Mein Tagebuch: 30.10.2021

30. Oktober, Freitag: Eine Botschaft

Der goldene Oktober dauert in den Bergen noch an, über dem Mittelland liegt meistens Nebel.
In der Nacht ist mir Jesus im Traum erschienen. Er trug ein weisses Gewand und war barfuss. Die Innenseite seiner Hände war in meine Richtung gekehrt, so dass ich die bekannten Wunden in seinen Handmitten sehen konnte. Er stand in etwa 4 m Abstand vor mir, schaute mich an und sagte, ich solle folgende Botschaft an die Menschen weitergeben: «Habt keine Angst in diesen Zeiten des Wandels! Denn sehet, ich bin euch vorausgegangen und habe das Kreuz überwunden. Ihr habt getan, was ich gesagt habe: Ihr habt euer Kreuz auf euch genommen und seid mir gefolgt. Ich bin auferstanden. Ihr werdet es auch! ICH BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben.»    

Foto: Waldkapelle bei der Torrentalp
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 23. und 25.03.2021

23. März, Dienstag: Auf nach Mallorca! We can’t go on together …

Endlich hat sich der Nordwind gelegt, es wird wärmer!
Im Radio erklingt ein Song aus dem Jahre …? … mit Elvis Presley, ich spitze die Ohren, denn der Text scheint interessant zu sein: «We can’t go on together with suspicious minds!» Meiner Meinung passt diese Aussage in unsere jetzige Zeit: Wir können doch so nicht weitermachen, wenn wir uns gegenseitig misstrauen! Wenn wir uns verpetzen, denunzieren oder auch einfach nicht mehr miteinander reden, weil das Gegenüber anderer Meinung ist!

Auch wir erleben dies: Einige Bekannte haben sich in letzter Zeit von uns abgewendet, manchmal «mit besten Wünschen für unseren persönlichen Weg», will heissen: «Ihr werdet schon sehen, wo ihr landen werdet!» Andere sagen uns im Vertrauen: «Es ist gut, wenn ihr mutig seid und Fragen stellt. Über Corona können wir mit unseren Familien und Freunden schon längst nicht mehr reden.»

Die Nachrichten des Schweizer Radios berichten über Deutschland: Die Regierung hat wegen der «exponentiell steigenden Zahlen» schärfere Massnahmen bis zum 18. April angeordnet. Das öffentliche Leben wird besonders über Ostern heruntergefahren, Gottesdienste dürfen nur virtuell stattfinden, im privaten Kreis dürfen sich höchstens 5 Personen treffen, Menschenansammlungen im öffentlichen Raum sind grundsätzlich verboten. – Fazit: Die Bevölkerung war nicht brav genug, der Osterhase bleibt aus. Es ist bereits gesundheitsschädlich bzw. verantwortungslos gemeinsam die Auferstehung Christi zu feiern!

Man konzentriert sich nur darauf, wie sich die Massnahmen auf die Zahlen auswirken, aber nicht auf die Menschen. Kafka und Orwell werden in letzter Zeit oft zitiert. Wo bleiben vertrauensfördernde Massnahmen? Warum spricht man immer noch von «mit und an» oder «im Zusammenhang mit» Covid-Verstorbenen? Warum werden die Proben für den PCR-Test in manchen Ländern wie zum Beispiel in Deutschland und der Schweiz 40mal sequenziert? Die WHO sagte, dass das Resultat ab der 30. «Sequenzierung» d.h. Vergrösserung nicht mehr aussagefähig sei. Ausserdem wurde dieser Test bisher nicht für die Diagnostik im Alltag validiert. Ausgerechnet auf dieser Grundlage basieren die Massnahmen der Regierungen fast aller Länder weltweit. Menschen, die dieses Vorgehen hinterfragen, sogar angesehene Fachleute, werden beschimpft, diffamiert und mit Sanktionen bestraft. Und warum sollen gesunde und von Covid genesene Menschen geimpft werden? Dazu mit einem Impfstoff, der innerhalb von höchstens 7 Monaten entwickelt wurde und dessen Folgen noch gar nicht bekannt sind? Wo bleibt die Aufklärung über Immunsystem und Selbstheilungskräfte? Warum wird nur von Impfungen gesprochen und nicht von bereits erprobten Pflanzenheilmitteln?

«We can’t go on together with suspicious minds!»

