Mein Tagebuch: 07.08.2021

07. August, Samstag: Questo è una storia …

So beginnt ein Lied von Adriano Celentano. Doch ich erzähle hier nicht wie er die Geschichte eines Jungen*, sondern jene meiner Sommer auf einem Campingplatz am Neuenburgersee. Vieles habe ich dort erlebt: Für mich war es ein Kraftort zum Auftanken und Träumen, ein Ort der Inspiration und Begegnungen. Jedes Jahr leistete ich einen Beitrag an das vielfältige Kulturprogramm. In den ersten Jahren waren dies Kurse in Atem und Bewegung nach Ilse Middendorf. Ab 2006 nannte ich mein Angebot «Lass deine Seele reisen»: Eine Meditation im Liegen zu Klängen und Gesang von Petra. Mein «Orchester» umfasst eine schamanische Trommel, ein Klangauge (steel drum), Rasseln aus unterschiedlichen Kulturen – wie Madagaskar, Mali, Südamerika, Hawai’i und La Tène (keltisch), einen Regenstock, ein Monochord, eine Kristalllyra sowie Klangstäbe mit den Planetenklängen und tibetische Klangschalen. Zu Beginn frage ich die Anwesenden nach ihrem Wunschthema. Die Antworten sind meistens: Vertrauen, Heilung, Vergebung, Versöhnung. Auch besteht manchmal der Wunsch nach Heilung der Ahnenlinie. Ich stimme mich auf das jeweilige Thema ein und begrüsse sodann die Naturwesen des Ortes. Dies sind Zwerge, Elfen, Einhörner, die Baumwesen der Umgebung sowie die Drachen der vier Elemente. Der Oberzwerg raucht jeweils seine Pfeife und streicht sich den langen weissen Bart, während er meint, es sei höchste Zeit, dass ich wieder singe und klinge. Dann bitte ich um die Unterstützung der Erzengel, Engel und weiterer Helfer aus der geistigen Welt. Oft erscheinen während meiner Meditation auch die Ahnen, die mit diesem Ort verbunden sind, und tanzen eine Polonaise. Im Sommer 2020 meldete sich mehrmals Mutter Erde mit der Botschaft, dass wir Menschen keine Angst, sondern Vertrauen haben sollten. Sie würde uns tragen, nähren und beschützen. Zunehmend erschienen auch Wesen anderer Galaxien und landeten hier mit ihren Raumschiffen. Sie gaben uns zu verstehen, dass sie uns in dieser Zeit der Wandlung unterstützen möchten, denn sie hätten auf ihrem Planeten Ähnliches erlebt und könnten uns dank ihrer Erfahrung beistehen.
Nach meinen Klängen ist eine Zeit der Stille sehr wichtig, damit die Liegenden nachspüren und ihre Erlebnisse ordnen können. Sodann folgt ein Austausch über das Erfahrene. Manche Teilnehmende berichten über eine sehr tiefe Entspannung. Manchmal schläft jemand ein und ist überrascht, wenn mein «Konzert» bereits vorbei ist. Es hätte sich zeitlich wie fünf Minuten angefühlt. Dabei waren es gemessene 40 Minuten. Manche berichten, dass sich verschiedene körperliche Schmerzen aufgelöst hätten. Andere erzählen von Begegnungen mit kürzlich verstorbenen Familienangehörigen oder mit dem eigenen Krafttier oder von Visionen in wunderbaren Farben. Oft wirken meine Klänge weiter in die Träume der kommenden Nacht. Ich bekomme sie dann am nächsten Tag erzählt, oder eine Teilnehmerin zeigt mir ein Bild, das sie von ihrer Seelenreise gemalt hat.
Nächste Woche werde ich meine restlichen Sachen packen. Georg wird mir dabei helfen. Die meisten Musikinstrumente habe ich bereits an meinen neuen Wirkungsort, nach Leukerbad, gebracht. Die Bergwesen freuen sich schon, auch die Nixen, der Erd- und der Luftdrache. Zwerge und Elfen gibt es hier auch. Die vor dem Hochwasser gerettete Traumharfe konnte ich wieder stimmen und spielen. Es ist alles gut. Ein Kreis schliesst sich, ein neuer beginnt. Nach 34 Jahren.

