Mein Tagebuch: 10.02.2022

10. Februar, Donnerstag: Wieder mal Jauchzen!

Diese und nächste Woche haben verschiedene Kantone Sportferien. Hier in Leukerbad geniessen viele Familien aus Bern die Sonne und die sehr guten Pistenverhältnisse. Ab und zu hört man jemanden vor Freude jauchzen. 
Das ist doch wunderbar, dass das wieder oder immer noch möglich ist!

Gestern wurde das letzte Brett über dem Fenster unserer neuen Küche montiert, am kommenden Mittwoch wird noch ein Teil der Arbeitsplatte aus Granit wegen eines Sprungs ersetzt. Dann können wir auch vor Freude jauchzen, denn die Renovation unserer Küche, die fast fünf Monate gedauert hat, ist damit abgeschlossen.

Die New York Times berichtet, dass die Pharmafirma Johnson & Johnson die Produktion ihres Corona-Impfstoffs eingestellt hat. Die Nebenwirkungen, besonders in der Form von Blutgerinnseln, waren zu gross. Jetzt können diejenigen jauchzen, die nicht als Versuchskaninchen herhalten mussten. Es kommt immer mehr ans Licht: Die WHO veröffentlicht eine Liste der Impffolgen unter www.vigiaccess.org
Das US-Militär registriert alle Krankheitsdiagnosen ihrer Mitarbeitenden. Seit dem Beginn von Anti-Covid-Impfungen haben Krebserkrankungen und Fehlgeburten um 300% zugenommen. Davon berichtet der unabhängige deutsche Journalist Boris Reitschuster.
Facebook geht nicht mehr gegen «User» vor, die darüber informieren, dass das Virus menschen- bzw. laborgemacht wurde. Das Labor für Virologie von Wuhan wurde mindestens 10 Jahre lang daran experimentiert, wie ein Virus von einer Fledermaus auf den Menschen übertragen werden kann. Zu welchem Zweck? Herr Prof. Christian Drosten sagt sogar, man könnte meinen, dass dahinter böse Absichten gewesen seien. Dies sei jedoch nicht der Fall.
Der amerikanische Arzt mit indischen Wurzeln, Dr. Suneel Dhand, dessen Youtube-Beiträge mindestens einmal wegen sog. «medizinischer Fehlinformation» gelöscht wurden, hofft, dass Mutter Natur durch die harmlosere Omikron-Variante der Pandemie auf natürliche Weise ein Ende bereitet. Erfahrungsgemäss mutieren Viren mit der Zeit zu harmloseren Varianten, d.h. sie werden «endemisch». Sie gehören dann zu unserem Alltag, ohne uns wesentlich zu schaden. Sogar das Gratisblatt 20 Minuten meint, Omikron könnte am besten «boostern». Diese Schlagzeile hatte die Zensur wohl übersehen. Tatsächlich bleiben neuerdings die Impfzentren in der Schweiz ziemlich leer. Oft würden die Angemeldeten erst gar nicht erscheinen, klagt eine Angestellte.
Wieder muss ich an den neuseeländischen Geschäftsinhaber in der Berner Altstadt denken, der mir vor über einem Jahr gesagt hatte: «Es wird sicher vorbeigehen. Es ist nur die Frage, ob unsere Regierung uns sagt, dass es vorbei ist.» Oder anders gefragt: «Wann dürfen wir mit amtlicher Bewilligung jauchzen?» 

«Long Covid», die langfristigen Folgen von Covid-19, werden nun auch in der Tagespresse zum Thema. Komplementärmedizinische Methoden sollen mithelfen die Folgen zu lindern oder im besten Fall zu heilen. Gemäss dem «Bund» vom 7. Februar sollen sich auf der offiziellen Liste auch umstrittene Therapiemethoden befinden. «Therapien mit Klangschalen bringen laut Fachleuten nichts, um Symptome von Long Covid zu lindern.» Georg meint, es sei wieder mal Zeit für einen Leserbrief bzw. für einen Brief an den Schreiber dieses Artikels:

«Sehr geehrter Herr Balmer,

in Ihrem inquisitorisch geschriebenen Artikel im Bund vom 7. Feb. auf S. 5 verunglimpfen Sie die ältesten Therapiemethoden der Menschheit, nämlich die Kräuterheilkunde und die Klangtherapie. Wie kommen Sie dazu? Welche «Fachleute» meinen, dass Klangschalen «nichts bringen»? 
Ich selbst habe mehrmals sehr positive Erfahrungen mit Klangtherapie gemacht, besonders als die klassische Medizin mir nicht helfen konnte und auch einmal eine OP vermasselte. Mit Ihrem Artikel schaffen Sie Vorurteile und verhindern, dass Personen, denen eine solche Therapie wirklich helfen könnte, es erst gar nicht versuchen.»