Die neusten Nachrichten aus Deutschland: Der Lockdown wird nochmals verschärft. Fünf Tage «Osterruhe» ab Gründonnerstag, alles geschlossen. Ferien im eigenen Land und Wohnwagen sind nicht erlaubt, dafür Ferien auf Mallorca. Dort grassiert gerade die brasilianische Mutante des Virus. Die Festlandspanier selbst dürfen zurzeit nicht nach Mallorca reisen! Soviel ich mich erinnere, war es der deutsche Dichter Heinrich Heine, der einmal sagte: «Denk’ ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf
gebracht.»

25. März, Donnerstag:

… dann passiert ein Wunder: Frau Merkel hat am Mittwoch die Verordnung der Osterruhe zurückgenommen und sich entschuldigt. Die Begründung: Sie hätte sich für diese Massnahme zwar in bester Absicht entschieden, jedoch einsehen müssen, dass dies in einer so kurzen Zeit nicht durchsetzbar war.

Der Bundesrat hat entschieden, dass pro Person und Monat je 5 Selbsttests gratis in Apotheken zur Verfügung stehen sollen. Bundesrat Berset hatte die frohe Botschaft verkündet, dass man sich ab sofort selbst testen könne, bevor man an Ostern Verwandte und Bekannte trifft. – Ich frage hier in Leukerbad in der Apotheke nach. Die Pharma-Assistentin sagt mir: Dies sei frühestens ab dem 1. April der Fall, doch man glaube es erst, wenn die Selbsttests auch tatsächlich geliefert werden.

In Berlin bleibt das Impfzentrum, in dem ausschliesslich mit AZ geimpft wird, leer. Die Skepsis ist zu gross, besonders bei den Polizisten, denen diese Impftermine angeboten wurden. So will man denn den Impfstoff der «normalen» Bevölkerung anbieten. – Ich lese zurzeit das sehr empfehlenswerte Buch von Clemens G. Arvay: Corona Impfstoffe: Rettung oder Risiko. Es ist unglaublich, welche Tricks sich die ForscherInnen von AZ ausgedacht haben. Die Probanden erhielten ein paar Tage vor der Impfung prophylaktisch ein Mittel gegen Fieber und Erkältung. Die Versuchsgruppe erhielt nicht wie sonst üblich ein Placebo, sondern eine Impfung gegen Hirnhautentzündung. Dies alles bewirkt, dass die Statistik, die die Wirkung des Stoffs von AZ belegt, besser aussieht.

Zurzeit vergeht kein Tag, an welchem in den Medien nicht über Impfungen gesprochen wird. Die Forderungen, dass Geimpfte Privilegien erhalten sollten, und der soziale Druck sich impfen zu lassen, nehmen zu. Dabei ist es nicht erwiesen, dass sie immun gegen Covid sind, also über eine sog. sterile Immunität verfügen. Bereits Geimpfte können an dem Virus erkranken, nur das Risiko für einen schweren Verlauf und daran zu sterben, ist geringer. Dies bedeutet, dass Geimpfte das Virus weitergeben können.

Wo bleibt die Forschung über die grosse Gruppe der von Covid Genesenen? Diese macht immerhin 95% aus. Was wäre, wenn sich gerade diese als steril immun erweisen? Georg hat vor ein paar Wochen einem Freund gesagt: «Wenn es dir möglich ist, warte noch mit der Impfung. Es könnte sein, dass einmal nur noch Nicht-Geimpfte ein Flugzeug besteigen dürfen.»  

Das eidgenössische Jodlerfest, das im Juni in Basel hätte stattfinden sollen und welches bereits 2020 wegen Corona abgesagt worden war, wird noch einmal abgesagt. Auch dieses Jahr werden Grossveranstaltungen mit ca. 150’000 Personen in der Schweiz kaum möglich sein. – Und die Ferienreise im Sommer ins Ausland? Einige Fluggesellschaften haben bereits eine Art Impfpass eingeführt. Nun stellt sich heraus, dass es fraglich ist, ob alle Impfwilligen bis Ende Juli mit 2 Dosen geimpft werden können.

Zum Glück kann der Frühling nicht abgesagt werden und macht sich auch in den Bergen breit.