Die Hopi haben prophezeit, dass die alte Erde eine Zeit der Erneuerung erleben wird. Ein Kreis wird sich schliessen. Bevor ein neuer Kreis beginnen wird, sagten sie eine Übergangszeit mit Stürmen, Hochwasser und Bränden voraus. In dieser Zeit leben wir jetzt.

*Anmerkung: «Il ragazzo della Via Gluck» heisst der Titel des Liedes von Adriano Celentano.

Foto: Hopi-Rassel
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 31.12.2020

31. Dezember, Donnerstag:

Ein Kreis schliesst sich

Es hat viel geschneit. Georg dreht eine Runde auf unserer verschneiten Dachterrasse, barfuss.

Im Kanton Luzern ist ein 91-Jähriger an Demenz erkrankter Mann 5 Tage nach der Impfung gegen Covid19 gestorben. Die Zeitschrift Zeitpunkt bringt als erste die Meldung: «Erster Todesfall in Folge der Covid-19-Impfung in der Schweiz!» Die Zulassungsbehörde Swissmedic beeilt sich zu entwarnen: Es sei kein Zusammenhang mit der Impfung ersichtlich. Auch eine andere Tageszeitung beschwichtigt: Pro Monat sterben in der Schweiz sowieso 1400 Menschen, davon seien 600 über 85-jährig.

Zahlreiche Astrolog*innen sagen uns ein lichtvolles und glückliches neues Jahr voraus. Zusammenarbeit werde ein wichtiges Thema, um die beste Lösung für alle zu finden.

Wir wünschen allen ein Jahr voller Freude. 2021 hat die Quersumme 5: Diese Zahl spricht für einen Willen zur Freiheit und den Mut zu Abenteuern. Treffen wir dieses Jahr Entscheidungen aus dem Herzen, werden wir ein Magnet für Fülle und Erfolg.

Morgen werde ich hier in Leukerbad im Hotel Beau Séjour eine Klangmeditation geben. Ich werde die Gäste dazu auffordern, sich ihre Wünsche für das neue Jahr so vorzustellen, als wären sie bereits Wirklichkeit geworden. Die Klänge meiner Kristall-Lyra werden sie darin unterstützen. An Weihnachten 2019 durfte ich die Christnachtfeier in der Kirche Meikirch bei Bern mit meinen Klängen begleiten, nun schliesst sich für mich ein Kreis, und es öffnet sich ein neuer hier in Leukerbad. 

Im vergangenen Frühjahr waren unsere Nachbarn in Neuseeland wegen Corona gestrandet und konnten erst im Juli wieder in die Schweiz zurückkehren. Heute meldet das Schweizer Radio: Neuseeland begrüsst das neue Jahr mit Feuerwerken und ohne Corona-Massnahmen. Seit einem Monat sei das Virus nicht mehr nachgewiesen worden. So etwas ist also tatsächlich möglich!

Zum Schluss meines Tagebuchs möchte ich die Engel zu Wort kommen lassen.
  
In Deutschland spielen bei den Demonstrationen gegen die Corona-Massnahmen der Regierung Fahnen eine wichtige Rolle. Es ist ein grosses Thema, wer sich was auf die Fahne schreibt. Ich frage die Engel um ihre Meinung, und sie sagen:

«Schreibt die Demut
auf eure Fahne
und alles wird heil.

Schreibt die Dankbarkeit
auf eure Fahne
und ihr werdet alles bekommen.

Schreibt die Liebe
auf eure Fahne
und ihr kommt in Frieden.

Erinnert euch:
Ihr seid göttlich
in Demut, Dankbarkeit und Liebe.
Und ihr werdet unendlich geliebt.

Eure Engel»

Foto: Fenster in Leukerbad mit Sinnspruch zur Poesie der Winterreise
und Text: Petra Dobrovolny

P.S.: Allen Blog-Lesenden wünsche ich ein glückliches neues Jahr! Vielen Dank, dass ihr mir bis hierher gefolgt seid. Diesen Text werde ich in den nächsten Wochen redigieren und an das www.literaturpodium.de schicken. Im Frühjahr 2021 wird mein Tagebuch gemeinsam mit den Erzählungen anderer Autor*innen in einem ca. 400-seitigen Sammelband erscheinen und auch in der Schweiz im Buchhandel erhältlich sein. Vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass so viele Seiten zusammenkommen werden.