Foto: Ein UFO über Leukerbad

und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 05.02.2022

05. Februar, Samstag: Angst vor den Taliban oder dem Virus?

Ein paar Tage habe ich im «Flachland» verbracht. Dort macht sich der Frühling schon bemerkbar. An einer Mauer blühen bereits die Forsythien. Hier im Wallis hat es unterdessen wieder geschneit. Heute wärmt mich statt Georgs Kaminfeuer die Walliser Sonne. Ab heute gilt in Österreich eine gesetzliche Impfpflicht für Erwachsene ab 18 Jahren. Ab Mitte März sollen Stichproben erhoben und Bussen von 300.- bis 3’600.- Euro bei Nichteinhaltung erteilt werden. Früher erzählte man sich in der Schweiz Witze, in denen man sich lustig über die Österreicher machte. Zum Beispiel: «Weisst du, warum die Österreicher über den Ofen-Pass in die Schweiz fahren müssen?» «Nein.» «Weil sie noch nicht ganz gebacken sind!»

Diese Woche hat der Schweizer Bundesrat die Homeoffice-Pflicht in eine Empfehlung umgewandelt und die Quarantäne für Leute, die mit Infizierten in Kontakt waren, aber keine Symptome haben, aufgehoben. Weitere Lockerungen werden ab dem 16. Februar erwartet. Auch wenn die «Zahlen» wegen der Omikron-Variante immer noch steigen. Es besteht die Aussicht, dass die Zertifikatspflicht für das Inland abgeschafft wird. Lässt sich der Bundesrat von Dänemark inspirieren?

In einem Beitrag auf Youtube vergleicht Dr. John Campbell Dänemark mit Neuseeland in Bezug auf den Umgang mit Corona. In Dänemark steigen die «Zahlen» mit Omikron, doch man habe dort vor ein paar Tagen beschlossen, dies zu ignorieren und sämtliche Massnahmen gleichzeitig aufzuheben. Dr. Campbell meint, das sei erstaunlich. Aber mehr als 80% der Bevölkerung sei geimpft, das Gesundheitswesen funktioniere nach wie vor sehr gut und sei nicht überlastet. Während der Corona-Zeit hätte immer eine transparente Diskussion der Regierung mit den Wissenschaftler:innen im Land sowie mit der eigenen Bevölkerung stattgefunden. Die Massnahmen und Impfempfehlungen hätte die Bevölkerung mit Vertrauen aufgenommen und befolgt. Die Pandemie sei in Dänemark nie parteipolitisch missbraucht worden. Und was macht Neuseeland? Die Regierung hat auch «während Omikron» die Landesgrenzen geschlossen, sogar für Leute mit Wohnsitz im Land! In der Welt verstreut gibt es zahlreiche Neuseeländer:innen, die unfreiwilliger Weise gestrandet sind. Die Geschichte einer Neuseeländerin ging durch die Zeitungen: Sie war in Afghanistan schwanger geworden und wollte ihr Kind in ihrer Heimat auf die Welt bringen. Die Einreise wurde ihr erst erlaubt, nachdem sie die regierenden Taliban darum gebeten hatte, bei der neuseeländischen Regierung anzufragen. Bei dieser war die Angst vor den Taliban wohl grösser als die Angst vor dem Virus.

So können wir immer wieder staunen, wie die Regierungen verschiedener Länder unterschiedlich mit dem gleichen Virus umgehen. Und kaum jemand, ausser Georg natürlich, stellt zum Beispiel die Frage: Warum haben sich in Dänemark und Israel so viele Menschen mit dem Virus angesteckt, obwohl sie geimpft sind? Was nützt dann die Impfung? Ich würde seine Frage ergänzen: «Was nützt der gegenwärtige Impfstoff, der immer noch auf der ersten Variante des Virus, nämlich der Alpha-Variante beruht?»

Foto: Leukerbad, Blick nach Süden, und Text: Petra Dobrovolny