Foto und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 12.02.2021

12. Januar, Freitag: Inzidenzzahlen, Visionssuche und «Warum?»

Jetzt in Deutschland zu leben, ist eine besondere Herausforderung. Bei der letzten Pressekonferenz der Regierung in Berlin, in der eine Verlängerung des Lockdowns bis Anfang März mitgeteilt wurde, verschlägt es mir die Sprache über diese unterschwelligen menschenverachtenden Aussagen, wenn man denn genau hinhört …  Ich möchte davon hier gar nichts wiedergeben. Wer Ohren hat, der oder die höre selbst.

Weisser Adler, ein spiritueller Lehrer, sagt: Diese Zeit ist eine Herausforderung oder Aufforderung dafür, die eigene Lebensvision zu finden oder neu zu überdenken. In der Tradition der sog. Indianer war die Aufgabe der Visionssuchenden ein paar Tage lang in der Einsamkeit der Natur ohne Essen und Trinken auszuharren. Dadurch entstand die geistige Klarheit über den eigenen Lebenssinn. Die jetzigen Lebensumstände bringen uns in eine ähnliche Situation: In der Isolation, fern von den meisten sozialen Kontakten, nur mit dem Nötigsten zum täglichen Gebrauch haben wir die Chance ohne Ablenkung für sich selbst zum Wesentlichen zu kommen und sich zu fragen: Was will ich in meinem Leben noch erreichen? Wofür will ich kämpfen? Was ist mir wichtig? Wer ist mir wichtig?

Visionssuche ist angesagt. Nutzen wir diese wertvolle Zeit! Lauschen wir nach innen!

Wollen wir ein Leben wie in einem sterilen Labor? Der Präsident des RKI, Herr Prof. Wieler, findet es gut, dass dank der Massnahmen auch andere Infektionskrankheiten kaum mehr aktiv sind. Am besten sei eine Inzidenz 0 oder höchstens 10, das bedeutet, dass am besten gar keiner von 100’000 Menschen sich innerhalb von 7 Tagen ansteckt. Deutschland hat zurzeit eine Inzidenz von 63. Bis 0 wäre noch ein langer Weg.  Die WHO empfiehlt Lockerungen ab 50. Nun hat die deutsche Bundesregierung eigenmächtig eine Inzidenzzahl von 35 (!!!) als Ziel festgelegt. Also werden die strengen Massnahmen um noch mindestens einen Monat verlängert und die Grenzen zu Nachbarländern, vor allem zu Tirol und Tschechien fast geschlossen.

In der Schweiz sorgen der Gewerbeverband, verschiedene Berufsverbände, die Gewerkschaften und vor allem die SVP (Schweiz. Volkspartei) dafür, dass der Bundesrat, vor allem Herr Berset sich weder zu sehr in seine Macht als Gesundheitsminister verliebt noch zu sehr nach Deutschland schielt. Auch seine eigene Partei, die SP, kritisiert ihn. Die SVP lanciert eine Petition, die die sofortige Öffnung der Geschäfte und weitere weitgehende Lockerungen fordert. Jede Stunde Lockdown koste die Schweiz 6 Millionen Franken. Die Schweizer*innen erreicht man am besten über das Portemonnaie. Da ist es gut herauszufinden, wieviel eine Stunde Freiheit kostet.

Die tschechische Virologin Sonja Pekova wird diffamiert, anstatt dass man sich mal anhört, was ihre Forschung ergeben hat. Sie hat herausgefunden, dass die neuen Mutanten des Virus keine neuen Varianten sind, sondern neue Stämme. Das Verhalten dieser Stämme sei so ungewöhnlich, dass sie vermutet, es gäbe ein geheimes Labor, das mit Absicht neue Virenstämme züchtet und auf die Welt loslässt. Die neu vorkommenden Viren seien nicht Mutanten von SARS-Cov-2, ähneln diesem auch nicht, sondern weisen eigene Stämme auf. Eigentlich müssten sie SARS-Cov-3, SARS-Cov-4 und SARS-Cov-5 benannt werden. Als Vergleich dazu, zieht sie das Beispiel verschiedener Hunderassen heran: Der heutige Hund ist keine mutierte Wolfsvariante, sondern hat auch eigenständige Gene, die mit der Zeit durch Züchtung entstanden sind. So gibt es heute Pinscher, Doggen und Pudel. Ihre Forschungsergebnisse könnten sich andere Virolog*innen doch mal konkret anschauen. Warum passiert das nicht? Stattdessen wird ihr vorgeworfen, vor 5 Jahren nicht richtig mit Forschungsgeldern umgegangen zu sein.