Welche Erzähl- und Gedichtbände mit meinen Beiträgen bis jetzt in der Dorante Edition Berlin erschienen sind, könnt ihr bei www.petrasmaerchen.ch unter „Angebot“ oder bei www.literaturpodium.de nachschauen.

Ich werde auch weiterhin Tagebuch-Beiträge auf diesem Blog posten. Lassen wir uns überraschen, was das neue Jahr bringt! Ich freue mich, meine Gedanken mit euch zu teilen.


Mein Tagebuch: 18. August 2020

18. August, Dienstag:

Es ist immer noch herrliches Sommerwetter, unsere Tomaten beschenken uns mit einer grossen Ernte. Und die WHO möchte mich auch beschenken: Ich erhalte eine E-Mail: 1,5 Mio Euro Sozialhilfe, falls ich alle meine privaten Daten angebe. Eine solche Bedingung stellen unsere Tomaten nicht …

Es gibt sie noch, die mutigen Schweizer und Schweizerinnen! Immer mehr Eltern wehren sich dagegen, dass ihre Kinder in der Schule Masken tragen müssen. Eine Gruppe, die sich „Freunde der Verfassung“ nennt, plant ein Referendum gegen das neue Covid-19-Gesetz. Dieses bestimmt, dass die bundesrätlichen Massnahmen ab diesem September vom Notrecht in reguläres Recht übergehen und gilt für 1 Jahr. Eine andere Gruppe, das „Netzwerk Impfentscheid“ setzt sich gegen einen eventuellen Impfzwang ein, der vom Bundesrat beschlossen werden kann. Das BAG verneint, dass eine Zulassung ungenügend geprüfter Impfstoffe drohe. Auch weiterhin müsse ein Zulassungsgesuch an das Heilmittelinstitut Swissmedic gestellt werden. Dieses prüfe dann die Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit.

Frau Merkel bezeichnet die Lage in Deutschland als besorgniserregend, aber beherrschbar. Umgerechnet auf die Einwohner der Schweiz steigt dort die Zahl der registrierten Infizierten auf 150 „Fälle“ pro Tag. In der Schweiz liegen wir jetzt bei ca. 250. Wie würde Frau Merkel denn diese Situation bezeichnen? Reise-Rückkehrende aus Kroatien, Kosovo, aber auch Frankreich und Spanien sorgen für den Anstieg.

Heute berichtet „Der Bund“ über eine voraussichtlich neue Strategie in unserem Nachbarland: Herr Drosten schlägt ab Herbst den erfolgreichen japanischen Weg vor. Es geht dabei um eine möglichst schnelle Rückverfolgung bei „Cluster-Risiken“. Erfahrungsgemäss stecken sich besonders viele Leute bei Partys, Feiern, Gottesdiensten, Chortreffen, in Grossraumbüros und Klassenräumen an. Habe sich jemand infiziert, müsste man sofort alle „Cluster-Teilnehmer“ in Selbstisolation schicken. Dafür genügten 5 Tage als „Abklingzeit“. Erst danach sollten die Isolierten getestet werden. Bei den PCR-Tests könnte man zusätzlich einen Schwellenwert für die Viruslast definieren, bei dem Infizierte überhaupt noch ansteckend sind. Ich bin perplex: Positiv Getestete sind gar nicht unbedingt ansteckend, und man könnte sogar einen Schwellenwert definieren! Dies bedeutet, dass bisher viel zu viel Aufwand betrieben wurde und die meisten Massnahmen sich erübrigt hätten! Japan hatte keinen Lockdown verhängt. Und jetzt sollen 5 Tage genügen! Eine solche Strategie würde sich sogar den Forderungen der Professoren Haditsch, Homburg und Bhakdi annähern! Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Die Engelkarten von Estelle verkünden für diese Woche: „Macht weiter so, ihr habt euer Ziel bald erreicht! You are nearly there! Es gibt Hoffnung auf Frieden und Harmonie! Ihr seid bereit, denn ihr seid wieder mit euren Herzen verbunden! You’re ready!“

Heute ist Neumond im Zeichen des Löwen: Ein neuer Anfang erwartet uns und eine liebevolle Verbindung zu Menschen, die wir neu kennenlernen. Zu meinen Klangmeditationen kommen jetzt auffallend jüngere Leute, die ich bisher nicht kannte. Eine Teilnehmerin erzählt von ihrer Vision: Christus sei erschienen, hinter ihm ein riesiger Engel, der die ganze Gruppe umarmt und gesegnet hätte. Einen Tag später zeigt sie mir ihr Heft mit der Zeichnung dieser Vision. Christus steht auf der Erdkugel, mit dem rechten Fuss auf England. Hinter ihm steht ein grosser hellgelber Engel. Ich frage sie, ob sie gewusst hätte, dass Christus auch in England gewirkt hätte. Das hatte sie nicht gewusst und freut sich darüber, dass sie den Fuss Christi richtig platziert hat. 

