt einer Versicherung sogar beschuldigt, dass ich meiner Patientin die Schmerzen einrede. Es sei höchste Zeit, dass sich Frau XY in die fachlich kompetente Behandlung eines Psychiaters begebe. Meine Patientin war über dieses Gutachten völlig entsetzt und fragte mich, wie so etwas möglich sei. Es ist seltsam: Dieser Arzt kennt mich gar nicht und spricht mir jegliche Fachkompetenz ab. Auf so etwas reagiere ich nicht. Ich redete Frau XY gut zu: „Jetzt geben wir nicht auf, sondern kämpfen weiter dafür, was Ihnen rechtmässig zusteht.“ Sie war einverstanden, denn sie wollte auf keinen Fall eine Sozialhilfe beantragen. Nach etwa 3 Jahren gelang es mir, für sie die Zusage einer Rente und damit das Anrecht auf eine bezahlte geeignete Umschulung zu bewirken. Mit der nötigen Geduld und Ausdauer, wie mein Vater. Dies betrachte ich als meinen grössten Erfolg. Und Frau XY ist heute zusammen mit ihrer kleinen Tochter gut auf ihrem Lebensweg unterwegs. Zum Glück hatte sie ihn nicht vorzeitig selbst beendet. Die 25 Seiten des damaligen vertrauensärztlichen Gutachtens und die spätere dunkelrote Briefkarte von Frau XY mit den Abschiedsworten „Herzlichen Dank für ALLES!“ kann ich nun sorgfältig zerreissen und der öffentlichen Kehrichtverbrennung übergeben. Eine 18 Jahre lange Geschichte mit einem guten Ende. Doch was sind schon geschichtlich betrachtet 18 Jahre? Man könnte auch sagen: Wahrheit und Gerechtigkeit haben bereits nach 18 Jahren gesiegt! Die Bevölkerung einiger Länder wäre froh darum!

Am Abend prosten Georg und ich uns mit einem guten Glas Wein in Gedenken an meinen Vater zu. Georg erinnert sich an die zahlreichen Gespräche mit ihm, in denen er von Europa, Jean Monnet und die Zeit in Luxembourg erzählte. Ich meine zu sehen, wie mein Vater uns vom Himmel her zublinzelt und sich freut.

20. November, Freitag:

In der Nacht auf heute hat der Wind heftig an den Lamellenstoren gerüttelt und hier in Leukerbad bis auf 1400m etwas Schnee gebracht. Georg fragt per Telefon, wie viele und welche Geranien ich hierher haben möchte. Am Sonntag wird unser kosovarischer Nachbar zum zweiten Mal Sachen aus meiner Praxis nach Leukerbad transportieren, dieses Mal mit seinem Privatauto. Ich sage Georg, dass es auf den noch vorhandenen Platz ankäme, denn es sollen noch ein kleiner Schrank mit Türen und einer mit einer Glasvitrine den Weg in die Walliser Berge finden, ausserdem noch 4 Bananenschachteln mit Büchern, CDs, Geschirr, Bildern, Kristallen und Muscheln.

Die seit dem 6. November strengeren Corona-Massnahmen werden im Wallis bis zum 13. Dezember verlängert. Ursprünglich sollten die Restaurants ab dem 1. Dezember wieder öffnen. Dafür dürfen ab dem 1. Dezember wieder mehr Menschen auf einmal in die Kirche gehen. Ich werde vor allem dafür beten, dass die Wahrheit endlich ans Licht kommt. Denn vieles stimmt nicht.

Steigen in der Schweiz die Zahlen, werden die Massnahmen strenger und die Regierung ermahnt die Bevölkerung wie ungehorsame Kinder. Sinken die Zahlen, werden die Massnahmen verlängert, denn man hätte jetzt weniger getestet, die Zahlen seien immer noch zu hoch, wir dürften auf keinen Fall nachlässig und schon gar nicht sorglos werden. Jeder solle sich auch bei trockenem Husten und ohne Fieber testen lassen. Ein junges Paar berichtet, es sei schon lange in der Warteschlange gestanden, um sich testen zu lassen. Die Formulare hätten sie schon längst ausgefüllt und abgegeben, auch nach einer Stunde war ein Ende der Warterei nicht in Sicht. Deswegen seien sie einfach nach Hause gegangen ohne sich testen zu lassen. Zwei Tage später wurden sie telefonisch in eine 10-tägige Quarantäne beordert, denn sie seien positiv getestet worden.