Falls Frau Pekova recht hat, hätte dies Folgen für den Impfstoff: Der bisherige Impfstoff würde nämlich überhaupt nicht bei den neuen Viren nützen. Eine Impfstoffhersteller-Firma sagt, dass der bisherige Impfstoff auch bei Mutanten nützt, dass es jedoch einfach sei, den Impfstoff anzupassen. Die Antwort der Swissmedic, der schweizerischen Zulassungsbehörde, lautet: Wenn nur geringe Veränderungen am Impfstoff nötig wären, würde sich ein kompliziertes und langwieriges Zulassungsverfahren erübrigen. Wir können also wieder mal beruhigt sein. Besonders, wenn wir nicht die Frage stellen, wer das bezahlt.

Die 10-köpfige Delegation der WHO, die vor kurzem Wuhan besuchte, um die Herkunft des Virus zu erkunden, hat nichts herausgefunden. Ihr Fazit: Es bleibe bei der Vermutung, dass es von Fledermäusen übertragen worden sei. Und wenn das Labor absichtlich Fledermäuse infiziert hat? Doch danach fragt niemand.

Der Oberarzt eines mährischen Krankenhauses in Hranice schildert die dortigen Verhältnisse: Tagtäglich kämen Menschen mit harmlosen Erkältungssymptomen, die sich leicht mit Tee, Vitamin C und ein paar Tagen Bettruhe kurieren liessen. Sie sind überzeugt, sie hätten CoViD-19 und bestehen auf einem Spitalbett. Kaum hat dieser Arzt auch noch Statistiken ins Netz gestellt, die zeigen, dass die Situation anders ist als von offiziellen Stellen beschrieben wird, gehen die Medien auf ihn los. Er würde seine Patienten nicht ernst nehmen und sich über sie lustig machen. Ein paar Tage später wird er degradiert und fristlos entlassen. Massgebend wurde dies durch die Medien verursacht. Warum?

Foto: Holzschnitzerei vor einem geschlossenen Restaurant in Leukerbad
und Text: Petra Dobrovolny

Mein Tagebuch: 11. bis 16. Juli 2020

11. Juli, Samstag:

Ein grosser weisser LKW ohne Firmenaufschrift steht am Morgen vor dem Haus unserer Nachbarn: Sie ziehen aus, sang- und klanglos, ohne Abschied. Niemanden von den 10 nachbarlichen Parteien unserer Sackgasse haben sie informiert. Letztes Jahr hatten wir im August alle zusammen noch gefeiert… Wir wollten sie nicht ausfragen, wenn sie von sich aus nichts sagen wollten. Zum Schluss wird das weisse Kinderbett mit den hohen Stangengitter eingeladen. Wir werden sie vermissen, die kleine Lena. Immer wieder schaute sie durch den Zaun zu uns herüber. Nach zwei Jahren wird ihr Lebensweg an einem anderen Ort weitergehen. In Gedanken wünschen wir ihr und ihren Eltern alles Gute.

Da haben wir es schon per Post:  Die erste Steuererhöhung! Im Kanton Bern werden die amtlichen Werte für sämtliche nichtlandwirtschaftliche Grundstücke angepasst, d.h. ab dem Steuerjahr 2020 erhöht.

Soooo viel wurde bereits über das Corona-Virus und die Pandemie geschrieben! Aber viele Fragen wurden immer noch nicht beantwortet:
– Wieviele Menschen sind bis heute ausschliesslich an Covid-19 gestorben?
– Wie sieht der Vergleich zur normalen Sterblichkeit aus?
– Wie kann die Immunität gestärkt werden? Allgemein verständliche Anweisungen für den «Normalverbraucher» gibt es von offizieller Seite nach wie vor nicht.
– Wann wird die bisher ungenügende und irreführende Definition der Risikogruppe revidiert?

In den Kantonen Zürich und St. Gallen gibt es neue Infektionsherde. Meistens sind Clubs und Bars die Ursache. Von Anfang an wurden ständig die über 65-Jährigen als gefährdete Gruppe bezeichnet, die Jüngeren seien nicht betroffen. Und jetzt fällt es diesen schwer zur Kenntnis zu nehmen, dass sie auch erkranken können. So wie etwa 50 Rekruten, die zur Sommer-Rekrutenschule aufgeboten wurden.