Text und Foto: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 26. Juli 2020

26. Juli, Sonntag:

Herrliches Sommerwetter, in den letzten Tagen gab es ab und zu ein kurzes Gewitter, vorgestern sah ich zum ersten Mal einen vierfachen Regenbogen: Der untere war ungewöhnlich breit. Es zeigte sich dreimal die ganze Farbpalette dicht nebeneinander, oben drüber war ein einzelner zu sehen.
Die ersten Klaräpfel in der Bio-Gärtnerei sind bereits reif und schmecken dieses Jahr süsser als sonst.

Unsere Nachbarn haben uns kurz besucht und Geschenke aus Neuseeland überbracht, darunter 2 Büchlein mit eindrucksvollen Fotos der dortigen Landschaften. Ich bin erleichtert, dass ich mich nicht mehr um ihr Aquarium kümmern muss, auch wenn mir die Fische, besonders Edwin, inzwischen ans Herz gewachsen sind.
Im linken Nachbarhaus herrschen Leere und Stille. Wir vermuten, dass die „Neuen“ erst Ende August einziehen werden.     

Am 22. Juli erschien im „Bund“ ein ganzseitiger Artikel mit dem Titel: „Sieben unbequeme Fragen zu Corona“: „Wie hoch ist die Sterberate bei Covid-19? Wie lange hält der Immunschutz nach einer Infektion? Was hat der Lockdown gekostet? Und so weiter. Wir hätten da noch mehr Fragen: Warum hat man die Zeit des Lockdowns nicht genutzt, um die Bevölkerung über das Immunsystem aufzuklären? Warum ist bei uns nicht bekannt, was Taiwan genau gemacht hat, um die Pandemie so schnell und erfolgreich bei 25 Mio Einwohnern in den Griff zu bekommen? Zur Erinnerung: Taiwan hatte nur 450 Falle, 7 davon sind u.a. an Covid-19 gestorben. Ein Lockdown wurde nicht verordnet, es gab überall Gratismasken und die Grenzen vor allem für Festlandchinesen wurden sofort geschlossen. Taiwan hatte die WHO sofort informiert. Diese hatte jedoch nicht weiter reagiert, da Taiwan kein Mitglied der WHO sein darf, China war dagegen.
Inzwischen habe ich das Buch „Corona Fehlalarm?“ von Prof. rer. nat. Dr. Karina Reiss, Fachfrau für Biochemie, Infektionen, Zellbiologie und Medizin, und Univ.-Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, bestellt. Es ist „Spiegel“- Bestseller und dieses Jahr bereits in der 4. Auflage erschienen. Besonders wichtig finde ich drei Aussagen.
1. Die Infektion mit Covid-19 ist je nach Land und Region mit einer saisonalen Grippe vergleichbar. Die Sterblichkeitsrate beträgt 0.02 bis 0.4 %. Obwohl Mitte April 2020 offenbar wurde, dass sich die Epidemie ihrem Ende zuneigte, hielt die Bundesregierung an ihrem „Kurs der Unverhältnismässigkeit und Ignoranz“ fest.
2. Unter dem Kapitel „Pandemie oder keine Pandemie – die Rolle der WHO“ auf Seite 120 erfahre ich zum ersten Mal, dass just vor dem Ausbruch der Schweinegrippe-Pandemie im Mai 2009 die Definition einer Pandemie geändert wurde. Die ersten zwei Kriterien gelten auch heute noch: Es muss sich um einen neuen Erreger handeln, auf den unser Körper noch nicht vorbereitet ist. Dann muss sich dieser schnell von Land zu Land ausbreiten, so dass die ganze Welt betroffen werden könnte. Das 3. Kriterium wurde 2009 gestrichen: Der Erreger müsse wirklich gefährlich sein, sodass weltweit mit einer grossen Anzahl von Todesfällen gerechnet werden könne.
Meine Meinung dazu: Diese Streichung hat zur Folge, dass in Zukunft häufiger Pandemien ausgerufen werden können, und es den Anschein hat, dass wir diesem Phänomen zunehmend häufiger ausgeliefert sein werden. Umso leichter werden sich Spendengelder für die Erforschung „lebensrettender“ Impfstoffe generieren lassen.
3. Das Kapitel „Worauf beruht Immunität gegen Corona-Viren?“ ab der Seite 114 ist ebenfalls sehr aufschlussreich: Es gibt also 2 Phasen: Zunächst wehren sich die Antikörper unseres Immunsystems gegen die Stacheln der Viren, wenn diese versuchen an eine Körperzelle anzudocken. Dieses Andocken wird durch die „Stacheln“ oder „Händchen“ der Antikörper verhindert, jedoch nicht immer. Es kann den Viren gelingen, in die Körperzelle einzudringen. Doch sie werden hier erkannt und durch Helfer- und Killer-Lymphozyten, der 2. Säule unseres Immunsystems, abgetötet. Eine Virusvermehrung kann nicht mehr stattfinden. Alle Impfungen gegen Viren regen lediglich die Bildung von Antikörpern an, unterstützen bestenfalls nur die 1. Säule unserer Abwehr. Die zweite Säule der Immunität gegen Corona-Viren ist fast nicht bekannt. Sie kann weder durch Antikörper-Tests erfasst werden, noch kann eine Impfung zu deren Unterstützung entwickelt werden.
Auf der Rückseite des Buches steht: „Dieses Buch klärt sachlich auf. Es bietet wissenschaftlich fundierte Information und untermauert Fakten. Bilden Sie sich Ihrer Meinung – und begründen Sie sie anhand von belegtem Hintergrundwissen.“