Uns wird immer noch nicht mitgeteilt, was ein PCR-Test eigentlich misst. Vergleichszahlen zu anderen Jahren gibt es nicht. In Deutschland hat ein Arzt die akademische Karriere von Herrn Christian Drosten, der den PCR-Test zusammengestellt hat und die Bundesregierung massgebend berät, unter die Lupe genommen. Dessen Dissertation war erst nach mehreren Anfragen auffindbar, obwohl sie öffentlich zugänglich sein sollte.  Eine Habilitation in der Form einer Monografie gibt es nicht. Stattdessen wurden Herrn Drostens 3 Aufsätze als Habil anerkannt.

In einem weiteren Interview auf Youtube betont Prof. Bhakdi wieder die Schädlichkeit der Hygienemasken, wenn man sie stundenlang tragen und die eigene Ausatemluft wieder einatmen muss. Vor allem für Kinder sei dies eine Quälerei. Er findet es absurd, dass die Masken sogar bei Spaziergängen am Ufer der Ostsee unter Polizeiaufsicht getragen werden muss. Statt eines Nasen- und Rachenabstrichs, wie dies beim PCR-Test geschieht, solle besser die viel weniger belastete Ausatemluft auf Viren untersucht werden. Denn diese würde eventuell in Form von Aerosolen von anderen Menschen eingeatmet. Wenige Tage später wird auch dieses Video von der Zensur gelöscht.

Inzwischen gehen Anwälte in verschiedenen Ländern weltweit – auch in Österreich – gerichtlich gegen den PCR-Test vor. Dieser Test ist eigentlich nur für die Forschung im Labor zugelassen, nicht aber für den diagnostischen Alltagsgebrauch.

Genauso fragwürdig sind die mit grosser Geschwindigkeit entwickelten Impfstoffe, von denen zur Weihnachtszeit zwei nach nur 8 Monaten Forschung und durch ein sogenanntes „rollendes Zulassungsverfahren“ auf den Markt kommen sollen. Ein deutscher Biologe warnt vor Langzeitschäden, obwohl er kein Impfgegner ist. Der zuletzt genehmigte Impfstoff gegen Mumps habe 4 ½ Jahre Zeit bis zur Genehmigung benötigt, alle früheren Impfstoffe 5 bis 10 Jahre. Das Schlimmste sei, dass gesunde Menschen, die das Corona-Virus nicht haben, geimpft würden. Dadurch bekämen sie es wahrscheinlich ohne Symptome, könnten in der Folge jedoch unwissend andere Mitmenschen damit infizieren.

Was ist denn das für ein Weihnachtsgeschenk?

Der alte Eid des Hippokrates, den auch heute noch jeder Arzt und jede Ärztin ablegen, lautet: „Nihil nocere!“ Das oberste Gebot der ärztlichen Tätigkeit muss sein: „Nicht schaden!“ Menschenrechte und die Menschenwürde dürfen nicht verletzt werden. 