Der brasilianische Präsident Bolsonaro, der sich für unbesiegbar hielt, ist nun an Covid-19 erkrankt. Er wird angeklagt, weil er die Gesundheit des Volkes nachlässig auf’s Spiel gesetzt hat. Er werde diese «leichte Grippe» wie ein Mann durchstehen. Oh, Mann!

Der «Bund» von heute bringt einen Artikel mit dem Titel: «Wieso wir zuversichtlich sein können». «Es gibt keinen Grund, in panisches Schwarzmalen zu verfallen. Noch weniger angebracht ist allerdings riskante Sorglosigkeit.» Die Ansteckungszahlen seien weniger stark angestiegen als nach den Grenzöffnungen und Lockerungen der Massnahmen befürchtet. Die Zahlen der Spitaleinweisungen und der Todesfälle durch Covid-19 hätten bis jetzt nicht zugenommen. Weite Teile der Schweiz seien nur wenig betroffen, vor allem gäbe es lokal begrenzte Ausbrüche. Gesunde Zuversicht, dass wir die Pandemie meistern werden, sei richtig. Ich staune über diesen positiven Artikel, der keine Panik verbreitet.


13. Juli, Montag:

Am Abend lese sich meine Gedichte vor, 20 Leute hören mir andächtig zu. Eine Stunde lang lese ich aus den Sammelbänden «In der Blütenwelt flanieren», «Eine Tasse Tee geniessen» und «Den Wellen gegenüber», welche vom Literaturpodium in Deutschland herausgegeben wurden. Zwischendurch spiele ich Klänge auf meiner neun-saitigen Navatar-Tambura. Es wird ein besinnlicher Abend. Die Zuhörenden wünschen sich zum Schluss, dass ich die Gedichte «Dein Vermächtnis», «Zur Feier des Lebens» und «Deine Bestellung» noch einmal vorlese. Einige vom Publikum sagen, dass sie tief berührt seien, dieser Abend sei ein kostbares Geschenk gewesen.

Die Engelkarten von Estelle sagen uns für diese Woche:
Die Engel helfen euch, neue Türen werden sich öffnen. Eure Wünsche manifestieren sich. Es gibt unglaubliche Gelegenheiten! Es kommt alles gut, ihr kommt in ruhigere Gewässer und seid auf dem richtigen Weg. Es gibt keinen Grund zur Sorge! No need to worry!   


16. Juli, Donnerstag:

Unglaublich, was heute alles passiert:
Unsere Nachbarn, die junge Familie, ist nach ein paar Tagen Putzerei endgültig ausgezogen. Jetzt kann ich wieder unbesorgt die Fenster öffnen, ohne dass Zigarettenrauch in unser Haus dringt. Wann die nächsten Mieter einziehen werden, wissen wir nicht.
Als ich am Nachmittag bei den Nachbarn den Briefkasten leere, treffe ich den Schwiegersohn Philip und den kleinen Enkel an: Die Grosseltern sollen jeden Moment aus Neuseeland zurückkommen! Ich übergebe Philip die Schlüssel und verabschiede mich. Ich bin sehr erleichtert, diese Verantwortung abgeben zu können. Zum Glück geht es den Fischen im Aquarium gut. Georg hatte vor ein paar Tagen eine kleine Hortensie in den Topf vor der Haustüre eingesetzt. Ich hatte noch die verblühten Geranien in den Kästen beim Eingang abgeschnitten.
Um 20.15 h wird in Tschechien Georgs Grossneffe geboren. Mutter und Kind sind wohlauf, der Kleine heisst Georg und ist das 2. Kind von Georgs jüngstem Neffen und dessen Frau. Wir freuen uns, dass die Geburt ohne Komplikationen verlaufen ist. Eine weitere Seele bringt neues Licht in diese Welt! Ein Grund zum Feiern.

Text und Fotos: Petra Dobrovolny

Neujahrsgedicht

Neujahrsgedicht

Was bringt dir wohl das neue Jahr?
Dessen bist du dir noch nicht gewahr.
Über deinem Weg der Nebel liegt,
an der nächsten Kreuzung du vielleicht abbiegst.

Geh‘ Schritt für Schritt im Vertrauen,
es wird wohl nicht lange dauern
bis den Nebel verdrängt die Sonne
und dir zeigt wohin
in Freude und Wonne!