Der Naturheilmedizin ist bekannt, dass Impfungen das Immunsystem belasten, da dieses ständig auf Vorrat trainiert wird, auch wenn keine akute Gefahr besteht. Dadurch wird wertvolle Lebensenergie verbraucht, die das Immunsystem schlussendlich wieder schwächt. Die Folge davon können u.a. allergische Reaktionen auf alle möglichen Stoffe sein.
Jetzt will man Impfstoffe schneller bewilligen. Die bisher als nötig befundene Zeit für ausgedehnte Studien zur Erforschung der Nebenwirkungen soll massiv gekürzt werden. In Südafrika melden sich besonders viele freiwillige Testpersonen. Die Regierung meint, dass sich dadurch das Land genügend Impfstoff sichern kann, sobald dieser offiziell genehmigt wird. Es gibt also einen Wettlauf der Länder, wer wie schnell genügend Dosen Impfstoff ergattern kann.

Wie wird das alles weitergehen? Während meiner Klangmeditationen frage ich nach einer Botschaft aus der geistigen Welt. Die Engel sagen: „Habt Vertrauen! Die Sehnsucht eures Herzens wird gestillt werden.“

Foto: Georg Dobrovolny
Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 23. und 24. Juni 2020

23. Juni, Dienstag und 24. Juni, Mittwoch:

Sehr warmes Sommerwetter, heute werden es mindestens 25°C. Wäsche waschen und Johannisbeeren sammeln, am Abend ins Glasatelier.
Ein ganz normaler Tag? Heute entdecken Experten während einer halben Stunde aussergewöhnliche Ausschläge im magnetischen Feld unseres Planeten. Niemand kann dieses Phänomen erklären, denn die Sonnenstürme sind zurzeit so ruhig, wie noch nie in diesem Jahr.

Die Schweizer Fleischbranche sieht sich im Unterschied zu Deutschland gerüstet: Es hätte „keine grösseren“ Corona-Ausbrüche gegeben. Die Schutzmassnahmen seien sehr streng, also Abstandhalten und Masken. Das Foto der NZZ vom 24. Juni, eine Innenaufnahme einer Zubereitungsabteilung, zeigt die Angestellten zwar mit Plastikhauben, Schürzen und Handschuhen, jedoch ohne Masken. Vielleicht ist es ein „vor-der-Corona-Zeit-Foto“.
Während einer Klangmeditation habe ich folgende Vision: Eine Delegation sogenannter Nutztiere, d.h. ein paar Kühe, Schweine und Hühner, kommt zu mir. Die Leitkuh gibt mir eine Botschaft für die Menschen: „Führt uns nicht mehr in die Schlachthöfe. Das macht euch krank!“ Sie sagt nicht, dass wir kein Fleisch mehr essen sollen. Es wäre jedoch an der Zeit, die Fleischverarbeitung und den Umgang mit den Tieren zu ändern.
Georg und ich essen seit 43 Jahren kein Fleisch mehr. In unserer unmittelbaren Umgebung wird im Sommer zum Glück nicht gegrillt. Immer öfter sehen wir bei den Grillstellen am Ufer der Aare, dass Familien Brotteig um Stöcke wickeln, die die Kinder dann ins Feuer halten. Alle scheinen damit zufrieden zu sein. Es geht auch anders.