Foto und Text: Petra Dobrovolny  

Mein Tagebuch: 12. – 14. Juni 2020

12. Juni, Freitag:

Heute habe ich während einer Klangmeditation zur Erdheilung eine besondere Vision:
Aus der Perspektive eines Adlers sehe ich eine Gegend in der Ukraine, in der im letzten Jahrhundert eine grosse Schlacht stattgefunden hat. Die flachen Felder sind zwar jetzt grün überwachsen, doch ich sehe noch das tiefer in der Erde versickerte Blut. Während der Monochordklänge zieht es sich konzentrisch in Form einer grossen roten an der Erdoberfläche liegenden Spirale zusammen. Sodann erhebt sich diese und dreht sich spiralig in Richtung Himmel. Dabei nimmt sie eine violette Farbe an, welche nach oben hin allmählich zu einem weissen Licht wird. Dies dauert eine Weile. Es scheint eine Reinigung und Heilung zu geschehen, während der ich alte Schlachtrufe und Schreie vergangener Zeiten höre. Das ganze Blut wird wie vom Himmel spiralig aufgesogen und in Licht verwandelt. Zurück bleibt ein im Sonnenschein leuchtendes Weizenfeld und eine Stimme vom Himmel sagt: „Es ist vollbracht.“ Nach einer Weile sehe ich ein weiteres ehemaliges Schlachtfeld in der Nähe, und diese Art von Reinigung geschieht noch einmal. Das Blut erhebt sich wieder als violette Lichtspirale zum Himmel, bis es ganz und gar aufgesogen und weiss durchlichtet ist. In einer dritten Phase sehe ich die Länder Europas unter mir. Alle ehemaligen Schlachtfelder leuchten nacheinander in Form roter Spiralen auf und erheben sich sodann als violette Lichtsäulen spiralig zum Himmel. Solange, bis die Gegend des Schlachtfelds geheilt ist. Am Schluss fliegen tausende von Schwänen spiralig vom Himmel auf die Erde und lassen sich auf den Seen und Flüssen Europas nieder. Ein Schwan sagt zu mir: „Wir sind die Hüter des neuen Friedens.“

13. Juni, Samstag:

Während der heutigen Klangmeditation gibt es eine Fortsetzung. Ich sehe die hohen Berge des Himalayas und einen langen Strom von Flüchtlingen. Es werden immer mehr, die Landschaft wird flacher, aus dem Norden, Osten und Süden strömen die Flüchtlinge nach Westen. Teilweise mit beladenen Reittieren, auch mit Handwagen. Von Regen und Schnee bleiben die Menschen nicht verschont. Dies dauert eine Weile an. Auf einmal drehen die Flüchtlinge am Ende um und wandern in die Richtung, aus der sie gekommen waren, zurück. Es gibt eine langsame, aber deutliche Kettenreaktion: Eine Gruppe nach der anderen dreht sich um und kehrt zurück. Die Luft wird wärmer, die Sonne scheint wie im Frühling. Eine Stimme sagt: „Alle Menschen finden wieder ihr Zuhause, ihren Ort, wo sie in Frieden leben werden. Es werden neue Gemeinschaften entstehen.“
Ich sehe dann ein friedliches China, einen regen Betrieb auf den Handelsstrassen und den grossen Flüssen, in denen wieder Delfine schwimmen.
Auf einmal nehme ich eine neue Anwesenheit im Raum wahr: Ein alter chinesischer Meister sitzt mir gegenüber auf einem niedrigen Hocker und spielt mit einem Bogen auf einem uralten zweisaitigen Instrument. Dann sehe ich, wie weitere alte Meister eintreffen und sich in einen Kreis setzen: Es sind Meister Konfuzius, Lao Tse und weitere chinesische Meister, dann tibetische, Sufi-Meister, Meister der Kaballah, alles Männer. Schliesslich kommen auch christliche Mystiker und hier auch Frauen, wie Hildegard von Bingen dazu. Die stille Botschaft der Versammlung lautet: Wir sind alle auf dem gleichen Weg, wir suchen das Göttliche in unserer Seele. Alle Wege sind richtig, der innere Frieden ist das Ziel. Der Weg ist das Ziel. Und jemand sagt: „Es werden bald wichtige alte Schriften auftauchen oder gefunden, die dies bestätigen.“

14. Juni, Sonntag:

Während der heutigen Klangmeditation zeigt sich mir eine Lichtspirale vom Himmel her zur Erde kommend. Die Engelchöre singen, auch das Läuten von Glocken ist zu hören. Eine Stimme sagt. „ICH BIN das Alpha und das Omega der Welt. WIR SIND das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende der Welt. Nach dem Ende geht es weiter. Das Alpha und das Omega … und ein neues Alpha. Ein Zyklus endet, und ein neuer beginnt. Jetzt sind wir in der Zeit des „und“, in der Zeit des Übergangs. Unsere Träume erschaffen den neuen Anfang.“ 

Text und Foto: Petra Dobrovolny