Text und Foto: Petra Dobrovolny

 

Zeitenwende

Du musst nichts mehr tragen
und nicht mehr verzagen,
wenn die Probleme der Welt
deinen Horizont überragen.

Die Zeiten sind zu Ende,
ob du es glaubst oder nicht!
Die Welt wird verwandelt,
wenn du auf deinem Weg wandelst.

Sei dir treu,
alles andere ist einerlei.

So ist dein Herz froh und munter
und die Welt wird kunterbunter.
In allen Farben sie erstrahlt
und Gott uns einen
Regenbogen malt!

Text: Petra Dobrovolny
Foto: Regenbogen, PD

 

 

Dein Weg

Tapf, tapfer, am tapfersten
gehst du deinen Weg
über Stock und Stein
unbeirrt,
manchmal etwas verwirrt,
doch immer sicher
geführt von Engeln,
die dich nie drängeln.

An mancher Kreuzung biegst du ab,
schweifst ab,
doch immer nur zum Schein,
denn immer hält dich das Labyrinth:
Es kann nicht anders sein.

Auf deinem Weg gehst du tapfer und geschwind,
auf dass du unbeirrt zum Ziele findst:
In der Mitte deiner Lebenskreise
findst du dich selbst und wirst weise!

Text: Petra Dobrovolny
Foto: PD: Birchi Plateau mit Bank und Eiche

Lass los und werd‘ ein Narr

Lass los!
Du musst die Welt nicht mehr tragen!
Du musst auch nicht fragen,
ob du loslassen darfst.
Und wo bleibt meine Kontrolle?
O, spiel doch nicht mehr diese Rolle!

Zunächst ein Chaos entsteht:
Alles wird durcheinandergepurzelt,
dann wird alles neu verwurzelt
in höherer Ordnung.
Und zu deiner Verwunderung
war das nicht der Welt Untergang,
sondern ein neuer Anfang.

Es gibt dich noch
befreit vom Joch
Du lässt dich von Mutter Erde tragen,
vergisst deine Bedenken und deine vielen Fragen.
Für dich werden nur noch Rosen blühen.
Die sagen dir: „Vergiss deine Müh’n!
Erfreu‘ dich an unserem Duft
und mach‘ deinem Herzen Luft!
Geh‘ frohgemut deinen neuen Weg
auf dem kein Hindernis mehr steht.
Du hast jetzt freie Bahn
und fängst nicht mehr von vorne an!“

Reicher an Erfahrung gehst du weiter,
die Wolken sind verschwunden
und du gibst zu unumwunden:

Die Welt in dir ist heiter!

Wie der Narr im Deck des Tarot
kommst du nun den andern vor.
Du sagst ihnen:
+Der Schritt ins Leere
ist eine prima Lehre
in der Schule des Vertraun’s.“
Nach einem Sturz
ist das Leben nicht vermurkst.
Es ordnet sich in neue Bahnen,
die du vorher nie konntest erahnen.
Du stehst auf im Licht des neuen Tags
und staunst darüber,
was da kommen mag.

Text: Petra Dobrovolny
Foto: PD   Jungfrau im Berner Oberland,
vom Harder ob Interlaken aus gesehen

 

 

Nun leg‘ die Hände …

Nun leg‘ die Hände in den Schoss
und lass‘ sie ruh’n.
Im Moment brauchst du nichts zu tun.
Lausch‘ mal in dein Herz hinein
und frag‘ es:
„Was darf es als Nächstes im Leben sein?“
Es antwortet: „Wohin willst du denn noch streben?
Es kommt dir doch alles entgegen!“


Geh‘, wohin dein Herz dich trägt,
dann bist du immer am richtigen Ort und nie zu spät!

Petra Dobrovolny
Foto: PD

 

Aufbruch

Aufbruch

Zieh‘ einen Strich unter dein Leben
und fang‘ ein neues an!
Vergiss die alten Erdbeben
und was dir manche haben angetan!

Jetzt ist eine neue Zeit:
Mach‘ dich bereit!
Nimm den Wanderstab
und geh‘ von hier fort:
Es wartet auf dich ein neuer Ort
der Liebe und der Freude!

Die Engel sind mit dir
morgen und heute!

Petra Dobrovolny
Foto: Georg Dobrovolny