Am Abend gehe ich ins Glasatelier, welches sich in unserer Nähe befindet. Meine Lehrerin bzw. „Glas-Meisterin“ zeigt mir, wie man in der 800°C heissen Flamme herzförmige Perlen aus Murano-Glas formen kann. Mit dem Resultat bin ich noch nicht zufrieden, da muss ich noch üben.  


Foto und Text: Petra Dobrovolny 

Mein Tagebuch: 12. – 14. Juni 2020

12. Juni, Freitag:

Heute habe ich während einer Klangmeditation zur Erdheilung eine besondere Vision:
Aus der Perspektive eines Adlers sehe ich eine Gegend in der Ukraine, in der im letzten Jahrhundert eine grosse Schlacht stattgefunden hat. Die flachen Felder sind zwar jetzt grün überwachsen, doch ich sehe noch das tiefer in der Erde versickerte Blut. Während der Monochordklänge zieht es sich konzentrisch in Form einer grossen roten an der Erdoberfläche liegenden Spirale zusammen. Sodann erhebt sich diese und dreht sich spiralig in Richtung Himmel. Dabei nimmt sie eine violette Farbe an, welche nach oben hin allmählich zu einem weissen Licht wird. Dies dauert eine Weile. Es scheint eine Reinigung und Heilung zu geschehen, während der ich alte Schlachtrufe und Schreie vergangener Zeiten höre. Das ganze Blut wird wie vom Himmel spiralig aufgesogen und in Licht verwandelt. Zurück bleibt ein im Sonnenschein leuchtendes Weizenfeld und eine Stimme vom Himmel sagt: „Es ist vollbracht.“ Nach einer Weile sehe ich ein weiteres ehemaliges Schlachtfeld in der Nähe, und diese Art von Reinigung geschieht noch einmal. Das Blut erhebt sich wieder als violette Lichtspirale zum Himmel, bis es ganz und gar aufgesogen und weiss durchlichtet ist. In einer dritten Phase sehe ich die Länder Europas unter mir. Alle ehemaligen Schlachtfelder leuchten nacheinander in Form roter Spiralen auf und erheben sich sodann als violette Lichtsäulen spiralig zum Himmel. Solange, bis die Gegend des Schlachtfelds geheilt ist. Am Schluss fliegen tausende von Schwänen spiralig vom Himmel auf die Erde und lassen sich auf den Seen und Flüssen Europas nieder. Ein Schwan sagt zu mir: „Wir sind die Hüter des neuen Friedens.“

13. Juni, Samstag:

Während der heutigen Klangmeditation gibt es eine Fortsetzung. Ich sehe die hohen Berge des Himalayas und einen langen Strom von Flüchtlingen. Es werden immer mehr, die Landschaft wird flacher, aus dem Norden, Osten und Süden strömen die Flüchtlinge nach Westen. Teilweise mit beladenen Reittieren, auch mit Handwagen. Von Regen und Schnee bleiben die Menschen nicht verschont. Dies dauert eine Weile an. Auf einmal drehen die Flüchtlinge am Ende um und wandern in die Richtung, aus der sie gekommen waren, zurück. Es gibt eine langsame, aber deutliche Kettenreaktion: Eine Gruppe nach der anderen dreht sich um und kehrt zurück. Die Luft wird wärmer, die Sonne scheint wie im Frühling. Eine Stimme sagt: „Alle Menschen finden wieder ihr Zuhause, ihren Ort, wo sie in Frieden leben werden. Es werden neue Gemeinschaften entstehen.“
Ich sehe dann ein friedliches China, einen regen Betrieb auf den Handelsstrassen und den grossen Flüssen, in denen wieder Delfine schwimmen.
Auf einmal nehme ich eine neue Anwesenheit im Raum wahr: Ein alter chinesischer Meister sitzt mir gegenüber auf einem niedrigen Hocker und spielt mit einem Bogen auf einem uralten zweisaitigen Instrument. Dann sehe ich, wie weitere alte Meister eintreffen und sich in einen Kreis setzen: Es sind Meister Konfuzius, Lao Tse und weitere chinesische Meister, dann tibetische, Sufi-Meister, Meister der Kaballah, alles Männer. Schliesslich kommen auch christliche Mystiker und hier auch Frauen, wie Hildegard von Bingen dazu. Die stille Botschaft der Versammlung lautet: Wir sind alle auf dem gleichen Weg, wir suchen das Göttliche in unserer Seele. Alle Wege sind richtig, der innere Frieden ist das Ziel. Der Weg ist das Ziel. Und jemand sagt: „Es werden bald wichtige alte Schriften auftauchen oder gefunden, die dies bestätigen.“

