Mein Tagebuch: 22.06.2021

22. Juni, Dienstag: «I am me, I am free.» David Icke

Am Morgen regnet und gewittert es, dann scheint wieder die Sonne.

Vier britische Piloten der Fluggesellschaft «British Airways» sind etwa zeitgleich gestorben, nachdem sie sich impfen liessen. Die offizielle Seite betrachtet dies als einen tragischen Vorfall, aber einen Zusammenhang gäbe es nicht. Darüber schreiben hier die Tageszeitungen nicht. Wir erfahren dies über den Youtube-Kanal RT DE.

Vor zwei Wochen hat die Bild-Zeitung einen Skandal aufgedeckt: Krankenhäuser haben seit letztem Jahr Intensivbetten abgebaut, um statistisch gesehen eine prozentual höhere Bettenbelegung auszuweisen. Dafür werden sie vom Staat – sprich von den Steuerzahlenden – belohnt. Hinzu kommt noch ein weiterer Punkt: Eine hohe prozentuale Auslastung der Intensivstationen führte immer wieder zu einer Verschärfung der Corona-Massnahmen der Bundesregierung bis hin zum Lockdown. Frau Merkel und Herr Spahn haben angeblich davon gewusst.

Forscher und Forscherinnen der Universität Duisburg-Essen haben herausgefunden, dass der PCR-Test unbrauchbar ist. Sie haben 190’000 im letzten März Getestete weiter untersucht und festgestellt, dass nur 80% infektiös waren. Ausserdem ist der Test nicht validiert, d.h. jedes Labor wertet ihn anders aus, meldet die Art der Auswertung jedoch nicht weiter an das RKI in Berlin, sondern lediglich die Anzahl positiver Ergebnisse. Wird jetzt das Forschungsteam dieser Uni entlassen?

Wie lange wird es dauern, bis all diese Skandale die verzerrte tägliche Realität ändern? Georg ist skeptisch, ob wir überhaupt jemals die Wahrheit erfahren werden.

Der unabhängige britische Journalist David Icke sagt es auf dem Youtube-Kanal von «Inspired» am 4. Juni 2021 so:
«We need to transform the reality by becoming another reality and expressing that realitiy within this one. We want a world of love and peace and we have to be loving and peaceful with each other and those we don’t like. We will be the world we want to be. The revolution of freedom of being our unique self without permission from anybody.I am me, I am free. Expressing your uniqueness is the revolution.»

Foto und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 15.03.2021

15. März, Montag: Ein Gedicht

Der Winter ist wieder eingekehrt, in den Bergen schneit es seit gestern, auch bei uns im Flachland. Doch hier bleibt der Schnee nicht liegen. Ab und zu stürmt es heftig. So verschiebe ich meine Reise in die Walliser Berge noch um ein paar Tage und schreibe stattdessen ein Gedicht über die Sturmböen:

Sturmböen von  A bis Z

Sturmböen wehen aus Südwest
und rütteln an allem,
was nicht niet- und nagelfest.

Offiziell spricht niemand von Inflation,
doch wir spüren sie länger schon:
Ein Bund Radiesli
kostet dieses Jahr bereits 3 Fränkli.
Und über Nacht
hat uns das Steueramt reicher gemacht:
100’000 mehr wert sei unser Haus …
… auf dem Papier,
doch die Praxis sieht anders aus:
Die Steuerrechnung steigt,
und das Amt wird reich.

Viele trauen nicht mehr der Bank
und verstecken ihr Geld
lieber zuhause im Schrank
oder unter der Matratze,
denn Sparen mit Konto
ist schon längst für die Katze.

Einige Länder der EU setzen den Impfstoff
von AZ aus
und empfehlen der Bevölkerung:
«Bleibt besser zuhaus’,
denn jetzt kommt die nächste Welle
und so auf die Schnelle
haben wir keine andere Lösung.»

In Brüssel schüttelt man den Kopf
und kann es nicht fassen:
Die Schweiz hat diesen Impfstoff erst gar nicht
zugelassen!
Die SchweizerInnen fahren Ski,
trinken Ovo und Bier im Schnee
und geniessen vom Restaurant das Take-Awee.
An der Aare turteln die neuen Liebespärchen.

Brüssel meint: «Ihr lebt wie im Märchen!
Doch bald bläst der nächste Sturm aus Südwest
und rüttelt an allem,
was nicht niet- und nagelfest.»

Foto: Blick auf das Berner Oberland und
Text: Petra Dobrovolny
















Mein Tagebuch: 11. bis 16. Juli 2020

11. Juli, Samstag:

Ein grosser weisser LKW ohne Firmenaufschrift steht am Morgen vor dem Haus unserer Nachbarn: Sie ziehen aus, sang- und klanglos, ohne Abschied. Niemanden von den 10 nachbarlichen Parteien unserer Sackgasse haben sie informiert. Letztes Jahr hatten wir im August alle zusammen noch gefeiert… Wir wollten sie nicht ausfragen, wenn sie von sich aus nichts sagen wollten. Zum Schluss wird das weisse Kinderbett mit den hohen Stangengitter eingeladen. Wir werden sie vermissen, die kleine Lena. Immer wieder schaute sie durch den Zaun zu uns herüber. Nach zwei Jahren wird ihr Lebensweg an einem anderen Ort weitergehen. In Gedanken wünschen wir ihr und ihren Eltern alles Gute.