14. Juni, Sonntag:

Während der heutigen Klangmeditation zeigt sich mir eine Lichtspirale vom Himmel her zur Erde kommend. Die Engelchöre singen, auch das Läuten von Glocken ist zu hören. Eine Stimme sagt. „ICH BIN das Alpha und das Omega der Welt. WIR SIND das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende der Welt. Nach dem Ende geht es weiter. Das Alpha und das Omega … und ein neues Alpha. Ein Zyklus endet, und ein neuer beginnt. Jetzt sind wir in der Zeit des „und“, in der Zeit des Übergangs. Unsere Träume erschaffen den neuen Anfang.“ 

Text und Foto: Petra Dobrovolny  


Mein Tagebuch: 4. Juni 2020

4. Juni, Donnerstag:

Das prächtige Wetter am vergangenen Pfingstwochenende hat die Menschen scharenweise in die Natur gelockt. Abstandhalten war nicht möglich, nur wenige trugen Masken. Die Polizei kassierte – im Unterschied zu Ostern – keine 100-Franken-Bussen mehr ein. Im heutigen „Bund“ steht, dass der Bundesrat vor mehr als einer Woche diese Busse abgeschafft, aber dies noch nicht öffentlich kommuniziert habe. Lieber tut er so, als gelte die Busse immer noch. Sein Vertrauen in die Mündigkeit des Bürgers scheint nicht gross zu sein.
Der Berner Tierpark „Dählhölzli“ darf an Pfingsten wieder öffnen. Doch der Direktor Bernd Schildger winkt ab: Nach 2 ½ Monaten müssten die Tiere zunächst nur allmählich wieder an die Menschen gewöhnt werden. Die Affen hätten wohl noch ihren Spass an einem Besucheransturm an Pfingsten, doch die Flamingos seien sehr scheue Tiere …
Dankbarkeit und Lebensfreude! Ein Aufatmen geht nach dem am 16. März verordneten „Ruck“ der Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga durch das Land. „Ich kann nicht atmen! Lassen Sie mich atmen! Let me breathe!“, waren die letzten Worte des Afroamerikaners George Floyd in Minneapolis, bevor er von einem weissen Polizisten wehrlos auf dem Boden liegend mit dessen Knie erdrosselt wurde. Vorgestern war die Trauerfeier. Ein Familienmitglied sagt, es gäbe zweierlei Gesetze in den USA: Eines für die Weissen und eines für die Schwarzen. Das dürfe nicht sein. Bei den Demonstrationen der Bewegung „Black lives matter!“ nehmen zunehmend auch Weisse teil. In mindestens 36 amerikanischen Städten brennt es. Präsident Trump will die Armee hinschicken. Wer kann jetzt noch vermitteln? Auf Facebook darf noch nicht mal Martin Luther King zitiert werden. Der betreffende User musste seine Nachricht wieder löschen. Ich hoffe, dass der vorherige Präsident Obama sich zu Wort melden wird. Der spirituelle Lehrer Moojiji meldet sich zu diesem Vorfall und sagt: Der Mensch habe sich weit entfernt von seiner Würde und von seiner wahren Natur.

Vorgestern hatte ich während einer Klangmeditation eine Vision: Ich sehe tiefe Risse und Spalten in der Erde, die Atmosphäre ist düster und bedrohlich. Dann erscheint vom Himmel ein grosses Herz. Dieses strahlt seine kosmische Energie auf Mutter Erde. Die Gräben schliessen sich. Heilung geschieht. Sie kann durch die Liebe geschehen.

Schweizer Waffenlieferungen an die regimetreue Polizei in Hongkong werden gemeldet. Die Pfefferspray-Pistolen stammen aus dem Kanton Bern, die Herstellerfirma dementiert. Die Schweiz legt zumindest offiziell Wert auf die Autonomie von Hongkong.  „Shame on Switzerland!“, sagt der Demokratie-Aktivist Joshua Wong und fordert die Schweiz auf, die Waffenlieferungen zu stoppen.

Bei der gestrigen Klangmeditation zeigen sich mir wieder sehr eindrucksvolle, fast apokalyptische Bilder: In einer Meeresbucht sehe ich eine riesigen weissen Wal. Es ist der Hüter der Akasha-Bibliothek. In seinem Inneren sind in unzähligen Regalen Akten bzw. Dossiers aller Menschen eingeordnet. Darin sind alle Taten des Lebens aufgezeichnet. In Träumen können die Menschen diese Bibliothek besuchen, ihr Dossier einsehen und bestimmte Passagen von einem geistigen Lehrer streichen lassen. In meiner Vision beginnt der Wal sich zu winden und zu krümmen. Dadurch entstehen hohe Wellen. Dies dauert eine ganze Weile. Auf einmal öffnet er sein Maul und kotzt die Dossiers der ganzen Menschheit ins Meer. Die meisten davon versinken, viele bleiben auf einer bestimmten Seite aufgeschlagen schwimmend auf der Wasseroberfläche. Eine Stimme vom Himmel sagt: „Das Karma ist gelöscht. Die Wahrheit der Diktatoren kommt ans Licht.“
Plötzlich befinde ich mich im Inneren des Wals und der Bibliothek. Die Regale an den Wänden sind leer. In der Mitte des Raumes steht ein einfacher Holztisch mit einem Stuhl. Auf dem Tisch befindet sich ein Tintenfass, darin steht eine Schreibfeder. Gott Vater, er zeigt sich mir als alter weiser Mann mit langem Bart, betritt den Raum. In seiner Hand hält er ein dickes in goldenem Leder gebundenen Buch, dessen 7 Siegel gelöst sind. Er legt es auf den Tisch und schlägt die erste Seite auf. Sie ist unbeschrieben, alle weiteren Seiten scheinen leer zu sein. Zu mir gewandt sagt Gott an die Adresse der ganzen Menschheit: „Dies ist das Buch des Goldenen Zeitalters. Ihr Menschen werdet es schreiben. Ihr entscheidet, wie ihr leben wollt.“
Ich bin zutiefst beeindruckt, frage mich aber auch: „Sind wir jetzt mündig und fähig diese grosse Verantwortung zu übernehmen?“ Gott scheint mehr Vertrauen in die Menschen zu haben als der Schweizer Bundesrat in seine Bürger und Bürgerinnen. Aber der Bundesrat ist ja auch nicht der liebe Gott!

Die Kartenlegerin Estelle prophezeit für diese Woche: Wir kommen langsam aus unserem Kokon-Zustand der letzten Wochen heraus. Ein neues Abenteuer beginnt, wir können das Leben nach unseren Träumen gestalten und den Himmel auf Erden erschaffen. Wir werden mehr uns selbst und führen durch Beispielgeben. Die Engel ermuntern uns dazu und sagen: „Take action!“ Nach der langen Zeit des Wartens kommt die Zeit des Handelns.

Italien hat gehandelt und die Landesgrenzen ab dem 3. Juni wieder geöffnet, auch die Bewegungsfreiheit innerhalb des Landes ist wieder garantiert. Es gibt noch ca. 20‘000 aktive Fälle. Erste deutsche Urlauber fahren mit ihren Campingwagen durch die Schweiz und freuen sich auf den ersten italienischen Caffè. Die Schweiz will aber mindestens noch bis zum 15. Juni mit der Grenzöffnung nach Italien warten und hat dies Rom in einem formellen Schreiben mitgeteilt.


Foto und Bild: Petra Dobrovolny
Das Herz habe ich in den 3 Farben bzw. Frequenzen des Planeten Erde gemalt: Rot, Violett und Grün.
Text: Petra Dobrovolny