Da haben wir es schon per Post:  Die erste Steuererhöhung! Im Kanton Bern werden die amtlichen Werte für sämtliche nichtlandwirtschaftliche Grundstücke angepasst, d.h. ab dem Steuerjahr 2020 erhöht.

Soooo viel wurde bereits über das Corona-Virus und die Pandemie geschrieben! Aber viele Fragen wurden immer noch nicht beantwortet:
– Wieviele Menschen sind bis heute ausschliesslich an Covid-19 gestorben?
– Wie sieht der Vergleich zur normalen Sterblichkeit aus?
– Wie kann die Immunität gestärkt werden? Allgemein verständliche Anweisungen für den «Normalverbraucher» gibt es von offizieller Seite nach wie vor nicht.
– Wann wird die bisher ungenügende und irreführende Definition der Risikogruppe revidiert?

In den Kantonen Zürich und St. Gallen gibt es neue Infektionsherde. Meistens sind Clubs und Bars die Ursache. Von Anfang an wurden ständig die über 65-Jährigen als gefährdete Gruppe bezeichnet, die Jüngeren seien nicht betroffen. Und jetzt fällt es diesen schwer zur Kenntnis zu nehmen, dass sie auch erkranken können. So wie etwa 50 Rekruten, die zur Sommer-Rekrutenschule aufgeboten wurden.

Der brasilianische Präsident Bolsonaro, der sich für unbesiegbar hielt, ist nun an Covid-19 erkrankt. Er wird angeklagt, weil er die Gesundheit des Volkes nachlässig auf’s Spiel gesetzt hat. Er werde diese «leichte Grippe» wie ein Mann durchstehen. Oh, Mann!

Der «Bund» von heute bringt einen Artikel mit dem Titel: «Wieso wir zuversichtlich sein können». «Es gibt keinen Grund, in panisches Schwarzmalen zu verfallen. Noch weniger angebracht ist allerdings riskante Sorglosigkeit.» Die Ansteckungszahlen seien weniger stark angestiegen als nach den Grenzöffnungen und Lockerungen der Massnahmen befürchtet. Die Zahlen der Spitaleinweisungen und der Todesfälle durch Covid-19 hätten bis jetzt nicht zugenommen. Weite Teile der Schweiz seien nur wenig betroffen, vor allem gäbe es lokal begrenzte Ausbrüche. Gesunde Zuversicht, dass wir die Pandemie meistern werden, sei richtig. Ich staune über diesen positiven Artikel, der keine Panik verbreitet.


13. Juli, Montag:

Am Abend lese sich meine Gedichte vor, 20 Leute hören mir andächtig zu. Eine Stunde lang lese ich aus den Sammelbänden «In der Blütenwelt flanieren», «Eine Tasse Tee geniessen» und «Den Wellen gegenüber», welche vom Literaturpodium in Deutschland herausgegeben wurden. Zwischendurch spiele ich Klänge auf meiner neun-saitigen Navatar-Tambura. Es wird ein besinnlicher Abend. Die Zuhörenden wünschen sich zum Schluss, dass ich die Gedichte «Dein Vermächtnis», «Zur Feier des Lebens» und «Deine Bestellung» noch einmal vorlese. Einige vom Publikum sagen, dass sie tief berührt seien, dieser Abend sei ein kostbares Geschenk gewesen.

Die Engelkarten von Estelle sagen uns für diese Woche:
Die Engel helfen euch, neue Türen werden sich öffnen. Eure Wünsche manifestieren sich. Es gibt unglaubliche Gelegenheiten! Es kommt alles gut, ihr kommt in ruhigere Gewässer und seid auf dem richtigen Weg. Es gibt keinen Grund zur Sorge! No need to worry!   


16. Juli, Donnerstag:

Unglaublich, was heute alles passiert:
Unsere Nachbarn, die junge Familie, ist nach ein paar Tagen Putzerei endgültig ausgezogen. Jetzt kann ich wieder unbesorgt die Fenster öffnen, ohne dass Zigarettenrauch in unser Haus dringt. Wann die nächsten Mieter einziehen werden, wissen wir nicht.
Als ich am Nachmittag bei den Nachbarn den Briefkasten leere, treffe ich den Schwiegersohn Philip und den kleinen Enkel an: Die Grosseltern sollen jeden Moment aus Neuseeland zurückkommen! Ich übergebe Philip die Schlüssel und verabschiede mich. Ich bin sehr erleichtert, diese Verantwortung abgeben zu können. Zum Glück geht es den Fischen im Aquarium gut. Georg hatte vor ein paar Tagen eine kleine Hortensie in den Topf vor der Haustüre eingesetzt. Ich hatte noch die verblühten Geranien in den Kästen beim Eingang abgeschnitten.
Um 20.15 h wird in Tschechien Georgs Grossneffe geboren. Mutter und Kind sind wohlauf, der Kleine heisst Georg und ist das 2. Kind von Georgs jüngstem Neffen und dessen Frau. Wir freuen uns, dass die Geburt ohne Komplikationen verlaufen ist. Eine weitere Seele bringt neues Licht in diese Welt! Ein Grund zum Feiern.

Text und Fotos: Petra Dobrovolny